Beiträge von CDL

    Daran z.B. kann ich mich noch erinnern und habe da schon nicht verstanden, warum alle aufheulen.

    Wenn er es könnte, würde er - er kann es aber nicht.

    So what?

    Ich kann mich doch nicht ernsthaft darüber aufregen, dass jemand etwas täte wenn er es denn dürfte, oder? :weissnicht:

    Im Kontext seiner weiteren Aussagen interpretiere ich das eben anders, auch wenn ich deine Interpretation so isoliert betrachtet nachvollziehen kann.

    Der harte Lockdown wurde lange aufgeschoben, weil er in die Grundrechte eingreift, deren Einschränkung nur in begründeten Ausnahmefällen möglkch ist. Außerdem ist es gewissermaßen eine Bankrotterklärung des Staates, zugeben zu müssen, dass keine anderen Mittel zielführend waren. Herr Spahn meinte noch im September, dass der 1. Lockdown mit dem Wissen Stand September hätte vermieden werden können. Wie sollte man auf dieser Grundlage einen 2. Lockdown legitimieren?

    Wie willst du es legitimeren nichts zu machen, bloß weil man womöglich in einigen Monaten mehr weiß über die Krankheit und feststellt, dass man zumindest ab dem Zeitpunkt, ab dem diese Erkenntisse zur Verfügung stehen anders agieren kann? Hellsehen ist keine Grundqualifikation von Politikern, Sollte man zugegeben zwingend einführen- aber ob man dann überhaupt noch genügend Personal findet, das den Job kompetent zu erledigen vermag?

    Das hat der @Lehramtsstudent weder expressis verbis geschrieben noch unterschwellig angedeutet.

    Nicht in dem Beitrag, das stimmt, aber in sehr vielen anderen Beiträgen in den letzten Wochen hat er genau das immer wieder angesprochen und vertreten, dass man z.B. jeden selbst entscheiden lassen sollte, welches Risiko er/sie tragen möchte und deshalb nicht derart strikte Regeln zu Kontaktbeschränkungen erlassen solle, dass das Individuum vielleicht doch über dem Kollektiv stehe, die Bürger sollten eigenverantwortlich entscheiden (und Betriebe insofern auch geöffnet bleiben), AHA sieht er "noch irgendwo ein", würde aber wenn er könnte im Supermarkt ohne Maske einkaufen gehen, Solidarität sieht er vielleicht noch in China (eventuell als Angst vor Konsequenzen), nicht aber in Deutschland, wo alle nur bei sich selbst seien, weshalb es nur konsequent ist, dass er für sich weitestgehend ausschließt sich impfen zu lassen (reicht ja, wenn das genügend andere machen, genau wie bei AHA...) und weil das Kind (mit den Ansteckungszahlen) ja jetzt eh schon in den Brunnen gefallen ist, könnte man die ganzen Maßnahmen jetzt ja auch einfach ganz lassen.

    Das war jetzt nur das best of aus dem Dezember 2020, wenn man die Beiträge bis zurück in den März durchforstet findet man noch erheblich mehr, gerade was den Umstand anbelangt, dass man doch bitte nicht um des Schutzes von Risikogruppen willen das Leben der restlichen Bevölkerung einschränken solle. Irgendwann hat er dann wohl doch verstanden, dass es bei diesen Risikogruppen nicht um eine kleine Minderheit, sondern um mindestens 20 Millionen Menschen bundesweit geht, was eine Umsetzung- selbst wenn man diese ethisch nicht für komplett fragwürdig und menschenverachtend halten würde- verunmöglicht, insofern hat er das so expressis verbis nur noch selten ausformuliert im Wissen um die Antworten, die er damit erntet.

    Ich nehme an, das hat sich inzwischen geklärt, möchte dennoch aber erwähnen, dass unser örtlicher PR sich beispielsweise recht eindeutig geäußert hat, was man aktuell und bis Dienstag machen solle (nämlich seinen Arsch zuhause lassen, wenn erforderlich von dort seine Abschlussklassen versorgen, maximal Notbetreuung leisten, ansonsten aber natürlich nicht in die Schulen zu gehen, auch nicht um alternative Aufgaben vor Ort auszuüben) und an wen man sich wenden könne, wenn SLen meinen, man solle das anders handhaben, damit der PR sich entsprechend Gehör verschaffen kann. (Es gibt offenkundig einige SLen, die der Auffassung sind, man sollte doch die Lehrkräfte einfach trotzdem in der Schule antanzen lassen und alternativ beschäftigen- als hätten wir nicht alle einen Riesenberg an Überstunden geleistet die letzten Wochen und werden das realistischerweise auch ab Anfang Jaunar wieder machen... Ich bin froh, dass meine SL sieht, was das Kollegium leistet auch ohne künstliche ABM.).

