Beiträge von CDL

    Auch wenn ich hier nicht so viele private Details von mir gebe, zumindest an der Stelle kann ich verraten, dass ich keine chronischen Atembeschwerden o.ä. habe. Ich hatte auch schon längere Zeit die Maske auf und empfand es natürlich nicht als toll, aber als "aushaltbar". Ich hatte aber auch schon Momente, bei denen ich mich mal kurz vor anderen Menschen wegdrehen, die Maske herunterschieben und einmal durchatmen musste, weil ich doch schlechter Luft bekam. In dem Moment bin ich nicht sterbenskrank, aber es ist unangenehm und ja, dann fühle ich mich durch dieses Stück körperlich versehrt.

    Gibt es andere Dinge, die du als unangenehm empfindest, bei denen du das als "körperliche Versehrung" empfindest? Gibt es Dinge, die anderen Menschen unangenehm sind, die diese als "körperliche Versehrung" empfinden, welche du als unangemessen betrachten würdest? Warum? Warum nicht? Wie würdest du den Begriff der körperlichen Unversehrtheit definieren, um daraus eine allgemeingültige ethische Norm ableiten zu können?

    Es ist ein Stoff, der relativ nah an Mund und Nase anliegt, was bei Kurzatmigen problematisch und bei warmen Temperaturen schlichtweg unangenehm ist. Ich sah die letzten Monate so viele Leute, die direkt nach Verlassen des Geschäfts deiner Wahl die Maske erleichtert vom Gesicht rissen. Ich nehme also an, dass es zumindest den Einen oder Anderen gibt, der sich durch die Maske eingeschränkt fühlt. Aber ja, ich weiß, dass es auch die Leute gibt, die stundenlang die Maske tragen können und das Gefühl haben, "als wäre da gar nichts".

    Ich möchte die Frage wiederholen, indem ich ein offenbar untergegangenes Detail hervorhebe: Inwiefern schränkt die Maskenpflicht deine körperliche Unversehrtheit ein Lindbergh? Also ganz konkret du und dein Erleben, nicht irgendetwas, was irgendjemand empfinden könnte oder tatsächlich empfindet (und unabhängig davon, ob man das dann bereits als Verletzung der körperlichen Unversehrtheit ansehen kann oder auch nicht).

    Den hatte ich leider nicht. Ich weiss jetzt, dass es einen theoretischen Begriff gibt aber nicht was ich in der Praxis daraus machen soll. Ich habe ja 3 x nachgefragt, was das nun konkret sein soll und immer noch keine konkrete Antwort erhalten. Was soll das sein, eine "moralische Pflicht andere zu schützen"?

    Noch nicht vielleicht, aber zumindest weißt du jetzt, was du (noch) nicht weißt, was ein erster Schritt ist hin zu Erkenntniszuwachs.

    Ja, der Hinweis ist in der Tat nützlich. Wir sind hier nicht unter Experten, sondern plaudern nur ein bisschen. Und wenn Du sowas ernsthaft diskutieren willst, dann müsstest Du Dich erklären. Danach hatte ich Dich ja auch mal gefragt, was Du eigentlich meinst.

    Ist doch schön, dass Corona so langsam nicht nur etwas Erkenntniszuwachs in den Naturwissenschaften bei manchen von uns befördert, sondern- über die Auseinandersetzung mit dem GG hinaus- auch tiefergehende gesellschaftswissenschaftliche Fragen, Erkenntnisse und Fachbereiche erhellt, die vielen bislang verborgen geblieben sind. :top:Mir hat das gerade auf alle Fälle sehr gut getan deine Beiträge zu lesen @Pyro . Bei so viel vertrauter Fachsprache habe ich mich richtig entspannen können.^^

    Wenn das immer so undifferenziert geäußert wird, dann sind also alle Kinder unter 12 schlechte Menschen, Menschen die Impfungen nicht vertragen auch usw.

    Komische Einstellung von manchen (nicht du symmetra, denn du findest es ja auch schwierig).

    Für Kinder unter 12 Jahren gibt es keinen zugelassenen Impfstoff. Ich halte es insofern für absurd, sie an dieser Stelle anzuführen. Selbst wenn es einen Impfstoff geben würde, könnten sie nicht alleine entscheiden, ob sie geimpft werden möchten oder nicht. Ihnen eine Nichtimpfung zum Vorwurf machen zu wollen müsste man sich also erst einmal zusammen konstruieren. Bitte bei realen Aussagen bleiben.

