Darf man ohne Test in die Notbetreuung ab nächster Woche?
Laut Handreichung: Nein.
"Entscheiden sich Eltern [...] gegen die [...] Testungen, so ist [...] die Teilnahme am Präsenzunterricht oder der Notbetreuung nach das Betreten der Schule möglich."
Darf man ohne Test in die Notbetreuung ab nächster Woche?
Laut Handreichung: Nein.
"Entscheiden sich Eltern [...] gegen die [...] Testungen, so ist [...] die Teilnahme am Präsenzunterricht oder der Notbetreuung nach das Betreten der Schule möglich."
Bei uns schon.
Warum sollten sie auch sonst abchecken?
Die definieren ein zeitliches Fenster, innerhalb dessen alle Kontaktpersonen ersten Grades "einwandern".
Der Beginn des Zeitfensters ist mir nicht ganz klar, manchmal angeblich "zwei Tage vor Symptome", manchmal angeblich "zwei Tage vor Schnelltest", manchmal zwei Tage vor PCR-TEST.
Da die letzten beiden Zeitpunkte bei unserem System zusammenfallen, wenn alles läuft, dann ist das auch egal.
Da ist meine Erfahrung eine andere. Da werden die letzten zwei Tage vom Gesundheitsamt abgecheckt.
Danke! So sehe ich es bei Dir nämlich auch...
Zum "zeitversetzt": Man muss ja nicht auf dem Hof warten sondern kann ganz normal Unterricht machen, wie es im Stundenplan steht.
Es ist am ersten Schultag nach den Ferien sinnvoll, möglichst früh zu testen, aber danach ist es eigentlich egal ob um 7:30 oder 10:30
Dass Du Dich in einer komischen Situation fühlst, tut mir leid.
Objektiv betrachtet bist Du aber auch tatsächlich in einer sehr ungünstigen Situation - wir haben eine weltweite Pandemie und fast wöchentlich wechselnde Bedingungen. Die Kolleginnen und Kollegen sind derzeit quasi selbst wieder im Referendariat - die Strukturen und Abläufe sind nicht erprobt und schon gar nicht von Didaktikern über Jahrzehnte untersucht und aufbereitet. Wir lernen alle derzeit dazu und wissen noch nicht so richtig, ob unsere "Unterrichtsversuche" von langfristigem Erfolg gesegnet sind. Insbesondere sehr erfahrene Kolleginnen und Kollegen, die bislang immer eine gute Anlaufstelle für Referendare waren, sind derzeit selbst sehr eingespannt und unsicher ob der neuen Situation.
In den wenigen Präsenzphasen, die wir seit Januar haben, ist es nicht gerade ideal, da auch noch Zeit für Unterrichtsversuche anderer abzugeben.
Dass es derzeit bei manchen Kolleginnen und Kollegen keine Kapazität für eine fundierte (meist in "normalen Zeiten" schon untervergütete) Nebenbeschäftigung in der Referendarsausbildung gibt, ist zwar nicht gut, aber für mich nachvollziehbar. Daher würde ich das an Deiner Stelle erstmal nicht auf Dich beziehen.
Es wird in Deinem Kollegium Menschen geben, die sich Zeit für Dich nehmen und mit denen Du klar kommst.
Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Suche nach diesen - aus meiner Erfahrung ist das aber eine "Suche" und kein "Gefunden werden".
Daher "viele" und nicht "alle". ![]()
Als Referendar hat man im ersten halben Jahr am Gymnasium in BW keinen "eigenen Unterricht" sondern hospitiert und unterrichtet - je nach Absprache - mal längere oder kürzere Abschnitte unter Begleitung durch eine Lehrkraft in "deren Unterricht".
Ich bin mir nicht sicher, ob es eine aktuellere Anweisung gibt. Bei der Grundschule blicke ich eh nicht durch, da die ja auch keinen "Fernunterricht" sondern "Lernen mit Material" machen.
Und das legt jede Grundschule hier in der Umgebung anders aus.
Das Röhrchen ist verschlossen. Wo ist dann der Unterschied zum Fläschchen? Da wir keine ganzen Fläschchen mitnehmen dürfen, ging das nicht. Sobald mehr da ist, dürfen wir auch eine ganze Großpackung mitnehmen.
Das Verhältnis Luft zu Flüssigkeit ist im Röhrchen deutlich ungünstiger.
Aber da das Fläschchen bis zum Ende des Haltbarkeitsdatums immer wieder geöffnet werden darf, halte ich das rein logisch auch nicht für so problematisch.
