Beiträge von CDL

    Nach dem vorsorglichen Stopp der Corona-Impfungen mit dem Mittel des Herstellers AstraZeneca sind weitere Vorfälle in Deutschland bekannt geworden. Inzwischen gebe es 13 gemeldete Fälle von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen in zeitlichem Zusammenhang zu Impfungen, wie das Bundesgesundheitsministerium mitteilte. Drei Patienten seien gestorben.

    Insgesamt handele es um zwölf Frauen und einen Mann zwischen 20 und 63 Jahren. Angesichts derartiger Vorfälle sind die Impfungen mit AstraZeneca am Montag vorsorglich ausgesetzt worden - damals gab es sieben Fälle. Trotz der hohen Zahl von mehr als 1,6 Millionen Impfungen mit Astrazeneca ist dies demnach überdurchschnittlich viel. Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) will am Donnerstag voraussichtlich eine Einschätzung zum weiteren Vorgehen abgeben.

    Ich gehe ganz stark davon aus, dass mindestens für den weiblichen Teil der Bevölkerung eine Nachjustierung bei AZ erfolgen wird und mindestens eine stärkere Risikoaufklärung vor der Impfung erfolgen wird, um ein persönlich erhöhtes Risiko schwerer Impffolgen deutlich zu machen im Sinne einer aufgeklärten und mündigen Entscheidung.

    Raimund Bruhin, Chef der Swissmedic:

    Swissmedic sage nicht, dass das Produkt von Astrazeneca ein schlechter Impfstoff sei. «Wir sagen nur, dass die Firma uns gegenüber noch nicht ausreichend belegen konnte, dass es ein guter Impfstoff ist»

    Swissmedic fehlen noch immer Daten für die Impfstoffzulassung (bluewin.ch)

    Bei der EMA hat man doch irgendwann mal befunden, es gäbe hinreichend viele Belege, dass das Zeug taugt. Schon spannend, dass man sich da jetzt nicht mehr ganz so sicher ist.

    Wobei die EMA bislang ja meine ich gar keine Zweifel bekannt gegeben hätte, die haben lediglich einzelne Länder, weshalb die EMA jetzt eben noch einmal prüfen und Stellung beziehen muss. Man weiß letztlich natürlich auch nicht genau, ob die Swissmedic nun tatsächlich andere Unterlagen benötigen würde oder am Ende AZ einfach etwas schlampig war bei der Einreichung (waren sie ja auch an ein paar anderen Stellen, wäre also nicht sooooo überraschend) und aktuell kein vorragiges Interesse daran hat den Rest nachzureichen, so lange sie alles was sie produzieren vermutlich momentan wenigstens zehnfach direkt verkaufen könnten angesichts der Nachfrage. Da kommt es dann halt grad weder auf den Schweizer Markt an, noch auf den US-Markt (denn was dort vorproduziert rumliegt und nicht exportiert werden darf, müssen die USA ja entsprechend bezahlen, auch wenn sie selbst es noch nicht verimpfen und auch nicht freigeben für andere Staaten).

    Vlt. ist das auch eine regionale Geschichte. Ich wusste jahrelang gar nicht, dass es da überhaupt einen historischen Hintergrund gibt, da für mich die Redensart immer synonym zu sowas wie "Jedem Tierchen sein Plaisierchen." oder "Jeder Jeck ist anders." war.

    Nein, das ist keine "regionale Geschichte" sondern einfach nur ein Beispiel für persönliche Ignoranz. In allen Regionen Deutschlands gibt es genügend Menschen, denen der Bezug samt problematischer Konnotation sofort klar ist und wäre- ebenso gibt es leider überall Menschen, die trotz Abiturs und Studiums nicht willens sind historische Bezüge herzustellen und Sprache entsprechend kritisch auf derartige z.B. NS-Relikte zu überprüfen.