    Schwangere sind wohl die schlechtesten Menschen. Und Immunsuprimierte oder Chemo-Patienten sowieso. Die werden schon sehen, was sie davon haben...

    Auch hier frage ich mich, welchen konstruktiven Beitrag es darstellen soll Gruppen zu benennen die genau auf die Solidarität ihrer Mitmenschen angewiesen sind, sprich auf deren Impfung, weil sie selbst nicht (bei Schwangeren zwar inzwischen doch, aber angesichts des Hin und Her verstehe ich da die Unsicherheit sehr) geimpft werden können. Niemand hatte sich auf diese Gruppen bezogen als unsolidarisch, sondern ganz im Gegenteil sind natürlich das die Gruppen, die auf die Impfung von möglichst vielen Mitmenschen angewiesen sind. Bitte bei realen Aussagen bleiben.

    Dieser Satz fällt in letzter Zeit sehr oft, auch gerade von Herrn Spahn wieder. Was möchte man damit bezwecken? Wenn es einem wirklich egal ist und der Gegenpartei bewusst, muss man es doch nicht ständig wiederholen, sondern eher als bekannt voraussetzen, oder?

    Angesichts deiner eher repetitiven Posts könntest du dir die Frage einfach selbst stellen: Was bezweckst du damit, obgleich du so wenig positive Resonanz dafür erhältst? Vielleicht lässt sich die Antwort auf deine Frage am Ende aus deiner eigenen Antwort ableiten ...

    Bundesjustizministerin Christine Lambrecht ist für die Beibehaltung der Maskenpflicht in Innenräumen

    In dem Fall erwarte ich, dass erläutert wird, was konkret vorliegen muss, dass die Maskenpflicht entfällt.

    Von Lauterbach heißt es da:

    Heißt das in anderen Worten: Impfung von 85% der Erwachsenen oder lebenslange Maskenpflicht? Was ist denn das für eine Ausgangslage für die Beschränkung von Grundrechten?

    Tja, am Ende heißt es dann womöglich "Maske weg, aber dafür erstmal Arm her für die Impfung" für alle die nicht wollen, medizinisch gesehen aber könnten. Wenn du eine Wahl treffen müsstest, was wäre dir denn lieber: Impfpflicht oder Maskenpflicht dank Impfverweigeren und Coronaleugnern?

    Dann müsste man aber ein klares Ziel formulieren, um Vorwürfe von Beliebigkeit zu vermeiden, also ein bestimmtes Datum oder ein bestimmter Prozentsatz an Zweitimpfungen.

    Genau das wäre aber doch - zumindest nach aktuellem Stand- beliebig, weil man immer auch einen Blick darauf haben muss, wie sich der Impfschutz oder auch die Hospitalisierungsrate vor dem Hintergrund neuer Varianten entwickelt und ob dieser tatsächlich noch hoch genug ist alleine betrachtet oder eben nicht mehr als ausreichend zu betrachten ist.

    Ich sehe das Problem ähnlich wie einige Vorschreiber(innen) auch in der Kontrollierbarkeit: Wenn man nicht weiß, wer geimpft ist und wer nicht, dann weiß man nicht, wer die Maske weglassen darf und wer nicht. Und aus der Schule wissen wir ja: Eine Regelung, deren Einhaltung man nicht kontrollieren kann, kann man sich auch gleich sparen.

    Daher fände ich es auch den solidarischsten (schreibt man das so?) Weg, mit der Aufhebung der Maskenpflicht noch zu warten, bis ein höherer Prozentsatz durchgeimpft ist.

    Bei uns fällt nächste Woche auch die Maskenpflicht im Klassenraum (so es nicht vorher einen erneuten positiven Befund gibt in der Schülerschaft). Das örtliche Gesundheitsamt empfiehlt dennoch im Klassenraum freiwillig MNS zu tragen angesichts der zunehmenden Infektionsfälle mit der Delta-Variante, wie auch der Impfquote und schreibt deutlich, dass durch den Wegfall der Maskenpflicht, sollten diese tatsächlich nicht mehr getragen werden im Unterricht, vermehrte Krankheitsfälle in Klassen drohten.

