Beiträge von CDL

    Mich macht jede Form sexueller Gewalt betroffen und traurig, egal wen sie betrifft. Ich weiß aus leidvoller Erfahrung, wie entsetzlich es ist damit als Opfer leben zu müssen. Als Frau und Opfer sexueller Gewalt weiß ich aber auch, dass es beim Thema "sexuelle Gewalt" auch gegenüber Frauen mit der Empathie oft nicht weit her ist. Auch wenn es mich selbst in dieser Form nie betroffen hat, habe ich schon zu viele Debatten miterlebt, bei denen Menschen- und zwar beiderlei Geschlechts- sich darüber einig waren, dass "wer sich SO kleide und nachts alleine unterwegs sei ja auch nicht wündern dürfe, wenn etwas passiere" (alternativ "wenn die sich auch mit SOLCHEN Leuten einlässt..."). Blaming the victim gibt es in diversen, gesellschaftlich massiv verbreiteten Spielarten.

    Nee, nicht die Motten machen mir Angst, sondern dass nicht mal die Forschenden wissen, was genau passiert. Ohne Scheiß, ängstigt euch das nicht? Meine in der DDR aufgewachsenen Kolleg*innen sind ja "immun" gegen solcherlei Ängste. Da gab's verpflichtend das, was Russland geliefert hat.

    Also ich habe mir bislang deutlich weniger Gedanken über Impfstoffe gemacht, als über diese Impfstoffe, insofern mag ich das mit dem mich Ängstigen jetzt nicht übertreiben. Bringt auch nix. Eine Alternative zum Impfen ist nicht in Sicht bislang, Herdenimmunität durch Durchimpfung der Bevölkerung das erklärte Ziel, also leiste ich meinen Teil, weil meine persönliche Risikoabwägung sagt, dass gar nichts zu machen aktuell das größte Risiko darstellt. Ich kann nicht alle möglichen Spätfolgen bedenken- das gilt aber auch für Medikamente, die schon seit 30 Jahren zugelassen sind. (Ist weniger fatalistisch gemeint, als es klingt.)

    Im umgekehrten Fall würde man - zu recht - die Polizei rufen.

    Ein weiteres Beispiel dafür, dass die Diskussion zur Gleichberechtigung in der Realität eine Diskussion über mehr Rechte für Frauen ist.

    Quatsch. Auch Männer/Jungs können Opfer sexueller Gewalt werden oder sexuell übergriffigen Verhaltens und sollten das einerseits entsprechend anzeigen und andererseits in ihren Rechten ernst genommen und bei Bedarf geschützt werden.

    Das fand ich voll eklig^^

    Aber ohne Witz, wenn ich das alles lese, frage ich mich, wer uns garantiert, dass nicht noch eine ganz üble Spätfolge kommen kann? Vielleicht arbeitet der Impfstoff vor sich hin und zerstört alle Zellen oder sonst irgendwas SciFi-mäßiges? :angst: schnell, beruhigt mich!

    Bill Gates würde niemals zulassen, dass wir von Mottenzellen zerstört werden kurz nachdem er endlich die Funkhoheit über den Planeten gewinnen konnte.

    Beruhigend genug?

    Schleswig-Holstein hat unfassbar niedrige Inzidenzen, viele freie Intensivbetten UND Zugang zu Nord- und Ostsee. Wäre es nicht so arg weit weg von all meinen Lieben, wäre ich sehr gerne in diesem wunderschönen Bundesland. 8)

    On Topic: Ich werde auf Busfahrten sehr schnell reisekrank. Wenn möglich versuche ich also Ausflüge die über den öffentlichen Nahverkehr hinausgehen mit dem Zug zu organisieren. Eine längere Busfahrt nach Frankreich würde ich insofern ersetzen durch eine Zugfahrt. Ist teurer- dafür stehe ich als Begleitperson zur Verfügung, statt :uebel: dranzusitzen.

    (Vorletztes Jahr hatten wir Schienenersatzverkehr nach Colmar für 45min. Das war ganz hart an der Grenze für mich und wurde nur dadurch besser, dass ich eine Schülerin hatte, die den Eimer des Busfahrers im Arm halten musste die gesamte Fahrt über. Die Ablenkung und Fürsorge haben mir die Kraft gegeben selbst nicht mit in den Eimer zu :uebel:. :D Ich bin mir allerdings weder sicher, dass das für eine 7h-Fahrt sagen wir nach Paris von hier aus funktionieren würde, noch, dass ich immer passende SuS dabeihaben kann, die brav :uebel:, damit ich das nicht selbst erledigen muss. Also mit mir eben der Zug- das ist eh viel entspannter, weil man mehr Beinfreiheit hat und mehr Platz zum Rumgehen (oder Toiletten für :uebel:-SuS, damit es für Mitreisende erträglicher ist. :zahnluecke:).)

