Beiträge von Conni

    Danke euch :)

    Sie können von mir aus 60÷3 in den Taschenrechner tippen, aber darauf zu kommen, dass man überhaupt dividieren muss, das muss ihnen erstmal einleuchten.

    Ich glaube, das fällt auch vielen Erwachsenen schwer.

    Zitat von "krabappel"


    Ich glaube, dass sie nicht mal wirklich erklären könnten, warum da so viele Zahlen auf der Tabelle stehen und was sie wirklich bedeuten

    Ja, ist zu unübersichtlich. Müssen die denn wirklich multiplizieren können? Also Operation verstehen, ja. Aber die Malfolgen? Das läuft doch eh bestenfalls auf einen Taschenrechner / Handy hinaus.

    Zitat von "krabappel"

    Aber du hast Recht Conni, die kleinen Zahlen sind auch problematisch. Vielleicht müssten wir schon deswegen mit größeren Faktoren rechnen, damit es so öde wird, 95x3 EUR abzuzählen, dass ihnen die Multiplikation von ganz allein wieder einfällt... :zungeraus:


    Naja, ich bin mir nicht sicher, ob das den Kindern einfällt. Es gibt Kinder, die machen da einen Projekttag draus und zählen inbrünstig und voller Hingebung 95x3 aus. Schon blöd. Eigentlich müssten sie die Operationen nochmal wiederholen und festigen und erst mit dem vorhandenen Operationsverständnis an den Zwei- und Dreisatz gehen, aber das Problem kenne ich ja zur Genüge...

    Es müssten also Zuordnungen im Bereich bis 20 sein, gleichzeitig müssen sie von Addition/Subtraktion wegkommen. Dass 3 Kugeln Eis 3 € kosten, wenn eine Kugel 1€ kostet ist ihnen klar, auf Nachfrage kommt dann "ich muss 2 EUR dazuzählen".

    Im Zahlenraum bis 20 von der Addition/Subtraktion wegzukommen finde ich schwierig, denn gerade da sind diese einfacher und wirken leichter als Multiplikation/Division.
    Wenn du den Ansatz 3 Kugeln Eis 3€ hast, wäre es dann nicht eine Idee, mit 2€, 3€, 4€ weiterzumachen?
    EIne Sonnenblume 2€; ein Stift 3€, jede CD auf dem Flohmarkt 3€, jedes Kleidungsstück auf dem Flohmarkt 4€, jeder Fisch für das neue, coole Aquarium 5 €, jede Wasserpflanze 4 €...

    Zusätzlich könntest du ihnen eine Einmaleinstabelle zur Verfügung stellen, wenn sie damit schon gearbeitet haben.
    Oder eine Übersicht mit Multiplikaktions- und Divisionsaufgaben, wo sie nachschauen können (was schwer genug ist, wenn man die passende Reihe herausfinden muss).
    Das bekommen in meinem Bundesland Kinder mit normalem IQ und Rechenschwäche als möglichen Nachteilsausgleich ausgehändigt.

    Bei uns im Lehrerzimmer hängt seit heute die Version von Anschalik als offizielle Version. Herunterladbar ist sie aber immer noch nicht. Sie hängt nun aus, damit eventuelle Fehler von den Kollegien entdeckt und rückgemeldet werden können. :spritze:

    Ja, der Link wurde nicht vollständig als Link erkannt. Wenn sowas passiert, kann man ihn komplett (von ganz links bis ganz rechts) kopieren und in die Adresszeile des Browsers einfügen. Ich habe es repariert und nun kannst du auch direkt draufklicken.

    Als Alternative könntest du auch die Suchfunktion nutzen. Dazu musst du ganz nach unten scrollen und unten rechts (bei meinem Browser) den Suchbegriff eingeben. Das Wort "Remonstration" wäre gut geeignet. :pirat:

    Wo ist denn die wissenschaftliche Studie?

    Es heißt:
    "Hier geht es direkt zur Studie."

    Aber:
    Dort ist nur diese werbebrochürige Zusammenfassung und keine Studie.

    Hast du dir das PDF aus dem 2. Link (52 Seiten) heruntergeladen? Da steht zumindest etwas "über" die Begleitstudie, einen direkten Link dahin habe ich aber auch nicht gefunden. Deshalb: Entspricht nicht meinen Vorstellungen und ich hätte da mehr erwartet.

    Ihr präsentiert den Kindern zum Beispiel beide überwiegend genutzten schriftlichen Rechenverfahren zur Subtraktion (Abziehverfahren oder Ergänzugsverfahren) und die Kinder suchen sich eines aus?

    Kommt auf die Schule an bzw. die Kollegen. Ein einheitliches "Ihr" gibt es hier genausowenig wie in anderen Fragen und daher kann ich auch nicht für "uns" sprechen.
    Ich mache es nicht.

    Ich finde krass, wie viele SL ausgetauscht wurden...

    Offensichtlich gab es schon Umstrukturierungen, z.B. mehr Aufgabenverteilung, Funktionsstellen, Verantwortungsübertragung. ...

    ... und mehr Aufgaben. Mehr Arbeitsgruppen, mehr Teacherassemblys etc. Ob das immer hilfreich ist, weiß man nicht, man kann sich zu Tode diskutieren und darüber den Unterricht vergessen.
    Hinzu kommt, dass es keine zusätzlichen Funktionsstellen gibt, deren Zahl ist exakt festgelegt. Die zusätzlichen Aufgaben werden bestenfalls für einen feuchten Händedruck und die hübsche Broschüre übernommen.

