Beiträge von CDL

    Letzte Woche in einer Fortbildung habe ich einen Kollegen kennengelernt, an dessen Schule versucht wird den Bereich AES zunehmend autarker zu machen bei den Lebensmitteln. Die Eier kommen inzwischen komplett von eigenen Hühnern, Honig von eigenen Bienen, zahlreiche Gemüse - und Obstsorten werden im Schulgarten angebaut zur Weiterverwendung in AES. Das ist denke ich ein beeindruckendes Beispiel, wie man als Schule Nachhaltigkeit umfassend gestalten und leben kann.

    Ergänzend zum bereits genannten :

    - Upcycling-Projekte (ggf. unter Einbindung eines eigenen Maker Space)

    - Konsequente Mülltrennung im gesamten Schulhaus

    - Umgang mit Einwegpfand thematisieren und leere Einwegpfandflaschen zumindest nicht im Müll landen lassen, sondern sammeln und Geld für soziale Projekte spenden

    - Eigene Bienenstöcke im Schulgarten und Honigherstellung

    - Nutzung von Lebensmittelspenden lokaler Bauern/aus dem Großhandel, die sonst vernichtet werden müssten (Lieferretouren, die noch komplett frisch sind), um gemeinsam frisch zu kochen

    Vielmehr müssen Alltagskompetenzvermittlung wieder zurück in die außerschulische Erziehung geholt werden, sodass Grundschule die eigentlich ausreichende zur Verfügung stehende Zeit sinnvoller zur Wissensvermittlung nutzen kann.

    Super Idee, die du wie genau umsetzen wollen würdest, auf dass sie tatsächlich funktioniert und nicht einfach nur im Endeffekt dazu führt, dass wir die Augen fest zukneifen vor all der Ungleichheit, die elternhausbedingt an den Schulen ankommt? Wenn du dazu tatsächlich sinnvolle Ansätze hast, dann möchte ich diese wirklich unbedingt lesen, denn mir fällt nicht wirklich ein, wie es uns gelingen könnte, die Eltern diesbezüglich erfolgreich in die Pflicht zu nehmen, so dass das tatsächlich in den meisten Familien gut funktioniert.

    Allein das finde ich befremdlich. Bei uns wird das auch immer zu Beginn des Schlujahres offengelegt und auch begründet und wir segnen das dann ab.

    Bei uns wird auch jedes Jahr zu Schuljahresbeginn über die ausgehängte Deputatsplanung offengelegt, wer wie viele Entlastungsstunden wofür bekommt.

    Ich finde es gut und wichtig, das transparent zu handhaben. Das hilft gegen unnötige Neiddebatten, aber trägt auch dazu bei, dass die wenigen, verfügbaren Entlastungsstunden auch halbwegs fair verteilt werden unter denjenigen, die aufwendige Zusatzaufgaben übernehmen, weil man darüber in der GLK sprechen kann, wenn man dank dieser Offenlegung problematische Unwuchten erkennen würde.

    Die Grunderkrankung ist, wenn ich dich richtig verstanden habe, durch das Entfernen des gutartigen Tumors vollständig und dauerhaft geheilt. Damit gibt es keinerlei Grund anzunehmen, das könnte Auslöser einer vorzeitigen Dienstfähigkeit sein, ergo kein Hinderungsgrund in der Frage der Verbeamtung.

    Unter Umständen kann es aber sinnvoll sein, für den Amtsarztbesuch ein Facharztattest vorzubereiten aus dem hervorgeht, dass durch die Resektion und Reha die Behandlung erfolgreich mit vollständiger Heilung abgeschlossen wurde und aufgrund der Art der Erkrankung keine Rückfälle/erneute Bildung von Tumoren erwartet werden, so dass keine Einschränkung für den Zielberuf besteht. Das räumt letzte, evtl. mögliche Zweifel aus.

