Beiträge von CDL

    WBS-Lehrkraft bedeutet natürlich BO. Das ist ein zentraler Teil unseres Bildungsplans (mache ich z.B. mit den 8ern gerade und noch bis Pfingsten) und geht natürlich über den Fachunterricht hinaus.

    Was sinnvoller ist, kannst nur du selbst für dich entscheiden, niemand sonst. Dazu ist diese Entscheidung angesichts des beinhalteten Schulformwechsels zu grundlegend und zentral. Mach das, was sich für dich richtig anfühlt (nicht nur Kopf, auch ganz viel dem "Bauch" zuhören, was der dazu meint und sagt- (begründete/begründbare) Intuition ist wichtig, auch als Lehrer), dann bist du auf dem richtigen Weg. :)

    ((Was würdest du einem Schüler oer einer Schülerin in einer BO-Situation an der Stelle raten?- Vielleicht wäre das auch ein guter Ratschlag an dich selbst.)

    Nein, nach dem späteren Erweiterungsstudium erhältst du direkt mit dem Studienabschluss die volle Lehrbefähigung auch für dieses Fach auch noch. Das Ref kannst du ja nicht mehr nachholen und dir wird dann einfach zugetraut, dich fachdidaktisch entsprechend schnell selbst einzuarbeiten, damit du guten Unterricht machen kannst. (Das ist bei fachfremdem Unterricht nach dem Ref ja nicht anders letztlich, nur fehlt einem da fachwissenschaftlich unter Umständen mehr.)

    Hör dir selbst zu, was für dich der richtige Weg sein könnte und dann schlag diesen ein. Du weißt, was zu dir passt bzw. was du an dieser Stelle brauchst. Alles Gute!

    P.S.: Wenn es wirklich die Sek.I werden sollte, dann melde dich gerne nochmal, ehe du dich fürs Ref bewirbst. Dann gebe ich dir gerne Tipps und Hinweise dazu (oder später auch zum Bewerbungsverfahren nach dem Ref.).

    So eine "Resterampe für verwaiste Impfdosen" gibt es bei uns im Impfzentrum jetzt auch. Man muss bei Anruf binnen 30 min im Impfzentrum sein können und aktuell bereits impfberechtigt sein. Weggeworfen wurde bei uns zwar nix bislang, aber dennoch ist es ja schade, wenn man die Impfdosen verfügbar hätte, aber Leute kurzfristig absagen am Impftag selbst, so dass ein Termin ungenutzt bleiben würde. Nachdem es das wohl immer wieder gibt, finde ich das einen sehr guten Weg, schnell den Impfstoff doch noch verimpft zu bekommen.

    Was ich für mich gerade noch als Option überlegt habe:

    Das aktuelle Angebot zum Seiteneinstieg für das Ref in Sek 1 annehmen und dort die Lehrbefähigung erhalten und nach Abschluss des Refs evtl. nochmal an eine PH gehen und dort einen Erweiterungsmaster in Mathe machen.

    Gibt es sonst noch Möglichkeiten seine Fächer nach dem Ref/Studium zu erweitern z.B Zertifikatslehrgänge o.ä

    Ja, gibt es, entsprechenden Bedarf vorausgesetzt, sost gibt es keine solchen Zertifikatslehrgänge. In der Sek.I darfst du aber so manches - entsprechende Bereitschaft dich einzuarbeiten vorausgesetzt- dann auch fachfremd unterrichten (Ethik wird z.B. so abgedeckt).