    Nein, auf gar keine Fall "aushalten" wollen, wenn dein Körper und deine Seele dir klar sagen, dass sie Hilfe benötigen und du soviel Kraft für den kleinen Menschen in deinem Leben benötigst. Such dir Hilfe, alles andere kommt danach. Gesundheit ist wichtiger, als Verbeamtung.:troest:

    Dies geschrieben (und das ist wirklich das Wichtigste zu dem Thema gewesen): Nein, eine Depression ist kein prinzipieller Hinderungsgrund für eine Verbeamtung. Such dir Hilfe, lass dich behandeln und wenn dann tatsächlich das Thema Verbeamtung ansteht lässt du dich noch einmal von deiner Gewerkschaft oder einer Schwerbehindertenvertretung (die sind bei diesen Fragen fit) z.B. deines Personalrats oder deiner Gewerkschaft beraten in der Angelegenheit, um ärztliche Atteste und Nachweise so zu gestalten, dass der Amtsarzt nur mit allergrößtem Aufwand (oder besser noch: gar nicht) daran rumdeuteln kann. Der größte Hinderungsgrund für eine Verbeamtung bzw. eine ausreichende Dienstzeit, um überhaupt einen Pensionsanspruch erwirken zu können ist mangelhafte Selbstfürsorge.

    Herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs und für dich alles alles alles Gute! Sorg jetzt so gut für dich selbst, wie du als Mama auch für den kleinen Menschen sorgst, ohne dich von Gedanken über andere Menschen oder gar Verbeamtung aufhalten zu lassen. Gute Besserung! :troest:

    Ich kaufte mir kurz vor dem Lockdown noch ein Buch, hatte in letzter Zeit wenig Zeit zum Lesen und bin eh ein langsamer Leser, daher konnte ich mir noch keine Gedanken um Nachschub machen. Soweit ich weiß, ist es möglich, Bücher telefonisch zu bestellen und abzuholen. Meine Buchhandlung des Vertrauens ist eigentlich nie voll, da ist es im Supermarkt voller. Von daher würde ich dort guten Gewissens zwecks Einkauf gehen.

    Click and Collect ging hier in BW NICHT durchgehend, war vor Weihnachten bis meine ich in den Januar hinein sogar explizit verboten in BW. Jetzt erst sind Buchläden wieder offen (und dürfen aktuell auch göffnet bleiben). Also nein, man konnte je nach Bundesland nicht einfach durchgehend Bücher im stationären Buchhandel bestellen und abholen oder liefern lassen. das wurde dir aber schon wiederholt geantwortet in diversen Threads zu diesem Aspekt. Könntest du also wissen, wenn du nicht so vehement darauf beharren wollen würdest, dass man doch gefälligst lokal und stationär kaufen müsse (auch wenn das gar nicht möglich ist teilweise). Ich habe tatsächlich sogar bei einem lokalen Händler bestellt gehabt, der mir das Ganze angesichts von Gewicht und Größe geliefert hat (ohne Aufpreis, weil ich komplett ungesehen und nur nach telefonischer Beratung gekauft habe- kenne den Händler, weiß, dass ich da genau das bekomme, was ich will). Am Ende kann man dann halt gerade aktuell und auch wenn man den lokalen Handel unterstützt auf DPD und Co. angewiesen sein.


    (Ach so und Bücher kaufe ich monatlich wenigstens 3-4, werde morgen auch wieder im Buchladen meines Vertrauens kleine Osterbücher für meine Neffen holen etc.)

    Die Redensart existiert seit Jahrhunderten.

    Und hatte immer schon in einer bestimmten Verwendung, zu der auch du gegriffen hast genau den "ätschbätsch, selbst schuld, haste dir ja selbst zuzuschreiben und verdient"- verächtlichen Beigeschmack, der spätestens durch die Konnotation die das 3.Reich gesetzt hat völlig unmissverständlich klar wurde und auch deiner Verwendung innewohnt.

