Beiträge von Conni

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    Man bekommt auf jeden Fall bei den Lehrbuchverlagen Ermäßigungen, was bei den Preisen auch dringend nötig ist.

    Bei den meisten Verlagen aber nur auf die Schülerbücher. Die schönen Kopiervorlagen von Klett muss man voll bezahlen. X( Auf so ein Themenheft hab ich dafür die Ermäßigung bekommen, obwohl ich das für über 8 Euro und mit genug Text für einen Musikstudenten im 4. Semester nie für alle Schüler anschaffen lassen würde. :rolleyes:

    Bei uns sind die Referendare von einem ÖPNV-Stand zum nächsten gegangen, so lange, bis sie ein Azubi-Ticket bekamen bei einem.

    Und meine Krankenkasse (gesetzliche) hat Stress gemacht, weil die Probleme hatten, zu kapiern, dass Beamte keinen Arbeitsvertrag haben, auf dem genau steht, was sie brutto verdienen werden, wieviel Urlaubs- und Weihnachtsgeld es gibt. *grummel*

    Gruß,
    Constanze<br>

    Auch von mir schöne Ferien an alle, die jetzt Ferien haben und viel Durchhaltevermögen an die, die bald Ferien haben. Das Wetter ist ja nicht so berauschend, also ist es nicht gaaaanz so schlimm, jetzt unterrichten zu müssen.
    Ich versuche mich jetzt erstmal durch meine Berge von Seminarunterlagen, Materialien und altem Unikram zu wühlen.

    Constanze<br>

    Zitat


    Hab jetzt zwei Jahre lang Therapie gemacht und diese abgeschlossen. Ist alles aufgrund von sexuellem Missbrauch in meiner Kindheit.
    Soll das also echt heißen, dass ich deswegen jetzt nicht verbeamtet werde, wenn ich es angebe...

    Hi Lara,

    ne Freundin von mir hatte Therapie gemacht, nachdem sie kurze Zeit sogar in ner Klinik war. Das ganze war zum Ref. mehrere Jahre her, so dass der Arzt da kein Problem sah. Wenn es um die Verbeamtung auf Lebenszeit geht, will er die Krankenunterlagen sehen, alle. Und die muss sie selber besorgen. (Und: Es ist ERMESSENSSACHE DES ARZTES, das schrieb ich schon mehrfach.) Strafrechtliche Verfolgung: Wenn es raus kommt.....
    Fragt doch mal unverbindlich (telefonisch,gebt nen falschen Namen an, sagt, dass ihr den Namen nicht sagen wollt, was weiß ich) bei der GEW-Rechtsabteilung.

    <br>

    Hi ferris!

    Musst du dich outen? Also wohnst du zusammen mit deinem Lebensgefährten in einer Kleinstadt, wo das eh alle wissen oder es sich schnell rumspricht?

    Wenn nicht, würde ich es während des Refs erstmal lassen. Du bist abhängig von Seminar und Schule, die geben dir am Ende Noten und können dich schikanieren.

    Bist du an einer katholischen Schule? Dann lass es auf jeden Fall! Die katholische Kirche darf jemanden, bei dem rauskommt, dass er / sie homosexuell ist, rauswerfen.

    Ansonsten ist Homosexualität offiziell kein Grund für berufliche Konsequenzen - theoretisch. Praktisch kann dir immer jemand aufgrund anderer Dinge ein Bein stellen, wenn er oder sie will und in wirklichkeit nur mit deiner sexuellen Orientierung nicht klar kommt.

    Und jetzt mal im Gegensatz zu einem Erpel von referendar.de:
    Ich hab ne Kollegin in der GS (Großstadt!!!), die unter den KollegInnen, die sie besser kennt, eben auch mal vom "Wochenende mit Freundin" erzählt, aber unter anderen KollegInnen und unter SchülerInnen im Allgemeinen nicht. (2 ihrer Schüler, die regelmäßig zum CSD gehen, haben sie dort aber gesehen und wissen also bescheid.)
    Und eine, die in derselben Großstadt in ner Hauptschule ist und dort auf ausdrückliche Nachfrage von 2 SchülerInnen (die hatten schon lange spekuliert) wahrheitsgemäß geantwortet hat. Da in der Schule ein sehr aufgeschlossenes Klima herrscht, die KollegInnen hinter ihr stehen und die Schule an einem speziellen europäischen Antidiskriminierungs-Programm (über Comenius) teilnimmt, ging das auch ok. Sie erzählte aber, dass ein nichtgeouteter Kollege große Probleme hat, weil er nicht die Wahrheit sagt und dabei auch noch rumstottert, aber eigentlich die meisten sich halbwegs sicher sind oder ahnen, dass er schwul ist. (Das wirkt dann eben nicht "authentisch".)

