Beiträge von CDL

    Ehrlich, das bringt dir nichts, was dir irgendjemand über sein Ref vor x Jahren erzählt. Mal ganz abgesehen davon, dass die Personen, die persönlich als schlecht empfunden wurden womöglich dort gar nicht mehr tätig sind, weißt du vorab nicht, wie es für dich sein wird, egal wie großartig oder miserabel es an Seminar x für jemanden gewesen ist.

    Lass dir von irgendwelchen Geschichten nicht Bange machen. Die gibt es zu jedem Seminar und Fach - positiv wie negativ, je nachdem, wen du fragst.

    Ich bin irritiert, dass du nur Toilettenpausen bei längeren Aufsätzen einräumen musst.

    Ich gehe davon aus, dass ich einem Schüler eine Toilettenpause immer erlauben muss.

    In der Grundschule haben wir theoretisch auch ein Handy und Smartwatch Verbot.

    Smartwatches sind „ problematischer“, als Handys bei uns.

    Natürlich dürfen meine SuS im Akutfall immer auf die Toilette, wenn ich aber nur einen kurzen Test oder nur eine KA über eine Stunde (sprich 35-40min maximal) schrieben lasse, dann muss höchstens vereinzelt mal jemand auf die Toilette ( beim Kurztest normalerweise nur SuS mit Reizdarm, bei der KA evtl. zusätzlich am Ende noch 1-2 Leute, die schon fertig sind), wohingegen bei längeren Aufsätzen erfahrungsgemäß ab dem Ende der ersten Stunde die Toilettenflut läuft und läuft und läuft, so dass es sinnvoll ist einfach direkt sämtliche Handy/ Smartwatches einzusammeln bzw. bei Prüfungen Pflicht.

    Geförderte Kompetenz (immer das allerwichtigste, was man sich wohl zuerst überlegen sollte): Sprachkompetenz

    Ich nehme an, du meinst „Sprechen“, denn die Sprachkompetenz wird im Fremdsprachenunterricht auch durch Hören, Lesen oder Schreiben gefördert. Nachdem du aber mit einem kurzen Leseinput starten möchtest (würde ich keinesfalls als Einstieg machen, das ist wenn, dann Teil einer ersten Arbeitsphase, der Einstieg sollte im Fremdsprachenunterricht immer ein kurzes Warming Up sein- idealiter im UB themenbezogenen, muss aber nicht sein), ist auch Lesen offenbar Teil deiner geförderten Kompetenzen.

    Was sind deine Unterrichtsziele? Noch vor allen inhaltlichen und methodischen Details solltest du diese genauer definieren anhand von Operatoren („ Die SuS können….. erklären/ benennen/analysieren/ erläuterten…“).

    Wenn deine Klasse sprachlich sehr schwach ist, überleg dir für so etwas Komplexes, wie eine Teamsitzung eine kleine Handreichung im Sinne des Scaffoldings, die du der Gruppe zur Verfügung stellst. Das ist gleichzeitig ein Beitrag zur Differenzierung.

    Oder sie lassen das ausgeschalteter Handy einfach in ihrem Rucksack deinen, wo sie es ebenfalls nicht sehen. Abgabe in Kisten gibt es bei uns tatsächlich nur in Abschlussprüfungen und längeren Deutschaufsätzen, bei denen Toilettenpausen eingeräumt werden müssen.

    Entschuldigt die Frage: Was ist AES? Etwa Soziales? Und handelt es sich dann um ein Hauptfach?

    Hauptfach ab Klassenstufe 7 als eines von drei möglichen Wahlpflichtfächern. Alltagskultur, Ernährung und Soziales, beinhaltet recht umfassende theoretische Anteile und Fachpraxis (Kochen und verschiedene Handarbeitsvarianten- nicht despektierlich gemeint, meine Oma hat das Fach auch schon unterrichtet). Am Ende von Klasse 10 gibt es genau wie in Technik neben einer schriftlichen und mündlichen Prüfung noch eine fachpraktische Prüfung, in Französisch (Wahlpflichtfach drei) lediglich eine mündliche und schriftliche Abschlussprüfung.