    Wenn dein Herz nicht unbedingt an der Sek.II hängt, ist es ganz bestimmt eine gute Idee, dieses Angebot für den Seiteineinstieg in die Sek.I direkt zum Ref schon zu nutzen, um frühzeitig eine Planstelle zu erhalten. Ob der PH-Master in Mathe am Ende für die Sek.II anerkannt werden würde - fraglich, insofern ist es gut, wenn du das mit RP und den Seminaren klärst, ehe du dich auf etwas einlässt, dass gar nicht zum erwünschten Ziel führt für dich. Hör nochmal gut in die hinein, was die Schulart anbelangt. Oberstufenunterricht ist defintiv toll, spannend und interessant, weil man natürlich fachlich in anderen Bereichen landen kann mit den SuS, diese auch in anderen Entwicklungsstufen erleben und begleiten darf. Ich habe das insofern immer genossen, mit Oberstüfenschülern zu arbeiten. Die Arbeit an Sek.I-Schulen ist aber nicht weniger spannend, interessant und begeisternd, auch wenn die Herausforderungen manchmal mehr im Pädagogischen liegen, als im Fachlichen. Für mich besteht die wahre Kunst an der Sek.I darin eine so gute und konsequente Klassenführung zu leisten, dass ich am Ende mit meinen fitten, interessierten Realschülern alle großen und kleinen "E´s" erreichen kann, die diesen möglich sind, umgekehrt aber auch meinen großen und kleinen G´s und M´s gerecht zu werden. Wenn das etwas ist, für das du dich begeistern könntest, ohne den Oberstufenunterricht zu sehr zu vermissen, dann wärst du bestimmt eine Bereicherung für die Sek.I. Fachlich fitte Lehrkräfte (und das Uni-Studium IST, wie ich aus eigener Erfahrung weiß die "stabilere" fachliche Basis im Lehramts in BW) können wir auf jeden Fall immer brauchen. :)

    ich ergänze einen aktuellen Bericht über die Lage auf Intensivstationen

    https://news.google.com/articles/CBMii…DE&ceid=DE%3Ade

    Zitat daraus

    Der Tweet von Christian Karagiannidis, wissenschaftlicher Leiter der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), ist mit diversen Diagrammen ausgestattet, deren Brisanz beim näheren Hinsehen mehr als deutlich wird. Im Text schrieb Karagiannidis: „Wir haben seit Beginn der Pandemie heute den Höhepunkt der Auslastung ALLER Intensivbetten erreicht“. Neben der sinkenden Kapazität an Intensivbetten in der Corona-Krise*, über die auch hna.de berichtet, machen dem wissenschaftlichen Direktor noch weitere Faktoren Sorgen. Denn das Personal breche weg und selbst bei einem harten Lockdown stiegen die Zahlen noch weitere zehn bis vierzehn Tage an. „Es muss JETZT was passieren“, plädierte der wissenschaftliche Leiter des DIVI eindringlich.

    Zitatende

    Passt leider gut zur Lage bei uns im KKH. Dort gibt es zwar noch Intensivbetten aktuell, aber nur, weil man bereits eine andere, chirurgische Intensivstation für die Chirurgie geschlossen hat (mit allen Konsequenzen für bereits geplante Operationen, aber eben auch der Reduzierung des Kontingents für Unfallopfer und Co.) und diese in eine zweite Covid-Intensivstation umgewandelt hat. Viel Luft ist da nicht mehr drinnen, denn alles kann man nicht absagen an geplanten/unvorhersehbaren OPs. Die Covid-Patienten auf den Intensivstationen bei uns im Umkreis sind inzwischen zwischen 30 und 60 Jahren alt mehrheitlich, bei meist lediglich leichten Vorerkrankungen (etwas Übergewicht oder leichter Bluthochdruck), wie der Chef der Intensivmedizin in Ludwigsburg (die haben noch weniger Betten frei, als wir) diese Woche mal in einem Interview dem SWR gesagt hat. Ich fürchte, es trifft gerade viele, die sich bislang sicher fühlten, weil sie ja keine schweren Vorerkrankungen haben, noch jung sind und die womöglich nicht (mehr) ganz so genau auf Abstände und ordentliche Masken geachtet haben- man ist ja solang gesund geblieben...

    https://www.spiegel.de/politik/auslan…9a-8f33ab7daf91

    Das darf doch wohl nicht wahr sein 😧😳

    Schulschließungen erst ab einer Inzidenz von 200 alles andere greift bei 100 🤬

    Noch deutlicher kann man wohl kaum sehen wie weit wir denen am Arsch vorbeigehen!

    Von der Eisenmann hätte ich sowas erwartet, aber nicht von unserer Bundesregierung...

