Beiträge von CDL

    Eine entsprechende Regelung, die über Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit hinausgeht, wäre unzulässig.

    Steht zumindest bei uns (BW) auch genau so im Leihvertrag drinnen. Ist aber vermutlich nur in Julias Vertrag kein Bestandteil, damit ihr sie verfolgender SL mehr Qualitätszeit in Form von Einzelgesprächen mit ihr verbringen kann. :essen:

    Egal was hier noch kommt oder nicht kommt solltest du Gewerkschaft und PR kontaktieren, um Antworten zu erhalten.

    5-7 Jahre berufsbegleitend zu studieren, um GS-Lehrkraft zu werden im Quereinstieg - in der Zeit hast du ein komplettes Vollzeitstudium samt Ref absolviert. Bist du sicher, dass es nicht effektiver wäre für dich (bzw. möglich wäre) erst in Vollzeit nachzustudieren was fehlt (das sollte dann ja erheblich schneller gehen als 5-7 Jahre), um dann über das Ref den klassischen Weg zur Lehrbefähigung zu gehen? 20 Wochenstunden Unterricht ohne Vorkenntnisse in Päd /Didaktik, ohne auch nur ein voll anerkennbares Fach (und damit voraussichtlich zentrale Fachinhalte die fehlen) klingt ziemlich heftig für mich und nach ordentlichem Ausbluten motivierter Quereinsteiger, die so erstmal irgendwie Lücken stopfen sollen ohne adäquate Ausbildung. In der Vergangenheit haben Quereinsteiger im Forum beschrieben, dass sie lange Wartezeiten hatten, um zum erforderlichen Nachstudium zugelassen zu werden, ich bin aber nicht sicher, ob das auch Leute aus Sachsen betroffen hat. Vielleicht mal die Forensuche nutzen bzw. das Quereinsteigerforum durchgehen.

    Klar, man spricht immer von den 16 Bundesländern. Ich wusste nur gerade nicht, dass die Stadtstaaten auch offiziell so heißen oder ob sie nur umgangsprachlich so gesagt werden.

    Wie viele Bundesländer haben wir deines Erachtens offiziell, 13? Und falls es auch deines Erachtens 16 sein müssten, wie würden die sich nennen, wenn Hamburg, Berlin und Bremen auszuklammern wären?

    Blöde Frage vielleicht, aber würde sich bei zwei Fremdsprachen nicht eher die Sek. I (II, BBSen) anbieten, als ausgerechnet die Grundschule? Oder ist das so ein Programm, bei dem das Nachstudium (M/D) mit vorgesehen ist?

    EDIT:Je nachdem, was du detailliert inhaltlich nachweisen musst, was eben nicht einfach aus dem Diplomzeugnis hervorgeht kann es durchaus sein, dass konkrete Scheine relevant sind, ggf. könntest du aber auch den Studienplan (welche Module mit welchen Inhalten mussten studiert werden) einreichen als Ergänzung.

    Es gibt für so viele, teilweise kuriose Gründe Sonderurlaub, dass es sich ganz bestimmt lohnt, zum einen das Schulgesetz zu prüfen und zum anderen mit der SL zu sprechen. Das sollte in so einem Fall wirklich möglich sein eine familienfreundliche Lösung zu finden, wenn es zeitlich keine Alternative gibt für die Eingewöhnung.

    Ich weiß nicht, ob du 10er unterrichten darfst in Bayern, aber ganz sicher, dass du es basierend lediglich auf einem 2.Staatsexamen keinesfalls solltest. Unsere SuS haben das Recht im Prüfungsjahr von Profis begleitet und vorbereitet zu werden, die bereits wissen, was sie machen, wie guter Unterricht funktioniert. Hier in BW darf man als Ref deshalb erst NACH erfolgreichem 2.Staatsexamen in den Prüfungen und Abschlussklassen eingesetzt werden. Abschlussprüfungen darfst du - wenn es in Bayern analog läuft wie in BW-nicht abnehmen, da du über keine volle Lehrbefähigung verfügst (ergo die erforderliche Erfahrung fehlt, was schulisch erwartet werden kann/darf/muss, wie angelegt wurde oder auch welche schulrechtlichen Vorgaben zu beachten wären).