    Bei uns gilt inzwischen klar, dass Rechtschreibfehler in allen Fächern nicht nur angestrichen, sondern auch korrigiert werden müssen, damit die SuS nicht nur meinen, das sei lediglich in Deutsch relevant. Außerdem gibt es im Fachunterricht Abzug für falsch geschriebene Fachbegriffe (die können sogar 0 Punkte bringen) und allgemein einen ganz kleinen Teil der Punkte für Rechtschreibung. Das gilt erst seit diesem Schuljahr so deutlich, insofern müssen wir abwarten, ob es ein wenig hilft. Die SuS gehen aber, wie ich an ihren Reaktionen auf die Extrapunkte für Rechtschreibung sehe, bislang nicht davon aus, dass Rechtschreibung generell wichtig wäre und sind insofern immer noch sehr (negativ) 1,2,3 überrascht von dieser Vorgehensweise. Vielleicht hilft das langfristig also ein wenig - zumindest, wenn tatsächlich (fast) alle mitziehen.

    Während des Unterrichts?

    Das kommt doch stark auf die Schulart bzw. die jeweilige Klasse an, ob das geht. In der Grundschule wird das im Hinblick auf die Aufsichtspflicht in den meisten Fällen zu verneinen sein, genau wie an einer Förderschule GE. In der Sek. II sollte das kein Problem darstellen und in der Sek. I ist es unter Umständen nicht möglich oder erfordert ggf., dass die Lehrkraft nebenan kurz ein Ohr auf den anderen Raum hat, wobei man das natürlich nur dann macht, wenn es gar nicht anders geht.

    Lass dich am besten von deiner Gewerkschaft / deinem PR beraten in allen Fragen zur Teilzeit und sprech möglichst zeitnah mit deiner SL über die Situation, damit diese das bei kurzfristigen Stundenplanänderungen mit im Blick haben kann, du bei Bedarf einen angepassten Stundenplan bekommst, etc.

    Bei uns an der Schule (BW) ist eine Studentin als Vertetungskraft eingestellt, die Klassenarbeiten schreibt und Noten vergibt. Hast du eine Quelle aus der sich ergibt, dass dies nicht zulässig ist?

    Wenn Sie eindeutig als KV-Kraft angestellt würde darf sie das machen (ja, ist absurd, dass man das als Refi aber erst im zweiten Abschnitt unbeaufsichtigt machen darf), nur als Rückenwind-Kraft dürfte sie das nicht machen.

    Ich finde es halt unfair, weil es nicht in meiner Zuständigkeit liegt, wenn z.B. der Flug am Vorabend nicht geht oder das Auto seinen Geist aufgibt. Hätte ich den Termin schlicht vergessen, wäre es doch was anderes.

    Jetzt stelle man sich vor, man hat jede Woche eine Behandlung und müsste jede zweite Behandlung kurzfristig absagen wegen Kind krank, Eltern krank, Wasserschaden... was weiß ich, was so vorkommen kann. Dann wird man ja arm dabei. Das kann es doch nicht sein.

    Es hätte mich eben interessiert, ob es nicht ein eindeutiges Urteil gibt.

    Was denn nun, ging der Flug am Vorabend nicht, so dass der Arzt Mitleid haben muss, weil du dir zwar gerade noch den kurzfristigen Flug finanziell leisten konntest, aber außerstande warst dich zeitlich so zu organisieren, dass du den vereinbarten Termin einhalten oder diesen von vornherein anders legen konntest? Oder hat dein Auto den Geist aufgegeben und der Arzt muss gefälligst dafür Verständnis haben, dass du keinen Mietwagen zahlen konntest, niemand dich fahren wollte, kein Taxi verfügbar war, kein Bus, U- Bahn, Fahrrad,…?

    Wer ständig solche Unwägbarkeiten hat, wie du sie schilderst wird entweder durch Schaden klug oder hat von vornherein gelernt sich zu organisieren, also eine Person passt auf das erkrankte Kind auf, während das erkrankte Elternteil selbst zum Arzt geht (vielleicht Elternteil Nummer zwei); kranke Eltern kommen entweder ohne Rundumversorgung aus oder benötigen, um diese zu leisten, ergänzend eine Pflegekraft, so dass der Arzttermin möglich ist; um den Wasserschaden kümmert sich die nette Nachbarin von nebenan dankenswerterweise…

    Ich bin übrigens GKV- Patientin. Wenn ich einen Termin meines Lungenfacharztes weder absagen, noch wahrnehmen würde wären 50€ Ausfallgebühr fällig. Das wurde mir klar gesagt als ich zum ersten Mal in die Praxis gekommen bin und ich habe diesen Vertragsbedingungen zugestimmt, müsste diese ergo auch erfüllen im Zweifelsfall. Als ich einmal tatsächlich infolge eines kurzfristigen, schweren Infektes nicht 24h vorher absagen konnte, sondern erst 6h vorher am Montag Morgen habe ich das erklärt und musste in der Folge nicht zahlen. Schließlich will kein Lungenfacharzt in seinem Wartezimmer Menschen mit akuter Lungenentzündung sitzen haben. Sprechenden Menschen, die andere nicht übers Ohr hauen wollen, sondern tatsächlich ernste Probleme haben wird nämlich durchaus kulant begegnet. Was du schreibst liest sich aber nicht nach etwas was unlösbar deinen Arzttermin torpedieren hätte müssen, sondern nach einer bewussten Entscheidung deinerseits, diesen nicht allzu ernst zu nehmen und darauf zu bauen, dass der Arzt die Ausfallgebühr schon nicht verlangen würde.