    Spaß mit dem Paketboten (DPD) hatte ich heute auch. Ich bekam ein Riesenpaket (Format einer großen Holztruhe, entsprechend schwer) zugestellt. Paketbote klingelt, meint ohne zu fragen, er stelle es am Eingang ab. Ich im Hinblick auf Größe und Gewicht bitte darum, dass er die paar Stufen plus 10 Schritte bis zu meiner Wohnung im EG (!!!) geht und mir das Ding direkt an die Wohnungstür abstellt. Meint der Kerl doch ganz unverfroren, das dürfe er nicht wegen Corona, ich verstehe? Mein Versuch ihm zu erklären, dass Corona keine Rolle spiele wenn meine Türe geschlossen bleibt wurde ignoriert, er hat dann aber vorgeschlagen (nachdem ich insistiert habe, was ja Zeit kostet und nervig ist), er könne es zumindest in den Aufzug stellen. (Erwähnte ich, dass ich im EG wohne?). Der Aufzug befindet sich- von der Stockwerksfrage mal abgesehen- sowohl in Bezug auf die Eingangstür, als auch auf meine Wohnungstüre weiter weg als die Entfernung zwischen Wohnungs- und Eingangstüre. Hilfreich ist das also nicht. Ich also- resignierend- vorgeschlagen, er möge mir das "Packerl" zumindest die paar Stufen hochbringen, dass ich es nur noch selbst den Gang runterbringen müsse bis zu meiner Wohnung. Er:"Welcher Stock?" Ich: EG. Bitte nur den ersten kleinen Absatz hoch, mehr nicht." 5min später finde ich das Paket nach längerer Suche direkt vor der Aufzugstüre im 1.Stock wieder. (Und nein, es gab keinerlei sprachliche Hürden nur größten Unwillen.):autsch:

    Gestern habe ich einige Artikel gelesen in denen dafür plädiert wurde AZ bei erneuter Freigabe vorrangig an ältere Menschen zu verimpfen. Anders als junge Erwerbstätige hätten diese weniger Impfreaktionen bei AZ, außerdem wird es als auffällig gewertet, dass die Mehrheit der Todesopfer bei AZ Frauen unter 50 waren. Insofern wird darüber diskutiert, ob AZ bei einer erneuten Freigabe entweder für andere Altersgruppen vorrangig eingesetzt werden solle (also Ü50) oder nur nicht mehr bei Frauen unter 50 oder zumindest bei diesen genauer auf weitere Ausschlusskriterien die das Thromboserisiko signifikant erhöhen (diverse Medikamente, hormonelle Verhütung, Rauchen...) geschaut wird, um ggf. statt AZ Biontech oder Moderna zu verimpfen.

    Ich mag gerade keine Links raussuchen (wer etwas nachlesen möchte aber selbst nicht fündig wird möge sich melden), bin aber gespannt, was letztlich die EMA empfehlen wird zur weiteren Vorgehensweise und was Deutschland- basierend auf den Empfehlungen des Paul-Ehrlich-Instituts- letztlich empfehlen wird. Weiter verimpft werden wird AZ natürlich, dazu gibt es aktuell noch keine ausreichechenden Alternativen, aber es wäre ja gut auch diese seltenen schweren Komplikationen reduzieren zu können.

    Am Sonntag soll ich mit Biontech geimpft werden. Glaube ich erst wenn die Nadel im Arm ist.

    Biontech wird es kein Problem geben. Alle die die letzten zwei Tage in meinem Umfeld Biontech-Termine hatten wurden problemlos geimpft damit, nur die AZ-Termine wurden in den meisten Fällen komplett abgesagt, in Einzelfällen- kommt aus Impfzentrum an- umgestellt auf Biontech und ebenfalls erhalten. (Unter anderem wurde heute mein Vater geimpft. Gott, ich könnt grad schon wieder losheulen vor Erleichterung, dass er endlich etwas besser geschützt ist.)

    Das ist keine Bürokratie, sondern schlichtweg das reguläre Verfahren der Impfstoffzulassung, welches auch die anderen Hersteller durchlaufen mussten. Vielleicht sollte man eher hinterfragen, warum der Hersteller von Sputnik V (trotz anderslautender Ankündigungen) erst in diesem Monat die Zulassung bei der EMA beantragt hat. Und aus welchen Gründen die Rohdaten der bisherigen Studien bislang unter Verschluss gehalten werden (Quelle).

    Ich freue mich über jeden Impfstoff, der sich - unabhängig von seiner Herkunft - als sicher und zuverlässig erweist. Aber für genau diesen Nachweis sind meines Erachtens die Hersteller (und keine Staaten) zuständig.

    Ich verstehe auch die Hinweise in deinem ersten Link allerdings nicht so, als hätte es einen Zulassungsantrag für Sputnik bei der EMA gegegebn, sondern lese dort lediglich heraus, was ich auch schon geschrieben hatte, dass die EMA das Rolling Review-Verfahren gestartet hat unabhängig von einem Zulassugsantrag des Herstellers. Hast du oder sonst jemand vielleicht Quellen aus denen klar hervorgehen würde, dass es tatsächlich inzwischen einen Zulassungsantrag für Sputnik gegeben hat?