    Es gibt aber einige KuK aus Bayern hier, die das ggf. noch bayernspezifisches ergänzen können.

    Mach das Ref, wenn du Abschlussklassen vernünftig vorbeiten und prüfen (dürfen) möchtest. Unsere Hasen verdienen es allesamt gut ausgebildete Lehrkräfte zu haben, die mehr als nur halbwegs wissen, was sie wann warum wie machen mit welchen Zielen und Mitteln und auch, wie mit den vielen Stolpersteinen auf dem gemeinsamen Weg umzugehen ist. Das Ref gibt dir das Rüstzeug dich später immer weiter einzuarbeiten und zu professionalisieren. (Wenn ich mir allein vor Augen halte, was ich alles im letzten dreiviertel Jahr beruflich gelernt habe...) Das sind selbst die größten Chaoten wert, dass wir dass investieren in unsere und ihre berufliche Zukunft. :)

    (...)

    Meine Ärzte raten mir, nicht übereilt in den Schuldienst zurückzukehren um einen Rückschlag zu vermeiden. Kann man das so offen zum Amtsarzt sagen?

    Ich weiß so wenig über das Procedure und man hat nur einmalig Atteste angefordert. Das verunsichert mich.

    Über das Prozedere weiß ich leider auch nichts, da ich diese spezielle Situation bislang nicht hatte. Nachdem aber bei mir die Verbeamtung alles andere als ein Selbstläufer war, werde ich mal basierend darauf eine Einschätzung wagen. Ich würde das auf gar keinen Fall wortwörtlich beim Amtsarzt wiedergeben, was deine Ärzte zu dir gesagt haben, sondern taktisch klug umformulieren, so dass du völlig aufrichtig bist, aber deine Interessen gut schützt. Also geht es natürlich nicht darum, dass du nicht übereilt in den Schuldienst zurückkehren sollest, sondern du sagst, dass deine Ärzte keinen Zweifel haben an einer erfolgreichen Rückkehr in den aktiven Schuldienst nach vollständiger Genesung (oder weitergehender Heilung, je nachdem, was bei dir zutreffend wäre). Versuch dir so alle "Stolperfallen" zu durchdenken, die eine Rolle spielen könnten, sollte es zum persönlichen Gespräch kommen (oft wird wohl auch erstmal nach Aktenlage entschieden- gerade aktuell, wo man Begegnungen mit möglichen Risikogruppen zu vermeiden sucht wenn möglich, um diese nicht unnötig zu gefährden). Überleg dir, wie du völlig aufrichtig antworten kannst, aber dennoch dem Amtsarzt die Argumente an die Hand gibst, die dieser benötigt, um in deine Sinne entscheiden zu können.

    Wenn die Schwerbehindertenvertretung an deinem örtlichen Schulamt noch nicht so fit und erfahren ist, könntest du dich ergänzend zum einen auch an die Bezirksschwerbehindertenvertretung (oder die im RP) wenden oder auch an eine der Schwerbehindertenvertretungen deiner Gewerkschaft. Ich habe bislang sehr viele sehr fitte KuK in dieser Funktion kennengelernt, bin also zuversichtlich, dass auf diesem Weg ebenfalls jemanden mit etwas mehr Erfahrung finden wirst können zur weiteren Beratung.

    Ich wage zu behaupten, dass OBAS an der Stelle gar keine Rolle spielt: Elternzeit ist Elternzeit und wenn dir diese gewährt wird, setzt OBAS genau wie jedes "normale" Ref eben aus. Das ist auch keine Verlängerung, sondern ein Aussetzen der Ausbildung. So war es bei uns im Ref jedenfalls und das sollte an dieser Stelle tatsächlich keine Landesfrage sein, weil die Elternzeit bundesweit einheitlich geregelt ist. Oder wie siehst du das Susannea ? (Die Elternzeitexpertin dieses Forums...)