    Abgesehen davon, dass das aktuell natürlich verboten ist und dass sie sich theoretisch infizieren könnte, wenn eine ihrer Freundinnen infektiös wäre: Ist ihr Argument denn falsch? Geht von ihr bei der Party eine Gefahr aus, wenn sie direkt davor zwei Wochen in Quarantäne war?

    Ach, daher weht der Wind ...

    Wie kommst du darauf?

    1. Wenn sie so entspannt ist damit ihre Freundinnen zu treffen die nicht in Quarantäne waren, die ansteckend sein könnten und die etwas weitertragen könnten, ist sie das womöglich eben auch schon vorher gewesen, bei anderen Freunden/Bekannten und gibt am Ende eben doch auch selbst etwas weiter oder wird im worst case auf der Party angesteckt. Ich bezweifle irgendwie, dass sich jemand, der so vehement dafür eintritt Risikogruppen zu isolieren, damit eigene Freiheiten nicht beschnitten werden müssen, sich nur einmalig nicht an Regeln hält. :weissnicht:

    2. Woher weht welcher Wind?

    3. Hätte ich nicht hier einbringen sollen, tut mir leid. Können wir gerne per PN besprechen, ehe wir hier die drölfzigste Abtreibungsdebatte eröffnen.

    Lehramtsstudent muss doch die wahren Pandemietreiber finden, weil es die Gastronomie auf keinen Fall sein kann. Armseliges Spielchen. Aber was soll man machen, wenn man die Wahrheit partout nicht akzeptieren will?

    Na ja, die Gastronomie ist umgekehrt natürlich auch nicht "der" Treiber der Pandemie, dass sind halt am Ende wir alle mit unserem Einhalten oder auch allzu großzügigen Auslegen der erforderlichen Basisregeln, was den Infektionszahlen nach insbesondere den 15-30jährigen ganz besonders schwer fällt. Die meisten Branchen, die aktuell schließen müssen sind insofern nicht prinzipiell problematisch, verführen uns aber allzuoft dazu uns nicht ausreichend an AHA+L zu halten und damit eben immer wieder aufs Neue unerkannte Ansteckungen weiterzugeben.

    Doch Restaurants (Schulen, Firmen, fast alles) steigern die Zahlen und versetzt dann die in den Altenheimen.

    Es ist so wie bei den Dominosteinen. Manche würden sagen, ich habe nur den 1. Stein umgeworfen, für den Rest bin ich nicht verantwortlich.

    (Allerdings kann jeder die Kette aktiv unterbrechen. Ich weiß seit gestern, dass ein Schüler von mir positiv getestet wurde und seit vorgestern habe ich leichte Erkältungssymptome. Ich gehe also nirgendwo hin. Auch nicht an Weihnachten )

    Tolles Bild, danke. Das werde ich mir merken, wenn ich mal wieder auch im realen Leben mit jemandem diskutiere, der des Lehramtstudenten Positionen teilt.

    (Wie meine Nachbarin, die gerade erst 14 Tage in Quarantäne war, nachdem sie aus den Staaten- Georgia- zurückkam und nicht nur meint, dass man es in den USA viel viel besser löse mit Covid, weil man so viel mehr Freiheiten habe, sondern, weil sie ja jetzt in Quarantäne war, meint, sie könne jetzt am WE Party machen mit ihren vier besten Freundinnen zuhause, schließlich könne sie ja niemanden anstecken. Sie ist übrigens praktizierende Christin und findet deshalb z.B. Abtreibungen- Schutz des Lebens und so- total pfui, war aber ernsthaft überrascht, als ich zu ihr meinte, dass der Schutz des Lebens auch beinhaltet, dass man- anders als von ihr vorgeschlagen- Risikogruppen und vor allem ältere Mitmenschen nicht einfach einsperrt und sozial isoliert, damit alle anderen so ganz hedonistisch und narzisstisch weiterleben können wie immer, sondern deren Recht auf Leben ernst nimmt, sich konsequent an AHA-L gerade auch im privaten Bereich hält und damit nicht riskiert am Ende unwissentlich zum Überträger zu werden. Finde ich im Übrigen auch immer wieder aktuell zweifelhaft bei dir Plattenspieler , dass du einerseits so vehement katholisch und gegen Abtreibungen bist, aber der Schutz des Lebens offenbar endet, wenn es um bereits geborene, schützenswerte Gruppen geht. Mein ethisches Setting- gerade auch als Christin- ist irgendwie nicht so simpel schwarz-weiß gestaltet.)