    Stimmt, mein Beitrag war etwas zynisch. Aber man ist halt einfach maßlos enttäuscht wenn man mit seinem besten Kumpel an der Uni in den gleichen Kursen sitzt, den Master zusammen macht, Ref macht und er als Sonderpädagoge am Ende an der gleichen Schule eben ne Stufe höher eingruppiert wird. Da fühlt man sich irgendwie so als wäre mein Abschluss nix wert.

    Und in der Realität sieht man dann auch noch für sen Sopä die deutlich geringere Belastung. Ist vielleicht nicht überall so, aber hier zumindest schon. Das frustriert

    Ich bin ehrlich, das klingt nach ganz viel ganz akutem Neid, den ich persönlich nicht nachvollziehen kann, vor allem aber für äußerst ungesund für die Lebenszufriedenheit halte. Ich sehe aber auch die Arbeitsbelastung von Förderschulkräften realistisch und meine nicht, diese hätten eine deutlich geringere Arbeitsbelastung als irgendwelche anderen Lehrkräfte...

    Wenn dich die Geldfrage derart umtreibt und einen so hohen Stellenwert hat für dich dann zieh um in ein BL mit A13 für die Grundschullehrkräfte. Ansonsten arbeite an deiner Einstellung, denn gesund ist es sicherlich nicht, wenn Neid und die Entwertung der Arbeit anderer eine solche Rolle im Leben einnehmen.

    Nimm dir erstmal Zeit, um in dir wieder stabiler zu werden. Dann schau zurück, ob es gut für dich ist, was du hier über dich preisgegeben hast. Ggf. kann der Thread später auch in den gesicherten Bereich verschoben werden, falls du merkst, dass das besser wäre. Jetzt würde ich dir persönlich raten erst einmal nicht noch mehr über deinen Gesundheitszustand in diesem Thread preiszugeben. Ich mag mich täuschen, aber ich habe das Gefühl, dass du dabei gerade etwas über deine eigenen Grenzen gehst an der einen oder anderen Stelle und dich etwas besser schützen musst. Was anderen Anwärtern helfen könnte oder nicht ist dabei erst einmal völlig irrelevant. Also werd erst einmal wieder gesünder, spür dich wieder besser, hör auf deine Grenzen und dann erst schau noch einmal auf diesen Thread und überleg dir, was sich für dich (und nur für dich!) richtig anfühlt. :troest:

    Ist es nicht so, dass der Staat die Verantwortung übernimmt?

    In so einer Notsituation die viele Milliarden und Menschenleben kostet so lange einen potentiell guten Impfstoff links liegen zu lassen, ist meiner Meinung nicht mit mangelhafter Datenlage begründbar. Besonders, da Zeit genug war, die notwendigen Daten in Eigenregie zu untersuchen.

    Es handelt sich schließlich nicht um eine PKW Zulassung, die man wegen mangelnder Papiere nicht durchführt.

    Also der Staat soll dafür geradestehen, wenn ein Hersteller am Ende doch einen hochproblematischen Mist übersehen hat bei seinem Impfstoff und womöglich lebenslange Renten, Pflegekosten whatever für Millionen Menschen übernehmen, während der Hersteller, der abkassiert hat davor nicht in Regress genommen wird? Nein danke! Nochmal: Wenn Sputnik so gut funktioniert wie von Russland propagiert, dann ist es absolut kei Problem eine Zulassung zu erhalten. Der Umstand, dass eine solche Zulassung noch immer nicht beantragt wurde hat sicherlich gute Gründe, die es erst einmal auszuräumen gilt. Das ist aber Verantwortung des Herstellers. Die EMA hat übrigens auch ganz ohne vorliegenden Zulassungsantrag bereits ein Rolling Review-Verfahren für Sputnik eröffnet, um eben alles, was an Daten bereits öffentlich verfügbar ist zu prüfen und im Falle eines Zulassungsantrags des Hersteller möglichst schnell auch zulassen zu können. Den schwarzen Peter weiterschieben zu wollen versucht Putin ja auch, ist aber nicht angemessen an der Stelle. Die Verantwortung für die Zulassung liegt nur beim Hersteller, der offensichtlich aktuell keine ordentliche Zulassung anstrebt, nur Notzulassungen, die eben die Haftung ausschließen. Polemische Forderungen eine solche Notzulassung zu erteilen sind nicht hilfreich.

    was man natürlich machen könnte, ist Sputnik eine Notzulassung fürs Deutschland zu geben. (...)

