Beiträge von Conni

    Es gibt noch einen ganz schrecklichen, unmerkbaren Text zum Jäger aus Kurpfalzt über Fachbegriffe ("Summand + Summand wird Summe genannt und tauscht man die Summanden aus, die Summe macht sich nichts daraus, ja nichts daaaarausssssss." - Immerhin die erste Strophe schaffe ich gerade noch, so wie einige Schüler die Addition gerade noch schaffen.)

    Die von Susannea genannte CD finde ich auch recht rockig-mainstream-rappig. Wie von den Jungen Dichtern und Denkern mit etwas wenig mehr Melodie, aber nach dem 5. Lied klingt die Begleitung immer gleich. Zudem ist natürlich viel Text, um die Reime hinzubekommen, da bin ich mir nicht sicher, ob das für deine Schüler passend ist.

    Wenn man den CD-Titel und "chords" googlet, bekommt man sowas hier: https://chordify.net/chords/das-1x5…gen-und-bewegen
    Es-Dur oder "Der Tag an dem ich mir zwei Finger zwischen den Gitarrensaiten einklemmte." (habe mir das autodidaktisch beigebracht, Barrees sind meine Lieblingsharakirigriffe.

    Hier gibt es noch verliebte Zahlen zu "Ein Vogel wollte Hochzeit machen" http://fruehe-mathematik.de/wp-content/upl…mmenfassung.pdf

    Und vertont: https://www.sofatutor.com/mathematik/vid…0-zerlegen-lied

    Diese CD flog mal in den Tiefen meiner CD-Sammlung herum, ich habe sie nur einmal eingesetzt, da die Texte kaum zu verstehen und die Lieder für meine Brennpunktschüler zu lang waren, die haben kein Lied durchgehalten. https://www.amazon.de/Die-Hitparade-f%C3%BCr-Kids-Einmaleins/dp/3000062602?tag=lf-21 [Anzeige]

    Dieses Heft habe ich jetzt spontan noch gefunden und kenne es nicht.

    https://www.persen.de/3752-coole-lieder-zum-einmaleins.html

    Und es gibt noch die Nena-CD, 1x1 zu alten Nena-Hits, einige davon hatten in den 80ern ja geradezu Ohrwurmcharakter und dazu sollte man die Akkorde finden können.

    https://www.amazon.de/Das-1x1-Album-mit-Hits/dp/B06XSTCRBR/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=nena+einmaleins&qid=1569118174&s=music&sr=1-2&tag=lf-21 [Anzeige]

    @Conni
    d.h. an dem Medienkonzept arbeiten nur Schulleitung und „Computerfee“ ? Wird hier Rücksprache mit Ihnen gehalten oder wird das im stillen Kämmerchen zu zweit erstellt? Ich kann mir vorstellen, dass bei so einem Konzept die Erfahrungen und Ideen des Kollegiums viel wert sind…


    @Pet

    Da schwang etwas Ironie mit . Klingt für mich so, als hätten Sie nicht soooo große Lust darauf. Darf ich fragen warum? Geht es in Richtung von Connies Beitrag? Dass sich das Medienkonzept nur in eine Reihe anderer Medienkonzepte einreiht? Nach dem Motto „jetzt ist halt das nächste Konzept dran“?

    Habe mich jetzt erst in dem Beitrag gefunden.
    Ja, natürlich wird Rücksprache gehalten, das geht alles durch die Gesamtkonferenz und wird abgesprochen.

    Jetzt der Teil, den Pet schreibt:
    Wir haben seit Jahren ein funktionierendes Medienkonzept als einen der Schwerpunkte unserer Schule, an dem alle in unterschiedlichem Maße beteiligt sind. (Ich z.B. weniger, weil ich mit meiner Klasse nicht im Computerraum bin, das übernimmt eine Fachlehrerin.)
    Dieses Konzept ist jetzt nicht mehr gut genug und muss neu geschrieben werden - und zwar 2mal. Einmal, um Mittel aus dem Digitalpakt zu bekommen und einmal, weil jede Berliner Schule mit dem Senat jetzt einen Vertrag schließen muss, wie der Unterricht besser wird. Leider einseitige Verträge, das Schulamt verpflichtet sich im gleichen Zuge zu nichts, um die Schulen bei ihren Verpflichtungen zu unterstützen. Da kommt dann Frust auf.

    Hinzu kommt, dass das nicht die einzigen Schriftstücke sind. Früher sagte man, es werde jedes Jahr eine neue Sau durchs Dorf "Schule" getrieben. Inzwischen wären wir froh, wenn es nur eine Sau wäre. Es wird Konzept um Konzept geschrieben, am besten in Teamarbeit, Projekt-, Jahrgangs-, Fach-, und Arbeitsgruppen. Meist sitzen dann so viele Leute mit so unterschiedlichen Vorstellungen zusammen, dass sich alles noch mehr dehnt und zieht. Neben all den normalen Schrifstücken (z.B. musste ich in meiner alten Schule in meiner letzten Klasse 16 Förderpläne pro Halbjahr schreiben) kamen in den letzten Jahren in Berlin noch Schulinterne Curricula hinzu. Da wurde ein neuer Rahmenplan vorgegeben, zu dem jede Schule ihre individuelle Variante erstellen sollte. Das klang am Anfang toll, scheiterte aber an den Vorgaben, letztlich wurde der Rahmenplan in einigen Fächern noch voller, in anderen war es ok. Dafür gab es aber jahrelang Studientage, Projekt-, Arbeits- und Studiengruppen und man steckte Unmengen an Zeit hinein.
    Diese Zeit fällt nicht vom HImmel. Sie ist auch in unserer Arbeitszeit nicht mehr enthalten. Das heißt, man kürzt und kürzt und kürzt und setzt am Ende doch die Freizeit ein. Ich hatte eine Zeit lang kein freies Wochenende mehr, obwohl ich viele Stunden nur minimal geplant habe (höchstens 5 min pro Stunde, mehr war einfach nicht mehr drin, keine Hefte einsammeln, keine Nachbereitung). Gleichzeitig hätte meine Klasse eine mindestens 5fache Differenzierung gebraucht, ich hätte alle Lehrbücher neu schreiben müssen und war nur noch unzufrieden.
    An diesen Stellen wird absolut unökonomisch mit unserer Zeit umgegangen.

