Beiträge von Conni

    Hallo ihr,

    ich hatte für den Adventskalender einen Zettel bekommen, auf dem ich meine Adresse nochmal eintragen sollte, leider habe ich ihn verschlampt. Kann mir jemand nochmal sagen, wo man den Kalender bestellen kann?

    Britta
    Die Umschläge sind offen. Es sind z.T. Vorlesegeschichten drin. Du kannst also reinschaun und wenn es dir zu viel Basteln ist, einfach ein paar Blätter austauschen durch z.B. weitere Vorlesegeschichten. ;)

    Grüße,
    Conni

    Zitat

    leppy schrieb am 21.10.2005 19:05:
    Noch zu den Tictac-Dosen: Vielleicht zwei aneinander kleben und Schüttelboxen draus machen?

    Gruß leppy

    Ohhh, da muss man aber viel Tictac essen. *g* Oder man lässt sie drin zum Schütteln? :D

    Ich hatte mir auch über spielematerial Schachteln bestellt, da gabs mal ein Sonderangebot, 100 Stück für 21 Euro. Die sind auch gut und ähnlich denen vom Jandorf-Verlag.


    Dort habe ich mir auch Zylinder bestellt und mit Moosgummibuchstaben beklebt als Stempel. Ich weiß aber noch nicht, wie haltbar die sind. Einen hat ein Kind bei der 1. Benutzung schon kaputt bekommen, in dem er mit dem Stempel wie bekloppt auf sein Blatt eingehauen hat. 8o

    Grüße,
    Conni

    Hallo MrsX,

    "ich" spricht man nur, wenn "ig" am Ende des Wortes steht. Ich spreche meist so, vielleicht sollten wir uns mal treffen, damit wir uns gegenseitig mit unserer Aussprache erheitern können? ;)
    "Betrach" ist nicht ganz hochdeutsch.

    Grüße,
    Conni

    Zitat

    Tanja schrieb am 16.10.2005 11:50:
    Mein Gedanke ist es erst die Pro- dann die Contra-Argumente zu nennen und mir daraus ein Fazit zu stricken.

    Hallo Tanja,

    das klingt erstmal gut. Leider kann ich nicht mit vielen Pro-Argumenten weiterhelfen.

    Grüße,
    Conni

    Zitat

    pepe schrieb am 16.10.2005 11:21:

    Das halte ich für keinen guten Rat. Man fährt immer gut damit, sich kundig zu machen, sich eine eigene Meinung zu bilden und diese dann fundiert zu vertreten. Das versuche ich schon, meinen Grundschülern beizubringen... Es ist ein Armutszeugnis, seinen "Vorgesetzten" nach dem Munde zu reden, auch wenn man deren Meinung nicht vertritt. Ich denke, hier sind alles erwachsenen, selbstbewusste Menschen, die Lehrer werden wollen...
    Gruß,
    Peter

    Hi Pepe,

    du hast nicht richtig gelesen. Von "nach dem Munde reden" habe ich nichts geschrieben. Nur, dass eine einseitige Argumentation ganz schön daneben gehen kann. - Wenn du Prüfer wärst wahrscheinlich nicht, aber ich kenne mindestens 4 Leute, die ganz schön "reingerasselt" sind, weil sie eine andere Meinung hatten als die Prüfer: Abwertung im Vergleich zu ähnlichen Leistungen: 1 bis 2 Noten. Das kann bei bestimmten Fächerkombinationen / Schulstufen dann eben doch 1 bis mehrere Jahre ausmachen, in denen man keinen Referendariatsplatz bzw. keine Stelle bekommt. Prüfer sitzen leider am längeren Hebel.
    Und was meinst du, was los wäre, wenn einige Verwandte von mir in den meisten Situationen ihre ehrliche Meinung gegenüber ihrem Chef / ihrer Chefin vertreten würden. Die säßen schon längst auf der Straße.

