Beiträge von Conni

    Zitat

    Original von Nananele
    Zur Haltbarkeit kann ich nur sagen, ihr müsste ja nicht gerade da kaufen, wo Frau Feldbusch nun gerade Werbung macht, aber ein Produkt der "Mittelklasse" tut es genauso.

    Am schnellsten war übrigens meine Jacke der Mittelklasse (140 Euro) kaputt, die fiel förmlich auseinander, sämtliche Nähte lösten sich in Wohlgefallen auf.
    (Nein, die waren nicht einfach nachzunähen, da Microfaser.)

    Zitat

    Original von Boeing
    Bisher wusste ich immer nur, dass die JW-Jacken gerne von denen getragen werden, die sich sportlich geben wollen, ohne es unbedingt zu sein.

    Ich bin durchschaut! =)

    Ich war übrigens gerade auf Hiddensee.
    Da muss man die Urlauber suchen, die KEINE Tatzen tragen. (Die einzige Lehrerin, die ich traf, trug übrigens keine.)
    Dafür fand ich viele Hundespuren am Strand.

    Also, nächste interessante Frage: Gesetzt den Fall, die Spuren versteinern, kann JW dann die Fossilien verklagen? :D

    Ich bin gegen normale Grippe bereits geimpft und werde mich höchstwahrscheinlich gegen die Schweinegrippe impfen lassen, aber nicht in den nächsten 3 Tagen...
    Ich gehöre zu einer Risikogruppe aufgrund einer Vorerkrankung. Ferner werden Kinder unter 15 Jahren erst an 4. Stelle der Gesamtbevölkerung geimpft (habe ich irgendwo gelesen...) Wenn das so stimmt, werden Schulen und Kitas wohl ein schöner Ausbreitungs- und Verteilort für die Viren werden.

    Nee, Filzketten nicht. Ich meine auch nicht so die Öko-Wollmäntel, sondern so "Mode für die reifere Frau"-Wollmäntel. Dazu meist gut sichtbaren glänzenden Schmuck.

    Was ist denn hier los? JW = Lehrerjacke? Das hab ich ja noch nie gehört! (Jaja, ich hab in dem Thread nachgelesen, kann das aber nicht nachvollziehen.)

    An meiner Schule haben nur 2 eine JW-Jacke.
    Die meisten bei uns tragen so Wollmäntel oder sowas ähnliches, wo die Ärmel so schräg angeschnitten sind, dass ich wahnsinnig darin werden würde.
    Nebenbei kenne ich 4 Leute, die JW tragen und keine Lehrer sind.

    Ich habe mich lange gewehrt wegen der Preise und weil ich aus Prinzip keine Markenklamotten trug. Fazit: Ich habe in den letzten 6 Jahren 5 Winterjacken verschlissen.
    Von Regenjacken schweigen wir lieber.

    Im letzten Winter habe ich mir eine JW-Jacke (Auslaufmodell, unter 200 €) gekauft und merke den qualitativen Unterschied deutlich - sowohl beim Fleece-Teil als auch beim Außenteil: Regendicht, das Schwitzen ist wirklich minimiert, hält warm und hat viele praktische Taschen - da stimme ich Hawkeye komplett zu. (Und seiner Frau auch...)
    Auch wenn ich kein Auto habe: Öffentliche Verkehrsmittel sind nicht unbedingt immer geheizt.

    Conni, muss sich schon sehr wundern
    PS: Manchmal bin ich froh, dass ich sowenig Interesse für Mode habe, dass ich nichtmal Lehrerklamotten erkenne.

    "Ihr Blätter, wollt ihr tanzen" Mein Liederbuch Volk und Wissen
    "Sieben Schwalben" Ich glaube, das ist im Duett-Liederbuch. Oder auch in dem obigen. Habe beide in der Schule, kann erst in 2 Wochen nachschauen.