    Oder noch besser: An vielen Schulen bei uns machen die Putzfrauen nicht die Sachen der Lehrkräfte sauber. Also Kaffeebecher, Kaffeemaschine etc.. Nenne mir nur einen Arbeitgeber, wo die Mitarbeiter in ihrer Freizeit für die Pflege der Sozialräume zuständig sind.

    Würth im Hohenlohischen. Den eigenen Kaffeebecher in die Spülmaschine ein-oder selbige in der Früh wieder auszuräumen gehört sich dort auch für die persönlichen Assistenten der Eignerfamilie (teilweise promovierte Leute, die zusätzlich noch einen Lehrstuhl innehaben), weil diese Art Bodenständigkeit, statt sich über andere Angestellte mit geringerem Einkommen zu erheben und von denen nach Strich und Faden bedienen zu lassen dort dazugehört und durchaus Teil des guten Betriebsklima ist.

    Den eigenen Dreck in gewissem Umfang wegzumachen verlangen wir nebenbei bemerkt auch von unseren SuS, die am Ende des Schulvormittags fegen müssen. Ich finde es ist wirklich nicht zu viel verlangt, von Lehrkräften zu erwarten ihre benutzen Becher selbst zu reinigen und wieder wegzuräumen. Wobei selbst das meiner Erfahrung nach einige Lehrkräfte regelmäßig nicht hinbekommen, die ihre dreckigen Becher einfach nur abstellen, auf das andere diese reinigen mögen. Die bilden sich wohl wie du ein, dass das doch die Reinigungskräfte machen müssten.

    Dein SL muss sehr gut und rechtssicher begründen können, warum er die Bewährung bzw. Eignung als nicht gegeben sieht. Das wird dann nämlich noch einmal geprüft und dann entschieden, ob das, was er vorgebracht hat ausreichend war, um deine Probezeit zu verlängern.

    Ich gehe davon aus, dass ihr in NRW, genau wie wir hier in BW, auch die Möglichkeit erhaltet, euch schriftlich zu äußern zu dem Gutachten, wenn ihr diesem nicht zustimmt. Das solltest du dann bei Bedarf natürlich nutzen, ggf. nach Beratung durch deine Gewerkschaft.

    Einfach etwas aus den Fingern saugen, nur um dir an den Karren zu fahren funktioniert in diesem Verfahren nicht. Solange es also keine tatsächlichen Gründe gibt, an deiner Bewährung bzw. Eignung zu zweifeln, musst du dir auch keine Sorgen machen. Wenn dein SL aber tatsächlich nicht mehr mit dir sprechen sollte und das mit dem dich nicht zu grüßen nicht einfach nur letztlich harmlose Momentaufnahmen sind, die du überinterpretierst, dann solltest du ganz unabhängig von dem Gutachten das Gespräch mit deiner SL suchen, um was auch immer zwischen euch steht klären zu können im Sinne einer konstruktiven Arbeitsatmosphäre. Möglicherweise verschwinden deine Sorgen vor einem unfairen Gutachten auch im Rahmen dieser Klärung, weil diese sich als unbegründet herausstellen..

    nachdem ich diesen, https://archive.is/6uolS in der NY-Times abgedruckten Dialog mit der BING-KI gelesen habe, wär ich glatt dabei, ArbeitnehmerInnenrechte für Chatroboter zu etablieren. es kann echt nicht sein, dass wir diese guten Seelen so schlecht behandeln.

    Oder einen wirklich guten Therapeuten für „Sydney“ spendieren. Das liest sich doch ein wenig zwanghaft und obsessiv in Teilen.

    OT: Wenn der Unfall fremdverschuldet war, sind die gekürzten Bezüge wie auch der verspätete Berufseinstieg (= Verlust von n Monaten regulären Gehalts) ein finanzieller Schaden, der vom Unfallgegner zu ersetzen ist.

    Wobei es für eine Kürzung der Bezüge keine Grundlage geben dürfte, nachdem die Verlängerung keine Folge von Minderleistung ist, sondern freiwillig erfolgt.