    Ich wünsche dir liebe Kris, dass es sich nur um eine kleine Erkältung handelt und bald wieder besser geht. Vielleicht kannst du dich zwischen den Jahren, wenn es dir wieder gut geht, über einen deiner Lehrertests frei testen und doch noch jemanden aus deiner Familie treffen. :rose:

    Habe ich in schon einmal behauptet, dass du spinnst? Wenn nicht, würde ich mich freuen, wenn du solche Audsrücke gegenüber mir unterlassen würdest. Anhand der Zahlen in meinem Landkreis gab es keine Evidenz, anzunehmen, dass Restaurants und Fitnessstudios maßgeblich zum Infektionsgeschehen beitragen. Der stetige Anstieg auf Kreisebene, gepaart mit dem sprunghaften Anstieg in einzelnen Kommunen und der Zunahme an Pflegeheimen in Quarantäne deutet für mich darauf hin, dass die Pflegeheime in der ganzen Diskussion um die Infektionstreiber vergessen wurden.

    Herrgott nochmal, komm aus deiner Blase raus, lies seriöse Medien, schau seriöse Nachrichten: Nein, die Pflegeheime sind keine "Treiber" der Infektion, dafür sind deren Bewohner- die nicht grundlos in einem P-F-L-E-G-E-H-E-I-M leben in weiten Teilen gar nicht mobil genug und in jedem Fall verglichen mit der Altersgruppe, die die höchste Inzidenz hat (15-30-jährige- die leben ja doch eher selten in Pflegeheimen) nicht umtriebig genug. Die Zahlen in den Alten- und Pflegeheimen sind der Spiegel, der uns als Gesamtgesellschaft vorgehalten wird, wie schlecht wir noch immer unsere älteren und besonders verletzlichen Mitmenschen schützen und wieviel mehr noch nötig ist an Einsatz, um auch deren Leben tatsächlich zu schützen. Denen den schwarzen Peter zuschieben zu wollen, die tatsächlich die Opfer sind ist schon verdammt perfide und erzählt sehr viel über deine Doppelmoral und fehlenden ethischen Standards. Dein Recht darauf ins Restaurant zu gehen ist nicht höher zu bewerten als das Recht auf Leben dieser Mitmenschen, also hör auf ständig Regeln in Frage zu stellen, sondern fang an, dich endlich einmal umfassend daran zu halten. Wenn wir alle das konsequent (sprich auch im privaten Rahmen) machen würden, könnten AHA+L nämlich auch reichen, statt dass es immer strikterer Maßnahmen bedürfte, um Menschen wie dich vielleicht doch noch wachzurütteln und zu erreichen.

    Vor allem aber bräuchte man eine breite Mehrheit an Mitmenschen (Personal, Besucher, Lieferanten...), die einfach mal die Grundregeln AHA+L wirklich durchgehend ernstnehmen und einhalten würden, dann würden sich nämlich tatsächlich weniger Menschen anstecken, die auch weniger als symptomlose Spreader durch die Gegend lehramtstudenten lustwandeln könnten.

    Also während Corona fanden die Prüfungen ja auch teilweise ohne Schüler statt. Kann schon verstehen, dass Leute vielleicht guten Unterricht machen, aber das Konzept und den Aufbau vor der Kommission vielleicht nicht so wirklich rüber bekommen. Wer weiß was da für komische Fragen kommen...