    Vermutlich geht es doch hier erstmal darum, einen der Fragebögen auszuwählen für irgendwas weiter Führendes. Oder habe ich das falsch verstanden?
    Ich sollte am Ende einschätzen, welche Fragebogen besser ist, mehr eigentlich nicht. Um Stimmprobleme im engeren Sinne kann es eigentlich nicht gehen, denn dazu wurde zu oberflächlich gefragt, siehe Erkältungen bzw.: Asthma und Allergien können die Stimme beeinträchtigen (Reizhusten, Frosch im Hals, Nebenhöhlen zugeschwollen).

    Guter Thread, ich habe in diesem Jahr auch erstmalig so ein hartnäckiges Exemplar mit schlechten Deutschkenntnissen (= 3 bis 4 Verspätungen die Woche mit Eltern im Raum) und dazu noch 2 etwas weniger hartnäckige Eltern (= 1 Verspätung die Woche mit Eltern im Raum).

    Zuerst habe ich es höflich probiert. Als das nichts half, einsilbig. Als das nichts half, einsilbig und mit unfreundlichem Gesichtsausdruck.

    Als auch das nichts half, habe ich kurz vor dem Klingelzeichen die Tür zugemacht und alle zu spät kommenden (waren an dem Tag 6!) Kinder wieder rausgeschickt und anklopfen lassen. "Herein!" habe ich erst gesagt, als ich einen Satz an die Klasse beendet hatte. Dann mussten sie sich einzeln entschuldigen. Am nächsten Tag waren alle pünktlich mit Eltern im Raum. Ich habe dann die Eltern "rausgeschoben" mit den Worten "Gehen Sie ruhig, Ihre Kinder sind hier gut aufgehoben."
    Gestern und heute waren daraufhin alle pünktlich und ich hatte keine der 3 Mütter mehr im Raum. =)

    Zitat

    Original von Schmeili

    NEEEEIIIINNN!!!! Meine Kollegin hat mir shcon "versprochen", dass es nach den Herbstferien besser wird - meine Hoffnung schwindet. :( ;)

    ... des 2. Schuljahres, das hat sie dir noch nicht verraten... :D

    lila
    Mein Mitgefühl. Ich hatte einmal eine komplette 1. Klasse eingeschult, die ziemlich "furchtbar" war vom Sozialverhalten, ständig Prügeleien, Verletzte, Rumgespringe im Klassenraum, sich um Arbeiten drücken...
    Ich kann dir nur empfehlen, was die anderen sagten: Konsequenz. Lieber etwas strenger als zu lasch. Und sobald sie mal leise sind: Loben, loben, loben, sich freuen, die müssen die Freude sehen. Die Kinder loben, die schon ordentlich sitzen etc.
    Wie sieht denn dein Belohnungssystem aus? Ist es für die Kinder transparent, überschaubar etc.? Könntest du eventuell die Belohnungszeit oder das, was man leisten muss, kürzen? Wer am Ende sein Arbeitsblatt fertig hat, darf sich einen Aufkleber aussuchen? (In diesen Billigläden gibt es welche mit Glitzer, ich habe hier coole Halloweenaufkleber, oder welche aus Ratatouille oder Cars, die stehen auch alle bei Jungen hoch im Kurs.)

    Gibt es in der Gruppe bereits eine Sozialstruktur (v.a. unter den Jungen)? Manchmal ist "Ich mag keine Stempel."/"Ich mach das nicht, keinen Bock." ein Zeichen für das Ausfechten einer Rangordnung: Wer ist der Coolste?
    Hol dir den Coolsten ran, nur einen, maximal 2. Die bekommen besondere Aufgaben, etwas austeilen, dir Magnete reichen, sonstwas, denk dir was aus. Lobe sie für die kleinsten Kleinigkeiten, lass sie dir "aus der Hand fressen" und gib ihnen dann kleinschrittig so viel Aufgaben, wie sie locker schaffen können. Falls es bereits eine Sozialstruktur gibt, ziehen dann die besten Freunde mit, wenn du Glück hast.

    Und wie schon geschrieben wurde: Spiele, malen, schneiden, kleben, Zahlen verbinden, wenn es mal besser klappt, am Ende der Stunde zur Belohnung ein Lied singen. Kannst du vielleicht Geometrie vorziehen? Dreiecke, Vierecke, Kreise ausschneiden und kleben lassen? Bilder gestalten (Kandinsky)? Bauen? Muster malen, legen, kleben...

