Beiträge von MarieJ

    Ich sehe gerne Geschichtsdokus, lese gern und höre Hörbücher (schlimme Krimis).

    Außerdem spiele ich Gitarre und ein bisschen auch noch weitere Instrumente, singe gern, habe aber leider keine schöne Stimme.

    Gehe wöchentlich schwimmen und bin - inzwischen nur noch passiv bzw. als Schiri - beim Volleyball unterwegs.

    Viel Zeit verbringe ich mit meinen Enkelkindern, was mich den Schulstress vollkommen vergessen lässt, denn da schiebe ich tatsächlich alles weg und widme mich den Kindern ganz.

    Ab und an stricke ich, wenn z. B. Socken, Mützen oder Kindersachen gebraucht werden, die sind schnell fertig, für größere Sachen fehlt mir die Geduld.

    „Brot und Baguette backen“ habe ich fast vergessen, ist inzwischen so selbstverständlich.

    Unwahrscheinlich.

    Insubordination? No way. Ich werde schon Formulierungen finden, die alle einschließen und keine Sterne enthalten. Mir gefällt immer noch die Böhmermann’sche Variante. Aber die ist vielleicht nicht „bürgerinnennah“ genug. Mal sehen.

    Wie ist denn die Böhmermann‘sche Variante? Hab’s durch Google nicht gefunden. Oder wurde das hier im Forum schon mal gepostet?

    Ist das Adjektiv „taub“ denn falsch? Ich bezeichne mich selbst auch als auf einem Ohr taub und es heißt im englischsprachigen Raum für solche wie mich: „SSD“also „Single Side Deafness“.

    Natürlich. Es kann aber immer etwas passieren. Erste-Hilfe-Einsatz, auf dem Weg ist Tumult in einer anderen Klasse oder ein Gespräch dauert doch länger als geplant.

    Wie auch immer, ich habe mir angewöhnt, wenn ich zu spät komme, die Schülerinnen um Entschuldigung zu bitten. Unter kurzer Angabe des Grundes. Ich denke schon, dass Sie wissen dürfen, warum Sie warten müssen.

    Genauso 👍🏻

    Und ich dachte immer, dass Jungen und Männer so einen Stress mit Spinnen haben, weil ich die bisher immer raustragen musste - und natürlich nicht töten!

    Mit „starke Frauen“ hat das natürlich nix zu tun. Ist eben einfach normal.

    Ich weiß gar nicht genau, was mit „starke Frauen“ gemeint ist. Wie viel Kilo muss man dafür beim Bankdrücken schaffen? Für handwerkliche Tätigkeiten muss man ja nicht stark sein, das sind schon die entsprechenden Gerätschaften.

    Man braucht für solche Erfahrungswerte sicherlich keine Jahrzehnte, mich haben aber die mehrfachen Änderungen des Mathelehrplans und die Einführung des GTR jedes Mal deutlich Zeit über das Normalmaß hinaus gekostet.

    Da waren dann die alten Klausuren nicht mehr viel wert und in diesem Jahr war es für die Vorabiklausuren im GK und LK ein großer Aufwand bei den Wahlaufgaben in Teil A.

    Für mich wäre eine Arbeitszeiterfassung inzwischen „ungerecht“, da ich im Laufe der Jahre mit allem schneller geworden bin und auf einen großen Fundus an Unterrichtsvorbereitungen sowie Klausuren usw. zurückgreifen kann. Außerdem beherrsche ich die sogenannte „Schwellendidaktik“ - also Unterrichtsvorbereitung ad hoc bzw. Planänderung nach aktuellen Gegebenheiten -.

    Dafür habe ich in den früheren Jahren erheblich mehr Zeit investiert (was dann eigentlich falsch bzw. meine Dämlichkeit war).

    Bei mir war’s auch doof: Anfang der 90er Jahre, ich habe die Prüfung zur Unzeit gehabt, weil ich das Ref wegen Schwangerschaft usw ein Jahr unterbrochen habe. Deshalb hat mein Bruder die Bewirtung übernommen - war damals so, habe ich als doofe, junge Refrendarin nicht hinterfragt, hatte schon genug Stress.

    Für mich ist es heute ein Unding, dass da irgendwer etwas an Verköstigung erwartet. Schon gar nicht von Refis zubereitet.

    Für gastfreundlichen Empfang kann die Schulleitung sorgen bzw. Diejenige Fachschaft, die die Gäste empfängt wenn sie es denn möchten. Entsprechende Entgelte für die Bewirtung sehe ich dabei auch als selbstverständlich an.

    Huhu, liebe Gruenfink!

    Schön, wieder von dir zu lesen, selbst wenn’s von Aufschieberitis ist. Die ist ja nicht unbedingt so doll gefährlich und mit guter Therapie auch heilbar.

