Beiträge von CDL

    Das stimmt so pauschal nicht Emerald . Auch bei weiteren Erkrankungen bleibt die relevante Frage, ob mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer vorzeitigen Dienstunfähigkeit auszugehen ist. Weder Lipödeme, noch Schilddrüsenunterfunktionen haben üblicherweise diese Folge. Bei Migräne kommt es sehr stark auf die Details an, ob diese ebenfalls letztlich nicht ins Gewicht fällt bei der Entscheidung. Auch wenn eine Adipositas für keine dieser Grunderkrankungen hilfreich ist, führt diese umgekehrt auch nicht pauschal dazu, dass diese Erkrankungen eine vorzeitige Dienstunfähigkeit zur Folge haben.

    Zumindest das Lipöddm ist aber eine Basis für einen GdB, je nach Schweregrad sogar über 50 und beeinflusst massiv den BMI, wie auch insgesamt die Adipositas, was durch entsprechende Facharztgutachten (Phlebologe) die Adipositas in ein anderes Licht rücken kann.

    KreideSpuren : Du solltest unbedingt einen GdB beantragen. Je nachdem, was dieser ergibt, kann am Ende nicht nur die Verbeamtung gut möglich werden, sondern auch die begrenzte Dienstfähigkeit und damit mehr Geld trotz der Teilzeit und deiner diversen gesundheitlichen Belastungen. Darüber hinaus ist der GdB (der dir allein für das Lipödem bereits zustehen dürfte) auch eine Unterstützung, wenn es gilt Grenzen zu ziehen vor weiterer Überlastung.

    Überlastungsanzeige: Lass dich von deiner Gewerkschaft beraten.

    GdB: Wie wäre es, einfach mal einen Antrag zu stellen und abzuwarten, wie dieser beschieden wird? Möglicherweise könnte das ein erster Schritt in Richtung Genesung sein, weil du dir eingestehst und erlaubst, dass du schwerwiegende (keine Gewichtsanspielung) gesundheitliche Probleme hast.

    Verbeamtung: Übergewicht ist kein Hinderungsgrund, selbst Adipositas permagna nicht. Erst vor kurzem hat eine Userin hier im Forum darüber berichtet, dass sie nach einer bariatrischen OP über 30kg abgenommen habe, zwar noch immer einen BMI über 40 habe, aber damit jetzt verbeamtet wurde. GdB liegt meine ich bei der Userin nicht vor. Eine bariatrische OP ist also kein Ausschlussgrund- warum auch?

    Psychische Gesundheit: War keines deiner expliziten Themen, spielt aber lesbar an jeder Stelle deines Lebens eine Rolle aktuell. Es geht dir offensichtlich schon seit längerem mental/ psychisch nicht gut, es fällt dir lesbar schwer, dich gesund abzugrenzen oder um dich zu kümmern. Bitte erlaube es dir, dir Hilfe zu suchen und in Form einer therapeutischen Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

    Das hilft bei der Abgrenzung, der GdB- Frage, den Gewichtsproblemen und erlaubt es dir vielleicht auch gesunde Lösungen unabhängig von finanziellen Fragen zu suchen und anzugehen.

    Niemand kann dich zwingen 100€ privates Geld dafür auszugeben. So einen Unfug nicht mitzutragen hat auch nichts mit „Spielverderber“ zu tun. Wenn es eine dienstliche Veranstaltung sein soll, darf der Abteilungsleiter die Finanzierung sicherstellen. Andernfalls hoffe ich sehr, dass du- egal wie viel für das Geld geboten wird- nicht dabei mitspielst, derartige Ausgaben für eine Abschlussfeier als Lehrkraft privat zu tragen. Irgendwer muss an der Stelle vielleicht auch einfach mutig genug sein „Stop“ zu sagen, statt sich vor lauter Angst als Spielverderber zu gelten zu der Ausgabe nötigen zu lassen.

    Ohne Ziele, keine sinnvolle inhaltliche Planung, also: Was sind die Ziele deiner Stunde? Erst wenn du diese zumindest einmal für dich selbst herausgearbeitet hast kannst du einen sinnvollen Einstieg suchen/ finden/ planen. (Ein paar Ideen hätte ich direkt für einen Einstieg, ohne die Ziele zu kennen sind diese aber sinnlos.)

    Dass du einen neuen Thread eröffnest ändert nichts an meinen Fragen, die ich dir nicht deshalb stelle, weil ich dich ärgern will, sondern um dir zu helfen.

    Vielleicht solltest du erst noch einmal mit dieser Lehrkraft klären, was das genaue Stundenthema sein soll, damit du nicht schätzen musst, sondern diesen Aspekt sicher weißt.