    Wenn du eine rechtlich eindeutiges Urteil suchst, dann wende dich übrigens an einen Anwalt. Das ist ein Lehrerforum, keine Rechtsberatung.

    Hast du vorab von dem potentiellen Ausfallhonorar gewusst und in diesem Wissen den Termin vereinbart? Hättest du eine Email schreiben können an die Praxismailadresse, um sobald dein unabwendbarer Verhunderungsgrund eingetreten ist den Arzt darüber in Kenntnis zu setzen? Hast du einfach mal das Gespräch mit dem Arzt gesucht, so von Mensch zu Mensch, auf Augenhöhe und in dem Bewusstsein, dass zumindest Anfahrtkosten oder auch anteilige Personalkosten, die womöglich nur für deinen Exklusivtermin entstanden sind auch nicht an dem Arzt hängen bleiben dürfen?

    Eine kleine Minderheit innerhalb der Gruppe der Menschen, die weder "er" noch "sie" bevorzugen, möchte das Pronomen "es". Hierzu findest du bei Bedarf im Internet entsprechende Beispiele.

    Dann sollte es dir doch ein Leichtes sein, zumindest eine seriöse Quelle dazu zu verlinken, wo sagen wir eine LGBTQI- Initiative diese Pronomenwahl als Option angibt, die von entsprechenden Personen bevorzugt verwendet wird.

    Ich kenne das englischsprachige „they“ auch aus dem deutschen Sprachraum vereinzelt inzwischen. „Es“ dagegen nur als Form der Abwertung nicht- binärer Personen durch Menschen, die diese Selbstidentifikation ablehnen, ins Lächerliche ziehen wollen oder auch sprachlich aggressiv bekämpfen. Ich bin aber gerne bereit dazuzulernen bei diesem Thema, da mich dieses nicht selbst betrifft, so das sich nur von außen lernen kann, was nicht- binäre Menschen sprachlich benötigen, um sich gesehen, abgebildet und respektiert zu fühlen. Wenn es dir auch darum geht, dann fang an deine Behauptungen seriös zu untermauern oder unterlass diese.

    Danke für deine Antwort. Vielleicht etwas missverständlich von mir ausgedrückt... Ich habe Spaß an meinen Fächern und entgegen vieler anderer Personen in meinem Umfeld nicht den letzten Funken Hoffnung verloren. Ich wollte damit nicht sagen, dass ich jetzt übermotiviert den Stoff durchziehe -- ich bin aber motiviert, mit den SuS zu arbeiten. Letztlich wird sich herausstellen, auf welcher Ebene.

    Wenn man bereits als Studierender „den letzten Funken Hoffnung“ für den künftigen Beruf und die eigene Selbstwirksamkeit selbigen betreffend verloren hat ist das mindestens genauso eine Red Flag. Nicht alle mit dieser Einstellung werden sich vielleicht in den Burnout manövrieren, seinen SuS und sich selbst tut man aber dennoch keinen Gefallen, mit so einer Einstellung einmal in den Beruf einzusteigen.

    Ich bin im sechsten Berufsjahr seit Studienende. Ich „brenne“ nicht für meinen Beruf, mache diesen aber an den meisten Tagen sehr gerne, mit hoher intrinsischer Motivation und sehe auch in meinem Berufsalltag, warum dieser wichtig ist, was er bringt, was ich zu bewirken vermag durch meine Arbeit. Die meisten meiner Fächer unterrichte ich nach wie vor mit Begeisterung, Fach drei zumindest gerne.

    Lern nach und nach gesunde Grenzen zu ziehen, damit du dir deine Motivation bewahren kannst und deinen Beruf gesund ein Berufsleben lang auszuüben vermagst. Bewahr dir die Freude an deinen Fächern dabei, diese kann ein Funke sein, der überspringt.

    Wenn du das schaffst, dann ist das bedeutend gesünder, als die Haltung der Kommiltioninnen und Kommilitonen, die schon jetzt resigniert haben.

