Beiträge von CDL

    Ich denke ja, „Pfiffen“ bedeutet so zu pfeifen (Tonart, Melodie, ergänzende Mimik), dass eine damit gemeinte Person sofort und unverwechselbar weiß, dass sie irgendjemandem (funktioniert auch telepathisch, sprich komplett anonymsiert) gerade den Buckel runterrutschen darf wegen eines intelligenzbefreiten Unfugs, den sie getan und/ oder verbreitet hat. Priffen hat dabei den magischen Effekt sofortige Selbsterkenntnis der angepriffenen Person auszulösen, samt folgender Besserung.

    Schpuftalogie (Substantiv)

    Mach doch erst einmal Praktika, um dich zu orientieren, ehe du dich qua Onlineforum am Ende auf eine neue Idee einschießt, die gar nicht zu dir passt oder zu deinen weiteren, uns unbekannten Arbeitsvorstellungen oder auch deinen uns unbekannten Fähigkeiten und Fertigkeiten.

    Wenn du ein hohes Gehalt willst bei viel Freizeit ist der soziale Bereich aber sicherlich nicht das richtige berufliche Umfeld für dich.

    Vielleicht musst du einfach erst einmal etwas in der Arbeitsrealität ankommen, um unsortierte Traumvorstellungen in reale Ideen übersetzen zu können.

    ich glaube, ihr habt das alle falsch verstanden. Natürlich weiß ich, dass ich Materialien vor- und nachbereiten muss. Ich will aber keine regelmäßigen 45-50h Wochen insgesamt haben. Außerdem sehe ich wirklich nicht ein, mich um alle Kinder zu kümmern, weil ich mich gerne auf die Kinder fokussieren möchte, die FÖRDERBEDÜRFTIG sind. Sonst kann ich gleich Grundschullehramt studieren.

    Du hast verstanden, dass du in jedem Fall 41 Stunden pro Woche arbeiten musst und dass du nur einen Urlaubsanspruch von 30 Tagen hast pro Jahr, was bedeutet, dass du in der einen oder anderen Weise die zusätzlichen Tage durch Schulferien abarbeiten musst? In manchen Schulwochen wirst du dann eben auch mal mehr arbeiten müssen als die 41 Stunden, weil es einen erhöhten Arbeitsaufwand punktuell geben kann auch für dich, nicht nur für alle anderen Lehrkräfte.

    Du kannst auch nicht komplett ausschließen, mit allen anderen SuS in der Klasse zu arbeiten, denn deine Aufgabe besteht am Ende nicht darin Separation zu betreiben, sondern Integration und Inklusion zu ermöglichen, wozu gerade im Schulbereich auch gehört, dass man möglichst häufig Wege findet gemeinsam zu arbeiten, aber auf verschiedenen Niveaus.

    Differenzierung ist wichtig, besteht aber längst nicht nur aus Einzel- oder Kleingruppenförderung. Wenn du dich darauf reduzieren willst, wirst du ein Ref oder auch eine Probezeit im Zweifelsfall nicht bestehen, da du damit im Zweifelfsfall schlicht einen Teil deiner vorgesehenen Arbeit verweigerst.

    Schau dir die reale Arbeit in der Inklusion an und zwar nicht nur dort, wo es zufällig so läuft, wie du dir das vorstellst, sondern auch an anderen Schulen. Mit deiner aktuellen Vorstellung deiner künftigen Arbeit wirst du letztlich nicht glücklich werden können in diesem Beruf und auch ganz massive Probleme mit anderen Lehrkräften bekommen, die zurecht angepisst sind, wenn sie am Ende deine Arbeit miterledigen sollen, weil du dich auf deiner Erbse ausruhst.

    Wenn du NUR Einzelförderung ohne jedweden Klassenunterricht machen willst ist der Schuldienst der falsche Weg.

    Es hat mir jetzt doch keine Ruhe gelassen.

