Beiträge von Conni

    1. In diesem Schuljahr nicht, sonst immer, Klasse 1 bis 4.
    2. Seit 14 Jahren
    3. Manchmal ja, manchmal nein.
    3.1. Bankrutschen auf Wunsch der Kinder, Knack, Tafelfußball, Bingo, Kartenspiele, Puzzles/Anlegespiele.
    3.2. Übung und Festigung der Grundaufgaben (+/-/Ergänzen bis 20), kleines 1x1 und Umkehraufgaben
    4. Für Kinder mit Problemen im emotional-sozialen Bereich (nicht nur die mit sonderpädagogischem Förderbedarf, sondern darüber hinaus eben auch einige) stellen Spielsituationen hochgradig komplizierte und stressige Situationen dar, die sie komplett fordern und z.T. überfordern. Sobald mehrere Kinder mit diesen Auffälligkeiten in einer Klasse sind, ist das Risiko, dass das Spiel eskaliert, groß. Daher habe ich in einigen Klassen nicht gespielt.
    5. Auflockerung, mal kurz aufstehen, Gruppenzusammenhalt bei z.B. Tafelfußball
    6. siehe 4., "geistiges Abschalten" leistungsschwacher Schüler beim bei Kindern leider extrem beliebten Bankrutschen; "Raten" bei Puzzlespielen; andere Spiele habe ich bisher selten angewendet, weil sie z.T. von den Inhalten auf die Form (Spiel) ablenken und die Kinder den Zusammenhang zur Mathematik nicht herstellen können.

    In Berlin/Brandenburg gehört Tanzen durchaus zum Lehrplan des Faches Musik. Das reine Ausführen von Tänzen aber eigentlich nur bis Klasse 6, danach geht es eher um selbstständiges Einstudieren anhand von Videos oder Vorlagen. Allerdings gibt es natürlich noch andere Inhalte / Kompetenzen.

    Ich hätte als Schülerin in der Pubertät abgek**tzt, wenn ich als Zwang Standardtänze hätte lernen müssen.

    Habt ihr keine anderen Möglichkeiten? (Und ja, Musik fachfremd ist Mist.)


    Wobei ich die Übungen da schon befremdlich finde. Also die stabile Seitenlage an einem "Patienten" zu üben, der keine Schmerzen hat, ok. Aber wenn der sich alle Knochen gebrochen hat, sollte man doch schon abwägen, ob das alles so sinnvoll ist.


    ... Aber überstreckter Nacken und Kopf zur Seite... soweit war ich selber schon.

    Öhm, war im letzten Kurs ganz einfach:

    Patient ist bewusstlos und atmet?
    --> Stabile Seitenlage, egal ob etwas gebrochen ist oder nicht, da die Gefahr, an der eigenen Zuge zu ersticken in dem Moment die größte ist.

    Und damit hat dein übereifriger Ersthelfer das "bewusstlos" nicht beachtet, denn du konntest dich ja noch bewegen.

    Da ich nicht den ganzen Text lesen kann- die Darbietung springt zwischen den Artikeln hin und her- wurden denn auch Schreibleistungen von Viertklässlern verglichen? Sowohl Rechtschreibung als auch die Motivation zur Textproduktion und -überarbeitung?


    Ich zitiere mal einen Teil der Antwort auf deine Frage aus dem Artikel, der Rest wird nicht beantwortet oder wurde nicht untersucht:

    Zitat

    Viele Eltern seien in Sorge, weil ihre Kinder zum Ende der Grundschule die Rechtschreibregeln kaum beherrschten, so Röhr-Sendlmeier. „Sie fragen, ob dies auch mit der eingesetzten freien Lehrmethode zusammenhängen könnte, nach der die Kinder nur nach ihrem Gehöreindruck schreiben sollen.“...

    Das Ergebnis der Psychologen mit der Top-Note für den Fibel-Ansatz hält sie (Bildungsforscherin McElvany) für „nicht unplausibel“...

    Die mehr als 3000 Kinder wurden Kuhl zufolge zunächst nach ihrer Einschulung auf ihre Vorkenntnisse getestet. Danach seien fünfmal jeweils halbjährlich Diktate ausgewertet worden - immer waren Fibelkinder die leistungsstärksten. Schüler, die mit „Lesen durch Schreiben“ unterrichtet wurden, machten am Ende der vierten Klasse im Schnitt 55 Prozent mehr Rechtschreibfehler, „Werkstatt“-Schüler sogar 105 Prozent mehr als Fibelkinder. Auch Schüler, deren Muttersprache nicht Deutsch war, profitierten vom „Fibel“-Ansatz.


    McElany zufolge lässt die Studie allerdings offen, ob es bei der Einschulung schon unterschiedliche Voraussetzungen bei den Kindern gab und inwieweit diese im Schulverlauf erhalten blieben.