    Bei mir ist sie mit den Jahren ziemlich zurückgegangen, weil ich mir positive Abarbeitungsgelegenheiten geschaffen und dadurch bessere Motivation gewonnen habe.

    Was bei mir aktuell doof ist:

    Manche Schüler:innen, die mich echt zur Verzweiflung bringen und Fragen stellen, auf die ich nur mit Kopfschütteln antworten kann.

    Das kommt ja nun ganz auf den Förderschwerpunkt an. Im Förderschwerpunkt Lernen haben die Kinder und Jugendlichen einen Förderplan und darin sind Ziele definiert, die für das Kind realistisch sind. Inwiefern und ob es das in der SEKII so gibt oder geben kann, weiß ich nicht.

    Thema Leistungssport: Auch da sind wir meilenweit von Inklusion entfernt. Ein Punktesystem könnte man beispielsweise auch zum Vergleich zwischen nicht-behinderten und behinderten Menschen etablieren. Es ist nicht so, dass es die Forderung dort nicht gibt. Ganz davon abgesehen sind einige Wettbewerbe bzw. betreiben einige Sportler*innen mit Behinderung ebenfalls Leistungssport.

    Das Ziel, wenn man das so sagen will, der Inklusion ist die Inklusion der Menschen - sicher auch unter Berücksichtigung ihrer eigenen Wünsche. Von daher ist es natürlich auch sinnvoll, die Meinungen, die du hier darstellst, zu berücksichtigen und sich derer bewusst zu sein. Inklusion bedeutet aber eben auch "Reibungen und Dissenz" und sind insofern ebenso ein Prozess der Inklusion:

    Und zum Thema Leistungsnachweise: Es sollte normal sein, dass Leistungsnachweise ebenso wie der Unterricht differenziert werden. Das gilt ja nicht nur für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf. …“

    In der SEK II wird nur ein Zeil verfolgt: Abitur. In der SEK I mag Inklusion, da wo sie von den Persönlichkeiten her sinnvoll ist, mit entsprechenden Rahmenbedingungen (räumlich und personell) funktionieren. In der SEK gibt’s keine Zeildifferenzierung und daher eigentlich am Gymnasium insgesamt nicht. Das Gymnasium an sich ist von vornherein der Ausschluss von Inklusion. Wenn man also Inklusion in der sek I will, müsste man die Dreigliederung bis zum Abschluss der SEK I gänzlich aufheben und dann eine ausreichend lange SEK II zur Erlangung des Abiturs anschließen.

    Zum Leistungssport

    Du liest offenbar nicht richtig:

    Ich schrieb vom Leistungssport im Behindertensport. Dort wird nämlich auch nicht inkludiert, weil es eine Auswahl nach Leistung im Behindertensport selbst gibt. Daran erkennt man, dass sinnvolle Inklusion in bestimmten Bereichen nur da möglich ist, wo es ein Mindestmaß an Leistungshomogenität gibt.

    Wobei sich diese Quelle bei den Zahlen bis 1990 aber auch nur auf die BRD und eben nicht auf die DDR bezieht.

    Meine Frau meinte dazu nur: „Ich hatte in der Schulzeit eine Mitschülerin in der Klasse, deren Mutter zuhause bleiben durfte, weil sie sechs Kinder hatte. Alle anderen Mütter waren selbstverständlich berufstätig. Bei uns (in der DDR) gab es die Arbeitspflicht.“

    Entsprechend würden mich mal Zahlen aus „dem anderen Deutschland“ interessieren.

    Wenn ich zuhause bleiben „durfte“ im Zusammenhang mit sechs Kindern lese, wird mir ganz anders.

    Für viele Frauen der Generation meiner Eltern war Zuhausebleiben ein Muss und sicher eine mehr als Vollzeitbeschäftigung, wenn z. B. vier Kinder im Abstand von ca. zwei Jahren da waren. „Arbeiten-gehen“ war da das Privileg.

    Auch als meine Kinder klein waren, gab es noch sehr selten Betreuungsplätze, die über den Mittag hinausreichten. Also blieb mein Mann zuhause und ich durfte arbeiten gehen.

    Ein Ausgleich in der Rente ist da absolut ok und deshalb heiraten an der Stelle auch sinnvoll (oder geht der Ausgleich auch ohne Trauschein?).

    Da das für die Kombi Beamte/Angestellte problematisch ist, muss man die Berechnungsvarianten halt vorher durch entsprechende Fachberatung klären, so wie es Seph schon schreibt.

    Der Kinderbetreuungsjob mit allem drum und dran wird leider nicht mit ausreichend Rentenpunkten bedacht.

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