    Wir müssen uns bei einer Inzidenz über 100 täglich testen (also auch wir Lehrkräfte).

    Selbst wenn ihr ausschließlich im Fernunterricht seid? Was ist, wenn ihr die Zweitimpfung bekommen habt, fällt 14 Tage später dann auch bei euc die Testpflicht weg (ist hier in BW so geregelt für Lehrkräfte)? Mich graut dieser ganze Müllberg, den wir durch die Selbsttest produzieren unglaublich. Deshalb bin ich sehr froh, mich nicht selbst testen zu müssen für die Schule, wenn ich das Schulhaus gar nicht betrete, sondern nur Fernunterricht gebe. Diese Woche sind Kommunikationsprüfungen, da muss das sein, aber nächste Woche bin ich schon wieder nur noch im Fernunterricht und benötige damit keinen Selbsttest für den Unterricht.

    Na ja, dazu meinte unser SL, dass er davon ausgeht, dass sich die KuK eben an anderen Tagen testen, bevor sie in die Schule kommen (überprüft wird es ja nicht). Ich habe auch montags frei, teste mich dann aber dienstags morgens. Ich gehe mal davon aus, dass auch KuK, die bspw. an einem Dienstag und einem Freitag Aufsicht bei den Abi-Klausuren haben, morgens einen Selbsttest machen; nur eine Testpflicht besteht an diesen Tagen halt nicht.

    Müsst ihr euch ausnahmslos jede Woche 2x testen, auch wenn ihr gar nicht in Präsenz wäret oder nur einen Tag in Präsenz hättet?

    In BW sind die Selbsstest für Lehrkräfte sehr speziell, deren Ergebnis hält nämlich 72 Stunden vor. ^^ So lange kann ich ohne neuen Selbsttest das Schulhaus erneut betreten mit dem laufenden Selbsttest, erst nach Ablauf der 72h muss ich mich erneut selbst testen. Zum Ende der Woche lasse ich meinen Selbsttestlaufzettel der Woche im Sekretariat abzeichnen und hole mir Ersatztests für verbrauchtes Material ab.

    Also Röcke vorzugsweise so gewählt, dass auch im Bücken primäre Geschlechtsorgane mit allem was dazugehört ausreichend bedeckt bleiben. Gilt für m/w/d gleich welchen Alters und lässt sich völlig problemlos auch auf kurze Hosen, zerissene Hosen, bauchfreie Shirts etc. übertragen. Abgesehen davon wären mir Männer in Kilts bedeutend lieber, als Männer in Hotpants. Kilt finde ich persönlich einfach attraktiver.

    Entschuldigungsschreiben eines Schülers der Sek II zu Pandemiezeiten:

    Ich bitte mein Fehlen zu entschuldigen. Ich konnte nicht zur Schule kommen, da ich Synonyme hatte.

    Oh mein Gott, der arme Bub!!!!! :schreck:S-Y-N-O-N-Y-M-E?!!!!!? :neenee:Konnte er zumindest umschreiben, von welchem Wort die Ansteckungsgefahr ursächlich ausgeht :telefon2:oder war das zu gefährlich, angesichts des Risikos weiterer Ansteckungen? :computerrache: Und ist das eine Krankheit, die man sich vielleicht vor einer Deutsch-Abschlussprüfung eher wünschen würde, während sie einen vor Matheprüfungen verwirren könnte, weil man urplötzlich mitten im Rechenweg dann statt mit X und Y mit Äpfeln und Birnen weiterrechnet?

    Last but not least: Kann man die zielgerichtet als Fremdsprachen-Synonyme irgendwo dazubuchen?:gruebel: Das könnte für die noch bevorstehenden schriftlichen Abschlussprüfungen ja durchaus hilfreich sein...:idee:

    Wir haben heute auch Tests mit nach Hause bekommen. Die von Roche. Sind ganz toll für die Schule, weil man Röhrchen festhalten muss. Eine Anleitung war nicht dabei, deswegen wollte ich fragen, ob die jemand kennt.

    Bei manchen Tests muss man das Stäbchen ja eine Minute in der Flüssigkeit lassen, bei manchen nicht. Weiß jemand, wie es hier ist?

    Erklärfilm lässt sich online finden:

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    Wir haben auch den Test von Roche. Bei uns bekommen die SuS einfach Wäscheklammern ausgehändigt (hat die Schule besorgt) als Halterung (Reserveklammern haben die Lehrkräfte für Schussel dabei), wobei viele SuS das gar nicht benötigen.