    Ich glaube auch, dass man das gerade bei diesem Jahrgang mit bedenken muss, dass man ja in der Prüfung gar nicht zeigen kann, wie man Dinge praktisch umsetzt, Planungsschwächen durch eine starke reale Umsetzung nicht ausbügeln kann und wenn dann noch zu einer auf dem Papier schwach geplanten Stunde Prüfungsangst durch das vorhergehende Durchfallen und ein paar besonders kritische/problematische Fragen von Prüfern kommen, kann das halt auch mal in die Hose gehen, obgleich es bei einer realen Prüfung mit echten SuS im Wiederholungsfall womöglich zum Bestehen ganz problemlos gelangt hätte. Eine Freundin von mir- französische Muttersprachlerin- hat ausgerechnet ihr 2.Staatsexamen in Französisch nicht bestanden gehabt, musste also diese Lehrprobe ein halbes Jahr später wiederholen und hatte dermaßen Angst, erneut durchzufallen (trotz ansonsten guter Noten in allen anderen Staatsexamensprüfungen, die insofern auch bestanden waren, aber das hat sie völlig blockiert, so dass sie viele gute Ideen hatte, aber keinen roten Faden zusammenbekommen hat), dass sie keine vernünftige Planung mehr für Französisch zusammen bekommen hat. Die hat sie dann von mir bekommen, hat es selbst gut umgesetzt und ist völlig zurecht jetzt Lehrerin, weil sie wirklich gute Arbeit leistet. Der Kontext spielt durchaus eine Rolle und lässt sich von außerhalb- auch bei 2-maligem Nichtbestehen- nicht pauschal beurteilen ohne Kenntnis der genauen Umstände. In manchen Bundesländern (z.B. BW) kann das ja wirklich nur ein einziges Fach sein, in dem man 2x nicht bestanden hat; selbst wenn man dann alle anderen Prüfungsteile und gerade auch die Lehrproben mit 1,0 bestanden hätte (und damit kaum als völlig ungeeignet betrachtet werden könnte), wäre man damit einfach komplett raus. (Meine Freundin hatte einen 2er-Schnitt selbst mit der nicht-bestandenen Lehrprobe in Französisch, die eben nichts besagt hat über ihre prinzipielle Eignung für den Beruf.)

    Ich weiß, was du meinst. Fühl dich gedrückt, du bist nicht allein. :troest:Unsere Schülerinnen und Schüler werden bald wieder unsere und ihre Schulhäuser mit ihrem Lachen, Leben, Liebe und jeder Menge Unfug füllen. Und vielleicht gibt es ihnen und uns etwas Zuversicht zu wissen, dass wir sie dort wie immer erwarten werden. Mir hilft dieser Gedanke gerade sehr. <3

    Ich habe eben von einer Freundin die Info erhalten, dass deren örtliches GA zumindest Teilchargen (da wurden offenbar verschiedene Varianten ausgegeben) der Masken vom Land von der Schutzwirkung her lediglich als MNS einstuft. Ein Lehrer musste wohl deshalb jetzt in Quarantäne, weil die dort ausgegebene Maske nicht ausreichend sei. Das GA meinte wohl, man solle die Chargennummern prüfen. Masken der Marke "EATA" entsprächen nach Info des RP Tübingen nicht den Vorgaben im Sinne einer FFP2-Klassifizierung, bei anderen Marken solle man via https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Documents/…rtung-FFP-Maske prüfen, ob diese die Erfordernisse einer FFP2-Maske erfüllten, andernfalls seien die Masken als MNS zu betrachten von der Schutzwirkung her.

    Wer unsicher ist: Nicht die FFP2 vom Land tragen bzw. diese nur dann tragen, wenn MNS euch ausreichend erscheint.

    bei uns auch. Noch

    die Frage ist: würde denn teams auch angesichts hoher gleichzeitiger Anktivitätemn stabil bleiben?

    Ja läuft bei uns (schulintern, eigener Server, rund 1000 Nutzer) problemlos. Der größte Nachteil bei Teams ist aktuell, dass die ganzen Fobis zwar wissen, dass es Teams gibt, es auch total wichtig fänden, wenn man da auch mal was anbieten würde, aber - selbst wenn sie selbst Teams an der Schule nutzen- nicht imstande sind zu bantworten, ob von ihnen als supidupi beworbene Apps unter Teams überhaupt laufen, weil die Schulfobis gerade eben praktisch ausschließlich Moodle und BBB im Fokus haben. (Ich hatte zuletzt erst wieder so eine supidipi Fobi, die mir für 30sek und einen einzigen Halbsatz, mit dem ich etwas anfangen konnte 3h Lebenszeit gefressen hat- für die Moodle-Leute war vermutlich wenigetsn eine Viertelstunde inhaltlich hilfreich, der Rest war Geschwurbel à la "jetzt sagen wir nochmal alle reihum, was wir aus dem *sinn- und inhaltlosen* Impulsreferat für uns mitgenommen haben und in unsere Schulen tragen wollen" sowie "jetzt machen mal alle kurz ihre Kamera an und wir stellen uns reihum vor (bei rund 200 TN)").

