Ok, kurze Antwort: Anzeigepflichtig ist es definitiv, die Verdienstobergrenze liegt bei 2400€ im Jahr.
Beiträge von CDL
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Sind die Schulkinder hier auch... Entfernung bis zur Grundschule: 6km entlang an einer Bundesstraße ohne Fußweg
Klingt nach einem Fall für ein Bürgerbegehren, damit da endlich ein gesicherter Fußgänger- und Radweg ergänzt wird für die Kinder, die halt nicht durchweg per Bus/ Elterntaxi zur Schule wollen oder können, sowie weitere Menschen, die diesen Weg anders als mit dem Auto bewältigen wollen/ müssen.
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Ich hab eben mal dem Schulrechtler meines Vertrauens eine Sprachnachricht geschickt mit deinen Fragen, falls er Zeit hat, diese zu beantworten. Ich nehme an zumindest anzeigepflichtig ist das auf jeden Fall, den Rest müsste ich selbst erst nachlesen, um ganz sicher zu sein, wie das geregelt ist.
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Äh, wer sagt das?
Die Klasse meines Sohnes wird heute online beschult und wir machen das auch, wenn bei einer Klasse durch Ausfälle nur noch 2 Stunden übrigbleiben.
Bei bis zu einer Stunde Anreise ist der Präsenzunterricht unverhältnismäßig und die Eltern würden uns aufs Dach steigen.
Klar, ohne Grund geht das nicht, Präsenzunterricht ist Standard, aber heute war eben kein normaler Tag.
Die Klasse deines Sohnes wurde online beschult, weil es, wie ich annehme, eine entsprechende Ansage seitens der SL gegeben hat, genau wie in dem von Morse' geschilderten Fall. Ich darf das nicht selbsttätig für meinen Unterricht beschließen, genauso wenig, wie meine KuK, das muss von der SL kommen als Vorgabe.
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Genau. Es ergibt keinen Sinn. Ich wollte Lehrer werden und das System gibt mir vor, zur Uni zu gehen. Nun habe ich all das gemacht und bin eigentlich keinen Schritt weiter.
Ein gutes (!) Ref 2016 hätte mir viel Zeit erspart und dem System einen Lehrer mit Mangelfach gegeben.
Warum hast du das dann 2016 nicht einfach gemacht, wenn du doch extra dafür das Lehramtsstudium samt 1. Staatsexamen. nachgeholt hast?
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Ja, in der GEW richten sich die Beiträge nach dem Einkommen, Teilzeit wird also berücksichtigt.
Du kannst den PR an deiner Schule auch einfach übergehen und direkt eine Ebene drüber zum Bezirkspersonalrat (so die Bezeichnung in BW) gehen. Generell gilt für den PR Verschwiegenheit, eh sei denn, du entbindet diesen davon.
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Ich hätte es gut gefunden, wenn für morgen Fernunterricht verordnet worden wäre. Das hätte besser geklappt als die Notpläne morgen mit wenigen Schülern und Lehrern. Und ich bin ja wirklich kein Digitalfan.
Fernunterricht als Verordnung fände ich falsch, aber optional für Schulen mit entsprechenden Einzugsgebieten, bei denen klar ist, dass morgen nur eine Minderheit der SuS überhaupt anwesend sein kann hätte ich das sinnvoll gefunden. Das erspart es dann schließlich auch den Lehrkräften an solchen Schulen die nicht mit dem Fahrrad fahren können oder wollen womöglich Stunden vor dem eigentlichen Unterricht loszufahren, um nur ja pünktlich anzukommen, was im Sinne der Fürsorgepflicht wäre.
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Ja, das habe ich ja. Sogar 2.
Aber du erkennst vielleicht selbst jetzt die Steine.
Jedesmal, wenn ich etwas zum Thema Inhalt oder Ausbildung schreibe, erhalte ich eine Antwort, die im Grunde besagt: "Ja, so geht es eben auch nicht." Und das stimmt. Man kann sich drehen und wenden wie man will: irgendwie geht es in Deutschland nicht.