    Grüße,
    Conni

    Hallo Tanja,

    ich arbeite in einem Bundesland, in dem in diesem Jahr bereits Kinder ab 5 Jahren und 7 Monaten eingeschult wurden. Die meisten der Kinder meiner Klasse und der Parallelklasse waren durchaus in Vorschulgruppen im Kindergarten. Eine Zurückstellung gibt es nicht mehr.
    Pauschal kann ich wirklich nichts sagen. Es gibt durchaus Kinder, die geistig fit sind für die Schule, teilweise schon mehr können als Gleichaltrige. In meiner Klasse hat die Hälfte der Kinder, die zur Einschulung jünger als 6 waren, erhebliche Konzentrationsprobleme, d.h. Konzentrationsphasen von unter 5 Minuten. Du müsstest also immer 5 Minuten Unterricht machen, dann Auflockerung, 5 Minuten Unterricht, Auflockerung etc. Die Hälfte der Kinder haben große feinmotorische Probleme, für die sind die Kästchenhefte eigentlich umsonst gekauft, die bekommen kaum eine Zahl in ein Kästchen. Mehrere Kinder (aus den beiden Klassen) haben erhebliches "Heimweh", d.h. Festklammern an den Eltern vor Unterrichtsbeginn etc. Teilweise können sie Gefühle / Ängste noch nicht so artikulieren, wie es am Anfang der Schulzeit wünschenswert ist (z.B. 1 oder 2 Stunden weinen wegen einer kleinen Schramme). Insgesamt passen etwa 3/4 der unter 6jährigen nicht so zur Schule wie von den Erdenkern dieser Regelung vorgesehen. Das bedeutet: Entweder wird Schule mehr wie Kindergarten organisiert, da stand oben schon was dazu: Wir bräuchten mehr Spiel- und Sportgeräte, eine 2. Betreuerin etc. Zusätzlich müsste der Rahmenlehrplan dann erst ab einem bestimmten Zeitpunkt anfangen zu gelten, z.B. ab dem Halbjahr der 1. Klasse, denn dieser Plan ist bei uns so voll, dass schaffen wir kaum in 2 Schuljahren und bei Kindern, die sich kaum konzentrieren können, wird es eben noch schwieriger.
    Einen Einschulungszeitraum, wie hier schon angesprochen, finde ich eine gute Idee.

    Wenn du aber für eine Prüfung lernst, empfehle ich dir, dich genau darüber zu informieren, was dein(e) Prüfer gut finden, denn wenn du nur dagegen argumentierst, deine Prüfer Einschulung mit 5 aber toll finden, kannst du dich da ganz schön in die Nesseln setzen.

    Grüße,
    Conni

    Zitat

    das_kaddl schrieb am 06.10.2005 07:55:
    OT im OT-Bereich: Komisch, in der Grundschule haben wir unserer Lehrerin die Blumensträusse und kleinen Geschenke immer am 12. Juni ("Tag des Lehrers") überreicht ;) . Naja, Kindertag war ja bei uns auch immer am 1.6. und nicht im September wie "heute".

    Meine Grundschulzeit prägten weiterhin der 1. März ("Tag der NVA") und natürlich der 8. März ("Internationeler Frauentag"),

    Hallo kaddl,

    wir feiern auch immernoch am 1.6. Kindertag hier. Vergiss auch bitte ähm, den 7. Oktober und den 1. Mai nicht. Ganz wichtig auch der 6.12., immerhin der ist geblieben. :D

    Grüße,
    Conni

    Zitat

    juditka schrieb am 05.10.2005 18:16:
    Ach, noch was: Natürlich haben wir auch geklärt, dass diejenigen, die nicht ordentlich mitmachen, nicht als letzte "geweckt" werden, wie bereits schon vorgeschlagen...

    Hi juditka,

    Und da gibts dann echt keine, die sagen "Ist mir doch egal!" sich die Ohren zuhalten und den Rest der Stunde laut vor sich hinreden? 8o

    Ach übrigens, noch ein Spiel, ist aus einer Flohkiste:
    Alle sitzen im Kreis, die Lehrerin nimmt 3 Bausteine / Steckwürfel aus einer Kiste die in der Mitte steht und baut damit etwas zusammen. Das nächste Kind im Kreis macht es nach, das übernächste usw. Wenn die Runde einmal rum ist, wird ein 4. Stein dazugebaut usw.
    Regeln: Am Anfang Regeln wiederholen (L. steht)
    Wenn L. sich hinsetzt, darf kein Wort mehr gesprochen werden, sonst ist das Spiel sofort (!) zu Ende.
    Es gibt nur eine Chance pro Tag.
    Vielleicht habt ihr ja Lust, das mal auszuprobieren. Ich glaub, für meine wäre es zu "hart" und würde nur noch mehr Unmut in der Klasse schaffen. (Und für mich das Stuhlkreisbauen zu stressig.)


