Beiträge von Conni

    Da würde ich unbedingt auch eine Beobachtung von Pflanzen machen. Einer gibt man Wasser, der anderen nicht. Was passiert? So wird ihnen bewusst wie wichtig Wasser ist.

    (ist mir gerade spontan dazu eingefallen)

    Ja, das meine ich. Das gehört zur Bedeutung des Wassers für das Leben dazu, wäre aber für eine Stunde aus meiner Sicht zu viel. Eher in einer Folgestunde. Oder die Pflanze schon aufstellen, Vermutungen anstellen, eine Woche beobachten?

    Einsteigen wollte ich mit Gegenständen zum Thema Wasser, die Kinder sollen anhand der Dinge auf den gemeinsamen Nenner Wasser kommen (Regenschirm, Badehose, etc.)
    Anschließend sprechen wir darüber, wofür wir Wasser im Alltag nutzen (Hände waschen, duschen, Zähne putzen, spülen etc.).

    Dann arbeiten die Kids in der Arbeitsphase an ihrem differenzierten Material.

    Zu den Gegenständen: Überlege dir genau, was du tust, wenn sie nicht auf das gewünschte Thema kommen. (Unwahrscheinlich, aber kann passieren.)

    Ich würde nicht zuerst das Gespräch führen und dann quasi die gleiche Aufgabe auf dem Arbeitsblatt nochmal stellen.

    Wasser ist ein absolut alltägliches Thema. Die Kinder könnten selbst überlegen, wozu sie Wasser brauchen mit dem Arbeitsblatt. Dazu die Tippkarten für Kinder ohne Ideen.

    Anschließend Zusammentragen der Ergebnisse an der Tafel mit deinen Bildkarten. Ggf. könntest du immer abfragen "Wer hatte das auch? Das hat zwei Gründe. Zum einen kommt sonst 20mal das gleiche, zum anderen hast du diesen Aspekt der Bedeutung des Wassers für das eigene Leben damit thematisiert, wenn nämlich die Kinder sehen, wie viele Kinder sich melden. Dann solltest du aber auch darauf hinweisen: "Schaut mal, wie wichtig das für die Menschen ist, so viele Kinder haben sofort daran gedacht."

    Achte darauf, hier auch einen Schlussstrich zu ziehen und nicht alle aufrufen zu wollen, die sich melden. (Oder jeder darf sich nur 2mal melden). Wenn diese Phase zu lang wird, musst du mit Unruhe rechnen.

    Ergebnissicherung: Jedes Kind wählt ein bis 2 Alltagssituationen aus, an die es selbst nicht gedacht hat und ergänzt sein Blatt?


    Zitat

    Die Schüler lernen das Element Wasser und seine Bedeutung für das Leben kennen.

    Das ist mir zu unkonkret, das führt weit über die Stunde hinaus. Vielleicht "für das eigene Leben"?

    1. Prinzipiell finde ich das ok, ich unterrichte jetzt aber in 3/4. Vielleicht kann da jemand aus 1/2 noch was zu sagen.

    2. Nur sprechen? Eine Stunde lang mit 1/2? Würde ich eher nicht machen, gibt zu viel Unruhe.

    3. Nur sprechen: Finde ich ungünstig. Das müsstest du strukturieren, damit es nicht nach 2 Minuten bei den Bratwürsten vom letzten Kindergeburtstag und den neuesten Playstationspielen landet oder in albernem Gekicher untergeht. Und zur Strukturierung - wenn sie noch nicht eingeübt ist - eignen sich aufgeschriebene und gelesene Satzanfänge als Erinnerungshilfe. Ich würde aufmalen lassen. Je nach Experiment muss nicht schön ausgemalt werden, sondern skizziert, es muss nicht schön aussehen, es darf übergemalt werden. Vielleicht kannst du "Skizze" vorher schonmal thematisieren als etwas, was Wissenschaftler machen? Die Kinder sind dann in der Stunde ebenfalls Wissenschaftler und müssen wie diese eine Skizze erstellen. Und vielleicht ist es ja möglich, dass die Zweitklässler dazu etwas schreiben? Wenigstens einzelne Wörter sollten sie doch hinbekommen. Planst du ein gemeinsames Protokoll in Gruppen? Experimentieren sie eigentlich in Gruppen?

    Öhm? Unverständlich?

    Es gibt bestimmt noch viele Dinge, die ich noch nicht im Schuldienst erlebt habe, ich brauche ja noch was Neues zum Lernen und Entdecken. :sterne:

    4. Wörterbucharbeit ist schon schwierig, da landen ein paar immer bei "Sex" und liegen dann kichernd unter dem Tisch. Und eine krault sich zwanghaft den ganzen Tag. (Ich habe Sexualkunde noch nie unterrichtet.)

    Wir haben an der Schule Flex und Flora. Leider sind die Gelder so zusammengestrichen worden, dass es nur für 2 Arbeitshefte sowie das Lesebuch reicht (Richtig schreiben und Sprache untersuchen). Für Lesen und Texte verfassen müssen wir auch ordentlich dazukopieren. Ich finde das Material für Klasse 1 und 2 sehr gut, für Klasse 3 ok und ab der 4 gibt es Kolleginnen (ich auch), die eventuell mittelfristig auf etwas anderes wechseln würden, weil die Aufgaben relativ "anspruchslos" sind, viele Lückentexte. Die Aufgaben lassen sich aber selbstständig bewältigen und es gibt Lösungen.

    Was es im Lehrermaterial leider nicht gibt, sind Aufgabensammlungen wie bei Flex und Flo im Lehrermaterial. Das ist nämlich Gold wert für eigene Arbeitsblätter und Tests.

    Ich musste damit auch arbeiten. Die Übungen im Arbeitsheft passen (passten?) nicht zu den Übungen im Buch. Meine Brennpunktkinder konnten nicht abstrahieren. Wir mussten jede einzelne Aufgabe gemeinsam machen und sie haben die Wörter von der Tafel abgeschrieben.

    Nach Lösungen habe ich nie geschaut, da die Kinder nicht selbstständig damit arbeiten konnten. Ich habe sehr viel zusätzlich kopiert.

    Viel Erfolg!

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