    Wenn Eltern meiner Schule jemals überhaupt Kuchen mtbringen, ist das immer eine tiefgefrorene Torte von coppenr.... Das gilt für 90% der Eltern. Die anderen 10% backen tatsächlich mal was selbst. Die könnte man ansprechen.

    Und zu den Schülern: Sie verkaufen mit, räumen auch mit auf.

    Zum Kuchen backen sind sie aber intellektuell nicht in der Lage. Dies so an meiner Brennpunktschule.

    Das sind dann eben wieder schulspezifische Besonderheiten. Wir in der SEK.I haben so natürlich auch mehrere Lernküchen in der Schule, wo nicht nur regulärer Unterricht stattfindet, sondern selbstredend auch, wie von O. Meier angesprochen, die Verköstigung für Schulfestivitäten aller Art von SuS (unter Anleitung) zubereitet und sodann verkauft wird.

    Ich habe keine Angst, nur ist mir meine Freizeit ebenso wichtig, weshalb ich keine zusätzlichen 30h mit Unterrichts vor- und Nachbereitung verbringen möchte.

    Was genau glaubst du eigentlich, wofür du bezahlt wirst als Sonderschullehrkraft?

    Fördergutachten schreiben sich nicht selbst, je weniger fest du einer Schule und Klasse zugeordnet bist, desto mehr Rumfahrerei kommt en top, viele Materialien musst du individualisieren, genau wie Wochen- und Förderpläne. Eine Zuordnung zu mehreren Schulen bedeutet auch, dass du an umso mehr Klassenkonferenzen an diversen Schulen teilnehmen musst. So oder so wirst du wie alle anderen auch bezahlt für rund 41h pro Woche bei einer Vollzeittätigkeit und musst alles, was über 30 Ferientage hinausgeht zusätzlich vorarbeiten in den Schulwochen oder durch entsprechende Aufgaben in den Ferien ausgleichen.

    Wenn du als Lehrkraft in den Schuldienst gehst, wird man von dir erwarten, dass du auch genau das bist und leistest, wofür du dann bezahlt wirst. Vielleicht solltest du erst einmal ein Praktikum machen, um dir die reale Arbeit anzusehen von Förderschulkräften, um tatsächlich zu erfassen, wie diese aussieht und was diese alles leisten (müssen), was über deine Vorstellung von bezahlter Freizeit weit hinausreicht.

    genau so stell ich es mir auch vor! Quasi als Sonderpädagoge eine Stütze für den Klassenlehrer sein, damit er zum einen entlastet wird und zum anderen die Kinder ihre nötige Förderung bekommen !

    Teamteaching bedeutet aber mitnichten, dass die zweite Lehrkraft- gleich ob sonderpädagogische oder Regellehrkraft- lediglich „eine Stütze“ wäre, sondern dass diese eben eine reguläre zweite Lehrkraft in bestimmten Klassen und Stunden ist. Dabei geht es dann auch nicht nur darum Einzelförderung oder Kleingruppenförderung zu betreiben.

    Das bringt regelmäßige gemeinsame Unterrichtsplanungen mit sich, damit an möglichst vielen Stellen der Unterricht der Inklusionskinder und der restlichen Klasse ineinander verzahnt verläuft und sich so ergänzt, dass die Klasse auch an vielen Stellen gemeinsam arbeiten kann auf verschiedenen Nievaus, wobei dann die anwesenden Lerhpersonen sämtliche SuS mit Hilfebedarf unterstützen selbstredend. Ist die andere Lehrkraft erkrankt kann es natürlich auch einmal sein, dass du als Teil des Teams alleine vor der Klasse stehst und die Gesamtgruppe an diesem Tag unterrichtest, so wie umgekehrt du ganz normal ersetzt wirst durch die zweite Lehrkraft im Fall einer Erkrankung.