    Unabhängig von der inhaltlichen Aussage mal meine Fragen / Anmerkungen zum Studiendesign wie es im Artikel beschrieben wird:

    Letzteres ist eine K.o.-Formulierung für eine vernünftige Studie.
    Stellt euch mal vor, eine Medikamentenstudie (3 Kopfschmerzmedikamente werden vergleichend getestet) wird eingereicht mit der Aussage: "Wir wissen nicht genau, ob die Probanden, die mit Medikament B Kopfschmerzen bekamen schon vorher Kopfschmerzen hatten und wie weit diese im Laufe der Studie erhalten blieben. Das haben wir offen gelassen."

    Oben steht aber, die Kinder seien auf die Vorkenntnisse getestet worden. Dann gehe ich davon aus, dass ein Akademiker mit normalem Menschenverstand das auch einbezieht? Finde ich im Artikel nicht wieder.

    Auch wie die auf das Ende der 4. Klasse kommen ist unklar: Eingangstest + 5mal alle halbe Jahre ein Diktat reicht bis zum Ende der 3. (maximal Anfang der 4. Klasse). --> "Im 3-monatigen Untersuchungszeitraum wurden 6 Untersuchungen durchgeführt. Nach 4 Monaten hatten die Probanden der Gruppe B 55% mehr Kopfschmerzen, die der Gruppe C 105 % mehr Kopfschmerzen als die der Gruppe A. (Woher wir das wissen, ist nicht klar.) Auch Probanden, denen es etwas schwerer fällt, kopfschmerzfrei zu sein profitierten (irgendwie.)"

    "nicht unplausibel": "Medikamentenforscher Paul HübnerfeldamWald hält es für 'nicht unplausibel', dass das Medikament A am besten gegen Kopfweh helfen könnte."

    Und noch der erste zitierte Abschnitt: Die Kinder können am Ende der Grundschulzeit laut Artikel nicht rechtschreiben, die Eltern seien besorgt. Verstehe ich rein logisch auch nicht. Wenn die Fibel sehr überlegen sein sollte beim Rechtschreiben, dann sollte ein Teil der Kinder doch schreiben können, denn die Fibel ist ja nun kein Relikt aus dem Mittelalter, das man nur noch im Museum betrachtet heutzutage...

    Hmm. Hinzu kommen noch die von Krabapple aufgeworfenen Fragen bzgl. Unterrichtsmethodik, die ungeklärt bleiben. (Fibel ist nicht gleich Fibel etc.)

    Ich stelle fest, dass ich einen Artikel lese, der stark verkürzt über eine Untersuchung berichtet. Der Artikel wirkt zusammengeschustert, er wirft mehr Fragen auf als er beantwortet und es gibt logische Lücken. Ein solcher Artikel macht es mir selbstverständlich unmöglich, mir zu der zugrunde liegenden Untersuchung eine Meinung zu bilden. Ich würde gerne die Untersuchung im Original lesen. Vermutlich lässt diese die von Krabapple gestellten Fragen trotzdem offen, aber das Gesamtbild wird hoffentlich ein anderes sein.

    PS: Ich habe bisher vorwiegend mit Fibeln gearbeitet und ziehe eine gute, didaktisch durchdachte und sinnvoll progressiv aufgebaute Fibel anderen Lehrwerken vor. Idealerweise sollte sie auch die von Krabapple beschriebenen verschiedenen Lautqualitäten (z.B. I - Igel, I - Indianer, E - Esel, E - Ente, S - Sonne, s - Bus) ab der Einführung regelmäßig thematisieren, da es sich hier um gravierende Stolperstellen im Lese- und Schreiblernprozess handelt. (Letzteres habe ich noch nicht konsequent umgesetzt gesehen. Manchmal wird es angesprochen, dann aber nicht fortführend trainiert.)

    Ich bin an unserer Schule einer der eingetragenen Ersthelfer und mache freiwillig einen Kurs alle zwei Jahre. Erstens finde ich es wichtig, zweitens bezahlt es mir die Schule und drittens findet er sogar in der Arbeitszeit statt.

    In Berlin ist es für alle verpflichtend alle zwei Jahre. Während der Arbeitszeit, auf Kosten des Arbeitgebers. Finde ich gut. Dieses Mal war ich bei einem anderen Anbieter (sonst immer DRK) und es war etwas mehr auf Kinder fokussiert, sodass neben der Wiederholung spannende neue Aspekte hinzukamen.

    Zum Glück können wir als Lehrer nicht hören, was die Kinder zu Hause alles so von ihren Eltern hören / lernen.
    Wobei... Doch... Manchmal schon.