Nein, ich weiß immer noch nicht, was du mit deinen ominösen Steinen meinst. Dafür kenne ich einfach zu viele Beispiele erfolgreicher Quer- und Seiteneinstiege von Leuten, die halt tatsächlich entweder direkt fachlich passend genug ausgebildet sind oder sich im erforderlichen Maß nachqualifiziert haben, um dem Beruf gerecht werden zu können. Nicht jeder, der irgendetwas gelernt hat kann nun einmal Lehrer werden- zumindest nicht, ohne ggf. ein Nachstudium und irgendeine Variante von Ref zu absolvieren. Es ist auch nicht erstrebenswert, diesbezüglich einfach den Standard blind zu senken.
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Jepp ich habe kein Abitur. Aber die 2. Staatsprüfung habe ich gemacht.
Ja, dich hatte ich dabei u.a. im Hinterkopf, weil du das schon einmal im Forum geschrieben hattest. Es geht nun einmal nicht ums Abitur, wohl aber darum, sich passend auszubilden.
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Um ihn in die Kunst des Lehrens einzuführen. Nenn es Händchenhalten, ich würde es Weitergabe von Wissen nennen.
Warum sollte so jemand überhaupt noch weitere akademische Punkte sammeln müssen, die er nicht braucht im späteren Berufsleben.
„Die Kunst des Lehrens“ lernt man en detail im Ref, im Studium wird man aber- jedenfalls in meinem Bundesland- in zahlreichen Schulpraktika bereits herangeführt und Grundlagen der Unterrichtsplanung werden erarbeitet, die dann im Ref auch als bekannt vorausgesetzt werden.
Ich bin gerade recht verwundert, wie kritiklos die Ausbildung hier gesehen wird. Als ich mein erstes Studium gemacht habe, gab es noch pädagogische Hochschulen und die angehenden Lehrer waren bereits im zweiten Semester in Schulen. Heute kommt man erst im Master da hin und kann erst nach dem Ref schauen, ob einem das Ganze überhaupt 40 Jahre liegt.
Hier nebenan ist ein Faden, in dem es darum geht, was man mit Beamten macht, die nicht mehr unterrichten können.
Das verwundert mich jetzt, dass diese Probleme gar nicht so bekannt sind, wie ich immer dachte.
Hier in BW gibt es auch weiterhin pädagogische Hochschulen für alle Lehrämter jenseits der Gymnasien, wobei es an einigen Hochschulstandorten eine enge Verzahnung zwischen PHs und Universitäten gibt, um einerseits die fachliche Ausbildung der anderen Lehrämter zu stärken durch Seminare an den Unis und andererseits die pädagogischen und didaktischen Kompetenzen der angehenden Gymnasiallehrkräfte durch Seminare an den PHs.Auch heute noch gehen die Studierenden, die an PHs immatrikuliert sind im 2. Semester ins sogenannte Orientierungspraktikum an einer Schule und kommen nicht erst im Master zum ersten Mal an eine Schule.
Deine Behauptungen über aktuelle Studienaufbauten sind schlicht und ergreifend in dieser Pauschalität nicht gültig. Du solltest anfangen differenzierter auf das Thema zu blicken, statt dein Nichtwissen hinter markigen Sprüchen zu verbergen à la man kenne die Probleme oder Kritik an der Lehrerausbildung einfach nicht. Ob ich die Lehrerausbildung „kritiklos“ sehe (Spoiler: Das tue ich nicht.), lässt sich aus meiner Kritik an deinen Aussagen nun gar nicht ableiten, ist aber natürlich ein netter Weg, mich einfach pauschal in die Schublade der kritiklosen Abnicker reinzupacken, statt sich inhaltlich mit dem auseinanderzusetzen, was ich anspreche.
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Ich habe einen Master LA Gym. Keine Ahnung, was da das Äquivalent ist. Oder du hast den Tempus übersehen.
Das Bildungsystem ist übrigens mittlerweile so durchlässig, dass man ohne Abitur Arzt werden kann, wenn man anders zeigt, dass man es kann.
Warum sollte man das nicht auch in der Ausbildung der Lehrer machen.