    Ich habe einen Artikel gelesen, dass es sich um KN95 aus China handeln solle, die inzwischen aber schon wieder nicht mehr importeirt werden dürfen (weil man genügend FFP2 bekommt) und wohl nicht ganz dem FFP2-Stadard entsprechen sollen. Bei einer Freundin steht auf den Masken auch "KN95B". Ich werde die insofern nicht tragen, weil mir das zu unsicher ist. Falls du diese tatsächlich wollen würdest Humblebee könnte ich dir meine Kiste senden, allerdings erst im Januar, da ich die in der Schule gelassen habe, zuhause habe ich aktuell genügend.

    Meine Vorbereitung auf mein 1.Staatsexamen in Pädagogik waren 60min vor der Prüfung das Skript durchzulesen- lief exzellent. Meine Vorbereitung auf mein 2.Staatsexamen in Pädagogik bestand (abgesehen von der praktischen Erfahrung durch den Beruf, die ich entsprechend reflektieren und mit relevanten theoretischen Aspekten verknüpfen konnte) darin mir 30min vor der Prüfung das Skript durchzulesen- lief exzellent. Wer ein Medizinstudium erfolgreich bewältigt hat, dürfte die relevanten Inhalte schnell erfassen und ausreichendes Reflektionsvermögen mitbringen, um relevante Punkte für die Praxis zu erkennen und diese damit zu verknüpfen. Alle anderen müssen dann halt tagelang lernen.

    Hier im Forum sind ein paar wirklich tolle ehemalige und aktuelle OBAS-Leute unterwegs, die dir sicherlich viele hilfreiche Hinweise speziell dazu geben werden können. Willkommen hier bei uns, guten Neustart im Mai und bis es soweit ist: Danke für deinen Einsatz als Ärztin.:rose:

    Ich kenne Oberschulen nicht und bin keine Deutschlehrerin, aber an einer Realschule mit 80% SuS mit Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache, mehreren VKL-Klassen, etc. Rechtschreibung, DaZ, Leseförderung- das sind bei uns relevante Themen aller Fächer. Die Deutschkollegen selbst berichten, dass gerade in Unter- und Mittelstufe viele SuS sitzen, die auch noch in Klasse 8 kaum zwei Seiten Aufsatz zusammenbekommen. Die sind dann zwar dafür voller Rechtschreibungs- und Grammatikfehler, aber das gleicht sich vielleicht ein wenig aus durch die häufig deutlich kürzeren Arbeitsprodukte. (In Ethik korrigiere ich im Vergleich schon in Klasse 7 mehrheitlich 4 bis teilweise 8 Seiten- irgendwie trauen sie sich da eher etwas ausführlicher zu schreiben. In GK sind sie dagegen auch kaum dazu zu bewegen ganze Sätze zu formulieren, statt nur drei Stichworte hinzuwerfen.)

    In Berlin (ok, ist nicht mehr ganz westlich) fangen sie für die Grundschule jeden, der nicht bei 3 auf dem Baum ist.

    Frag mal Westberlin, wie westlich die sind. ;)

    Französisch ist Mangelfach in BW in der Sek.I. Falls unser Norden noch als "Mitte" durchgeht gibt es aktuell Möglichkeiten als Gym-Lehrer entweder an eine GMS zu gehen oder alternativ direkt in die Sek.I zu gehen (wir haben auch ein paar solcher originärer Gym-Leute bei uns, die im Gym-Bereich nicht untergekommen sind, bei uns in der Sek.I aber mit Handkuss genommen wurden). Fachfremder Unterricht gehört allerdings in der Sek.I quasi zum guten Ton dazu und ist- je nach Schulkonzept und Lehrkräftemangel- unter Umständen sogar sehr umfassend erforderlich.

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