Beiträge von Conni

    Ich esse am liebsten die Deutschtests der 6. Klasse. Da fehlt nämlich einer. :rofl:

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    Nein, im Ernst: Auf dem Schulhof gibt es Rasen, der immer kahl ist. Man fragt sich warum. Noch hat mich keiner beim Fressen erwischt.

    Heute hatte ich jedenfalls Clown.

    Ferner gibt es unter den "Überlastungsreaktionen" auch welche, die durch körperliche Erkrankungen hervorgerufen werden können. Kopfschmerzen zum Beispiel. Manche dieser Erkrankungen können durch Covid (z.T. auch durch eine der Impfungen) verstärkt werden. (Bei Migräne gerne mal der Fall.) Du kannst - wenn jemand "Zunahme der Überlastungsreaktionen" ankreuzt, nicht sicher daraus schlussfolgern, dass die Belastung aufgrund der Situation in der Panedmie schlimmer geworden ist.

    Hinzu kommt, dass "in der Pandemie" und "in den letzten 3 Jahren" gleich gesetzt wird. Das waren total unterschiedliche Situationen, in denen auch Kinder und Eltern unterschiedlich reagiert haben. In deiner Umfrage klingt es so, als sei es eine homogene Phase. Ich war teilweise hin- und hergerissen beim Beantworten und es kann sein, dass ich den Fokus auf andere Phasen der Pandemie gewechselt habe während der Umfrage.

    Wackelkontakt am USB-Stecker für die Sticks? Oder funktioniert es mit den Speichersticks deiner Kollegen?

    Kein Wackelkontakt. Es gibt Kolleg:innen, die irgendwo "alte, billige Werbe-Sticks" ausgegraben haben und meinten, dass es damit an diesem Bord gehen müsste. Die IT-Verantwortliche schreibt ein Ticket, damit da mal geschaut wird.

    In meinen Ex-Raum wurde gestern von der zuständigen Firma eine neues Board gebracht, weil das alte nicht richtig funktioniert. Stellt sich raus: Da ist nur ein Funk-Empfänger kaputt, der ausgetauscht werden müsste. Stand auf dem Auftrag drauf.

    Darin heißt es, dass ich die Erklärung einreichen muss, um den Nachteilsausgleich rückwirkend von Februar zu erhalten.

    Das ist falsch. Rückwirkend erhalten den Nachteilsausgleich nur Lehrkräfte, die zu alt sind oder irgendwie (???) nachgewiesen haben, dass sie nicht gesund genug sind.

    Die, die die Erklärung abgeben, erhalten den Nachteilsausgleich - vorbehaltlich der Haushaltslage - ab Datum der Antragstellung, also frühestens 18.9.23

    Ein Schreiben ging Anfang September an die Schulen und wurde von der Senatsverwaltung auf Social Media (X, Facebook) veröffentlicht.

    https://www.berlin.de/sen/bjf/wir-verbeamten/

    Unter "Muss ich etwas tun, wenn ich den Nachteilsausgleich erhalten will?..."

    "Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie geht vorbehaltlich der Entscheidung des Haushaltsgesetzgebers davon aus, dass die Auszahlung für diese Gruppe von Lehrkräften im Laufe des ersten Halbjahres 2024 rückwirkend zum Zeitpunkt der Erklärungsabgabe erfolgen kann."

    Warst du heute auf der Personalversammlung? Dort gab es echt viele Ansprechpartner, die auch nach Ende der Personalversammlung Fragen beantworteten, soweit sie beantwortet werden konnten.

    Danke, das mache ich! Ich hab wenig Lust, noch einem weiteren Medium (Telegram) zu folgen, daher ist das eine gute Option.

    Das kann ich gut verstehen. Ich habe Freunde, die nur bei Telegram sind, daher hatte ich das schon vorher. (Neben den anderen Messengern. Irgendwann wird es halt unübersichtlich.)

    Aber: wenn du momentan die Nase voll hast, von dem ganzen Digitalkram, lass das jetzt lieber und konzetrier dich auf das Wesentliche!

    Es geht nach wir vor auch sehr gut ohne (gerade bei den Kleinen!)