    Ich weiß nicht, wo du wohnst, Kleinstadt, Großstadt, Dorf, wie die Leute dort drauf sind etc., aber Bayern klingt für mich erstmal nicht extrem günstig. Im Endeffekt musst du selber entscheiden und die Konsequenzen selber tragen. Ein CO am Arbeitsplatz ist nicht rückgängig zu machen. Wenn man dir anmerkt, dass "was nicht stimmt", du also nicht in der Lage bist, ungeoutet ganz locker rumzulaufen, dann ist das aber sicher auch nicht die beste Situation.

    Vielleicht mailst du ja wirklich mal an die schwulen Lehrer (Link gabs schon im anderen Forum), dort sind vermutlich mehr schwule Lehrer versammelt als hier und vielleicht sogar welche aus Bayern. Und eine GEW-Mitgliedschaft (4€ pro Monat für ReferendarInnen) kann nicht schaden, es gibt bei arbeitsrechtlichen Problemen Rechtsberatung und -beistand.

    Gruß und viel Erfolg,
    Conni<br>

    Hi Jens,

    ich habe so eine Konferenz noch nicht mitgemacht, aber wir haben gerade "Anfangsunterricht" im Studienseminar und da ging es auch um früheres Einschulen oder Überspringen einer der ersten Klassenstufen.
    Als problematisch (mögliche Gegenargumente oder Ausschlussargumente) werden lt. unserer Seminarleiterin angesehen:
    - Das Kind könnte sich vom Sozialverhalten her vermutlich nicht in eine ältere Klasse einpassen, ist z.B. noch sehr verspielt oder hängt sehr an seinen Eltern.
    - Das Kind würde in einer neuen Klasse von seinen (fein)motorischen Fähigkeiten her vermutlich Probleme bekommen.

    Du könntest auch mal in nem Forum fragen, z.B. unter
    http://forum.myphorum.de/list.php?f=10520

    Gruß,
    Conni<br>

    Zitat


    Das klingt ja gefährlich. Was ist denn, wenn man mal eine Weile körperliche Beschwerden hatte, damit auch bei Ärzten war, nichts Schlimmes gefunden und lediglich Spekulationen in Richtung "muss wohl psychisch sein" geäußert wurde und man das dann beim Amtsarzt nicht angibt?


    Die Frage kann ich dir nicht beantworten, sorry.

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    Eine Selbstdiagnose oder eine Erwähnung von Vermutungen und nicht 100% sicheren Diagnosen kann ja wohl niemand verlangen, oder?


    Eine Selbstdiagnose ohne ärztliche Bestätigung ist "Spekulation", würd ich sagen. Selbstdiagnosen sind für die meisten Ärzte komplett unerheblich. Und nach Spekulationen wurde auf meinem Bogen nicht gefragt.

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    Gesetzt dem Fall, man hat diese Probleme dann nicht mehr und erzählt dem Amtsarzt auch nichts von dieser "Vorerkrankung" (die definitiv harmlos gewesen sein wird), muss man dann damit rechnen, dass irgendwann (über Krankenkasse oder sonstige Stellen) doch Einsicht genommen wird in die Krankenakten, wo diese Dinge dann evtl. vermerkt wären und dass man dann (womöglich bei ansonsten voller Gesundheit) wegen dieser berühmten arglistigen Täuschung Ärger kriegt?

    Bevor jemand in deine Krankenakten Einsicht nehmen darf, musst du den Arzt von der Schweigepflicht entbinden. Das kannst du glaube ich verweigern. (Es wird dir aber wahrscheinlich ungünstig für dich ausgelegt.)

