Beiträge von Conni

    Bei Kassenpatienten hab ich noch nie davon gehört, dass sowas berechnet wurde.

    Doch, auch da gibt es manchmal solche Vereinbarungen.

    Ansonsten habe ich eine Privatärztin, bei der ich genau so eine Vereinbarung unterschrieben habe und ein Ausfallhonorar zahlen müsste, wenn ich nicht rechtzeitig absagen würde.

    ich hatte aber bis heute noch keine Klasse, in der ich diese für die SEK.I angeblich super- taugliche Begrüßungsmethode jemals hätte anbringen können erfolgreich.

    Ich kenne das aus dem Grundschulbereich (allerdings aus Fortbildungen) mit Namens-Anagrammen und - "einfach" - mit Name + Adjektiv mit gleichem Anfangsbuchstaben. (chaotische Conni) Wurde mir bei einem Projekt in Klasse 4 vorgeführt. Hat 45 min gedauert, bis die Vorführende jedem nochmal erklärt hatte, was die Aufgabe ist und was ein Adjektiv ist. :rofl:

    Ich finde die Ideen von CDL und chilipaprika sehr witzig.

    Ich habe eine dieser Spezialschulen in Berlin besucht und kann mich alphas Schilderung im Wesentlichen anschließen.

    Die Auswahl erfolgte im Wesentlichen über den Test und vorherige Erfolge bei mathematisch-naturwissenschaftlichen Wettbewerben.

    Mir haben die Ohren geschlackert, als beim ersten Fahnenappell des Schuljahres Schüler der 11. Klassen kritisch über das prämilitärische Camp, an dem sie teilnehmen mussten, berichteten. (Ich habe den Namen vergessen, falls er mir noch einfällt, ergänze ich ihn.)

    Während der Ausschreitungen vor der Maueröffnung hat ein Schüler einen Augenzeugenbericht ans Schwarze Brett gehängt. Der hing dort so lange, dass ihn alle lesen konnten. Danach gab es von Seiten der Schulleitung die Forderung, dass der Schüler das widerrufen möge, tat er nicht. Es gab überaus kritische Diskussionen. Wir hatten Politiker da, mit denen wir über ein gutes Schulsystem diskutierten, Ideen entwickelten. Wir konnten in der 10. Klasse eine 3. Fremdsprache lernen, das wurde für uns organisiert.

    Als wir in der 10. Klasse waren, bekamen wir das Westberliner Schulsystem "übergestülpt". "Wir machen jetzt einfach alles anders. Ihr geht jetzt einfach ein Jahr länger zur Schule, Russisch ist nicht mehr eure erste Fremdsprache, denn Russisch als erste Fremdsprache ist in West-Berlin nicht vorgesehen. Daher ist das jetzt eine zweite Fremdsprache. Englisch kann aber auch nicht erste sein, denn dafür habt ihr nicht genug Lernjahre, Englisch ist auch zweite Fremdsprache. Ihr dürft aber trotzdem euer Abi machen, auch wenn ihr keine erste Fremdsprache habt. Eure angefangene 3. Fremdsprache? Tja, nun, Pech gehabt, gibt es nicht mehr."

    Sicherlich gab es politische und wirtschaftliche Gründe, diese Wiedervereinigung schnell zu gestalten. Die waren vielen aber nicht klar und sie wurden nicht klar kommuniziert.

    Meine spätere Erfahrung im phasenweise arbeitenden und immer wieder neu zusammengesetzten Jugendorchester war: Diejenigen in meinem Alter waren die ersten, die dort ab 1991 mitspielen durften und das hat den Horizont total erweitert, es war eine tolle Gelegenheit. Die jüngeren, die später dazukamen, fragten oft als erste oder zweite Frage: "Ossi oder Wessi"? Warum? "Ich möchte wissen, ob wir gleich ticken." Und damit schließe ich mit einem Zitat von Quittengelee:

    Die Erfahrungen und der Geschichtsunterricht und die Gesellschaft und die Erinnerungen waren über Jahrzehnte auf beiden Seiten fundamental unterschiedlich.


    (Sucht mich bitte nicht in den Absolventenlisten der Berliner Spezialschule, ich habe nach der Wiedervereinigung die Schule gewechseltt.)

    Ich bin gerade verwirrt worden: Italienische Flagge, Südtiroler Flagge, keine Berge. Irgendwo in Düsseldorf??? Hä? Ok, ich muss mal nach Düsseldorf reisen.