    Ich bin sehr froh, jetzt an einer Schule zu sein, an der die Schulleitung einen Blick auf ökonomischen Zeitumgang hat und uns so wenig wie möglich zusätzlich belastet. Ich habe nämlich Freude daran, ansprechenden Unterricht vorzubereiten.
    Letztlich ist doch jedem klar, dass das Medienkonzept in dem Moment, in dem der Strom ausfällt, die Lampe durchbrennt oder die Handwerker für die Montage nicht rechtzeitige kommen, für die Katz ist.

    ich habe nur so eine Angst, dass er schlecht von mir denkt oder denkt, ich sei nicht geeignet und sich über mich beschwert. Oder dass er mich als Opfer oder zu schwach ansieht. Mir schwirren tausend Gedanken durch den Kopf.

    Auch dieses Denken ist etwas, was viele Menschen gar nicht so haben, du eben aufgrund deiner Erfahrungen.
    Die meisten machen sich keinen Kopf drüber. Ich habe derzeit eine Praktikantin, die erscheint einfach in einigen Stunden nicht und ist da spontan woanders. (Sie ist eh in mehreren Klassen.) Neulich war sie dann spontan in Musik bei mir. Ich denke über gar nichts nach und wenn sie mir sagen würde, dass ein Thema aufgrund persönlicher Themen nicht geht, würde ich das zur Kenntnis nehmen und nicht weiter drüber nachdenken.
    Und selbst wenn der Kollege irgendwas Komisches/Blödes von dir denkt: Es gibt immer Leute, die etwas, was du tust, blöd finden und welche, die es gut finden und ganz viele dazwischen. Egal, was du tust (im gesellschaftlich angemessenen Kontext). Auch ein schönes Philosophiethema. (Vielleicht findet er dich auch total mutig?)
    Das ist etwas, wo du als Lehrerin ein etwas dickeres Fell brauchst: Du kannst es nie allen (Kollegen, Schülern, Eltern) recht machen. Das muss man aushalten können und "professionelle Distanz" wahren können. Wobei das etwas ist, was sich bei mir im Laufe der Jahre erst entwickelt hat und wo ich heute manchmal noch dran knapse.

    Nichts zum eigentlichen Thema, aber für die Zweifler:
    Bei uns durfte man auch im Praktikum nicht alleine unterrichten und sollte EINEN Unterrichtsversuch unter Anleitung machen...
    Ich hab an den ersten zwei Tagen vier Vertretungsstunden gehalten und drei komplette Übungs-Lehrproben. War mir Recht, zugucken war eh lahm, aber erlaubt war's nicht.

    Hammer! Bei uns wurde peinlich genau darauf geachtet, dass immer eine Kollegin drin saß. Vertreten habe ich dann in einem der Unterrichtspraktika auch, weil meine anleitende Lehrerin krank war, aber da saß immer jemand drin und korrigierte Hefte. Rein aus versicherungsrechtlichen Gründen. Ich vermute, dass da in Berlin mal was passiert ist und dann alle Schulleiter instruiert wurden.

    genau, ich habe mir 17 begonnen. Momentan habe ich Semesterferien.

    OT: Bist du einer dieser ersten Jahrgänge, die teilweise mit 5 eingeschult wurden? Meine erste eigene Klasse war ein "Großjahrgang", da hatte ich von 5einhalb bis 7 alles drin und es wurde kaum zurückgestellt, die müssten jetzt etwa 20 sein. Damals hatte ich eine Mutter, die genau das vorausgesehen hat: MSA mit 15, Abi mit 17. Beides wirft Probleme auf wegen Volljährigkeit.

    Das Indianer Heft zur SAS kann ich empfehlen. Das ist im Vergleich zu Jandorf sehr reduziert, aber gut aufgebaut und kann von halbwegs fitten Kindern gut selbstständig bearbeitet werden. Zudem ist es noch günstig.
    Bei Jandorf sind die Zeilen auch riesengroß. Für die 1/2 ist das super, aber für einen Viertklässler finde ich es nicht so passend.

    Guter Vorschlag! Bei Jandorf wird auch eine dreiviertel Seite lang der Einzelbuchstabe geübt, was sich für einen älteren, motivierten Schüler nicht so anbietet. Indianerhefte sind motivierend und kurz.

    DDR-Eis? Da habe ich nur eine einzige Erinnerung... In den 70ern ist mir in Dresden mal eine hart erkämpfte Kugel vom Löffel auf den Boden gefallen... und weg gehüpft - wie ein Flummi. An den Geschmack erinnere ich mich nicht mehr, aber die Konsistenz war grausig.

    Dann war es kein Softeis. Softeis pflatschte auf den Boden und blieb liegen - sofern es dir vorher nicht über die Hand und den Unterarm gelaufen war.

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