    Zitat


    Es ist ja auch gar nicht so abwegig, dass man (wie gesagt) harmlose Beschwerden/Krankheiten schlicht und einfach vergisst, vor allem, wenn sie schon Jahre zurückliegen. Daraus kann einem ja wohl trotz Frage nach Vorerkrankungen keiner einen Strick drehen, oder?


    Weiß ich nicht. Frag doch am besten bei deiner GEW-Rechtsabteilung nach, vielleicht geht das sogar anonym.
    Bei privaten Krankenkassen muss man alles, weswegen man in Behandlung war wohl meist bis 10 Jahre zurück angeben. Wenn es mehr als 10 Jahre zurückliegt nicht.

    Gruß,
    Conni<br>

    So, ich nochmal.

    Also für die Verbeamtung auf Lebenszeit sollte der Amtsarzt feststellen, dass der zu Verbeamtende voraussichtlich bis zum Erreichen des Pensionsalters im Dienst bleiben kann.
    D.h. später auftretende Krankheiten kann er nicht voraussehen, logo.
    Aber: Wenn jemand schon etwas hat, was "erfahrungsgemäß" (worauf sich die Erfahrungen beziehen - keine Ahnung) zu vorzeitiger Arbeitsunfähigkeit führen kann, gibts Probleme. Bsp.: Übergewicht - Risikofaktor für Herz-Kreislaufkrankheiten und Gelenkerkrankungen; alle fortschreitenden Krankheiten; bei manchen Krankheiten (z.B. des Verdauungstraktes) ist das Risiko, Krebs zu bekommen deutlich erhöht; psychische Sachen sind immer schwierig in Bezug auf Verbeamtung. Nun fällt das Ganze noch in das Ermessen des Arztes. Wenn der z.B. sagt: "Ok, Sie waren mal in psychologischer Behandlung, ihr Therapeut hat sie als geheilt entlassen und in den letzten 5 Jahren waren Sie nicht mehr aufgrund psychischer Probleme in Behandlung.", dann kann er das OK für die Verbeamtung geben. (Vermutlich fordert er die Behandlungsunterlagen des Therapeuten an und liest die genau durch.) Eine Bekannte von mir hingegen hatte eine Erkrankung, die die Verbeamtung unmöglich machte, ließ sich operieren (= geheilt) und wollte dann verbeamtet werden. Die Amtsärztin stellte sich quer und meine Bekannte hat sich am Ende durch ein langes Gerichtsverfahren in die Beamtenlaufbahn gebracht.

    Sonderfall: Schwerbehinderte mit mindestens 50% (oder einem Schwerbehinderten vom Arbeitsamt Gleichgestellte mit mindestens 30%): Der Amtsarzt muss feststellen, dass der zu Verbeamtende (seiner Meinung nach, auch hier wieder Ermessenssache des Arztes) noch mindestens 10 Jahre arbeitsfähig ist.

    Wenn du etwas verschweigst, weshalb du in Behandlung bist und wenn es rauskommt (z.B. wenn du mal einen Antrag auf Frühpensionierung stellen solltest) gibst RICHTIG Ärger: Arbeitsgericht, fristlose Kündigung und du kannst deine Pensionsansprüche komplett vergessen.

    Schönen Sonntag noch!
    Constanze<br>

    Hab keine Quelle, mündlich überliefert sozusagen.

    Mitwirkende: Mutter, Vater, Heinzi, ein paar Schüler für die Geräusche
    Requisiten: Rucksäcke, Wanderhüte und -stöcke oder einen Picknickkorb.

    Mutter, Vater und Heinzi sind zum Ausflug auf dem Land und laufen so durch die Gegend.

    Mutter: Hach ist das schön, so ein Tag im Grünen!
    Vater: Ja, wirklich erholsam!
    Heinzi: Du, Vaaaaaaaaati?
    Vater: Ja, was ist denn, Heinzi?
    Heinzi: Wie hoch fliegen die Wolken da oben? (zeigt nach oben)
    Vater: Weiß ich nicht, Heinzi.
    kurze Pause
    leises Summen der anderen Schüler
    Heinzi: Du Vaaati?
    Vater: Ja, was ist denn, Heinzi? Heinzi: Diese Hochspannungsleitung, die da summt, wieviel Volt hat die wohl?
    Vater (leicht genervt): Weiß ich nicht, Heinzi!
    kurze Pause
    lauteres Brummen der anderen Schüler
    Heinzi: Du Vaaati?
    Vater: Ja?
    Heinzi: Vati, wie hoch fliegt das Flugzeug da oben?
    Vater: Weiß ich doch nicht. (genervt)
    Mutter (ziemlich rüde): Heinzi, nun hör endlich auf, Vati zu nerven!
    Vati: So lass ihn doch, sonst lernt er ja nie etwas!