    „Die Lehrkraft“ ist übrigens deine Kollegin oder dein Kollege, also versuch auch in die Rolle als Lehrperson zu finden und übernimm Verantwortung für deinen Unterricht, indem du frühzeitig und präzise nachfragst bei KuK, wenn du in deren Klassen Stunden übernimmst und dir etwas unklar ist wie jetzt.

    Wäre deine Vermutung zum Stundenthema zutreffend, dann wäre das doch problemorientiert genug vorformuliert, damit du davon ausgehend eine problemorientierte Stundenplanung vornehmen kannst. Dazu liest du dich noch einmal in den Bildungsplan ein, um herauszufinden, welche Kompetenzen du damit anbahnst (und worauf du dich in deinem Entwurf beziehen musst). Als nächstes legst du die Ziele der Stunde fest, also was müssen die SuS wissen, erarbeiten, erkennen, nennen, erklären,… um die Frage, die deiner problemorientierten Stunde zugrunde liegt bearbeiten und beantworten zu können (also z.B. „Wird Erwerbsarbeit in der heutigen Gesellschaft als selbstbestimmt oder als entfremdet empfunden?“). Erst große Stundenziele definieren, dann davon ausgehend die vielen kleinen Teilziele herausarbeiten, die letztlich das Grundgerüst deiner Stundenplanung darstellen.

    Dann Schritt für Schritt deine Unterrichtsphasen planen: Wie gestaltest du den problemorientierten Einstieg? Welche Arbeitsformen bieten sich an? Wie wird gesichert? Transfer? Materialien? Gelenkstellen?

    Du bist seit Januar im Ref. Was genau lähmt dich gerade so, dass du zumindest nach dem zu urteilen, was du hier schreibst, gerade so gar nicht in eine konstruktive Unterrichtsplanung hineinfindest, angefangen damit das Stundenthema erst noch einmal richtig abzuklären? Was würde dir helfen, damit du wieder konstruktiver weiterarbeiten kannst?

    Warum musst du eine Stunde zu Marx gestalten in Ethik? Welchen Bildungsplanbezug gibt es? Im Rahmen welcher Stoffeinheit behandelst du Marx in welchem zeitlichen Umfang? Was sind die Ziele dieser Stunde?

    Ein Studium ist keine Blaupause für den Schuldienst, sondern schult dich mittels exemplarischer Beispiele darin, dir Inhalte möglichst selbstständig zu erarbeiten. Genau das brauchst du in einem Fach wie Ethik konstant, da es immer wieder erforderlich ist aktuelle gesellschaftliche Debatten in vertraute Themen (vertrauter als offensichtlich Marx) einzuarbeiten.

    Es ist eine Qualifikation, die zumindest innerhalb BWs und im Rahmen des Schuldienstes als ausreichend erachtet wird und meiner Kenntnis nach einer bereits im Rahmen des Studiums erworbenen Zusatzqualifikation im DaZ- Bereich gleichgestellt ist (bei der Bili- Zusatzqualifikation weiß ich, dass diese dem Bili- Studienabschluss gleichgestellt ist, bei DaZ gehe ich insofern von einer analogen Regelung aus). Ob Bayern das anerkennen würde weiß ich nicht, in BW wirst du damit an Schulen problemlos arbeiten können.

    Wenn du aber ganz sicher gehen möchtest, dann schreib das Seminar Heilbronn an, dort wird man dir gerne weiterhelfen. Für das Fach Deutsch ist der Bereichsleiter Sven Heinzmann zuständig ( heinzmann.sven@semgymhn.de ).

    Wenn es eine passende Sondermaßnahme in irgendeinem Bundesland gibt problemlos. Hier in BW gehe ich nach meinem bisherigen Kenntnisstand davon aus, dass das nicht möglich wäre.

    Um welches Bundesland geht es dir denn und warum folgt auf deinen Namen ein Kotzsmiley?

    Ich hatte eine Lehrprobe, die so lala war von der Note her (3,0). Die einzige Begründung war, dass ich meine Ziele nicht in der Zeit erreicht hätte und quasi unfähig wäre zeitlich angemessen zu planen. Hintergrund war, dass es an meiner Ref- Schule keine Klingelzeichen gab und ich im Lehrprobenstress versehentlich 2min überzogen hatte in die Pause rein, ehe ich komplett fertig war mit meiner Planung. Alles andere- also abgesehen von dieser „Unfähigkeit“- fanden sie ziemlich töfte. Das eigentliche Problem bestand darin, dass ich vorab von meinem Rügerecht Gebrauch gemacht hatte, um eine Prüferin, die sich unmissverständlich diskriminierend und vorverurteilend mir gegenüber geäußert hatte von der Prüfung auszuschließen. Das wurde sehr ernst genommen am Seminar, hatte unangenehme Gespräche für die Dame zur Folge, die dummerweise eine enge Freundin meiner Ersatzprüferin war. Shit happens… Das direkt folgende Kolloquium lief dann auch völlig anders als vorab im Seminar besprochen (statt die zwei Schwerpunkte zu besprechen, die ich aus einer Auswahl angab, wurden alle Themen besprochen, nur meine Schwerpunkte nicht).