    Ich glaube, das interpretierst du falsch. Dss hat nichts mit "am Arsch vorbeigehen" zu tun meines Erachtens, sondern ist sicherlich der Kultushoheit der Länder geschuldet. Die anzutasten ist kniffelig, vor allem, wenn man sicherstellen will, dass die Länder nicht dagegen vor BVerfG ziehen. Also ist die Grenze als wirklich absolute Notgrenze zu verstehen und als Einladung an die Länder, das als Steilvorlage zu nutzen, selbst deutlich früher, deutlich konsequenter einzugreifen und sich damit ganz nebenebei noch selbst zu profilieren. Ich verstehe das als Karotte, die man den machtbewussten MPs vorhält, um denen im "Superwahljahr" genügend Spielräume zur Profilierung zu lassen, indem sie es einfach besser machen. Wenn es klappt- wunderbar. Ich vermute, am Ende wird es in vielen Ländern nicht klappen. Ohne diese Karotte wäre die Beschlussvorlage aber am Ende vermutlich im Bundestag nicht durchsetzbar. Aber wer weiß: Vielleicht fordert die Opposition ja Nachbesserung UND kann sich damit sogar an diesem Punkt durchsetzen? Noch ist nichts beschlossen, also vieles möglich.

    CDL

    Mit der Art des Händeschüttelns kann man aber auch sehr gut die Fronten klären, bevor sie so richtig zutage treten.

    Was meinst du jetzt mit "Fronten"? Meinst du die Art und Wiese, wie jemand generell tickt oder tatsächliche Fronten die zutage treten, weil die Zwansgnähe zeigt, wie unwohl das Gegenüber sich dabei fühlt, wie angespannt es ist, wie aggressiv möglicherweise, etc.? Ich glaube, beides kann man auch in anderer Weise erkennen und bedarf dazu keines Körperkontaktes, auch wenn der unter Umständen verräterischer/offensichtlicher wäre, als es Mikroanzeichen in jedem Fall sind. Ich bin heutzutage ziemlich gut darin meine Mitmenschen im direkten Kontakt korrekt einzuschätzen, ganz ohne Körperkontakt. Die Masken stören die Einschätzung des Gegenübers bedeutend mehr. Dadurch fällt ein erheblicher Teil der relevanten Mikromimik weg, die einem mehr verrät, als die meisten Menschen preisgeben wollen würden. Strategisch ist das langfristig bedeutend relevanter, als Hände zu drücken.

    (Ich selbst mache mir heute noch Vorwürfe, dass ich einen Besuch bei meinem Vater verschoben habe. Am Abend war er tot.)

    :troest: Ich verstehe dich sehr sehr gut und fühle mit dir. Ich wünsche dir, dass du dir mit der Zeit vergeben kannst. Trauer macht uns manchmal uns selbst gegenüber zu unseren schlimmsten Feinden. Mein Beileid wegen des Todes deines Vaters.

    Ich mag Händeschütteln und bei Familie und Freunden sehr gerne Umarmungen. Nur Luftküsschen links und rechts finde ich überflüssig.

    Ich finde, dass man dadurch andere wirklich persönlich begrüßt, man guckt sich an, sagt den Namen des Anderen. Meine Förderschüler müssen nach Kleingruppenunterricht auch dadurch, so üben wir gleich, dass es in unserem Kulturkreis höflich ist, sich in die Augen zu gucken, was woanders ja als respektlos gelten kann.

    Aber ich seh an euren Reaktionen, dass viele das ganz anders sehen. Da bin ich echt verblüfft.