    Kam bei unserm Talentetreff gut an...

    Gruß,
    Conni<br>

    WAHHHHH! Ich habe gerade ein ellenlanges Posting mit konkreten Vorschlägen geschrieben, mir wird angezeigt, es sei zu lang, ich gehe zurück und alles ist weg. ?(

    Sorry, aber jetzt tipp ich es nicht nochmal, vielleicht am Wochenende. :(<br>

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    Hallo Cat -
    Listen kenne ich keine - aber ein guter Freund hatte und hat Diabetes (recht schwer) und ist verbeamtet auf Lebenszeit.


    Heike
    Ist er eventuell schwerbehindert? Das gibts bei schwerem Diabetes durchaus und dann sind die Anforderungen beim Amtsarzt viel "lascher" (zu Verbeamtender sollte die nächsten 10 Jahre voraussichtlich noch arbeiten können, las ich mal irgendwo).
    Ansonsten gibts keine einheitlichen Kriterien, wir hatten ja die Sache mit dem Gewicht schon, das regelt ja offenbar auch jeder anders...

    Gruß,
    Conni
    <br>

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    Hallo,
    leider ist die Lehrprobe wieder mal komplett daneben gegangen,

    Hi Kruemelinchen!
    Fühl dich getröstet wegen der Lehrprobe.

    Bei mir ist das auch oft so, dass das ganze daneben geht. Vor meiner letzten Nachbesprechung meinte mein Direktor als ihm die Sekretärin Kaffee anbot "Mir ist schon schlecht." Ich hab mich entschlossen es als Ausdruck eines empfindlichen Magens zu werten. Wenigstens haben FSL und Mentorin sogar in einer Sache zu mri gestanden und mir noch mehr Begründungen genannt. (Ich hatte den "Dummbatz" (Verzeiht das Wort, ich nehme es sonst nicht in den Mund, aber es umschreibt die Situation am einfachsten.) der Klasse mehrfach drangenommen in der Stunde. Vor 2 Monaten noch regte der Direx sich drüber auf, dass ich in einer anderen Klasse den "Dummbatz" nicht drannahm.) Hinzu kommt, dass ich die SuS meist überfordere, dass aber auf der anderen Seite keine Ausbildung da war / ist (Uni, Praktika, Ausbildungslehrer, FSL), die mir mal praktische Beispiele für vernünftiges Niveau gezeigt hätte. (Nein, das Singen bekannter Lieder eine ganze Stunde lang oder CD-einlegen-und-Mandalas-ausmalen-lassen, oder auch "lehrbuch S. Nr 1 bis 5, wenns klingelt ist pause" kann ich nicht Zeigen zu UBs. Ich erfinde den Unterricht dann sozusagen immer neu, weil es oft zu den Themen die ich zu unterrichten habe auch kein wirklich tolles Material gibt oder die Vorstellungen von "tolles Thema" bei Mentorin und mir deutlich divergieren.)

    Jedenfalls bin ich frustriert, habe jetzt schon beiden Mentorinnen gesagt, dass ich nächstes Jahr weniger Musik und mehr Deutsch unterrichte, dass ich auch mal in Musik eine Liedeinführung oder Noteneinführung sehen will und dass ich nicht die 1., die 3., die 4., die 5. UND die 6. Klasse in meinem einen Fach unterrichten will.

    So, das musste ich mal loswerden. Mich kotzt das alles so an. "Benotete Selbstausbildung" ist also nicht nur ein Begriff für Bundesländer, in denen Refis viel eigenverantwortlichen Unterricht erteilen, nein, scheinbar auch hier. (Refis haben keinen eigenverantwortlichen Unterricht, was zu besserer Betreuung führen soll.) X(

    So, ich verbummle jetzt den Rest des Wochenendes. Basta.