    Setz dich auf jeden Fall auch mit deiner örtlichen Schwerbehindertenvertretung umgehend in Verbindung. Die Kollegen dort sind zwangsläufig sehr fit wenn um Dienstunfähigkeit bzw. Amtsarzt geht und können dich sicherlich sehr kompetent beraten. Ich war zum Glück noch nicht in deiner Lage seit ich im Schuldienst bin, kann aber sehr gut nachempfinden, wie es dir geht, weil ich selbst infolge einer Schwerbehinderung einige Zusatzarbeit bereits hatte mit Heilungszeit. Ich wünsche dir viel Kraft für deinen weiteren Genesungsweg und wünsche dir von ganzem Herzen, dass die Türe in den Beruf offen bleibt für dich. Wäre es bei deinem Krankheitsbild ggf. möglich einen GdB zu beantragen, hast du das schon mit deinen Ärzten erörtert? Nach einem Jahr und noch andauernder Rekonvaleszenz könnte das durchaus möglich sein und bereits ab GdB 30 kannst du eine Gleichstellung mit GdB 50 (=Schwerbehinderung) beantragen für den Schuldienst, der dir besondere Schutzrechte sichert für die Zeit deiner Rekonvaleszenz und natürlich auch eine wichtig Entlastung im Hinblick auf den Amtsarzt bedeutet , wenn du angeben kannst, dass der Antrag auf einen GdB laufe (denn vermutlich wird das noch nicht durch sein bis zum Termin, kann aber bereits in der Abwägung des Amtsarztes mit eine Rolle spielen, wenn der Antrag läuft, weil die natürlich abschätzen können, wie realistisch du diesen erhalten wirst).

    chemikus08 ist zwar nicht aus BW, aber Schwerbehindertenvertreter_in. Vielleicht hast du noch eine hilfreiche Ergänzung in der Angelegenheit?

    1. Das ist ein interessanter Punkt. Müsste mal schauen ob es Berufsbildende Schulen gibt ohne Metalltechnik. Meine Wunschschule hat Metall.

    2. Ok weißt du auch wann es das offiziel als Dreingabe gibt wenn das Zertifikat in der Zeit des Referendariats erworben wird? Am Ende mit den anderen Lehrbefähigungen?(...)

    3. Ist es möglich als Lehrer mit drei Fächern auch im Alltag drei Fächer zu unterrichten? Oder werden grundsätzlich nur 2 Fächer unterrichtet?

    1. Wenn deine Wunschschule Metalltechnik hat und nicht zuuuufällig die eine Schule ist, die in diese Fachbereich null Bedarf hätte, aber gaaaaanz dringend Leute für Mathe/Sport benötigt: Glück gehabt. Realistisch solltest du bei dieser Wunschschule davon ausgehen bereits im Ref vor allem in Metalltechnik eingesetzt zu werden und nach dem Ref womöglich fast ausschließlich, um den vermutlich gewaltigen Bedarf mit abdecken zu helfen. Wer absolute Mangelfächer im Angebot hat wird nunmal wegen eben dieser eingestellt (und nicht ungeachtet dieser) und auch entsprechend eingesetzt.

    2. Nicht für NDS und deine Schulform, wie es in BW in meiner Schulform wäre wird dir an dieser Stelle womöglich nullkommagarnix weiterhelfen, also hoffen, dass jemand aus der NDS-Fraktion das noch nachträgt oder z.B. eines der Ausbildungsseminare kontaktieren in der Frage.

    3. BW und Sek I: Ja, selbstverständlich, habe selbst drei Fächer im Ref abgeschlossen, unterrichte inzwischen vier. NDS und BBS? Möglicherweise, wenn du nicht nur in Metalltechnik exklusiv benötigt wirst.