    Ich habe im Ref in einer Inklusionsklasse (SEK.I) unterrichtet, der eine Sonderpädagogin mit ihrem vollen Deputat zugeordnet war. In meinen Stunden war sie nie mit dabei, in M/D/E aber beispielsweise prinzipiell, wobei sie ganz natürlich einfach eine zweite Klassenlehrerin war für die gesamte Klasse.

    Du kannst bei dieser Arbeit nicht prinzipiell ausschließen, dass du auch ganze Klassen unterrichtest und solltest das auch nicht wollen, da du nie weißt, wie sich die Inklusion weiterentwickelt oder auch der Lehrkräftemangel. Möglicherweise funktioniert deine Vorstellung nach dem Ref für ein paar Jahre. Sollten dann aber in deinem Bundesland Förderschulen wieder flächendeckender eingeführt werden oder aber Leute wie du einfach aus Gründen der Personalnot einfach alleine Klassenlehrkräfte in Inklusionsklassen werden, musst du auch mit ganzen Klassen arbeiten können und vor allem wollen.

    Ich unterrichte selbst nicht bilingual, da ich dafür die falsche Sprache für meine Schule in petto habe. Bei uns (SEK.I) wird aber Bio bilingual unterrichtet in einem Zug, sowie Geo und ggf. Kunst. Ich weiß von meinen KuK dass diese das Material fast ausschließlich selbst erstellen, weil es sonst nicht passt. Das ist durchaus zeitintensiv, zumindest wenn man komplett neu startet. Der Zug ist definitiv sehr erfolgreich (mit den SuS aus diesem Zug kann ich auch in meinen Fächern bei Bedarf komplett auf Englisch debattieren, weil diese sich auch untereinander oftmals komplett auf Englisch unterhalten) und kommt bei den SuS extrem gut an.

    Ich gehe davon aus, dass deine aktuelle Schule ebenfalls einen bilingualen Zug hat, wenn du dich dafür interessierst. Insofern würd dich dir empfehlen einfach mal zu hospitieren bei deinen KuK, um dir den konkreten Unterricht anzusehen, aber auch einige deiner Fragen stellen, sowie Material sichten zu können.

    Vor welchem Hintergrund sollte jemand dir raten, dich dementsprechend weiterzubilden? Unterrichtest du dementsprechende Fächer? Gibt es an deiner Schule ein bilinguales Angebot, sowie einen Bedarf an weiteren Lehrkräften, so dass du an einer Fortbildung teilnehmen wirst können? Wenn ja, dann mach es, wenn es dich interessiert.

    Hallo,

    an sich steht alles im Titel. Ich möchte Sonderpädagogik studieren und danach entweder an eine Regelgrundschule oder an eine Beratungsstelle. Ich möchte keine Klassenleitung übernehmen, geschweige denn ganze Klassen Unterrichten. Sonst würde ich ja Regel-Grundschullehramt studieren. Mein Ziel soll es sein, einzelne Kinder oder Kleingruppen zu unterstützen und individuell auf sie einzugehen, damit sie sich bestmöglich in die Gesellschaft integrieren können.

    Dann ist ein Lehramtsstudium bzw. der Schuldienst der falsche Weg für dich, denn dabei lässt sich natürlich nicht ausschließen, dass du ganze Klassen unterrichtest, das ist schließlich unser aller Kerngeschäft. Einzelförderung kann es natürlich in der Inklusion geben, das kann sich aber schnell ändern, wenn KuK erkranken, mit denen du Teamteaching machst.

    Entweder du machst deinen Frieden damit, dass es nicht nur im Ref vorkommen kann und wird, dass du auch ganze Klassen unterrichten wirst müssen oder du orientierst dich direkt neuen neu in eine Richtung, in der Einzelförderung bzw. Kleingruppenarbeit den Normalfall darstellen, wie beispielsweise in therapeutischen Settings.

    Dafür suche ich Lehramtsstudierende, die bereit sind, an meiner Online-Befragung teilzunehmen.