    Achja, zum Thema:
    Da ich Trommeln mit 2 Tonhöhen brauchte für den letzten UB und unsere Schule sowas nicht hat, habe ich massenhaft Pringles gefuttert (auf den "+25-Gramm"-Packungen, die es gerade gibt, kann man nämlich 2 unterschiedliche Töne produzieren. Ich glaub, ich kann für längere Zeit keine Pringles mehr sehen... :D<br>

    Hi Dana!

    Bei uns wurde am Tag der offenen Tür jahrgangsübergreifender Unterricht in den Klassen 1 und 2 gezeigt. Die Kindergartenkinder durften bei den Deutsch/Sachunterrichtsaufgaben mitmachen (Bild von einer Futterstelle im Winter an der Tafel, Tiernamen zusammengetragen, an die Tafel geschrieben) und das Bild abzeichnen. Ein paar schrieben auch schon Wörter ab oder ihren Namen auf. Ein Lied haben wir auch gemeinsam gesungen.
    Die Idee, "Paten" zuzuteilen, finde ich auch gut. Dann kennen die Kleinen schon ein älteres Kind, das ihnen am Schuljahresanfang helfen kenn.

    Gruß und viel Erfolg,
    Conni<br>

    Hi Tusnelda!
    Ich hab mich kurz vor Ref-Beginn im November gegen Grippe impfen lassen und mir ein oder 2 Tage später ne Erkältung eingefangen. (Sowas hatte ich schonmal, da dauerte es 4 Wochen, bis die Erkältung weg war. Vermutlich sind Impfung und Erkältung zu viel auf einmal.) Jedenfalls war ich dann nur "so ein bisschen" erkältet, hab mich nicht getraut, mich ein paar Tage krank schreiben zu lassen, weil ich ja gerade erst angefangen hatte. Nach 3 Wochen hatte ich dann die Erkältung zu einer schweren Bronchitis verschleppt. Dagegen bekam ich ein Antibiotikum, das nicht half, so dass die Bakterien noch fein Reisen zu Kehlkopf, Nebenhöhlen und Bindehaut unternahmen. Dann habe ich mich wegen der Gewissensbisse eine Woche früher als der Arzt mir anriet wieder gesund schreiben lassen. Drei Tage später Seminarexkursion in eine eiskalte Kirche (hätte man ja auch im Sommer machen können), Halsschmerzen, über Weihnachten krank. Im Januar 3 Wochen gesund, hatte dabei aber das Gefühl, die Nebenhöhlen sind nicht ganz in Ordnung. In den Februarferien verkühlt (im Fahrstuhl stecken geblieben mitten in der Nacht und da ne Stunde bei guter Zugluft zugebracht :O ), gleich wieder Bronchitis. Ein paar Tage gesund, Rückfall, eine Woche gesund, Erkältung, Bronchitis, gesund, Rückfall. So ging das bis vor 5 Wochen! Danach hatte ich noch 2mal ne beginnende Erkältung, die ich mit Vitamin C und Echinazin beworfen und vertrieben habe. Jetzt bin ich seit 2 Wochen gesund (die längste Zeit seit Februar) und hoffe, dass das jetzt so bleibt. 8o
    Ich hab auch keine Ahnung, woran das liegt, der Arzt hat alles mögliche kontrolliert und meinte, alles ok. Vielleicht die vielen Viren tagtäglich um einen rum??? Keine Ahnung.

    Gute Besserung dir! *kühle Zitrone rüberreich* (Heiße kann man bei dem Wetter ja kaum trinken.)
    Conni<br>

    Zitat


    Ein schöner Link - danke!!!
    Ich schlage übrigens zum Eierkopp des Monats den Schüler vor, der mir letzte Woche seinen Spickzettel mit der Schulaufgabe abgegeben hat. Da kam ICH mir vor wie in der Transmoderne...