    Back to topic, es ist möglich, dass bereits alle Varianten entdeckt wurden, es gibt jedenfalls nicht beliebig viele Mutationen:

    https://www.deutschlandfunk.de/alpha-beta-gam…cle_id=492963#g

    Wie kommst du darauf, es könnten alle Varianten bereits entdeckt worden sein? Ganz abgesehen davon, dass Alpha-Delta nicht alle vorhandenen Varianten sind, sondern lediglich diejenigen, die im Vergleich zum Wildtyp als besonders gefährlich gelten, stellt solch eine Aufzählung lediglich eine Momentaufnahme dar dessen, was auch weiterhin an Mutationen stattfindet.

    (...)

    Andere Aspekte waren für mich nicht ganz nachvollziehbar bzw. wurden nie vorher einmal im Referendariat angesprochen: Meine Lehrerpersönlichkeit und meine Rolle als Sprachvorbild.

    (...)

    Zumindest die Rolle als Sprachvorbild sollte sich eigentlich relativ gut nachvollziehen lassen aus dem konkreten Unterricht heraus, auch wenn das im Ref womöglich nie ein Thema war. Wichtig wäre es zu verstehen, ob es z.B. letztlich nur um eine einmalige in den Ohren des SL zu umgangssprachliche Ausdrucksweise ging, die kritisiert wurde (was erklären könnte, warum das im Ref nie ein Thema war) oder ein grundlegenderes Problem gesehen wurde. Ging es um Daz-/DaF-Unterricht oder Deutsch oder um Sachfachunterricht mit einer deutlich anderen Klientel, als noch im Ref (Migrationshintergrund, Förderschwerpunkte, ...) oder umgekehrt eine Auswahl Oberschichtkinder, bei denen eine entsprechende Wortwahl zur Elternpflege vonnöten ist. - auch das kann zu einer anderen Bewertung führen, als ggf. im Ref noch, gerade weil es um zahlende Kundschaft geht, deren Erwartungen es zu erfüllen gilt.

    Genau, es wurden einige Aspekte angesprochen. Die Stunde wird nach den Sommerferien sein.

    Waren das denn für dich nachvollziehbare Aspekte bzw. konntest du dort, wo es nicht nachvollziehbar war für dich, durch gezieltes Nachfragen erfahren, worum es ging und was du insofern anders machen kannst nächstes Mal?

    oder findet er das Impfen von Kindern lediglich verwirrend?:gruebel:

    Achtung, Zynismus folgt!!! Für sämtliche Risiken und Nebenwirkungen ist die geneigte Leserschaft selbst verantwortlich.

    Spoiler anzeigen

    Nein, natürlich sind traurige Smilies an dieser Stelle als Beitrag zur Kontroversität der Debatte in diesem Forum zu betrachten, geben sie doch lediglich wieder, was viele, nicht naher spezifizierte Mitmenschen denken. Es handelt sich erkennbar nicht um eine persönliche Meinungskundgabe des betreffenden Users, wobei eine Meinung, ebenso wie ein nicht näher spezifiziertes Gefühl zur Frage nicht weiter hinterfragt werden dürfte, sondern unkritisch, unhinterfragt und ohne Argumente nennen zu müssen einfach aus Freundlichkeit akzeptiert werden müsste. DAS wäre dann im Übrigen auch ein Zeichen ECHTER Solidarität.

    Wieviele Französischklassen du mal erhalten wirst kann dir niemand prognostizieren, die Glaskugel dafür gibt es nicht, um Schülerwahlverhalten auf Jahrzehnte im Voraus zu bestimmen oder dir vorherzusagen, wo du einmal landen wirst. An meiner Ref-Schule hatte ich das gesamte Ref über exakt eine Klasse in Franz, weil es dort kaum Bedarf bei vielen Lehrkräften gab. Nach dem Ref hatte ich die Qual der Stellenwahl, weil auch in BW Franz Mangelfach ist und ich viele Schulen hatte, die mich mit Kusshand genommen hätten. An meiner neuen Schule macht Französisch jetzt 40% meiner Deputatsstunden aus, ich weiß von Kolleginnen, die an ihren Schulen maximal noch eine Kollegin in der Fachschaft haben und fast ausschließlich Französisch unterrichten. Insofern gibt es auf diese Frage keine allgemeingültige, zuverlässige Antwort. Du wirst sehe, wohin es dich verschlägt und wie sich dort die Anmeldezahlen für Französisch (nicht zuletzt auch dank deiner Arbeit) entwickeln werden.