    Danke. Das mache ich. Ich hatte ja ein halbes Jahr ein nur ab und an überhaupt funktionierendes Board. Jetzt bin ich in verschiedenen Räumen und habe erstmal überhaupt mit U-Vorbereitung zu tun, dazu dieser Verbeamtungs-Nachteilsausgleich-Sch*ß, Steuererklärung, Ärger mit dem Finanzamt, besch*ssene Erkrankungen, Arzttermine, Medikamentennebenwirkungen... Dann gibt es halt nichts Digitales.

    Es gibt Telegram-Kanäle von Schule-muss-anders. Der Kanal ist hochfrequentiert, es kommen ständig Nachrichten und Umfragen. Du wirst dadurch super informiert und weißt immer vorher Bescheid.

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    Ich habe den gestrigen Tag übrigens mit dringenden Aufgaben verbracht, die wegen einer chronischen Erkrankung, damit verbundenen Medikamentennebenwirkungen und meiner Neurodiversität liegengeblieben sind und dringend erledigt werden mussten.

    Ich hatte mehrfach mit Aktiven von "Schule-muss-anders" Diskussionen: Es wird davon ausgegangen, dass du stets topfit bist, Zeit und Energie ohne Ende hast und dich mit Haut und Haar einbringst. Ich wurde - weil ich sagte, dass ich mal nicht kann oder es nicht schaffe - übergriffig ausgefragt und es gab null Verständnis für Einschränkungen. Und auch das hat dazu beigetragen, dass ich momentan keinerlei Bock auf ehrenamtliche Aktivitäten in Bildungsbelangen mehr habe.

    Alternativ könntest du dir mal OpenBoard angucken, das finde ich einfacher und intuitiver. Ist kostenlos und lässt sich sogar auf unserm (berliner) Dienstgerät installieren. Ist eine einfache digitale Tafeloberfläche, die man auch transparent über jeden beliebigen Inhalt auf dem Rechner legen kann, um dann dort direkt hineinzuschreiben. Man kann damit auch recht simpel Teile aus fertigen Arbeitsblättern ausschneiden und dann verschieben (spart man sich das Basteln von Wort- und Bildkärtchen).

    Ich nutze das sowohl an einem Smartboard als auch an einem großen Bildschirm (dann entweder vom angeschlossenen Computer aus oder ich spiegele mein Dienstgerät, wenn ich was per Hand reinschreiben möchte).

    Danke für den Tipp. Was ist der Vorteil gegenüber dem auf der Tafel installierten Whiteboard? Auf den ersten Blick sieht es funktional fast genauso aus. Kann man damit zu Hause am PC gestaltete Arbeitsblätter am Board nutzen ohne lange Ladezeiten? (Das wäre momentan der einzige Grund, mich in den Herbst- oder Weihnachtsferien damit zu beschäftigen. Wobei ich mich da auch eher erstmal der basalen Unterrichts-Neuplanung widme, siehe unten.)

    Für das Dienstgerät benötige ich es erstmal nicht: Wenn ich Lust habe, mir ein eigenes Kabel zu kaufen, um das Dienstgerät anzuschließen, dann kann ich dort ja auch mit einem Officeprogramm arbeiten und es an die Tafel spiegeln, falls die Tafel gerade Bock drauf hat.

    Ich merke, dass meine Begeisterung und Energie für digitale Geräte nach längerem Herumprobieren und Herumwurschteln gerade sehr niedrig sind. Jeder wurschtelt wieder alleine herum und sieht zu, dass irgendwas funktioniert. Es ist Stress, weil es zusätzliche (Frei)Zeit kostet und im Zweifelsfall das Board nicht funktioniert oder das WLAN weg ist und die Klasse freidreht, wenn sie auf die Technik warten muss.

    Ich setzte mich jetzt erstmal weiter an die Unterrichtsplanung mit Buch und Arbeitsheft. 2 neue Klassenstufen dieses Jahr. Wer sagt, dass Lehrkräfte nach ein paar Jahren kaum noch Unterricht planen müssen, kann sich heute gerne ein Chili-Senf-Rosenkohl-Eis bei mir abholen.

    Ich habe noch nicht einmal herausgefunden, wie man einen "Whiteboard"-Anschrieb ("Whiteboard" = Tafelprogramm der digitalen Tafel) speichern und in einem anderen Raum wieder aufrufen kann. (Nein, über "speichern unter" und dann auf den Stick funktioniert es nicht.)