    PS: Wenn ihr jemanden kennt, der jemanden kennt … ihr wisst schon – gern diese Nachricht teilen.👀👍🏻

    Solltest du diesbezüglich nicht an der Quelle sitzen? Also ab in die Hochschule, in diversen Seminaren um Mithilfe bitten und dazu dann einfach einen kopierten QR- Code mit dem Direktlink zum Verteilen dabeihaben oder diesen in der Mensaschlange verteilen, schon solltest du in Nullkommanix deine Mitwirkenden zusammenhaben' die in diesem Forum doch eine klare Minderheit ausmachen.

    Rechne dir doch einfach mal durch, wie viele Tage das in deinen Beispielen an Fehlzeiten wären. Bei 10x 4 Tagen wären wir bei 40 Fehltagen angekommen, was bedeutet, dass jemand 8 Schulwochen gefehlt hat in einem Schuljahr. Das ist sicherlich etwas, was Fragen aufwirft, vor allem, wenn es jedes Schuljahr vorkommt. Wer dagegen nur 3x4 Tage fehlt, dem fehlen weniger als drei Schulwochen, was unproblematisch ist.

    Ich kenne die genauen Zahlen nicht, meine Information ist aber die, dass es diesbezüglich auch keine absoluten Zahlen gibt, weil eben besondere Umstände mit berücksichtigt werden. Es ist dann eben etwas anderes ob jemand 10 Kindkranktage hat im Schuljahr und vielleicht selbst noch zwei Wochen verteilt krank war, was alles nachgewiesen wurde, als wenn jemand tatsächlich auf 40 Fehltage pro Schuljahr kommen würde ohne je irgendein ärztliches Attest eingereicht zu haben.

    Wenn du so wenig Fehltage hast wie geschrieben ist das aber doch gar keine Frage, die sich bei dir stellt. Wenn du es dennoch genauer wissen möchtest, frag einfach mal bei deinem RP oder alternativ dem PR nach. Dort weiß man genauer, ab wann das RP beginnt hellhörig zu werden oder zumindest sensibler reagiert und genauer hinschaut.

    Mich würde erstmal interessieren, warum du so wehement dagegen bist. Es gibt geregelte Abläufe für Beitrtittsverhandlungen mit Ländern, die beitreten möchten. Die Ukraine darf als souveräner, europäischer Staat selbstverständlich den Prozess anstoßen und der EU auch beitreten, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind. Warum sollte das anders sein? Das ist gar keine Meinungsfrage, sondern eine juristische.

    Ich persönlich habe zum Beitritt der Ukraine gar keine besonderen Emotionen. Wenn der umfangreiche EU-Beitritts-Prozess dazu führt, dass das die Ukraine beitrtitt, prima. Wenn nicht, wird es dafür Gründe geben, die nicht emotional sind.

    Das darf dich gerne interessieren, mich interessiert erst einmal eine Antwort auf meine zuvor an dich gerichtete Frage. Wenn du es nicht für nötig erachtest deine gespielte Entrüstung inhaltlich zu unterfüttern, mache ich mir nicht die Mühe, meinen Standpunkt weiter zu erläutern, denn rechtfertigen muss ich mich sicherlich nicht und darauf läuft das hinaus, wenn es derart einseitig verläuft.

    Zu rechtlichen Ragen habe ich mich aber überhaupt nicht geäußert gehabt, sondern meine persönliche Haltung kurz erwähnt, sollte die Ukraine einen derartigen Antrag stellen. Mir ist insofern unklar, was die Erwähnung rechtlicher Fragen beitragen soll, wo es um meine persönliche Meinung geht einerseits und andererseits um deine gespielte Entrüstung ob dieser, die selbstredend nicht komplett emotionsfrei war.

    Wie bitte?