    Wow, das also ist der Inhalt von Fight Club... (Ich hab ihn mit einem Bekannten geschaut, der ihn nur in Englisch hatte und ich hab naja, verstanden, dass sie sich kloppen, wie der Name sagt. Jedenfalls hatte ich Mühe, nicht einzuschlafen. :rolleyes: )

    Und... unsre FSL erzählte uns neulich, sie hätte mit einer Klasse in Deutsch als Unterrichtseinheit Spickzettel geschrieben. Ist das auch eine transmodernistische Idee oder haben sich bei der Aussicht auf viel-oh-so-Fische Diskussionen wieder meine Hirnwindungen verknotet? :P

    <br>

    Zitat


    Conni:
    Deine Erfahrungen mit Latex scheinen kompliziert. Sicher ist Linux ideal zum Einsatz von Latex, aber mittlerweile kann man das auch sehr gut mir Windows machen.
    Das Zauberwort heißt Miktex ( http://www.miktex.org ).

    Sicherlich - ein bisschen Einarbeitung braucht man, aber das braucht man auch, wenn man frisch mit Word anfängt.

    Stefan
    Ja, ich wollte meinen Artikel nicht noch mehr aufblähen: Miktex hatte ich danach auf der Platte. Damit kam ich eben auch nicht weiter, weil keine Ahnung wie es gehen soll. Es geht nicht nur um die EinarbeitungsZEIT, sondern um jemanden, der es einem beibringt. Wie gesagt, das Buch war zu hoch für mich. Von daher hab ich jetzt aufgegeben mit dem Kram. Wenn ich mal 2 Jahre arbeitslos bin, kann ichs ja nochmal probiern.

    ;)<br>

    Hey, endlich schreibt mal jemand das, was ich mich bisher nie traute, zu sagen. 8o

    Ich habe versucht, mich vor der 1. Ex-Arbeit in Latex einzuarbeiten. (Wurde mir von Linux-Liebhabern und einer Kommilitonin, die eigentlich nicht viel Ahnung, aber einen kompetenten Mann hat, empfohlen.) Also hatte ich den Kram auf der Platte, die Hilfe funktionierte nicht, für den zugehörigen emax-Editor brauchte ich die Lupe und das Englischwörterbuch. Später hatte ich vergessen, wie ich Latex starten muss, es ging irgendwie eben nicht mehr, da gabs nen komplizierten Trick zu. Eine ehemalige Mitschülerin empfahl mir ein Buch, welches sogar in der Bibliothek aufzutreiben und angeblich Dummuserfreundlich war (Kopka?). Und siehe da - es begann zu dem Zeitpunkt, wo man Latex gestartet, den emax unter Kontrolle, die Hilfe funktionierend und die ersten Seiten getippt hatte. Also etwa 10 km nach dem Anfang, den ich brauchte. Ich fragte die Linux-Freaks, was sie dazu sagten: "Linux installieren, dann geht Latex besser." Da ich keinen linuxkompetenten Computerretter im Umkreis kenne, entschied ich mich zugunsten meines Studiums und Voraussicht des Hausarbeitszeitraums für Word, da die Zeit, mich "minimal 3 Monate" (Linux-Freak-O-Ton in Linux einzuarbeiten nicht da war.