    Ich finde Händeschütteln oft sehr aufgesetzt. Dazu nerven mich Menschen, die einem nur einen lauwarmen Fischhändedruck geben oder- noch schlimmer- nur die Fingerspitzen geben enorm. Außerdem gibt es schlichtweg Menschen, denen ich noch nicht einmal auf "Handschüttelreichweite" nahe kommen möchte. Das sind im Regelfall dann nur Männer bei mir, von denen ich so wie sie mich schon ansehen in gar keiner Weise berührt werden möchte, also noch nicht einmal ein Händeschütteln. In der Vergangenheit- vor allem als Kind- fand ich das oft unangenehm, wenn es in bestimmten Situation quasi unumgänglich war bzw. verlangt wurde Hände zu schütteln, weil es sonst extrem unhöflich gewesen wäre (ich hatte einen angeheirateten Onkel, der diese Begrüßungssituationen immer in extrem übergriffiger Weise ausgenutzt hat uns Mädchen gegenüber- das @Lindbergh ist viel trauriger, als Hände nicht zu schütteln). Da habe ich oft mit mir selbst gehadert, ob ich jetzt mein Gegenüber halt vor den Kopf stoße und meine Grenze achte oder über meine Grenze gehe, auch wenn es mir danach dadurch wirklich schlecht geht mental und das womöglich über Tage (als Erwachsene habe ich im Zweifelsfall dann halt mal jemanden vor den Kopf gestoßen, wenn die Alternative absolut nicht ok gewesen wäre). Insofern bin ich enorm froh, dass dieser Zwangskörperkontakt raus ist aktuell und hoffe, das kommt nicht so schnell wieder. Gerade Kinder können sich dem noch sehr schlecht entziehen, obgleich sie lernen müssen auf ihre Grenzen zu hören, egal was die Höflichkeit vermeintlich verlangt.

    Ich umarme meine Freunde/liebe Familienmitglieder sehr gerne, gebe auch Luftküsschen, wenn das für Freunde kulturell bedingt dazugehört. Im Umgang mit Fremden kann ich getrost darauf verzichten. Ich habe es schon früher vorgezogen die eine Hand aufs Herz zu legen und eine Verbeugung per Kopfnicken als Respektsbekundung anzudeuten. (Ich sehe natürlich meinen Mitmenschen dabei in die Augen, sage ihren Namen, wenn das die Situation mit sich bringt- das hängt ja nicht vom Händeschütteln ab.) Das ist nicht minder respektvoll, funktioniert z.B. auch im Umgang mit anderen Kulturkreisen problemlos als Höflichkeitsbekundung und Begrüßungsritual und achtet zumindest meine Grenzen bedeutend besser, als zwangweise Hände zu schütteln. Der hygienische Aspekt ist dabei in meinem Fall zwar nur die Kirsche auf der Sahne, aber auch nicht unwichtig. Sollte es Corona geglückt sein diesen "das haben wir schon immer so gemacht"-Zopf zumindest ganz nachhaltig zu kürzen, wäre das in ganz vieler Hinsicht begrüßenswert.

    Ich habe gestern bei dm zum ersten Mal "mein" Shampoo als festes Shampoo gefunden. Genau meine Marke und meine Sorte (gab nur zwei Sorten der Marke in fest). Nachdem ich sowieso Shampoo nachkaufen musste war das perfekt, also gab es zum ersten Mal festes Shampoo für mich. Ja, ich hätte auch vorher andere Varianten ausprobieren können, aber bei meinen Haaren bin ich eigen, da kommt seit über 20 Jahren nur Shampoomarke X dran. Meine kleine Schwester hat mit einigen festen Seifenshampoos rumexperimentiert und war bislang von keiner Sorte überzeugt, das hat mir gereicht an Experimenten in dem Bereich. Aber jetzt gibt es mein Shampoo auch als Seifenstück ohne Plastikverpackung. Gestern direkt ausprobiert und das ist super, funktioniert genauso gut, wie die Flaschenvariante, pflegt die Haare genauso gut. Dabei werde ich also bleiben. (Und meine kleine Schwester hat sich das auf meinen Tipp hin heute auch direkt geholt. Sie wollte schon längst komplett umstellen beim Shampoo für die Familie.)

    Jemand will mich essen? Örgs. Wolle im Mund ist nicht lecker, wagt es nicht!

    (...)

    Ich überlege noch: Wenn ich die Schafe futtere, muss ich dann auch den Frosch fressen?