    Eine Tante von mir (fast 60 Jahre Pfarrersköchin) gibt etwas Maggi an das Dressing für den Kartoffelsalat. Das genaue Rezept muss ich nachschauen.

    Seit sie uns den mal kredenzt hat, gibt es auch bei uns ein Fläschchen Maggi - ausschließlich zu diesem Zweck. Wobei es auch als Würze fürs Frühstücksei brauchbar ist.

    Am Ende ist Maggi eh nur das vielgeschmähte kartoffelig-deutsche Pendant zur hippen Sojasauce.

    Ok, das teste ich mal, also zum Kartoffelsalat. Auf meine Frühstückseier kommt mir das Zeug aber nicht. Danke für den Tipp.

    Momentan habe ich noch keine Interesse an Advent und Weihnacht, das ist aber mein Normalzustand, wenn noch nicht einmal Herbstferien waren. Bei mir startet das frühestens Mitte November.

    DUUM kennt abgesehen von Colmar und Strasbourg noch einen schönen Weihnachtsmarkt im Elsass, den man nicht verpasst haben sollte ( klein und fein und/oder historisch).

    Lies dich in den Bildungsplan ein und ins Schuldcurriculum, sowie die Schul- und Hausordnung. Frag bei den Klassenlehrkräften deiner Klassen nach, welche Regeln sie festlegen und wie sie diese durchsetzen. Wenn ihr an einem Strang zieht, dann kann das gerade dir als Anfänger die Arbeit erleichtern, denn das merken auch deine SuS, wenn ihr euch diesbezüglich eng abstimmt.

    Wenn du längerfristig in denselben Klassen eingesetzt bist, dann besorg dir die Stoffverteilungspläne, damit du weißt, wie du weiterarbeiten kannst und sollst und stimm die mit den KuK in der Fachschaft ab für Klassenarbeiten/ Tests.

    Alle „essentials“ auf Materialebene sind letztlich etwas, was individuell verschieden ist, also fang erst einmal an und finde heraus, was zu deinem Unterrichtsstil passt, welche Methoden du häufig einsetzt, welche Materialien du konstant benötigst und finde so heraus, was du vielleicht noch benötigen könntest, um dir den Alltag zu erleichtern. Finde vor allem aber auch heraus, was es bereits an deiner Schule gibt und du von dort nutzen kannst, statt es selbst anzuschaffen.

    Nein. Und ich fürchte die Hinweise zu Maggi in Nudelsuppe und an Kartoffelpuffern verstärken eher mein Grausen vor Maggi, sind aber für meinen Gaumen nichts, was ich essen möchte. Ich dachte ja an eine Variante, wo Maggi tatsächlich ein dezentes Würzmittel ist, vielleicht eine Soße, der es den letzten Pfiff gibt? Das würde ich dann durchaus testen, nachdem da das Maggi nicht die Hauptperson ist, sondern eher im Orchester mitspielt, was ja möglicherweise schmecken kann. Und ja, mir schmecken Kartoffelpuffer mit Apfelmus oder Zimtzucker sehr. :zahnluecke:

    DUUM kennt noch eine mehr oder weniger köstliche Kartoffelpufferergänzung außer Maggi, Apfelmus, Zimt und Zucker.

    Ja, hab jetzt mit Französisch/Deutsch angefangen (habe mich statt Geschichte doch für Deutsch entschieden, da man damit als Hauptfach mehr Chancen hat und Deutsch gefällt mir auch sehr gut). Studium hat allerdings erst gerade begonnen, deswegen kann ich noch nicht viel berichten. Habe auch einen guten Teilzeit-Job außerhalb der Klinik gefunden und bin sehr erleichtert, das Thema Arbeit im Gesundheitsbereich damit für mich komplett abhaken zu können. Es war einfach nie das Richtige für mich und ich kann mich einfach nicht mit dem Arztberuf identifizieren, das bin einfach nicht ich. Das tut mir für alle leid, die keinen Studienplatz bekommen, aber in jedem Studium gibt es nun mal leider Leute, die sich irren.

    Finde ich toll, dass du in einer Zeit, in der gefühlt jede: r als Lehrkraft taugt, der bei drei nicht auf dem Baum ist den Weg über ein erneutes Studium und eine grundständige fachliche Qualifizierung für den Beruf gehst. Das ist nicht selbstverständlich und kostet eine Menge Mut und Kraft, gerade wenn man bereits einen Beruf in petto hat, der ein besseres Standing in der Gesellschaft hat, wie ein abgeschlossenes Medizinstudium. Ich wünsche dir viel Kraft für deinen Weg, Freude und natürlich Erfolg. :rose:

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