Beiträge von MarieJ

    mjisw Danke für die Belehrung, war aber nicht nötig, denn ich habe zusätzlich zu Physik/ Mathe auch Philo studiert😉

    M. E. wird durch gendergerechte Sprache ein Inhalt zum Ausdruck gebracht, der mit dem generischen Maskulinum nicht ausgedrückt wird - so einfach ist das.

    Zum Gebrauch des Wortes „schwurbeln“: Da du ja schon schreibst „(Ich weiß, so war das hier nicht gemeint.)“, warum führst du es dann an? Ich habe das Wort doch eindeutig verwendet, da interessieren gerade die anderen Verwendungen nicht.

    Nebenbei bemerkt: Ich finde die Ausdrucksweise einiger Philosophen (vor allem deutscher Sprache) unangebracht verschwurbelt oder sagen wir unnötig kompliziert bis unverständlich. Hört sich hochakademisch an, ist aber eher ins Reich der Poesie als in die Philosophie zu verorten. Wenn man eine relevante philosophische Aussage machen möchte, sollte man sich klar ausdrücken können.

    Interessanterweise möchte wohl niemand irgendwelche komplizierten Dinge unserer Sprache abschaffen, um die sprachliche Integration Zugezogener zu erleichtern - aber es Gendern deshalb unterbinden?

    Kleiner grüner Frosch: das habe ich genau so verstanden und deshalb finde ich die Aussage unangemessen.

    Und die „sich ausgeschlossen Fühlenden“ gehen auch nicht davon aus, dass ein Gendersternchen sie komplett integrieren kann, sondern dass dies ein Anfang ist. So Bewusstseinsveränderung und so …

    Wie kommst du denn darauf, dass sich Menschen „fast schon berufsmäßig ausgeschlossen fühlen“?

    Meiner Ansicht nach ist das eine völlig unangemessene Bewertung und nach meiner Erfahrung auch nicht zutreffend.

    Zumindest bei mir trifft das nicht zu, ich habe mich schon lange vor irgendwelchen Genderdiskussionen in vielen Situationen nicht angesprochen gefühlt und daher selbst bevorzugt die weibliche und männliche Form oder auch nur die weibliche zu verwenden.

    Zitat von Schmidt

    "Am Gendersternchen scheitern" impliziert, dass die Verwendung des Gendersternchens irgendeinen Mehrwert hätte. Den hat er nicht.“

    Hier stecken gleich zwei Behauptungen:

    - dass in „Am Gendersternchen scheitern“ die genannte Implikation stecke,

    - dass diese Implikation falsch sei.

    Es ging aber eigentlich darum, dass eine Gesellschaft nicht bereit sei, für Minderheiten größere Anstrengungen auf sich zu nehmen. Scheint eben einen Minenfeld zu sein. Sobald das Ganze für, sagen wir mal Rollifahrerinnen diskutiert würde, sähe es vermutlich anders aus.

    Man stelle sich vor: „diese ganzen teuren Absenkungen für die paar Gehbehinderten …“

    Das mit der Abwesenheitsnotiz ist sinnvoll für Leute, die ansonsten ein schlechtes Gefühl haben „sie hätten evtl früher antworten müssen“ oder auch in der „Umgewöhnungszeit“.

    Wenn ich an die Zeit während Corona denke, in der wir als Schulleitung ständig erreichbar sein und für sofortige Kommunikation an Kolleginnen und Eltern sowie Umsetzung irgendwelcher Anweisungen verantwortlich gemacht wurden, wird mir jetzt noch schlecht. Bisweilen war ich da dumm genug, mich stressen zu lassen - das ist inzwischen vorbei.

    Man kann sich doch eine regelmäßige Abwesenheitsnotiz einrichten, wenn man keine Mails zu Unzeiten lesen möchte.

    Ich bin auch so eine Nachtarbeiterin, weil ich gerne nachmittags schlafe oder andere Dinge tue. Das finde ich wie Susannea gerade das Tolle am Lehrerinnenberuf.

    Ich fand es früher auch schön, mich nachmittags um meine Kinder kümmern zu können und ab und an die Enkelkinder um mich zu haben, ist geradezu ein Jungbrunnen.

    Auf die Einhaltung der richtigen Wochenarbeitszeit und ausreichende Erholung muss man eben selbst achten - kann man aber lernen.

    In der BaSS ist das doch nur für Schülerinnen geregelt. Für Lehrerinnen müsste irgendwo anders eine Regelung zu finden sein. In der ADO?

    Eigentlich müsste für Angestellte die Regelung des Arbeitsschutzes greifen, so dass man in einem Raum mit über 30 Grad C eigentlich nicht längere Zeit ohne Maßnahmen wie Ventilator, kostenlose Getränke usw. unterrichten müsste. Oder gibt es da für Lehrerinnen wirklich anderslautende Bestimmungen?

    Manche sind sicher schwieriger, aber einige unserer Abinachklausuren fand ich auch ganz „bezaubernd“ (z. B. die mit den Bienen).

    Auf jeden Fall kommen beim iqb noch andere Funktionsklassen vor als in NRW aktuell im KLP stehen. Das wird sich aber wohl auch ändern - hieß es mal, man weiß es ja noch nicht🤔

    Ich finde die iqb Aufgaben nicht generell anspruchsvoller, nur andersartig. Deshalb nutze ich sie verstärkt zum Training.

    Was aber echt beknackt ist, ist es, dass wir in NRW die WTR-Aufgaben aus dem Pool kriegen und die bei uns dann mit dem GTR bearbeitet werden dürfen.

    Dass da partielle Anpassungen vorgenommen werden, ändert nichts an der Tatsache, dass unsere Lösungsmöglichkeiten mit GTR den Intentionen der Aufgabenstellung oft nicht entsprechen.

    Jau, ich finde es eine Frechheit.

    Wir müssen uns dann mal wieder mit einer Neuerung herumschlagen, die dann ad hoc umgesetzt werden soll.

    Schon bei den jetzt auszuwählenden Poolaufgaben von iqb merkt man ja eine Veränderung gegenüber den alten Abiaufgaben in den Formulierungen und im Stil. Unsere aktuellen Schulbücher sind da nicht adäquat - ach was soll’s, waren sie auch vorher hinsichtlich der Operatoren nicht.

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