Wir hatten das Problem, dass viele von den abgefüllten Röhrchen am nächsten Tag dann flüssigkeitslos waren.
Ursache konnten wir nicht feststellen.
Zitat aus dem Schrieb zur Teststrategie in BW:
"Ziel dieser Maßnahme ist es, im Rahmen einer engmaschig angelegten Teststrategie Infektionsketten frühzeitig zu unterbrechen ..."
Also inhaltlich halt PeterKa zumindest in BW recht, wünschenswert wäre natürlich was anderes.
Was passiert eigentlich mit den Lehrkräften, die den Test verweigern? Haben die dann bezahlten Urlaub?
Also in der Privatwirtschaft z.B. darf ja niemand gezwungen werden sich zu testen (Körperverletzung). Wieso gilt das für uns eigentlich nicht?
In BW gilt das laut Handreichung als Dienstpflichtverletzung, das RP prüft dann dienst- und arbeitsrechtliche Schritte. In wie weit das gerichtsfest ist, mag ich nicht beurteilen.
Da der Test für Lehrkräfte in BW zu Hause stattfinden kann, muss man sich schon selten doof anstellen oder bewusst es darauf anlegen, damit das RP überhaupt davon Kenntnis erhält.
Wurde bei uns bisher so gehandhabt. Wird aber womöglich umgestellt werden müssen, wenn wir komplett in de Wechselunterricht gehen würden, weil dann zu viele SuS zur 1.Stunde getestet werden müssten.
Warum muss zur 1. Stunde getestet werden?
Die können doch auch zeitversetzt zur Teststelle gehen und dort werden sie dann von einem Testteam in Empfang genommen.
Habt beides Vor- und Nachteile, mir geht es nur um das "muss".
BTW: Es wirkt hoffentlich nicht so, dass ich immer nur bei Dir Einwände habe. Aber Du bist nunmal im selben Bundesland tätig...
Ich lebe anscheinend wirklich auf der Insel der Glückseligen...
Habe mich ja schon oft gefreut, dass ich am Arsch der Welt wohne und arbeite, aber das ist ja wirklich absurd.
Der Staat traut ja den Eltern auch zu, ihr Kind eigenverantwortlich zur Schule zu fahren oder es wieder abzuholen. Wieviele Eltern fahren auf dem Weg zur Schule zu schnell, betrunken oder rücksichtslos??? Diese Monster. Die Schulbücher, die wir den Kindern mit nach Hause geben, werden alle bei eBay verkauft. Diese raffgierigen Halunken.
Ich als Elternteil nehme es als Beleidigung war, dass mir nicht getraut wird, meine Kinder zu Hause zu testen.
Das die Klassenteilung entfällt bei euch stand in dem Beitrag nicht dabei ...
Der Drops ist noch nicht gelutscht und noch keine Entscheidung getroffen.
Da wir noch keine Tests vom Land bekommen habe, warten wir erstmal ab. Ohne Tests machen wir nicht auf.
Wir kriegen es derzeit mit den normalen Räumen leider nicht hin. Oberstufe und 5/6 haben wir aber tatsächlich vor Ostern hinbekommen.
Wir müssten also nur noch drei Klassen zusätzlich unterbringen. (Die 12er gehen ja ab nächste Woche eh in "Schutzhaft".)
Die Überlegung ist halt, dass man - wenn man sowieso Fachunterricht im zugewiesenen Raum macht und nicht in Fachräume wechselt - ob es dann schulnahe Räume gibt, in denen man das durchziehen könnte.
Verstehe Euren Widerspruch nicht.
Unterricht nach Stundenplan. Keine Gehopse zwischen verschiedenen Räumen.
Wenn eine Schule genügend große Räume hat, wäre das doch für das Kollegium die absolut einfachste Variante.
Dafür müssen die Lehrkräfte halt zwischen den Räumen hin- und herspringen, um die Aufsichtspflicht auch bei problematischen Klassen zu gewährleisten und sollen dabei noch halbwegs sinnvolle Unterteilungen bei den Arbeitsphasen machen, die zu den Raumwechseln irgendwie passen. Ich persönlich halte das Konzept für eine Zumutung.
Wieso? Ich schrieb doch oben: Genügend große Räume. Keine Klassenteilung. 30 Leute mit Abstand...
Gibt es eine Schule, die Wechselunterricht so interpretiert:
In der Woche A kommen die Klassen 5, 7, 9 (in großen Räumen mit Abständen), in der Woche B kommen die Klassen 6, 8, 10?
Dann hätte man das Problem mit der doppelten Unterrichtsausführung nicht.
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