    Wie sieht es aus mit Zusammenarbeit mit Eltern und Klassenlehrerin? Das bringt sehr viel, wenn du als Fachlehrerin alleine agierst, dauert es lange, bis du beide Beine auf dem Boden hast.
    Kannst du nicht gelöste Aufgaben mit nach Hause geben?

    Zuletzt: 4. und 5. Stunde sind wahnsinnig anstrengend für alle Beteiligten, meine damalige 1. Klasse war ab Mitte der 2. Stunde bis Mitte der 3. Stunde fix und foxi.
    Solange sich die Kinder nicht schlagen etc. geht es noch. Versuche, selber die Ruhe zu bewahren und dir und den Kindern gegenüber geduldig zu sein. Jede Veränderung braucht Zeit - und es ist schwer, das auszuhalten und auch die Rückschritte zu akzeptieren. Wenn gar nichts mehr geht, lass sie Zahlen ausmalen oder sonstwas, mach ruhige Musik dazu an...

    Um diese Zeit Mathematik zu unterrichten, ist ineffektiv. Auch im 2. und 3. Schuljahr sind die Kinder in der 5. Stunde noch so fertig, dass Mathe da ein ungeeignetes Fach ist. (Manchmal geht es aber nicht anders zu legen...)

    Grüße und viel Kraft wünscht
    Conni

    PS:
    Kannst du den, der immer ruft, raussetzen? Wie ist der bei der Klassenleiterin? Was sagen die Eltern dazu? Das geht ja gleich mal gar nicht.
    Und wenn da welche auf dem Boden liegen, dann lobe das Nachbarkind, das sitzt ganz laut und überschwenglich, als wäre Sitzen das Tollste, was sie seit Schuleintritt gelernt haben.

    PPS: Ich habe ein Kind in der Klasse, das hat anfangs laut geheult und geschrien. Ich bin eine Stunde lang tapfer durch die Klasse und habe laut verkündet, dass ich nur Kindern helfe, die sich wie große Schulkinder benehmen. Hat in Verbindung mit sofortiger Zuwendung beim Tränenverebben gut funktioniert. Ich bin allerdings Klassenleiterin.

    Zitat

    Original von Mila

    Dass beispielsweise die Rechenaufgaben mit Zehnerübergang im Zahnlenraum bis 20 laut der Einstern-Konzeption von den Kindern "als Ganzes" erfasst werden sollen, stellt sich nun im Rückblick (Anfang Klasse 2) als eine solche Schwierigkeit heraus.

    Ja, kann ich bestätigen.

    Zitat


    Ist es "normal", dass einige Kinder zu Beginn der zweiten Klasse den Zehnerübergang noch nicht beherrschen?

    Ja, ist es. Ich bin froh, wenn sie die Aufgaben bis 10 automatisiert haben, ist aber sicher ein anderer Einzugsbereich als bei euch.

    Zitat

    Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht? Kann ich durch o. g. Förderprogramm den Kindern nachträglich das notwendige Rüstzeug mitgeben oder ist der Zug schon abgefahren, weil sich das Zählen als Rechenstrategie nicht mehr so leicht ablösen lässt?

    Das Programm kenne ich nicht, aber danke für den Tipp.
    Selbstverständlich ist der Zug nicht abgefahren. Es ist normal, dass Kinder nach den Sommerferien einiges vergessen haben und man im 2. Schuljahr Wiederholungen einbauen muss.
    Trainiere mit ihnen den Zehnerübergang jetzt, gehe dann zügig in den Zahlenraum bis 100 und trainiere dort den Zehnerübergang zu gegebener Zeit wieder. Dann sollten es viele Kinder hinbekommen.

    Hast du die Möglichkeit, die Eltern um Hilfe beim Automatisieren der Aufgaben mit ZÜ zu bitten? Wenn ja, tu das unbedingt. Unterstützend können sie die Zahlzerlegungen bis 10 wiederholen. (8 = 3 + 5), wenn ich also 7 + 8 rechne, muss ich 7 + 3 + 5 zerlegen.