    Ansonsten kann denke ich aktuell einfach jede und jeder dankabr sein der/die überhaupt schon einen Grundschutz über die Erstimpfung erlangt hat. Millionen Menschen nicht nur in Deutschland träumen davon noch wochenlang. Weltweit gesehen wird es eine Vielzahl Menschen geben, die auch noch in zwei Jahren null Chance auf Impfung haben werden.

    Nur am Rande, ansonsten halt ich mich raus: Gerade aktuell ist es imho deutlich einfacher. Dank Onlinemöglichkeit entfällt das Problem der Anreise, und man kann sich auch zu "unkonventionellen" Zeiten treffen, zu denen eher alle Zeit haben. Mit unseren Prüflingen machen wir jetzt schon zum dritten mal freiwillige Zusatzangebote in Form von Zoom-Fragestunden (für alle!). Nach den ersten beiden Durchläufen hatten wir Prüfungsergebnisse, von denen wir vorher jahrelang geträumt haben.

    Stimmt und um das auf NaWi zu übertragen, klaue ich mal die Idee unser aller Lieblingssocke: SuS Exerimente zuhause mit zuhause verfügbaren (sicheren!!!!!) Mitteln und Materialien selbst machen lassen als freiwilliges Zusatzangebot. Wenn das gut ankommt in deinen Klassen, kannst du deinen KuK in den Parallelklassen ja einfach anbieten, deine Versuchsvideos in ihren Klassen ebenfalls als Bonusaufgaben zu teilen. Das muss sehr gut durchdacht werden deinerseits, um wirklich sichere Experimentvarianten ausuwählen, die weder den ungeschickten Kasper vergiften, noch das Haus der tapseligen Grete abbrennen.

    Freiwillige Bonusaufgaben zum Vertiefen bekommen meine Hasen aktuell auch immer wieder, damit diejenigen, die mehr wissen wollen auch auf ihre Kosten kommen. Bau das also vielleicht vorerst als tolles Differenzierungsangebot im Rahmen deines Fachunterrichts mit ein. Wenn das gut ankommt, spricht sich das rum bei KuK/der SL und schon kann das Gespräch im nächsten Schuljahr anders laufen.

    Ich glaube NaWiLehrerin , es wäre gut, wenn du dich von deiner Gewerkschaft in der Angelegenheit erst einmal rechtlich beraten lassen würdest. Nachdem deine SL sehr deutlich gesagt hat, dass sie das Angebot aktuell nicht im AG-Rahmen verortet sieht und auch sonst nicht für angemessen hält, dass du das anbietest, kannst du dich darüber nicht einfach hinwegsetzen und das dann dennnoch anbieten in der Schule. Auch privat kannst du dir dazu nicht einfach SuS nachhause einladen ohne mindestens einen schwerwiegenden Konflikt mit deiner SL zu riskieren. Also lass dich 1. rechtlich beraten, was du in welcher Weise darfst und nicht darfst und such dann 2. nochmal das Gespräch mit deiner SL bzw. bring dein Anliegen 3. in eine GLK ein als Möglichkeiten z.B. den naturwissenschaftlichen Zug/das technische Profil/ das Schulprofil zu stärken und zu schärfen und/oder als mögliches Förderangebot und/oder als besonderes AG-Angebot. Gegen deinen SL so etwas durchzuführen halte ich- unabhängig von rechtliche Fragen- für sehr unklug. Dieser Mensch kann dir das Leben sehr schwer machen, wenn du ihm/ihr ernsthaft ans Bein pinkelst (oder sich das aus deren Warte auch nur so anfühlt). Eine konsensuale Lösung ist in jedem Fall das, was du in der Angelegenheit anstreben solltest mit deiner SL. Manche Veränderungen brauchen halt länger an Schulen. Wenn dein Angebot aber inhaltlich eine solche Bereicherung und sinnvolle Ergänzung ist, dann sollte es dir möglich sein, auch KuK dafür zu begeistern, mit denen gemeinsam du dann eine Veränderung über die GLK anstoßen kannst. Schulen sind Arbeitsplätze für Teamplayer- egal wieviel wir oft als Alleindarsteller meistern mögen. Also arbeite gemeinsam mit deinen KuK an einer entsprechenden Veränderung z.B. eures AG-Angebots, statt gegen alle einfach nur "dein Ding" irgendwie durchsetzen zu wollen. Welche AG-Angebote gibt es denn bereits in diesem Bereich? Was würde sinnvoll ergänzt werden, was fehlt tatsächlich noch vollständig? (Gibt es Förderunterricht? Gibt es eine NaWi-AG o.ä.?) Welche Gründe könnte es geben, das bisherige Angebot so zu belassen wie es ist? Haben diese stark etwas mit dem Schulprofil zu tun? Geht es vielleicht einfach nur darum, dass aktuell niemand die Nerven hat, auch das noch umzustellen, was in einem Jahr, mit mehr Normalität, schon anders aussehen könnte? Sind das zwar scheinbar uralte Zöpfe, aber tatsächlich AGs, die von den SuS begeistert angnommen werden alle Jahre wieder? Gibt es einen erkennbaren Bedarf bei den SuS für ein derartiges Angebot oder würde es nur dir Freude bereiten so ein Zusatzangebot anzubieten? Kannst du dich vielleicht im Rahmen einer bereits bestehenden AG mit einbringen, um deren Angebot zu akzentuieren und zu ergänzen? ...