    Lass uns das Stadium der symbolischen Entrüstung doch einfach überspringen zugunsten einer inhaltlichen Auseinandersetzung. Warum genau sollte deines Erachtens die Ukraine Mitglied der EU werden? Was spricht für dich dafür, was aber vielleicht auch dagegen und warum geben die Pro- Argumente letztlich den Ausschlag? Wer weiß, vielleicht überzeugst du mich ja zumindest dazu, meine Position zu überdenken.

    Dazu fällt mir auch nur ein:

    • Die Ukraine wird Teil der NATO
    • Die Ukraine wird eine Atommacht
    • Die Ukraine bekommt die Interkontinentalrakete zurück, um die Bombe ggf. auch beim Kreml abliefern zu können.

    Ich hoffe, daß dieses Drohpotential ausreicht, um die Russen von weiteren Eroberungsgelüsten abzubringen.

    Alle drei Punkte würde ich persönlich ablehnen. Bei Punkt 1 wäre ich ggf. noch kompromissbereit unter der Bedingung, dass ein Beitritt der Ukraine in die EU vollständig ausgeschlossen wird. Die beiden anderen Punkte halte ich vor allem aus unserer eigenen Perspektive für völlig anachronistisch. Ein erneutes atomares Wettrüsten hilft garantiert niemandem.

    Es gibt definitiv keine Stichproben anlasslos.

    Ich hatte auch schon den Fall, dass Leute zwar meinten, die erste Untersuchung sei problemlos gewesen, bei genauerer Überprüfung hat sich dann aber herausgestellt, dass der Arzt, der das untersucht hatte dennoch nicht das Feld angekreuzt hatte, das eine erneute Überprüfung zum Planstellenantritt ausgeschlossen hätte. Das war dann zu spät zu korrigieren, so dass diese erneut zum Amtsarzt gehen mussten. Bei manchen der Ärzte geschieht das aus einer Unsicherheit heraus. Es ist also immens wichtig genau zu überprüfen, was beim ersten Mal tatsächlich angekreuzt wurde.

    Eine SL ist kein Amtsarzt und kann nicht in letzter Instanz entscheiden, ob die Gesundheit unauffällig ist. Wenn es aber keine erhöhten Fehlzeiten gibt hat diese keinen Anlass das Schulamt oder RP um eine Überprüfung zu bitten. Ob die Fehlzeiten letztlich erhöht waren oder nicht wird im RP entschieden. Der Personalrat kann mit hinzugezogen werden zu der Entscheidung. Dabei werden dann durchaus auch weitere Faktoren mit berücksichtigt wie eine vorliegende Behinderung oder die Frage, inwieweit Fehlzeiten möglicherweise generell durch ärztliche Atteste entschuldigt wurden, respektive generell keine Atteste vorgelegen haben, weil einfach sehr regelmäßig nur 1-4 Tage gefehlt wurde.

    Ich verstehe das als analoge Vorgabe zu dem, wie es in BW geregelt ist. Das würde also voraussetzen, dass der TdoT für die gesamte Schülerschaft und Lehrerschaft ein Pflichttermin ist, weil es ein vorgeholter oder nachgeholter anderer Schultag wäre. Dafür muss der TdoT dann auch wenigstens fünf Unterrichtsstunden füllen mit Auf- und Abbau. Zumindest den SuS würde dann als Folge ein Ausgleichstag zustehen. Lehrpersonen die anwiesen Ausgleichstag Unterricht hätten profitieren ebenfalls davon, wer unterrichtsfrei hätte an dem Tag hat Pech. Ein generelles Recht auf einen Ausgleichstag wird es zumindest für Lehrpersonen wohl nicht geben.

    Hallo zusammen,

    vor dem Referendariat war die Untersuchung für die Verbeamtung auf Widerruf problemlos und ohne Bedenken.

    In der Probezeit, die nun zu Ende geht, gab es auch keine Probleme (sehr häufige Fehltage, lange Fehlzeit/Erkrankung o. ä.). Die Schulleitung hat entsprechend angekreuzt, dass der Verbeamtung auf Lebzeit gesundheitlich nichts im Wege steht.

