Beiträge von MarieJ

    Aus den Beziehungen meiner Kollegen (kein generisches Maskulinum). Mag sein, dass die sich Fehlgriffe geleistet haben :D

    Haben sie oder sie schildern die Dinge aus ihrer eventuell sehr subjektiv getrübten Sicht. Auf jeden Fall solltest du solche anekdotischen Beispiele nicht als Grundlage für eine allgemeine Aussage verwenden. Offenbar ist dein Frauenbild arg verzerrt.

    Ja, aber dafür wende ich mich tatsächlich lieber an eine professionelle Beratung.

    Warum fragst du dann hier?

    Zu deinen Verdienstaussagen:

    Diese Nettoangaben sind wenig aussagekräftig, da das Netto von deiner Steuerklasse abhängig ist.

    Wenn du schon 4000 € netto hast, warum musst du dann noch zusätzlich bei der Krankenkasse sparen und eventuell ein Risiko nehmen? Dein Mann (du schreibst, er sei Führungskraft) verdient dann doch bestimmt auch ordentlich und ihr nagt nicht am Hungertuch.

    Ja - es häuft sich gerade sehr bei mir. Mir widerstrebt wie gesagt auch nach der letzten Erfahrung mit dem Turnen, das Kind "irgendwie" betreuen zu lassen. Ich empfinde es sowieso schon so, dass sie benachteiligt ist, weil sie bis 16 Uhr in die Ganztagsbetreuung muss. Ihr dann noch zuzumuten, bis 18 Uhr anschließend im Turnen auszuharren,wenn sie nicht will eigentlich - nur wegen einer Konferenz, wo über die eingesetzten Bücher im Bildungsgang diskutiert wird, widerstrebt mir sehr.

    Wenn dein Kind aufgrund der Ganztagsbetreuung benachteiligt ist oder dich oder deinen Mann einfach mehr braucht, verstehe ich ehrlich gesagt nicht, warum ihr beide Vollzeit arbeitet. Das Geld reicht doch sicher auch bei weniger.

    Und im Ruhrgebiet geht man Rosenmontag singen, jedenfalls nördlich der Ruhr. Dann wird gesungen „Bin ein kleiner König …“,was vom Text her eigentlich an die Hl. Drei Könige erinnert.

    Südlich der Ruhr geht man St. Martin „grabschen“, dabei gibt’s wohl auch Süßkram.

    Inzwischen sind bei uns auch viele Kinder an Halloween unterwegs, die diverse nette Sprüchlein aufsagen (Halloweengesänge gibt’s offenbar nicht) und ganz lieb „Danke“ sagen, wenn sie was Süßes kriegen. Demoliert oder beschmiert wird hier nix 🎃👻

    Ich fand Kinder prima, jetzt Enkelinnen, obwohl man angebunden und verantwortlich ist und es genau wie mit PartnerInnen und anderen Familienmitgliedern und auch Freundinnen mal Probleme/Stress u. ä. gibt.

    Ist/war mir ehrlich gesagt schnurz, ob da irgendeine Statistik irgendetwas zu raushaut, sei es in Bezug aufs Lebensglück oder aufs Finanzielle oder Umwelt oder…

    Kinder kommen eben und gehen dann ihrer Wege und das ist auch gut so.

    Sissymaus Ich finde es - sagen wir mal interessant -, dass du über die „Millionärsgattin“ schreibst, während ich lediglich „Leute mit viel Knete“ erwähnte.

    Auch, dass du über deine Unabhängigkeit von deinem Mann schreibst, ist ein Zeichen dafür, dass auch hier die alten Rollenbilder voll greifen, während diejenigen, die sich freiwillig für eine bestimmte Variante entscheiden, abwertend oder zumindest sehr kritisch betrachtet werden.

    Wenn ein Paar das Risiko eingeht, eine Ungleichverteilung zu leben, dann gibt es dafür bei Trennung die gesetzlichen geregelten Ausgleiche (die aber für den weniger verdienenden eher schlecht sind) oder Eheverträge jedweder Art.

    Ich finde es schon sehr bedenklich, dass hier Userinnen meinen, sie müssten ihr Lebensmodell rechtfertigen - sei es, dass sie die Hausfrau- und Mutter- oder Teilzeitarbeitende- oder Vollzeitarbeitende- oder was auch immer -Rolle für sich entschieden haben.

    Meiner Erfahrung nach gibt es kaum Männer, die glauben, sich in dieser Weise erklären zu müssen.

    Seid ihr eigentlich auch neidisch auf die ganzen Leute mit richtig viel Knete, die gar nicht mehr arbeiten müssen?

    Wenn man nur in bestimmter Weise in die Welt guckt, könnte man vor Neid vergehen oder man guckt anders und freut sich, dass es einem so viel besser geht als vielen anderen.

    Selbstverständlich weiß ich auch, dass nicht jede die Wahl hat, Teilzeit oder gar nicht oder sehr gerne viel zu arbeiten.

    Ich verstehe nur den Neid nicht - erst recht nicht, wenn man eine Wahl hat und seine Prioritäten setzen kann (also z. B. Campingurlaub und dafür weniger arbeiten u. ä.).

    Also mir ist keine Lehrerin bekannt, deren Partner weniger verdient. Da schauen die Damen schon sehr genau.

    🙋‍♀️

    Mein Mann ist Hausmann, hat nie in seinem Beruf (Geselle im Handwerk) gearbeitet. Dennoch habe ich einige Jahre nicht Vollzeit gearbeitet, um noch genug von den Kindern mitzubekommen. Mit nicht so riesiger Wohnung, keinen hohen Alltagsansprüchen und Campingurlaub ging das echt gut.

    Ich kenne auch mehrere Lehrerinnen, deren Männer (Nichtlehrer) zumindest ein paar Jahre zu Hause blieben und dachte früher immer, dass das in unserem Beruf sogar häufiger so ist. Aber da bin ich vielleicht zu altmodisch feministisch gewesen.

    Was mir nicht klar ist, warum state_of_Trance so abwertend von „diesen Teilzeitlehrerinnen“ spricht.

    Was macht es für andere schlechter, wenn Frauen sich entscheiden das so zu tun - solange sie sich frei entscheiden.

    In meiner Schule fehlen Teilzeitkolleginnen nicht mehr oder weniger als Vollzeitkollegen wegen Kindern oder Caretätigkeiten.

    Bin ich auch komisch, wenn ich nur Zahlen denke? Finde den Weg von state_of_Trance interessant, aber ich ergänze auf Hundert und addiere 54. Das geht für mich am einfachsten.

    Meine Tochter hat mit fünf schon recht gerne gerechnet. Als sie mal sagte, dass sie auch schon „über zehn kann“, habe ich gedacht, sie zählt mit den Fingern. Da hat sie die Hände auf den Rücken getan und behauptet, dass sie das „sieht“, weil sie einen Taschenrechner im Kopf habe😂

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