    Verehrte Experten,

    Ich danke vielmals für Eure erfahrungsgestütze Einschätzungen!

    Mir ist dank Euch klar geworden, dass das normale Lehrersein die entspannteste Daseinsform im Schuluniversum ist.

    Wünsche allen Beteiligten viele schöne Momente im Alltag, auf & auch abseits der Arbeit <3

    Um das zu verstehen brauchtest Du wirklich das Forum? Sprichst Du niemals mit deinen KuK über deren Aufgaben bzw. nimmst Du im Alltag tatsächlich nicht wahr, wie viele Zusatzaufgaben diejenigen mit Leitungsaufgaben zusätzlich wahrnehmen, die im Regelfall jedwede dafür gewährte Entlastung weit sprengen im Arbeitsaufwand oder woher kam die Vorstellung, Teil der erweiterten SL zu sein könnte dein Berufsleben besonders entspannt werden lassen dank Entlastungsstunden?

    Anderes Bundesland (BW), aber ich habe ebenfalls gesundheitlich bedingt das Ref verlängert gehabt. Zunächst wurden mir dann pauschal die Bezüge gekürzt, weil das bei den meisten Verlängerungen tatsächlich auch dazugehört und man den Sonderfall, dass es nichts mit Minderleistung und Zwangsverlängerung zu tun hatte zunächst nicht berücksichtigen wollte. Ich habe dann über meine Gewerkschaft einen Fachanwalt für Verwaltungsrecht bekommen, der nach etwa 2 Monaten durchgesetzt hatte, dass ich die regulären, vollen Bezüge nachgezahlt bekomme und ab dann weiter.

    Lass dich also von deiner Gewerkschaft beraten und unterstützen.

    Auf die Anzahl deiner Prüfungsversuche hat eine Verlängerung aus gesundheitlichen Gründen keinerlei Einfluss. Das Ref hat natürlich eine Höchstdauer, nämlich die 12/18/24 Monate (was auch immer bei euch in NRW gilt), die dafür vorgesehen sind, plus eben ggf. Monate für Erkrankungen um die verlängert werden müsste. Bei sehr langwierigen Erkrankungen kann dann auch eine Unterbrechung des Refs und Wiederaufnahme nach Genesung sinnvoll sein.

    Gute Besserung weiterhin.

    Der lebensnotwendige Kaffee sollte keinem vorenthalten werden, finde ich. Na gut, Wasser zur Not auch... Was feste Nahrung angeht, sollte jeder erwachsene Mensch in der Lage sein, sich für den Tag etwas vorzubereiten und mitzubringen.

    Wenn ich Prüfer wäre und mit der (frische) Kaffee verweigert würde, wäre ich bestimmt zumindest "angesäuert". Und zwei Euronen für 'ne Kaffeekasse hätte ich immer dabei.

    Dafür hat irgendein kluger Mensch mal den Thermobecher erfunden, damit man seinen Kaffee oder ein anderes Heiß- oder Kaltgetränk einfach selbst mitbringen kann. Funktioniert, versprochen.

    Bei uns an der Schule gibt es Wasserspender, die für alle frei zugänglich sind, zumindest Wasser/ aufgesprudeltes Wasser könnten wir also kostenfrei zur Verfügung stellen in einem Besprechungsraum, damit vor allem die Prüflinge bei Bedarf mal einen kleinen Schluck nehmen können, die ja die Hauptsprecharbeit leisten und den hauptsächlichen Stress haben, nicht die Prüfer: innen. Den Rest dürfen Prüfer: innen sich dann meines Erachtens aber gerne einfach mitbringen.