    Grüße,
    Conni

    Zitat

    katta schrieb am 05.10.2005 16:13:
    Hm, ich geh an die falsche Uni... :D

    Oder an die richtige: Wenn nämlich dann der Prüfer in der Prüfung fragt, ob du den Film X gesehen hast, obwohl er nur die Filme A bis P vorschlug im Seminar, du sie dir unter hohem Zeitaufwand alle besorgt und angeschaut hast, aber von Film X natürlich noch nie was gehört hast, ist das schon doof. Manchmal bin ich froh, dass ich das hinter mir hab. :D

    Grüße,
    Conni

    Hallo Dalyna,

    unter dem Namen "Stationsarbeit" wird je nach Bundesland / Seminarleiter /Buch / Lehrer Unterschiedliches verstanden.

    In meinem Seminar wurden Stationsarbeiten zum Üben und Festigen von Lernstoff empfohlen und es gab offene und geschlossene Stationsarbeiten.

    Geschlossene Stationsarbeit: x Stationen mit je y Sitzplätzen, die Schüler/innen arbeiten zu y an der Station, es wird nach einer festgesetzten Zeit gewechselt. (Vielleicht kennst du das aus dem Zirkeltraining im Sport aus deiner eigenen Schulzeit.)
    Bsp.: Du hast 23 Schüler, machst 4 Stationen, je 6 Plätze. Jeder Schüler hat eine festgelegte Reihenfolge der Stationen (1-2-3-4 oder 3-4-1-2 oder...) An jeder Station wird etwas anderes gemacht, Bsp.: 1. Station: Lückentext mit passenden Wörtern ausfüllen, 2. Station: Fragen zu gehörtem Text (Kassette) beantworten, 3. Station: Musikbeispiel hören und Musik charakterisieren, 4. Station: Steckbrief eines Komponisten schreiben. Nach jeweils 8 Minuten: Wechsel zur nächsten Station. Die Kinder können dann - je nachdem wie eng die Seminarleiter das sehen - alleine, zu zweit oder in der Gruppe arbeiten. (Ganz streng wäre wohl alleine, aber für meine Seminarleiterinnen waren Gruppen-, Partnerarbeit und die Wahl zwischen Partner- und Einzelarbeit völlig ok.)
    Am Anfang: Rundgang, um die Stationen zu zeigen und zu erklären. Am Ende: Reflexion, z.B. je ein Schüler erklärt, was er an der Station gemacht hat. Oder: Abschlussgespräch, in das neue Erkenntnisse eingebracht werden sollen. (Ja, ich hab es gewagt eine Stationsarbeit mit teilweiser Stofferarbeitung und Systematisierung während eines Abschlussgespräches zu zeigen. Das geht auch, aber ist abhängig vom Seminarleiter.)
    Vorteile: Gut einsetzbar in den meisten Klassenräumen, mal "was anderes" für die Schüler, unruhige Schüler haben alle paar Minuten ein paar Schritte zu gehen, die Schüler können sich gegenseitig helfen, es können viele unterschiedliche Aufgabenformen angewendet werden.
    Nachteile: Unterschiedliches Arbeitstempo und Niveau der Schüler (nur lösbar mittels Differenzierung innerhalb der Station, ich habe z.B. für 3 Stationen 8 verschiedene Aufgaben und 2 Zusatzaufgaben zusammengestellt --> hoher Arbeitsaufwand); Problem: Lernziele, Kontrolle der Arbeitsergebnisse (schon angesprochen in anderen Threads), schlecht bei unlustigen/bewegungsablehnenden Schülern.