    In Berlin sind doch viele Dinge gaaaaanz ander

    Im Ernst, @Kettenfett: Ich nehme an, deine Schule hat mehr als eine 6. Klasse. Und solche Fahrten sind doch sicher schon öfter organisiert worden. Ich kenne das eigentlich nur so, dass in der Jahrgengsstufe zusammen geplant und entschieden wird, bevor die SL die Verträge unterzeichnet. Wie war das denn bisher bei euch?

    Meine letzte Klassenfahrt (lasst mich nicht dran denken!) ist eine Weile her und war noch in der Ex-Schule im Ex-Bezirk. (In Berlin ist Einiges sogar von Bezirk zu Bezirk verschieden.)

    In meiner jetzigen Schule ist es so, dass die Klassenfahrten von der Schulkonferenz genehmigt werden müssen. Das werden sie nur, wenn die Begleitpersonen und die Vertretungen feststehen. Das heißt, die Klassenleitung in Klasse 5/6 spricht so viele päd. Fachkräfte der Schule an, bis sie 3 Begleitungen gefunden hat (eine reguläre Begleitung und für jede eine Vertretung).

    Ich finde diese Regelung sehr, sehr gut, da man im Vorfeld weiß, wer mitkommt bzw. mitkommen könnte, wenn etwas dazwischen kommt.

    Manchmal fahren mehrere Klassen zum gleichen Ziel, manchmal nicht. Letztes Jahr ist eine 6. Klasse ausgeschert, weil es den Eltern zu teuer war und die Elternschaft ein anderes Ziel gefunden hat. (Das war im Nachhinein noch teurer, weil sie irgendwelche Kosten außer Acht gelassen hatten, aber nun ja.)

    Danke, Eugenia. Genauso erlebe ich es auch. Das Problem sind nicht Lehrkräfte, die kein Interesse haben. Das Problem ist das System.

    Wenn man großes Glück hat, hat man jüngere Klassenstufen unterrichtet und findet nach etwas abendlicher/wochenendlicher Suche ein Arbeitsblatt, das einigermaßen passt. Wenn man Pech hat, erstellt man es selbst - und das kostet so viel Zeit, das schaffe ich persönlich on Top einfach nicht mehr. Eine Kollegin hat für ihre beiden lernzieldifferenziert unterrichteten Kinder privat im Geschäft Arbeitshefte auf deren Level gekauft. Die hatte immerhin "Glück", das die Kinder auch emotional mehrere Jahre zurück sind und Hefte der 1./2. Klasse nicht albern fanden. Bei anderen LE-Schüler:innen ist das nicht so einfach.

    Eine Sonderpädagogin von der übergeordneten Stelle meinte, die Kollegin, die ein fast blindes Kind unterrichtete, solle doch eine Braille-Schreibmaschine kaufen (zur Not privat, wenn die Schule kein Geld hat), jedes Arbeitsblatt übersetzen und sich individuell mit dem Kind auf den Flur setzen, wenn der Schulhelfer nicht da ist und den Rest der Klasse "selbstständig arbeiten lassen". Die hätten sich bestenfalls nicht schwer verletzt, so unbeaufsichtigt.

    Und auch, wenn wir an der Grundschule "nur" 26 - 28 Kinder haben - die LE-/GE-Kinder sind ja nicht die einzigen.

    Wir haben sogar eine Sonderpädagogin an der Schule. Sie hat eine Klassenleitung, ist Fachlehrerin in einem Mangelfach für mehrere Klassen und muss einen Quereinsteiger betreuen, weil es keine anderen Lehrkräfte in der benötigten Klassenstufe mehr gibt, die die Erfahrung und die Geduld für diese Betreuung aufbringen. Ich glaube, sie hat 2 bis 3 Stunden für Beratung und Testung übrig. Jeder wurschtelt so vor sich hin.

    Ok, nochmal ohne Clown: Ich nehme mir i.d.R. Müsli / Porridge / Haferflocken mit Jogurt oder Skyr und Obst mit. Ggf. noch Nüsse/Leinsamen drauf. Das hält mir recht gut satt. Allerdings ist das mein Frühstück, mir ist nämlich um 6 zu früh zum Frühstücken.

    Blöd ist es, wenn ich länger auf der Arbeit bin. Dann läuft es oft auf Bäcker hinaus, weil das Brot mal wieder hart oder noch nicht aufgetaut ist. Wenn ich richtig gut bin, habe ich einen Salat gemacht aus Resten vom Essen des Vortags, also z.B. Reis mit Cocktailtomaten, Feta, Gurke oder Kartoffeln mit Gemüse, Feta und etwas Öl/Essig/Kräuter/Gewürze dran.

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