Ohne Abitur kann man auch schon lange Lehrer werden. In beiden Fällen muss man aber ein passendes Fachstudium nachlegen, wobei im Falle der Lehrkräfte auch schon eine passende Fachausbildung ausreichend sein kann, um in der Folge als Werkstattlehrkraft/ Fachlehrkraft tätig werden zu dürfen.
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Ich verstehe deinen Angriff nicht. "Übergeneralisierst" du nicht auch die positiven Erfahrungen deiner Kollegen?
Oder anders: Ist an dir vollkommen vorbeigegangen, was an der Lehrerausbildung in Deutschland kritisiert wird?
Ich greife dich als Person nicht an, ich kritisiere etwas an deinen Aussagen.
Und ja, stell dir vor, ich würde auch übergeneralisieren, würde ich wie du davon ausgehen, dass die isolierten Erfahrung von ein paar KuK, die mir etwas völlig anderes berichten als du repräsentativ wären für die Erfahrungen sämtlicher angehenden Chemielehrkräfte. Da ich das aber nicht mache, sondern dir das Beispiel genannt habe, damit dir bewusst wird, dass deine persönliche Erfahrung gerade nicht komplett repräsentativ wäre, übergeneralisere ich am Ende nicht.
Deine persönliche Erfahrung ist auch nicht einfach pauschal gleichzusetzen mit Kritik an der Lehrerausbildung in Deutschland, sondern bleibt eine persönliche Erfahrung, die längst nicht alle Lehrkräfte deines Faches im Studium machen. Vielleicht läuft der Teil ja einfach hier in BW durch die PHs anders und den großen Anteil, den Fachdidaktik an diesen im Studium spielt, wer weiß. Vielleicht muss man aber auch schlichtweg differenziert auf solche Fragen oder auch Kritikpunkte schauen.
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Eben: --> viele unnötige Erschwerungen. Zum Beispiel das Nicht-an-die-Seite-stellen von ausgebildeten Lehrern, wenn sie fehlende Leistungspunkte nachholen.
Wenn jemand ein Fach grundständig studiert hat, sollte man davon ausgehen, dass er es kann. Dann könnte man ihn didaktisch schulen. Ich wüßte nicht, was dagegen sprechen sollte.
Ich finde nicht logisch, diese Leute ein Studium machen zu lassen, damit sie lernen, sich selbst zu organisieren oder wissenschaftlich zu arbeiten.
Ich verstehende teilweise, wovon du schreibst. Du solltest vielleicht bedenken, dass ich die für dich jeweils dahinterstehenden individuellen Geschichten nicht kenne und nicht mit bedenken kann.
Ganz grundlegend wüsste ich aber nicht, warum man jemandem, der fehlenden Leistungspunkte durch ein Nachstudium nachholen muss noch eine fertig ausgebildeten Lehrkraft an die Seite stellen sollte. Wozu? Zum Händchen halten?
Wenn jemand ein Fach grundständig studiert hat, dabei aber für den Schuldienst hochreleveante Bereiche nicht einmal entfernt berührt hat, nein, dann muss man nicht zwingend davon ausgehend, dass diese Person Fach X für den Schulbetrieb ausreichend beherrscht, dafür sind manche Studiengänge einfach zu spezialisiert und nicht jeder kann sich qua Studium eines Fachs in einem anderen Fach alles einfach selbst auf ausreichendem Niveau aneignen. Manchmal muss man eben erst einmal in seine fachliche Ausbildung investieren für den Wunschberuf, damit man dann tatsächlich für genau diesen gut ausgebildet ist nicht nur für einen anderen Beruf, den man gar nicht ergreifen möchte.
Den letzten Absatz kann ich nicht einordnen, worauf du dich dabei beziehst.
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Bei uns wurde eine Liste der Hauptstreikstandorte im Kollegium geteilt, damit man diese möglichst umfahren kann. Das KM (BW) hat bereits mitgeteilt, dass der Unterricht nicht entfalle, es jedoch sein könne, dass SuS gar nicht oder erst deutlich verspätet in die Schule kommen könnten. Online- Unterricht dürfen wir eh nicht mal eben selbsttätig beschließen abzuhalten.