    Abschlussprüfungen 2021: Die Lehrer müssen sich alle testen am Morgen, die SuS kommen weitestgehend ungetestet (Testpflicht bei Prüfungen/Klassenarbeitsterminen ausgesetzt in BW, lediglich Testpflicht für Teilnahme am Präsenzunterricht), gehen teilweise aus der Prüfung raus und - weil sie am Präsenzunterricht freiwillig noch teilnehmen möchten an dem Tag- dann erst zum Selbsttest und dann in den Unterricht. Ich kann zwar nachvollziehen, warum die SuS so handeln- gut finden muss ich das aber nicht. Dafür haben wir Lehrkräfte uns den Wolf desinfiziert und gelüftet (Raumwechsel nach jedem Prüfling, alle Materialien+ genutzte Tische desinfizieren und gründlich durchlüften), um nur ja alle Vorgaben brav zu erfüllen und niemanden einem erhöhten Risiko auszusetzen.:sterne: Ich bin froh, wenn meine Zweitimpfung endlich greift. Das hat sich heute früh ganz mies angefühlt diesen Selbsttest zu machen, der bei meiner aktuellen Lebensführung natürlich nichts anzeigen kann, ergo einfach nur den Müllberg erhöht für nix, außer der Pflichterfüllung. (Der Selbsttest an sich war dagegen total harmlos. Ich schaffe es auch damit mich erfolgreich selbst zu kitzeln in der Nase und musste ziemlich losprusten, während ich das Stäbchen in der Nase hin- und hergedreht habe.^^ Wer gesundheitliche Bedenken gegen diesen Test äußert sollte ihn wirklich zunächst einmal selbst machen.)

    Im Gegenteil Catania.

    Das hört sich komisch an, aber ist so rechtlich eine ganz saubere Geschichte.

    Kind verweigert in der Schule den Test: Ordnungsmaßnahme, ausgesprochen durch die Schule.

    Eltern verweigern aufgrund des Tests den Schulbesuch: Verletzung des Schulpflicht --> Bußgeld.

    rechtlich gesehen macht das so Sinn.

    Kind unter 14 würde sich testen lassen, Eltern gestatten den Schulbesuch, erlauben aber die Testung nicht (um Ordnungsmaßnahme und Bußgeld zu umschiffen) und unterzeichnen deshalb die elterliche Einwilligung nicht. Was dann? - Mir scheint das nicht ganz durchdacht zu sein, an der Stelle die Präsenzpflicht nicht aufzuheben. Das schreit geradezu nach gerichtlicher Abklärung, wenn Schulen in solchen Konstellationen Ordnungsmaßnahmen aussprechen oder Ordnungsämter Bußgelder erteilen. Der bundesweite Flickenteppich legt schließlich nahe, dass man unterschiedlicher Auffassung sein kann, ob eine Präsenzpflicht gerade vertretbar ist oder eben nicht.

    ab 60.

    Anderes Thema: In BW sollen Hausärzte mehr Impfstoff erhalten (und wählen können, welchen sie wollen) und im Zuge dessen sollen in den Impfzentren keine Rücklagen für die Zweitimpfungen mehr gebildet werden. Ich rechne schon mal mit dem Schlimmsten, dass zum Termin meiner Zweitimpfung kein Impfstoff im Zentrum vorhanden ist, weil angekündigte Lieferungen doch ausbleiben oder es andere Schwierigkeiten gibt ...

    Ich nicht. Die Impfzentren sind- und ich habe bislang noch von niemandem aus BW etwas anderes vernommen- exzellent organisiert und werden auch das so organisieren, dass es unproblematisch klappen wird. Dann gibt es halt mal punktuell weniger Erstimpfungen, wenn je ein Engpass bei den Zweitimpfungen absehbar wäre und nicht durch eine simple Terminverschiebung zu beheben wäre (ich habe beispielsweise noch einen Zweitimpfungstermin nach 3 Wochen, den man problemlos auf 6 Wochen anheben könnte bei Biontech) bzw. die neuen Termine werden erst frei gegeben, wenn die Zweitimpfungsdosen der Woche sicher zur Verfügung stehen. Die Impfzentren werden auch das ganz hervorragend lösen und politisches Kauderwelsch in sinnvolle Lösungen überführen. (Machen wir doch auch ständig mit den KM-Anweisungen, die viele Ideen und zu wenig konkretes Bewusstsein für die Herausforderungen in der Realität bei der Umsetzung enthalten- Stichwort "Duplos/Knete/Wäscheklammern": Wir lösen das in der Praxis und unsere "Kundschaft" bekommt in den meisten Fällen gar nicht mit, wie sehr wir dafür ins Rödeln gekommen sind.)

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