    Offener Stationsbetrieb:
    Keine Differenzierung an den Stationen: Alle haben die gleichen Aufgaben. Die Arbeit unterscheidet sich dadurch, dass unterschiedliche Schüler unterschiedliche und unterschiedlich viele Aufgaben bearbeiten, Bsp.: 8 Stationen, Station 1 und 2 sind Pflicht. Schüler 1 bearbeitet die Stationen 1 und 2. Schüler 2 bearbeitet 3,2, 1 und 4. Schüler 3 bearbeitet 8,5,1,3,2,6 (in dieser Reihenfolge). Die Wahlstationen können dann natürlich deutlich unterschiedlich von den Anforderungen sein (kennzeichnen), aber Station 1 und 2 müssen alle bewältigen können.
    Problem: Es müssen so viele Arbeitsplätze da sein, dass keiner warten muss! (D.h. deutlich mehr Plätze als Schüler.) Das ist in kleinen Klassenräumen oder bei geringem Schulmöbelbestand der K.O.-Faktor dafür. Ich habe es noch nicht so gemacht wegen Raumgröße und Möbel. Habe das einmal in der Prüfung gesehen, dort wurde sehr kritisiert, dass Kinder warten mussten und die eine Wahlstation eine zu tolle Aufgabe im Vergleich zu den anderen hatten, so dass dort alle hinstürmten.
    Problem weiterhin: Es müssen entweder genug Plätze für die Pflichtstationen sein oder manche Schüler müssen mit einer Wahlstation anfangen, die Pflichtstationen danach aber noch schaffen können.

    Fazit: Das ganze ist wirklich für (Grund)Schüler mal eine Abwechslung, interessant, macht ihnen Spaß, man muss nicht jedes Material für jeden haben (Geräuschdosen, Lupen, Spiele, Lük-Aufgaben etc.) Es ist aber schwierig umzusetzen und die Schüler und du müssen das üben, bevor da jemand zuschaun sollte.

    Grüße,
    Conni

    P.S.: Vielleicht kann ja jemand für die SekI / II noch ein gutes Buch empfehlen, ich kenn nur eins für die Grundschule.

    Hallo JJ,

    wenn man noch in der Ausbildung ist, kann es schon wichtig sein, bestimmte Filme gesehen zu haben:
    In meinem Musikseminar musste man z.B. "School of Rock" gesehen haben (waren wir sogar mit dem Seminar drin), und nochwas, hab ich jetzt aber vergessen, was das war. Vermutlich würde inzwischen auch "Die Kinder des M. Matthieu" dazugehören.
    Ansonsten wurden auch in der Uni Filme dringend empfohlen. In Psychologie natürlich andere als in Deutschdidaktik. Sicher würde in Erziehungswissenschaften momentan "Klasse(n)leben" empfohlen, zumal es an einer Berliner Schule spielt. Je nach Schulstufe und Fach auch noch denkbar:
    "Jenseits der Stille" (Besonders interessant für künftige Musiklehrer an Grundschulen: Die Orchesterprobe. :D )
    "Alaska.de"
    "Das fliegende Klassenzimmer"
    "Bowling for Columbine"
    "817" (oder sone ähnliche Zahl)
    "Rückwärtslaufen kann ich auch"
    "Sein und haben" (oder wie hieß der?)
    "Harry Potter und die 77 anderen Folgen"

    Terminator ist auch ein guter Tipp. Im Seminar lernt man ja nicht so viel zur Pausenaufsicht. Aber ich habe immerhin schon aus den besagten Filmen gelernt, wie man ein Weisenhaus vor 50 Jahren am besten führt, wie man mit dem Thomanerchor auf Reisen geht, wie man als arbeitsloser Chaoten-Musiker eine Eliteklasse aufmischt und wie man ungeliebte Schüler einfach in die Luft schweben lässt. ("Vingardium leviosa!" Mir fehlt nur der passende Zauberstab. ;) )

    Grinsende Grüße,
    Conni

    Hi juditka,

    ich hab bisher einmal eine Aktion ohne Sprechen probiert. Das hat genau 10 Sekunden gehalten. Es gibt ein paar, die sich gar nicht konzentrieren können und welche, die es nicht wollen und allein schon aus Prinzip das Gegenteil von dem machen, was ich sage. Also es gäbe bei mir 2 bis 5 Kinder, die würden schon aus Prinzip anfangen zu "schnarchen", egal ob ich sage, sie sollen es nicht tun oder ob ich gar nichts dazu sage. Eigentlich bräuchte man dann einen Zweitlehrer (oder Schulhelfer oder...), der die mit rausnimmt und mit ihnen dann noch etwas anderes macht, während die anderen das Spiel zu Ende spielen dürfen.
    Witzig klingt das Spiel ja schon. Wie groß sind denn die Tempounterschiede bei dir? Ich kann die Aufgaben noch nicht 100%ig so portionieren, dass alle etwa in der gleichen Zeit fertig werden.

    Grüße,
    Conni

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