    Warum sollte man einem Impfstoff eine Zulassung erteilen, dessen Hersteller selbst um eine solche noch immer nicht offiziell ersucht haben bei der EMA? Wenn das Ding gut funktioniert kann man das endlich beantragen, mit entsprechenden Daten und Studien belegen und gut. Einfach mal irgendwas hier in Deutschland zuzulassen, nur weil andere Länder das so handhaben ist genau die Abkürzung, die Putin gerade politisch gefällig zu sein scheint, weil man sich so als Retter in der Not gerieren kann (genau wie Sinopharm in anderen Ländern), aber sicherlich nicht sinnvoll für uns Endverbraucher, denn bei einer Notzulassung entfällt die Herstellerhaftung. Ich lege dann doch Wert darauf, dass hierzulande Impfstoffe verimpft werden, die gut genug sind, um eine ordentliche Zulassung zu erhalten. Die dauert, wie man bei Biontech gesehen hat, am Ende dann auch nur wenig länger als eine Notzulassung, wenn entsprechende Daten vorliegen. Es gibt noch genügend Fragezeichen bei den Impfstoffen (wie ja gerade auch die Sache mit AZ zeigt) und mit denen wir alle laufend umgehen müssen, da brauchen wir keine Impfstoffe ohne reguläre Zulassung, für die die Hersteller dann noch nicht einmal haftbar wären.

    Ach was interessiert mich die Kaufkraft?
    Als Masterabsolvent mit zweitem Staatsexamen und 7 Jahre Ausbildung auf dem Buckel, ist A12 einfach eine Frechheit. Und mehr als A12 wird es an der Grundschule auch nicht werden.

    Ich kann jeden nur warnen: Wollt ihr an die Grundschule? Werdet Sonderpädagoge. Kleingruppen, keine Noten, keine Zeugnisse, keine Elternarbeit und 500 Euro monatlich mehr. Das Studium ist quasi identisch, bis auf die Unterschiede in Pädagogik und Rehabilitationswissenschaften.

    In 8 (sic!) Bundesländern gibt es bereits A13 an der Grundschule. Ein Umzug kann bereits jetzt also direkt Abhilfe schaffen. (https://www.gew.de/ja13/a13-stand-der-dinge/) In der Sek.I gibt es nebenbei bemerkt auch noch längst nicht in allen Bundesländern A13 (noch immer in 6 BL A12), das Thema betrifft also noch mehr Kolleginnen und Kollegen, weshalb die Gewerkschaften sicherlich weiterhin dranbleiben werden. Ansonsten sind die Bezüge von Lehrkräfte nun wirklich kein Geheimnis. Wem das also so zentral wichtig ist, der/die kann das bereits bei Studienbeginn wissen oder sonst spätestens mit Antritt der Plastelle beachten (als GS-Lehrkraft hat man nun wirklich bundesweit mehr als genug Stellenangebote zur Auswahl...).

    Ja, es ist eine Unverschämtheit, dass es noch immer Länder gibt die nicht allen Schulformen A13 zahlen. Das müssen sowohl in der Sek.I, als auch an den GS 16 Bundesländer mit A13 werden. In einem Forum rumzumotzen wird aber weder etwas an den Bezügen generell ändern, noch deine Situation persönlich verbessern. Wenn es für dich also vor allem anderen zentral ist jetzt schon A13 zu bekommen, dann such dir eine Stelle in einem der 8 Bundesländer mit A13. Dort kann man auch gut leben, trifft nette Menschen, kann glücklich werden. Und ganz nebenbei erhöht eine derartige "Binnenmigration" den Druck auf die Bundesländer, die noch lediglich A12 zu bezahlen bereit sind, denn auch diese benötigen schließlich die entsprechenden Lehrkräfte dringend und können eine solche Abwanderung nicht hinnehmen ohne beim eigenen Angebot irgendwann nachbessern zu müssen.

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