    Fachfremden Unterricht kann man zumindest in BW in der Sek.I nicht vollständig ausschließen (auch wenn einen niemand dazu verpflichten kann). Solltest du dich auf Stellen bewerben, in denen von einem "Klassenlehrerkonzept" geschrieben wird mit dem man arbeite, dann solltest du dich darauf einstellen Fächer (Plural!!!) fachfremd unterrichten zu müssen, weil das eben Teil dieses Konzepts ist. Auch das lässt sich aber nur teilweise durch kluge Bewerbungsverfahren ausschließen, denn wenn an deiner Schule die Hütte brennt in Erdkunde, weil drei Kolleginnen schwanger sind mit Geo, ein Kollege in Elternzeit ist, einer sich das Bein gebrochen hat, während Kollegin 6 und 7 sagen wir zur Promotion an die Hochschule abgestellt sind oder die einzigen sind mit Chemie/Physik, so dass auf deren Schultern der gesamte Unterricht in Chemie und Physik ruht, dann wirst du unter Umständen eben in den sauren Apfel beißen und dich in Geo (oder Ethik oder GK oder Wirtschaft oder Musik ...) einarbeiten müssen, wenn das der einzige Weg wäre, damit du am Ende auch noch auf deine Deputatsstunden ohne Teilabordnung kommen kannst. Zumindest in BW könnte man dich nicht zwingen fachfremd zu unterrichten, die Teilabordnung muss man dann aber ggf. bereit sein in Kauf zu nehmen (mit Fahrtzeiten, Konferenzpflichten, noch mehr Klassen, ...), wenn es wie geschrieben anders nicht möglich sein sollte die Deputatsstunden zu füllen. Ich weiß nicht, wie das in RLP genau geregelt ist (das kann dir aber deine Gewerkschaft sagen), weiß aber, dass es weise ist, sich bei "kleinen Nebenfächern" frühzeitig zu überlegen, was man fachfremd anbieten könnte, um eben proaktiv die Fächer einzugrenzen und sich zielgerichtet einarbeiten zu können. Ich biete ein Mangelfach fachfremd an, in dem ich allerdings einen Großteil der Studieninhalte, wie auch der Fachdidaktik durch andere Fächer abdecken kann. Ein anderes Mangelfach habe ich abgelehnt anzubieten, weil ich das nicht in entsprechender fachlicher Qualität gewährleisten könnte.

    Welches "Programm" meinst du? Seiteneinsteiger sind in BW diejenigen, die ein Ref durchlaufen haben und mit einer vollen Lehrbefähigung (2.Staatsexamen) abschließen. Nachdem diese Stellen nur bei einem entsprechend hohen Bedarf ausgeschrieben werden dürfen, gibt es für erfolgreiche Seiteneinsteiger (= Erfüller) hier in BW keinen Grund auf befristeten Stellen zu verharren, statt sich direkt auf eine Planstelle zu bewerben.

    Interessant wäre das also wohl wahlweise für Erfüller, die sich, sagen wir in der Sek.II über KV-Verträge am Gym durchhangeln und darauf hoffen über eine Entfristung vielleicht doch noch irgendwann zumindest eine langfristige Sicherheit (wenn auch keine Planstelle) zu erlangen oder eben Nichterfüller, die darauf hoffen, auf dem Weg überhaupt eine langfristige berufliche Perspektive zu erlangen, da ihnen anders als den Erfüllern nicht die Option zur Verfügung steht sich auf andere Sonderprogramme (für GS, Sek.I oder auch berufliche Schulen) bewerben zu können.

    Ich vermute, aufgrund deiner weiteren Hinweise (SBBZ, 36 Monate), dass es dir letztlich darum geht: "Unbefristete Beschäftigung von Personen ohne anerkannte Lehramtsbefähigung".

    Ich würde dir empfehlen, mit deiner Gewerkschaft darüber zu sprechen, wenn du diesen Weg gehen möchtest., um dich arbeitsrechtlich beraten zu lassen.

    KV-Stellen werden ausgeschrieben, wenn a) eine zu besetzende Stelle da ist und b) das RP die Ausschreibung gestattet hat. Das kann also jederzeit sein, ohne feste Daten. Klär insofern mit deiner aktuellen Schule ab, ob sie a) sicher eine KV-Stelle für kommendes Schuljahr ausschreiben dürfen und b) ab wann sie ausschreiben dürfen (ob sie vielleicht erst das Nachrückverfahren abwarten müssen und womöglich, aufgrund der späten Termine in diesem Jahr, dadurch erst gegen Ende September ausschreiben dürfen), damit du die Ausschreibungen im Blick behalten kannst.

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