    Nochwas: Ist den Kindern klar, dass 7 + 3 + 5 einfacher zu rechnen ist als 7 + 8? D.h.: Sind die Aufgaben bis 10 automatisiert? Ist das Addieren zu 10 bzw. das Subtrahieren bis zur 10 sicher? 10 + 3 = 13, 13 - 3 = 10? Diese Einsichten sind nötig, sonst kannst du die Kinder von keiner Nicht-Zählenden Strategie überzeugen. Meine Erfahrung ist, dass auch letzteres am Anfang des 2. Schuljahres nicht klar ist. (Wir arbeiten im 1. Schuljahr auch mit Einstern.)

    Gruß,
    Conni

    Ich habe wieder 27.
    2 Verweiler, 10 Zweitklässler, 15 Erstklässler.
    Darunter mehr als 5 "Verhaltenskreative", mehr als 5 lernschwache Zweitklässler. etwa 5 Erstklässler, die in bestimmten Teilbereichen so massive Defizite haben, dass es dem Stand eines 3- bis 4-jährigen Kindes entspricht.

    Individuelle Förderung? Ist trotz ein paar Erzieherstunden nur wenig zu leisten.
    ;(

    Wenn wir jetzt aber so wissenschaftlich werden, dann ist natürlich zu sagen, dass zwischen der "Grippe" im geflügelten Wort und einer Influenza Welten liegen.
    Mit einer Influenza kann man länger krank sein, deutlich länger. Allerdings kann auch da der Arzt nur in den ersten 2 Tagen mit entsprechenden Virenhemmern helfen, danach sofern keine Folgeerkarnkungen hinzukommen, auch nicht mehr so sehr.

    Unsere Putzfrau erzählte übrigens heute, dass jetzt die Papiertonne viel schneller voll sei, weil alle diese Papierhandtücher nehmen müssen.
    Wegen fehlender Hygiene-geht-so-Aufkleber auf den Toiletten (zum Abdecken des Schimmels an prädestinierten Stellen... achnee, glaub das war was anderes) gab es schon Anranzer, allerdings sind dem RKI die Aufkleber ausgegangen. :rolleyes:

    Bei uns gibt es zur ersten Voreinschätzung den "Heidelberger Rechentest". In dem kann man sehen, ob das Kind - verglichen mit der Stichprobe, die zum Erstellen des Tests führte - ein geringes, mittleres oder hohes Arbeitstempo hat. Liegt das Tempo im deutlich unterdurchschnittlichen Bereich, werden keine weiteren Tests zur Dyskalkulie durchgeführt, sondern dann muss erstmal Konzentrationsförderung/Ergotherapie oder so etwas her.

    Falls das Arbeitstempo durchschnittlich bis überdurchschnittlich ist, sieht man in dem Test, welche Leistungen im arithmetischen Bereich vorliegen und welche im logischen/räumlichen Bereich. Liegen in beiden Bereichen deutliche Schwächen vor, wird ebenfalls nicht weiter auf Dyskalkulie getestet, sondern an die Sonderpädagogik (Lernschwäche/LB) verwiesen.

    Wenn der Bereich Logik/räumliches Denken unterdurchschnittlich oder besser ist und der arithmetische Teil unterirdisch schlecht, wird ein Arithmetikprofil durchgeführt. Dieses darf nur die Kollegin von der Schulpsychologie machen, die auch jede weitere Testung übernimmt. Alternativ können die Eltern sich selber einen Psychologen suchen.

    In allen anderen Fällen, z.B. Logik/Raum durchschnittlich, arithmetischer Bereich unterdurchschnittlich wird das Kind als "rechenschwach" bezeichnet und den Eltern erklärt, dass und wie sie mit dem Kind Grundaufgaben üben müssen. (Meist liegt die Schwäche dann in einem nicht sicheren Rechnen im ZR bis 20.)

    Zitat

    Original von Powerflower
    Das erinnert mich an meinen Vater, der seine Brille suchte, während sie auf seiner Nase saß.

    Das ist der Nachteil dieser Ultraleichtgestelle.
    Die früheren Plastikgestelle mit großen Gläsern hatten ihre Vorteile. 8)

Werbung