(...)Ich wollte z.B immer iwie in einer Reha-Klinik arbeiten, schön im Grünen und alles schön...tja Pustekuchen. Es war sehr langweilig und anstrengend und ich war froh, wenn ich genug Energie hatte um nach Hause zu radeln.
Ähnliches hatte ich beim Kellnern, beim Arbeiten im Logistik-Lager... (...)
Das liest sich so, als könnte es wichtig sein für dich, dich weniger auf solche Umgebungsbedingungen einer Tätigkeit zu konzentrieren, sondern bewusst die Tätigkeit an sich zu betrachten und dir ehrlich und selbstkritisch zu überlegen, was daran dich begeistern, motivieren, interessieren könnte, aber eben auch, was daran die besonderen Herausforderungen wären für dich, was dir schwer fallen würde, dich langweilen oder nerven würde und dann eben abzuwägen, ob die positiven Aspekte so gewichtig sind, dass sie es dir wert sind die Kehrseite in auf zu nehme. So eine Kehrseite gibt es, wie von Friesin angesprochen, immer, keine berufliche Tätigkeit ist immer nur erfüllend und wundervoll, sondern hat immer auch ganz viel mit Routinen zu tun, die Ruhe und Sicherheit bringen, aber eben auch mal langweilig sein können. Überleg dir, was dich ausreichend begeistern und motivieren kann, um die nächsten 5-10 Jahre beruflich gestalten zu können. Wenn es nicht der richtige Weg für sich wäre bist du jung genug, um dich umorientieren zu können. Am Alter scheitert auch später der Weg in den Schuldienst nicht, dieses kann maximal ein Ausschlussgrund für eine Verbeamtung werden- Lehrkraft kann man aber auch im Angestelltenverhältnis werden. Ich habe erst mit Ende 30 mein Ref gemacht und möchte die vorhergehende Lebens- und Berufserfahrung keinesfalls missen jetzt im Schuldienst.