    Mir fehlt bei dir so ein bisschen diese Auseinandersetzung mit den Gegebenheiten deiner Schule und den Gründen, die deine SL dazu motivieren könnten, so ein Angebot zumindest aktuell abzulehnen. Du scheinst hier genau genommen nur nach Wegen zu suchen, dein Angebot durchsetzen zu können. Gründe, die dies problemtatisch erscheinen lassen wischst du so ein bisserl weg. Solltest du deiner SL auch so entgegengetreten sein, hat womöglich die Art deines Auftretens einen Einfluss auf die Entscheidung deiner SL gehabt. Ich kann natürlich komplett daneben liegen, dann entschuldige bitte. Vielleicht ist das aber ja ein kleiner Denkanstoss, wie das von außen wirken KANN und was du verbessern KÖNNTEST vor einem erneuten Gepräch mit deiner SL oder auch mit KuK über dein Herzensprojekt. :)

    So wie es momentan aussieht habe ich einen Erweiterungsmaster Mathe für die Sek 1 im Blick, also Mathe als "kleine Fakultas" für Klasse 5-10. Mathe Sek 1 Studium traue ich mir eher zu als Sek 2, da doch einige knackige Inhalte wegfallen bzw. der Zugang ein anderer ist.

    Das dürfte doch eine sinnvolle Angelegenheit sein, oder?

    Geht es um eine kleine Fakultas an der Universität im Fachbereich Mathe oder um ein Mathestudium für Sek.I-Lehramt an einer PH? Letzteres würde dir für eine Bewerbung am Gymnasium keine direkten Vorteile bringen, weil du damit vermutlich (durch die Kooperationen einzelner PHs mit Unis muss ich das so zurückhaltend formulieren, weil es da Zwischenformen geben kann) im Ref nicht in Mathe für gymnasiales Lehramt ausgebildet werden würdest, ergo keine Lehrerlaubnis für Mathe erwerben würdest. Das solltest du aber unbedingt noch einmal abklären (Studienberatung bzw. ein Lehrerseminar für gymnasiales Lehramt anschreiben und nachfragen). Ersteres gab es früher häufiger meines Wissens, ist mir insofern nicht völlig fremd (dazu hat man üblicherweise zusätzlich zu seinen zwei Hauptfächern ein drittes Fach als Nebenfach studiert und damit dann lediglich die kleine Fakultas erworben). Mit einer regulären kleinen Fakultas für gymnasiales Lehramt im Fach Mathe hättest du dann natürlich wieder Einstellungsvorteile für das Einstellungsverfahren an Gymnasien, denn dort ist Mathe Mangelfach. - Du merkst vielleicht, dass du etwas klarer schreiben musst, wovon du sprichst, weil es vermeintlich nur um Äpfel geht, tatsächlich aber um Boskop, Elstar, Golden Delicious, Red Cox, Alkmene und Co. ;)

    Keine Ahnung, ich bin ja nicht aus BaWü.
    Der gesunde Menschenverstand hilft mir da zum Teil, studier aber die Ausschreibungen, welche "Sonderqualifikationen" möglich sind und als "bevorzugt werden eingeladen" genannt werden. Ich kenne nicht euer System, ich weiß von dem Forum, dass ihr auch ein Punktesystem habt und dass es auch Punkte für Sonderqualifikationen gibt.
    Vielleicht muss da CDL noch mal aushelfen.