    Wenn man Glück hat, gibt es ein Programm, das mit der Tafel kooperiert (also z.B. Word, siehe oben) und das man dann nutzen kann. Bei uns hat man in PDFs z.B. eine bloße Notizfunktion mit ein paar Basicfarben. Ich könnte z.B. Arbeitsblätter als PDF vorbereiten und an der Tafel ausfüllen. Oder ein Onlineformat (Bibox, Unterrichtsmanager+) nutzen.

    Edit: Achsooo, Moment. Ich könnte mir auch Active Inspire runterladen, mir dort einen Zugang anlegen, mich dort autodidaktisch oder über Onlinefortbildungen des Softwareanbieters (?) einarbeiten, um dann vom digitalen Endgerät an einem zu kurzen Kabel hängend, was aufs Board zu spiegeln, falls das Board sich mit dem digitalen Endgerät verbinden möchte und überhaupt funktioniert. Das zu kurze Kabel führte dazu, dass ich immer der Klasse den Rücken zudrehen musste, was meine letzte Klasse nicht so super aushalten konnte. Außerdem war das Board im letzten Klassenraum ein Garantiefall, der oft gar nicht mehr ging. Daher habe ich das Ganze dann aus den Augen verloren und mich gefreut, wenn ich die digitale Tafel überhaupt digital beschreiben konnte. Wenn ich wieder Kapazitäten und Lust habe, könnte ich das nochmal in Angriff nehmen.

    Conni Statt der Stecknadellöcher im Karton kann man auch Brailleschrift zum Tasten mit 1x1-Legosteinen auf einer Grundplatte basteln. Dafür einfach sechs 1x1-Legosteine in einem 2x3 Feld feststecken. Für Punkte 1x1-Steine mit Noppen und für freie Stellen die glatten. Du kennst die Steine vielleicht von Legoarmbändern, falls deine Schüler so etwas tragen.

    Danke. Habe keine Legosteine.

    1. Meine ursprüngliche Idee wurde von meiner Mentorin verworfen, da sie nicht inspirierend genug war. Unter anderem ging es um Fehlertexte korrigieren und bloßes Üben oder eine Lerntheke wird vom Seminar nicht angenommen.


    2. Stunde 1: "Das Alphabet" - Wiederholung und Festigung des Alphabets als Voraussetzung für die Arbeit mit dem Wörterbuch

    3. Stunde 2: "Wir erforschen das Wörterbuch" - Kennenlernen des Wörterbuchaufbaus

    4. Stunde 3 (evtl. UPP): "Clever nachschlagen" - Erste Orientierungsübungen und Erarbeitung der Nachschlagetechnik zum effektiven Finden von Nomen im Wörterbuch

    Zu 1.: Was wird stattdessen vom Seminar angenommen?

    Zu 2.: Wie gut können die Kinder das ABC? Ich würde damit keine ganze Stunde zubringen, wenn es schon erlernt wurde. Eigentlich Stoff Klasse 2/Anfang 3. Lieber ein Alphabet zur Verfügung stellen zum Nachschauen für diejenigen, die noch nicht sicher sind oder für alle. (Eventuell ergänzt um kurze Übungen in den anderen Stunden, bei denen dann nicht geschaut wird = häufige Wiederholung.)

    Zu 3.: Was genau soll in dieser Stunde geschehen? Welche Ziele soll die Stunde haben? Welche Kompetenzen deine SuS erreichen? Ich würde das mit 4. oder 2. kombinieren.

    Zu 4.: Was für konkrete Ideen hast du? Wie passen diese zu den SuS?

    Bei all dem würde ich noch beachten: Wenn die Arbeit mit dem Wörterbuch noch nie geübt wurde, sind einige SuS am Anfang langsam, sehr langsam. Das ist mindestens für diese Kinder ermüdend und nervig. Wir beginnen daher mit einem reduzierten Teil des Wörterbuchs (unseres hat ein kleineres Verzeichnis) oder der Wörterliste im Rechtschreib-AH und erst, wenn die Kinder dort etwas Routine haben, steigern wir auf den ausführlicheren Teil des Wörterbuchs.

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