    War verdammt ätzend erst einmal, vor allem weil sich das nicht nachweisen lässt, da man keine unabhängigen Zeugen hat, aber ich habe letztlich einen Haken drangemacht, da ich die beiden Noten einordnen konnte und warum diese plötzlich deutlich schlechter waren.

    —————-

    Du schreibst, du habest die wichtigen Ziele erreicht, also nicht alle Ziele wurden erreicht? SuS quasi durchgehend aktiv: Wäre das durch einen Methodenwechsel/ Materialwechsel/ bessere Visualisierung/… optimierbar gewesen? Sicherung lief nicht so gut bedeutet was? Nicht- ideale Rhythmisierung klingt nach dem einen oder anderen Knirschen in der Planung. Das wären dann in der Summe schon vier mögliche Verbesserungsansätze, plus ggf. der Aspekt der Lautstärke.

    Du kannst deine Noten nicht ändern, aber auch weiterhin an den Aspekten arbeiten, die noch nicht ganz rund laufen.

    Auch eine Lehrprobennote jenseits der 2,0 bedeutet dabei nicht, dass du keine gute Lehrperson bist oder keinen guten Unterricht planen und durchführen könntest, schließlich ist das nur eine einzige Momentaufnahme, die von zahlreichen Faktoren beeinflusst wird, wie der eigenen Tagesform, Stress, Erschöpfung, Prüfungsangst, die nichts über dich und die Qualität deines Unterrichts erzählen.

    Also ist es durchaus kritisch zu sehen?

    Was meinst du damit? Erst einmal macht eure SL sich damit ja auch eine Zusatzarbeit. Das beinhaltet Kontrolle, aber auch ein regelmäßiges Feedback, um blinde Flecken reduzieren zu können, zu schauen, wo es bei der Umsetzung aktueller Ziele vielleicht hakt, in welchen Klassen es in welcher Weise klemmt (in die die SL sonst nicht kommt), etc. Je nach Art der Umsetzung kann das sehr konstruktiv oder auch sehr bevormundend sein.

    Per se schlecht finde ich das keinesfalls, wenn auch nach der Probezeit regelmäßig auf die Unterrichtsqualität geschaut wird. Aus meiner Perspektive müsste das nur nicht ausschließlich durch eine SL erfolgen, sondern sollte vor allem viel über die Fachschaften laufen.

    Da sie meist sogar drunter liegt und tägliche Ausfälle von 10-20% eigentlich immer vorliegen, ist einfach nie jemand da, der mal eben so vertreten kann.

    Nur müssen Grundschulen altersbedingt dann eben trotzdem irgendwie vertreten, wohingegen wir ab der SEK. I und folgend Unterricht oder zumindest Betreuung vor Ort auch entfallen lassen dürfen, wenn es keine Vertretungskräfte gibt. Das ist schon ein fundamentaler Unterschied.

    Als Kind mochte ich persönlich am liebsten Angebote, bei denen ich frei wählen konnte, was mich gerade interessiert. Insofern würde ich bei der Altersgruppe neben ein paar Gruppenspielen auch z.B. eine kleine Malecke vorbereiten oder auch eine Leseecke mit Lustigen Taschenbüchern, sowie die Option Spiele zu zweit/ dritt/ viert spielen zu können (bei der Altersgruppe vielleicht weniger Uno und mehr Spiele wie Affenzirkus, etc.).

    Wenn ich nur zwischen den beiden Varianten wählen darf: Nudossi, Nutella finde ich einfach nur zu süß, zu fettig und zu nussarm im Geschmack. Lieber aber eine Haselnusscreme aus dem Reformhaus oder auch die Haselnusscreme von dmBio. Die schmecken richtig bissig, sind deutlich weniger süß und auch nicht ganz so eine Fettschmotze. (Mir ist klar, dass das etwas mit Geschmäckern der Kindheit zu tun hat. Ich habe als Kind halt wenn, dann nur Haselnusscreme aus dem Reformhaus bekommen, deshalb mag ich das bis heute gerne.)

    Eiscreme oder Nice cream?