    Bei uns nennt sich das Leistungsziffer: 1.Staatsexamen x 20 + 2.Staatsexamen x 20 = Leistungsziffer (Alternativ: Bachelor x 10 + Master x 10+ 2.Staatsexamen/wie-auch-immer-das-im-neuen-System-dann-heißt x 20 = Leistungsziffer). Zusatzqualifikationen kann man angeben (+nachweisen), um bevorzugt eingeladen zu werden.

    Mir ist der Kontext gerade nicht ganz klar, warum das wichtig wäre, aber das macht ja nix. :)

    Wenn ich hier im Forum lese, dann habe ich den Eindruck, dass die meisten von euch, die Situation so nehmen, wie sie kommt. Sicherlich der bessere Weg. Ich bin eher die Grüblerin.

    Ach, ich glaube, wir alle können es total gut nachvollziehen, wenn jemandem mal in all dem die Decke auf den Kopf fällt. Ich schätze, solche Phasen durchlaufen wir alle immer mal wieder seit einem Jahr. Ich versuche tatsächlich, so weit als möglich die Situation so zu nehmen, wie sie kommt. Das kostet mich aber auch immer wieder Arbeit, um zu dieser Haltung zurückzufinden, die ich in all dem für den gesündesten Ansatz halte. Sonst machen die ständigen Wechsel und Veränderungen und Unabwägbarkeiten einen kirre- oder mich würden sie sonst kirre machen, wie ich merke, wenn ich mal Tage habe, während der ich nicht so gelassen bleiben kann. Ich bin durchaus auch eher Typ "Grüblerin", habe da aber schon so viele Themen für solche Grübelmomente, dass ich versuche Corona ganz ganz ganz intensiv im Hier und Jetzt zu nehmen, wie es ist. Ich informiere mich dabei als Politikwissenschaftlerin ja eh (jetzt nur noch etwas intensiver) täglich mehrfach über aktuelle Entwicklungen, lese wissenschaftliche Veröffentlichungen, halte mich auf dem Laufenden, um eben meinen Grübelansätzen Fakten und Wissen zur Beruhigung entgegenzusetzen. Das hilft mir persönlich sehr, wenn es gerade mal wieder emotional turbulent wird. Ich versuche dabei zwar alle Fakten wahrzunehmen, in mir aber immer möglichst optimistisch zu bleiben. Ich glaube also fest daran, dass die uns avisierten Impfstofflieferungen kommen werden und wir bis Ende Q2 um die 50 Millionen voll durchgeimpft haben werden. Wenn es anders kommt, setze ich mich dann damit auseinander- jetzt benötige ich diesen Lichtstreif am Horizont, um weiter optimistisch bleiben zu können trotz steigender Zahlen.

    Vielleicht gibt es ja für dich auch so einen "Lichtstreif am Horizont", an dem du dich etwas festhalten kannst mental, um nicht nur die ganzen schweren gedanken aushalten zu müssen? :troest: Ansonsten: Nutz das Forum, schreib was dir durch den Kopf geht, stell deine Fragen, die dir etwas Entlastung bringen könnten, nutz das hier als Resonanzboden, um im Zweifelsfall zumindest eine ordentliche Portion Galgenhumor aufzubringen, wenn z.B. die KMK wie gestern mal wieder völlig nutzlos E-Smog produziert ohne Inhalte. Ich glaube, dieses gemeinsam drüber lachen, wenn einem zumindest zum Teil zum heulen zumute wäre angesichts des Unfugs den die KMs und MPs immer mal wieder produzieren hilft vielen von uns sehr.

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