    Zitat


    Und was sich noch verändert hat, denke ich, ist die öffentliche Wahrnehmung. Bessere Ausstattung, positive Aufmerksamkeit.


    Ja, das schon. Nur müsste es nun halt weitergehen, damit das auch in den nächsten Jahren schön so bleibt.

    Zitat

    Coaching sollte selbstverständlich sein und nicht der Beweihräucherung irgendeiner Stiftung dienen oder gar dem Fingerzeig auf die, die's angeblich nicht gebacken kriegen. Ich fände serienmäßige, externe Supervision für unser Kollegium richtig, richtig gut. Nicht jeder hat das Glück einer fähigen Chefetage.


    Ja, das ist wahr.

    Ich zitiere mal weiter - aus dem Flyer, aus den Aussagen der Betroffenen und unterstreiche einfach mal, was ich bemerkenswert finde:
    "Aus meiner Sicht ist die positivste Entwicklung der letzten drei Jahre, dass sich die Schule zunehmend inhaltlichen Fragen zuwenden konnte, nachdem in den Jahren davor der Aufbau grundlegender Strukturen sowie bauliche Hindernisse im Vordergrund standen."

    --> Wäre behebbar gewesen, auch ohne School Turnaround.
    "zuwenden": Hmm... Schwammig.

    "Wir haben gemeinsam die Weichen für den richtigen Weg gestellt."

    "Durch den Turnaround-Prozess haben sich das Bewusstsein für Schulentwicklungsprozesse und die Wahrnehmung der Schule konstruktiv verändert"

    "Stets in Bewegung und immer nach vorne schauend!"

    "Team ...,welches gemeinsam das Ziel verfolgt, die Entwicklung unserer Schule immer weiter voranzubringen."

    "Wir haben eine neue Rutsche und viele andere Spielgeräte. Wir haben auf dem Schulhof einen neuen Boden bekommen."
    Hat jetzt mit der Studie weniger zu tun, wurde sicher auch z.T. aus den zusätzlichen Bonusgeldern gezahlt und das wäre dann auch ohne Schoolturnaround gegangen.

    "Ich finde an der Schule gut, dass es auch Veranstaltungen wie z.B. Känguru-Wettbewerb, Fußballturniere und Wandertage gibt. Schön, dass Streitschlichter den Streit mit den Kindern klären."
    Gab es vermutlich auch vorher schon.

    Ich finde viele der Aussagen recht schwammig oder floskelhaft. Halt bunt abgedruckt, sieht gut aus. Ich hätte auch von einer wissenschaftlich angelegten Studie noch etwas mehr erwartet als eine bunte Broschüre am Ende.

    Mich würde auch interessieren, was von den Dingen, die von Seiten der Schulen moniert wurden (und da gab es gerade in den beteiligten Bezirken sicher einige absolute Grundlagen), an die Senatsverwaltung herangetragen und von deren Seite ernst genommen wurde.
    Das Geld ist ja erstmal ganz schön, aber das fällt ja nach den 3 Jahren flach. Und neue Lehrer (hatte ein Kind erwähnt, habe ich nicht kopiert): Möglicherweise wurden da Lehrer gezielt hinversetzt oder bei Castings hingeschleust, nur hört das doch nach Ende dieser 3 Jahre auch auf und dann stehen die Schulen wieder da, wo sie vorher waren: Kaum jemand will in diese Regionen, schon gar nicht bei dem derzeitigen Lehrermangel.

    Vielen Dank. Ich wollte hier nicht voreingenommen den Thread starten. Schön, dass ihr das ähnlich sieht.

    Übrigens seien von den 100.000 Euro, die pro Schule bereitgestellt wurden, nur etwa 1/5 an die Schule, der Rest an die Organisation/Schulberater gegangen, wurde mündlich überliefert. (Kann die Hand nicht ins Feuer legen dafür, aber bei dem Organisationsaufbau, der Zeitdauer und dem Endprodukt könnte ich es mir schon irgendwie vorstellen.)

    Was spricht gegen die Variante zum Halbjahr um eine Stunde zu reduzieren und zum nächsten Schuljahr dann um eine Stunde aufzustocken? Gibt's dann auch A13 für Grundschullehrkräfte?

    War mein erster Gedanke. Stundenreduktionen müssen (in meinem Bundesland) sehr früh eingereicht werden, bis zum 15.1. z.B. für das neue Schuljahr. D.h. für ein Schuljahr gäbe es dann A13 mit dieser einen Stunde mehr und das Problem des Lehrermangels wäre auf den nächsten Sommer verlagert. Bis dahin haben es viele hoffentlich vergessen, dass sie reduzieren wollen, denken sich die Grünen vermutich...

    Nun ist eine meiner Kolleginnen sehr verunsichert, denn ich habe meinen Schuelern den englischen Weg zur schriftlichen Division beigebracht. Er ist wesentlich unkomplizierter wenn man durch eine einstellige Zahl damit teilt....
    Laut ihr werden die Kinder dann aber ganz verwirrt und die Sekundarschulen bestehen auf den einen Rechenweg.

    1. Daran wäre ich interessiert, hast du einen Link zum Anschauen?
    2. In meinem Bundesland steht im Lehrplan, dass die Kinder verschiedene Wege kennen lernen sollen. Das überfordert leistungsschwache manchmal, die leistungsstärkeren eigenentlich nicht.

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