    Willkommen im Forum und schön, dass du so glücklich bist mit deiner Entscheidung für den Quereinstieg mit Ref, wie auch deiner Schule. Kannst du denn schon absehen, ob du dort bleiben kannst nach dem Ref oder ist das in jedem Fall so vorgesehen bei dem Programm?

    Ich denke, dass ein solcher Begriff an der Stelle nicht zielführend ist.

    Was ich bisher von Hildmann mitbekam, verrannte er sich ziemlich in seinen Vorstellungen. Wenn man ihn quasi noch aus der Gesellschaft ausschließt, fühlt er sich erst Recht in seinen Annahmen bestätigt. Man sollte wenigstens den Schritt wagen, ein gemeinsames, unvoreingenommenes Gespäch zu führen, um zu sehen, ob überhaupt noch eine gemeinsame Basis geschaffen werden kann. Wenn nicht, dann war es zumindest seine Entscheidung und die sollte man respektieren. Man gibt ja auch keinen Schüler auf, wenn er mal Mist baut.

    Rechtsradikaler Antisemit und Holocaustleugner. Das ist KEIN Schüler, sondern ein erwachsener Mann, der sich für Extremismus entschieden hat. Das als "sich in seine Vorstellungen verrennen" zu bezeichnen negiert die bekannten Fakten. Der Mann wird per internationalem Haftbefehl gesucht, um ihn u.a.wegen der Leugnung des Holocaust vor Gericht stellen zu können.

    Gegen Halsschmerzen hilft gurgeln (bitte nur gurgeln, nicht schlucken) einer Mischung aus Salz und Zitronensaft sehr zuverlässig. Halbe Zitrone auspressen, etwa 1 gehäufter TL Salz und etwas lauwarmes Wasser dazugeben. Salz auflösen, gurgeln. Bei mir sind danach zuverlässig für ein paar Stunden die Halsschmerzen weg und kommen oft gar nicht mehr wieder (nutze das Rezept seit meine Mutter es mir vor fast 30 Jahren verraten hat).

    Weitere gute Tipps gegen Halsschmerzen oder andere Gesundheitsprobleme?

    Ich kenne Hildmann primär als veganen Koch. Ich weiß, dass er seit der Coronapandemie radikale Züge annahm, verfolgte aber seine Entwicklung nicht en detail. Dennoch habe ich die Befürchtung, dass das Ganze noch ein übles Ende nehmen wird, wenn das Verhältnis zwischen der deutschen Bevölkerung und Hildmann (vermutlich beidseitig) immer problematischer wird und keiner bereit ist, einen Schritt aufeinander zuzugehen. Es ist verständlich, dass jetzt kein Supermarkt groß mit seinen Produkten werben will, aber dadurch wird nur noch mehr Öl ins Feuer gegeben. Ich hoffe, dass, jetzt in den Ausläufen der Coronapandemie, es endlich gelingt, die Spaltung der Gesellschaft zu beenden und die Menschen wieder zusammenzuführen, denn sonst kann schlichtweg kein Miteinander passieren - und gerade das ist in all unserer Diversität wichtig.

    Ich persönlich verzichte sehr gerne dauerhaft auf jedwede Art von Miteinander mit antisemitischen, rechtsradikalen Anhängern von Verschwörungsmythen die den Holocaust leugnen. Da sehe ich null Basis für Gemeinsamkeiten und hoffe sehr, er bleibt uns hierzulande dauerhaft erspart. Ehe du derart relativierende Beiträge formulierst über Hildmann mach dir bitte die Mühe, dich erstmal einzulesen, wofür genau er stehen möchte und überleg dir, ob das Werte und Haltungen sind, die du ernsthaft als wertvoll für Diversität und ein soziales Miteinander erachtest. Hildmann steht unmissverständlich jenseits der demokratischen Grundordnung auf die du vereidigt bist und die du hoffentlich als wertvoll genug erachtest, um deren Feinden keine Toleranz entgegenzubringen. Manchmal MUSS man klare Grenzen ziehen. Das hat gar nichts mit "Cancel Culture" zu tun, aber alles mit wehrhafter Demokratie.

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