    Kann vor der Verbeamtung auf Lebzeit nun nochmal eine amtsärztliche Untersuchung gefordert werden?

    Danke im Voraus!

    Das kommt darauf an, was bei der Untersuchung fürs Ref angekreuzt wurde. Wenn dir dort bereits der Persilschein überreicht wurde, gibt es hier in BW- um das es geht (nur als kleinen Reminder für alle, in deren Bundesländern dies anders geregelt ist)- nur dann eine erneute amtsärztliche Untersuchung, wenn es infolge erhöhter Fehlzeiten einen Anlass dazu gibt, was du aber ja verneinst.

    „Sollte“ oder weißt du das gesichert? Konfligieren die Präsenztermine möglicherweise mit deinen unterrichtlichen Verpflichtungen oder finden diese z.B. am Wochenende statt?

    Der VBE NRW (falls es um NRW geht bei dir) schreibt, dass Nebentätigkeiten allgemein genehmigt würden, so diese in geringem Umfang erfolgen (maximal ein Fünftel der regelmäßigen Arbeitszeit nicht überschreitet), dienstliche Interessen nicht beeinträchtigt, außerhalb der Arbeitszeit erfolgt und nichtiger mit weniger als 100€ monatlich vergütet wird.

    Die tatsächliche Arbeitszeit, sowie die Frage, wie die Präsenztermine liegen könnten für deinen Fall relevant sein.

    Wenn die Ausbildung keinen Bezug zu deiner aktuellen Arbeit hat, dafür auch nicht verwendbar ist, aber Teilzeit erfordern würde, würde ich davon ausgehen, dass diese- wie auch sonst die sogenannte anlasslose Teilzeit- bewilligt werden kann, wenn dem keine dienstlichen Belange entgegenstehen. Je nachdem, welche Fächer du unterrichtest bei welcher generellen Versorgung deiner Schule und deines Schulamtsbezirks kann das ggf. zutreffen oder eben auch nicht.

    Deine Gewerkschaft sollte dir auf jeden Fall einen sachkundigen Rat geben können, der ggf. auch Aspekte wie Bundesland, Genehmigungspraxis zur anlasslosen Teilzeit, Unterrichtsversorgung oder auch der Frage ob du angestellt oder verbeamtet bist mit berücksichtigt.

    Du hattest in früheren Posts selbst einige Gruppierungen bereits benannt (u.a. Menschen mit Behinderung), deren schulische Situation in Deutschland dir offenkundig besonders am Herzen liegt. Ich suche dir jetzt sicherlich keine passenden Beiträge von dir heraus, da du wohl selbst und deutlich genauer als ich mir das anhand deiner Beiträge erschließen kann weißt, welche Gruppierungen das sind. Den „weiß sie, was sie da eigentlich schreibt“- Test bestehe ich aber problemlos.

    Dass du den Zusammenhang zwischen deinen Beiträgen und den meinen nur bedingt erkennst habe ich verstanden. Deshalb habe ich versucht das in mehreren Beiträgen aufzugreifen, was aber nichts zu ändern scheint. Ob das jetzt an meiner Argumentation und Ausdrucksweise liegt, daran, dass du gerade den Wald vor lauter Bäumen nicht siehst (was eher mein Eindruck ist, der aber täuschen kann, bin zugegeben seit einiger Zeit nicht ganz auf der Höhe mental als Folge diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die akut aufgekommen sind) oder vielleicht auch eine Mischung aus beidem sei dahingestellt. Vielleicht tut einfach ein Cut an der Stelle gut und wir lassen das beide sacken, um ggf. zu einem späteren Zeitpunkt an anderer Stelle anknüpfen zu können mit neuem Verständnis (oder auch verständlicher formulierten Argumenten).

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