    Übrigens: Wenn die Kinder das Wort vorher nie gehört hätten, wäre es ihnen ja gar nicht so aufgefallen, dann hätten sie sich über das "neue Wort" gewundert und gefragt, was das bedeutet.

    Schließe mich den Vorrednern an.

    Wenn du irgendwie stümpernd Therapieversuche unternimmst, eventuell.Wenn du dagegen nach bestem Wissen und Gewissen Maßnahmen zur Ersthilfe vornimmst, nein.

    Die wesentliche Todesursache bei schweren Unfällen ist wahrscheinlich die Untätigkeit von Unfallzeugen aus Ängstlichkeit.

    Daher sind wir z.B. alle 2 Jahre zu einem Auffrischungskurs in 1. Hilfe verpflichtet, auf dem auch ausdrücklich erklärt wird, was man im Rahmen der Ersthilfe darf und was nicht.

    dass man öfter Aufsicht hat und zwischen den einzelnen Stunden nicht zur Toilette gehen oder etwas kopieren kann?

    Öfter Aufsicht: An einer kleinen Schule, wie du sie beschreibst, problematisch. In meiner Referendariatsschule mussten die Kolleginnen der 1. und 2. Klassen jeden Tag die lange Mittagspause beaufsichtigen. Die erste, kurze Pause haben sich alle geteilt. (Nein, es hat niemand was gesagt.)

    Zwischen den Stunden kopieren oder zur Toilette gehen: Konnte ich in meinem Berufsleben nahezu nie, auch wenn die Schüler Pause hatten, denn dann muss ich die beaufsichtigen. Wenn ich ganz liebe Klassen hatte, konnte ich an Tagen, an denen die superfriedlich drauf waren, mal schnell zum WC flitzen, weil es neben dem Klassenraum war.

    Hammer! Wusste gar nicht, dass es an Grundschulen solche Zeitpläne geben kann.

    Beispiel 1:
    7:45 - 8:00 - offener Anfang
    8:00 - 8:45 - 1. Stunde
    8:45 - 8:55 - Frühstückspause
    8:55 - 9:40 - 2. Stunde
    9:40 - 9:55 - 1. Hofpause
    9:55 - 10:05 - restliche Pause im Schulhaus
    10:05 - 11:35 - Doppelstunde im Blick, i.d.R. Doppelstunde in einem Fach. Völlige Zeitverschwendung, da man entweder mittendrin 10 min Pause macht oder ab ca. 10:50 alle 1,5 min jemand aufs WC rennt.
    11:35 - 11:55 - 2. Hofpause / Essenspause (Schulessen)
    11:55 - 12:05: Rest der Pause im Schulhaus
    12:05 - 12:50 - 5. Stunde
    12:50 - 13:00 - Pause
    13:00 - 13:45 - 6. Stunde


    Beispiel 2:
    7:30 - 7:45 offener Anfang
    7:45 - 8:30 - 1. Stunde
    8:30 - 8:40 - Frühstückspause
    8:40 - 9:25 - 2. Stunde
    9:25 - 9:45 - Hofpause, danach 5 min im Schulhaus
    9:50 - 10:35 - 3. Stunde
    10:35 - 10:45 - kleine Pause
    10:45 - 11.30 - 4. Stunde
    11:30 - 11:50 - 2. Hofpause / Essenspause (Schulessen), danach 5 min im Schulhaus
    11:55 - 12:40 - 5. Stunde
    12:40 - 12:50 - kleine Pause
    12:50 - 13:35 - 6. Stunde

    Ich komme darauf, weil das in meinem Bundesland so ist.
    In welchen Bundesländern sind Konferenzen teilbare Aufgaben? Kann jmd. das verlinken? Ich kann das kaum glauben.

    Bei Susannea scheint es sich um eine besonders wohlwollende Schulleitung handeln.
    Die offizielle Regelung für Berlin findet sich hier. Konferenzen sind unteilbare Aufgaben, allerdings kann es Absprachen zwischen Teilzeitbeschäftigten und Schulleitung geben.

    In meiner letzten Klasse hatte ich einen zweisprachig aufgewachsenen Schüler, Vater sprach nur Englisch, Mutter sprach Deutsch mit ihm. Er konnte kaum ein englisches Wort richtig schreiben.
    Bei dem hätte ich z.B. einen erhöhten Schwerpunkt auf die Schreibung der Wörter gelegt, wo die anderen noch die Vokabeln sprechen lernen.

    Wie andere schon schrieben: Lerne das Kind kennen. Vielleicht ist es auch jemand, der "Hilfslehrer" als tolle Aufgabe ansieht und das gerne mal macht. Dann würde ich ihn das phasenweise tun lassen, ihm aber auch regelmäßig eigene Aufgaben geben - je nach Leistungsstand.

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