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Wenn man aus engagierten Chemikern gute Chemielehrer machen will, ist die aktuelle Ausbildung nicht der richtige Weg.
Ich habe genau 2 Dozenten gehabt, die erkennbar Ahnung von Schule und Didaktik hatten und da habe ich auch richtig viel gelernt.
Anders formuliert: Du übergeneralisierst deine persönliche Erfahrung und mutmaßt, dass es an jeder Hochschule, in jedem Schulpraktikum und in jeder Lehramtsausbildung so zugehen würde, was nicht der Fall zu sein scheint, zumindest haben die jungen Chemielehrkräfte an meiner Schule völlig andere Erfahrungen gemacht.
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Das Verrückte ist ja, das es auf der anderen Seite sehr viele gut ausgebildete Leute mit Lehrerfahrung gibt, denen jede Menge Steine in den Weg gelegt werden, wenn sie sich zum Lehrer ausbilden lassen wollen.
Für „sehr gut ausgebildete“ Leute mit und ohne Lehrerfahrung gibt es inzwischen in allen Bundesländern zahlreiche Seiteneinstiegsprogramme, der Rest kann sich über ein klassisches Ref nachqualifizieren, um gleich welche Form von Lehrerfahrung in eine formale Lehrbefähigung dank formaler Ausbildung umzumünzen. Wo genau siehst du denn diese vielen gut ausgebildeten und qualifizierten Leute, denen man tatsächlich unüberwindbare Steine in den Weg legen würde?
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Aber Vorsicht - nicht dass in der alten Hütte irgendwo ein Nagel aus dem Boden ragt und der Fuß dann dank GKV nur notmäßig versorgt werden kann...
Man darf ja auch als GKV-Patient die Beihilfe ergänzend bemühen. Zumindest die Wundversorgung samt Tetanus-Auffrischung sollte also so oder so gesichert sein, selbst wenn der Geldbeutel zu schmal wäre.

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Ja klar habe ich das alles mit eingerechnet, also sowohl die Kinder als auch das Gehalt meiner Frau sowie den Unterhalt etc. …
Da Du eben 3.000€ in den Raum geworfen hast: Gib einfach mal 6.000€ ein und dazu dann 4 Personen.

Dir ist bewusst, dass 6000€ für vier Personen im (renovierungsbedürftigen, aber) abbezahlten, da ererbten Eigenheim verdammt viel Asche sind? Nein? Dann finde doch erst einmal mit den Füßen zurück auf den Boden der Realität, ehe wir weitermachen.
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Ich finde, dass man durchaus seine persönliche Situation anlegen darf.
Für jemanden mit einem abbezahlten Haus sind A14 auch anders einzuordnen, als fit jemanden der gerade frisch gebaut hat.
Die Bank guckt sich auch sehr genau an was du für Fixkosten individuell hast, wenn du einen Kredit aufnehmen willst.
Warum ist hier der Individuelle Bezug unseriös.
Der individuelle Bezug wird dann unseriös, wenn man „vergisst“, welchen Wohlstand man sich erwirtschaftet durch Abbezahlung/ Bau/ Renovierung eines Eigenheims, sondern nur die durch eben dieses Eigenheim entstehenden Kosten zur Reduktion des für die weitere Lebenshaltung zur Verfügung stehenden Betrags heranzieht oder wenn man lediglich die Kosten fürs Pendeln aufrechnet, dabei aber außer Acht lässt, dass niemand einen als Lehrkraft zwingt 120 km zu pendeln, sondern man bereits vor Jahren umziehen hätte dürfen.
Und nein, A14 wird in keiner Lebenssituation jemals ein kleiner Verdienst sein, sondern einen immer finanziell erheblich besser stellen als die Mehrheit der Bewohner dieses Landes, aber auch die Mehrheit der Peers. Wer das nicht einfach mal anerkennen kann, der hat entweder keine Vorstellung davon, wie die Mehrheit der Menschen leben in diesem Land oder übertreibt halt einfach nur maßlos, was bei Platty ja eher der Normalmodus in diesem Forum ist.
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