    Und dann war das allles seeeeeeehr lustig.
    Die Fußnoten waren teilweise auf der nächsten Seite. Die Schriftart der Fußnoten wurde andauernd von der von mir eingestellten nach Arial zurückgeändert. Dann brauchte ich Brüche. Mit der Hand schreiben wäre 10mal schneller gegangen, aber dafür bin ich zu perfektionistisch. :D Also habe ich mit diesem Brucheditor (Ja, das Teil ist ein Verbrechen!) rumgebrochen. Außerdem brauchte ich Notenbeispiele. Also Capella von vorne, hinten, rechts und links gründlich getestet und untersucht und schon nach einem halben Tag hatte ich raus, wie man die Notenbeispiele nach Word exportiert. Schön daran: Man darf es mehrfach machen, weil die als Grafiken eingefügt werden und dann oft die Notenzeilen unterschiedlich dick sind oder eine mal eben gar nicht mehr erkannt wird. Das Beste war, dass trotz der Schnellspeicherung (alle 3 Minuten) beim regelmäßigen Absturz immer ein paar Grafiken (Brüche), die ich eigentlich schon am Vortag gespeichert hatte, wieder weg waren. Vergessen, verloren, verschluckt, in den unendlichen Schlünden von Kleinweich als Tribut verschwunden. Und schließlich: Warum sollte der Arbeitsspeichers eines (halbwegs aktuellen! ) Rechners für mehr als 20 Word-Seiten (mit Grafiken) reichen? Kann denn heutzutage überhaupt noch jemand soviel schreiben? Vermutlich haben die Kleinweichler diese Frage klar mit "Nein." beantwortet und sich für ein paar schöne Sounds, Farben, Spielereien und Effekte entschieden, damit der Arbeitsspeicher schnell voll ist und die Arbeit sich beim Öffnen nicht mehr vollständig laden lässt. (Gabs da nicht mal ne Auslagerungsdatei oder war die auch voll? Naja, ne Kommilitonin von mir hatte ein halbes Jahr vorher das gleiche Problem. Allerdings erst, als sie fast fertig und 1 Tag vor der Abgabe war. Ich habe folglich einen netten Computer.) Die Lösung war dann, jedes Kapitel einzeln zu speichern. Das gibt dann heiteres How-to-do-Raten mit den Seitenzahlen. (Ich habe gewonnen.) Ich habe dann sogar die automatische Rechtschreibänderung wieder wegbekommen, so dass die Zitate aus dem 16. bis 19. Jahrhundert auch als echte Zitate bleiben konnten und ich sie nicht in sinngemäße Textwiedergabe umwandeln musste.
    Am Ende hat sich mein Drucker auf die Nase gepackt und mir ein hübsches Streifenmuster beim Drucken fabriziert. Sah gut aus. Hätte aber noch kreativer sein können.
    Also bin ich den Kram in meine Ex-Firma ausdrucken gegangen. Und siehe da: Die hatten den Zeichensatz für Capella nicht, so dass meine Noten als Sonderzeichen auf Notenlinien erschienen. (Ich dachte, das wäre ne Grafik gewesen, zumindest hat es immer so viel Speicher verbraucht!) Am Ende durfte ich dort den Zeichensatz installieren und bekam freudestrahlend einen Tag vor Abgabetermin meine Arbeit in die Hand. (Poststempel vom Abgabetag reichte.)

    Ich freue mich schon auf die 2. Ex-Arbeit! :rolleyes:<br>

    Hi flip!

    Wenn ich keine Ganzschrift mache, bekomme ich 1 Stunde. Und dann geht das so: Montagmorgenkreis, Lesestück vorlesen, Kinder still lesen lassen, Kinder abwechselnd laut lesen lassen, Fragen stellen und einige Kinder einzeln beantworten lassen. Stundenende.
    Naja, meinetwegen kannst du das Ding auch "Auf-mehrere-Seiten-verteiltes-Lesestück" nennen und nicht Ganzschrift. Vielleicht stellt ihr euch unter dem Wort was andres vor als hier im Seminar gesagt wurde...

    Diese ganzen kreativen Sachen: Ist ja schön und gut. Aber erstens sind die Kunststunden von meiner Ausbildungslehrerin schon verplant. (Wenn die Kids in dem Alter anfangen zu malen, dauert es gut und gern 30 Minuten, bis sie bereit sind, wieder aufzuhören und das ist dann wieder fächerübergreifender Unterricht und das ist hier sehr kompliziert, muss gesondert begründet und ausgewiesen werden etc.) 2. selbst bei kürzer zu handhabenden Sachen wüsste ich nicht wie, ich habe keine konkreteren Umsetzungsmöglichkeiten aus Seminar, Studium oder von meinen Ausbildungslehrerinnen. Ich weiß nicht, was diese 2. Klasse konkret macht, wenn ich sie im UB kreativ werden lasse. (Wenn ich allein mit ihnen bin und "die Leine" etwas lockerer lasse als sonst sind sie so laut, dass man sie bis ins Lehrerzimmer hört, weil sie denken, es ist Pause. Ist leider an der Schule so.) Und ich will nicht schon wieder nen Unterrichtsbesuch voll den Bach runtergehn lassen und vom Direktor als berufsunfähig zusammengestaucht werden, nur weil ich versuche, was andres zu machen, als an der Schule üblich ist. Schon mit dem, was ich vorhabe (Briefe und Geschichtenende schreiben), lehne ich mich ziemlich weit aus dem Fenster.

    Vielleicht sollte ich doch lieber Rechtschreibung machen oder krank werden. ?(<br>

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