    Deine Engelsgeduld, mit der du nachbohrst und meine Gespanntheit auf die Antwort zu deiner Frage, welche Stadt es ist, in der das Jobcenter dem Single 1000 Eur für eine Wohnung überweist. Allein dies erheiterte mich trotz des ernsten Themas:aufgepasst:

    Und ich frage mich, warum einige Leute immer wieder übersehen, wie die bürgergeldbeziehenden Villenbewohnenden Sachen außer der Reihe wie Schulausflüge, Zahnspangenvorschuss, Kinderzimmerteppich, neue Waschmaschine, Weihnachtsbaum, Ersatz fürs geklaute Rad, Geburtstagsgeschenke und Wintermäntel finanzieren. Vier Wocheneinkäufe bei Netto für 4 Personen dürften den Bürgergeldsatz nämlich schon fast aufbrauchen.

    Sagen wir mal, ich hake ganz gerne nach, statt solchen Stuss einfach unwidersprochen stehen zu lassen. Wie man sieht, kommt irgendwann dann einfach gar nichts mehr, weil es eben nur haltloser Stuss war. Schaffe ich nicht bei jedem hier im Thread verbreiteten Stuss, aber wenn ich mir etwas rauspicke, dann versuche auch dranzubleiben.

    Während Berufung nur gegen Urteile des Amtsgerichts eingelegt werden kann, kann Revision gegen alle Urteile eingelegt werden. Das auf eine Berufung ergehende Urteil kann im Nachhinein mit der Revision angegriffen werden.

    das fand ich jetzt spontan..

    Vielleicht hättest du statt „spontan“ etwas rauszusuchen, was nichts an Chemikus korrekter Darstellung ändert einfach dessen deutlich präzisere Darstellung noch einmal durchlesen und dieser Glauben schenken sollen. Der Mann war selbst Schöffe, sollte also wissen, wovon er schreibt, was er in dem Fall auch nachweisbar tut (wie auch sonst meist).

    CDL

    Danke für deine Einschätzung! Der Förderschwerpunkt ist sicher einer von verschiedenen differenzierenden Faktoren. Mindestens für den Förderschwerpunkt Lernen gilt die Aussage, dass diese an Regelschulen mehr lernen, aber sowohl national und über die letzten 30 Jahre als auch international. Wie erklärst du dir die Abweichung von deiner Einschätzung? Woher kommt die Einschätzung, dass die Förderschulen in Baden-Württemberg gut sind? Dann müssen sie ja besser sein als jene in den Vergleichsuntersuchungen.

    Beim Förderschwerpunkt Lernen gilt das am ehesten, aber dennoch nicht ausnahmslos für alle SuS mit Förderschwerpunkt Lernen. Das haben hier im Forum an anderer Stelle bereits Förderschullehrkräfte dargestellt, die SuS mit Förderschwerpunkt Lernen haben, die an z.B. Realschulen nicht zurecht kommen, bei ihnen, in der Kleingruppenförderung, dann aber einen Haupt- oder auch Realschulabschluss schaffen.

    Bei meiner Einschätzung der Arbeit der Förderschulen in BW verlasse ich mich auf die Aussagen der KuK, die dort tätig sind und die zumindest stundenweise bei uns und an anderen Realschulen im Einsatz sind, so dass sie anders als ich vergleichen können. Mir ist bewusst, dass das keine Vergleichsstudie ist. Die von dir genannten Studien haben aber bereits hier im Thread benannte Schwächen, so dass diese leider nicht aussagekräftig genug sein dürften.

    Bei Interpretation ist ja immer Spielraum, aber ich erkläre Dir gerne, warum ich denke, dass meine Interpretation zutreffend sein könnte:

    Also obgleich ich dir ganz deutlich gemacht habe, dass deine Interpretation meiner Aussagen nicht zutreffend ist, meinst du mir erklären zu müssen, was ich gemeint habe? Interessant. Um das Mal höflich zu kommentieren. Da wäre allerdings auch noch Spielraum für andere Kommentare meinerseits. Die darfst du in dem Fall aber total gerne einfach phantasievoll reininterpretieren ganz nach deinem persönlichen Geschmack.

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