    Ich vermag keine Ungerechtigkeit darin erkennen, dass jemand die eigene Familiengeschichte kennt. Wichtig ist, was man daraus macht. Die eigene Familiengeschichte bewusst zu reflektieren kann dann auch ein Weg sein, einem „war schon immer so“ zu entfliehen, weil man inhärente Probleme erkennt und aufarbeitet.

    Mein Großvater hat ganz bewusst nach dem 2. Weltkrieg die eigene Kindheit und Jugend während der NS- Zeit und seine daraus resultierende ideologische Indoktrination aufgearbeitet. Er ist dann unter anderem Geschichtslehrer geworden, weil er der Ansicht war, dass nur, wer die Vergangenheit kennt, hinterfragt, kritisch reflektiert, Gegenwart und Zukunft bewusst gestalten kann, statt lediglich blind zu reproduzieren was man kennt.

    Ich habe diese Ansicht schon sehr früh im Leben zu schätzen gelernt und mir mehr und mehr zu eigen gemacht.


    DUUM findet aber einen anderen Teilaspekt der Antwort des/ der UÜM wichtiger und möchte sich dazu einlassen.

    Das ist doch jetzt Humbug, oder? Es gibt Gründe, bestimmte Produkte nicht zu benutzen. Und es gibt viele Wege, Kontakte zu pflegen, nicht nur WhatsApp, Signal &Co.

    Darum ging es bei den Aussagen, auf die ich mich bezogen habe aber nicht, sondern um „echtes Interesse“ oder auch „wahre Freunde“.

    Dass es zahlreiche Kontaktmöglichkeiten jenseits jedweder Messengerdienste gibt ist mir bewusst.

    Schon befremdlich, dass manche ihre Kontakte (anscheinend ausschließlich) von Messengern abhängig machen. Schließlich gibt es noch immer andere Möglichkeiten. Außerdem: Warum sollte es WhatsApper*innen überhaupt stören, wenn sie noch eine App mehr installieren und dann "zweigleisig fahren", wie Palim schrieb?

    Ich nutze mit meiner engsten Familie immer schon ausschließlich Threema. WhatsApp habe ich erst im Ref installiert auf dem Handy, weil die ganzen Mitrefis das ausschließlich genutzt haben, um in Kontakt zu treten, damit ich an dieser Stelle nicht komplett außen vor bin.

    WhatsApp hat bei mir bis heute null „Privilegien“ darf also beispielsweise-anders als Threema- nicht anzeigen, wenn neue Nachrichten eingehen. Das sehe ich dann nur, wenn ich das Programm gezielt öffne (meist einmal am Tag, eh sei denn, ich habe mit jemandem besprochen, dass wir darüber in Austausch gehen, dann schaue ich häufiger nach, bis Frage X geklärt ist, um die es ging). Wer mich kennt, weiß, dass es prompte Antworten über WhatsApp insofern nicht gibt bei mir, sondern wenn ich krank werde auch mal einige Tage dauern kann und meldet sich insofern im Zweifelsfall einfach über einen direkteren Kanal, wie einen Telefonanruf, wenn es schnell gehen soll. Umgekehrt weiß ich ganz gut, wer quasi ständig whatsappt und wenn ich deshalb besser darüber erreiche als z.B. einen klassischen Anruf, wer besser oder gleich gut über Threema erreichbar ist, wen ich nur über Instagram erreiche (die Kinder meiner Cousins/ Cousinen erreiche ich z.B. nur über deren private Instagram- Profile) oder auch wer zwar auf alle Kanäle gleichermaßen reagiert (wie mein Vater oder meine fast 80jährige Tante), aber am liebsten telefoniert oder sich persönlich trifft, wann immer möglich.

    Wann immer mir das möglich ist respektiere ich die bevorzugten Kanäle meines Gegenübers, um die Kontaktaufnahme nicht unnötig zu erschweren, erwarte umgekehrt aber dafür dann auch, dass einfach respektiert wird, dass WhatsApp kein optimaler Kontaktweg im Umgang mit mir ist und ggf. der Ergänzung oder zumindest Geduld bedarf.

    Ich hatte ja nie WhatsApp. Und wer wirklich echtes Interesse an dem Kontakt mit mir hat, der nutzt dann halt mir zuliebe Threema oder Signal, auch wenn die Konkurrenz vielleicht bequemer erscheint oder gängiger ist.

    Also wer „echtes Interesse“ an dir hat passt sich deinen Messengervorlieben an, was du umgekehrt aber nicht zu tun bereit bist. Ist das dann ein Hinweis darauf, dass du kein „echtes Interesse“ an Kontakten hast, die sich deinen Kontaktwegen nicht anzupassen bereit sind und du damit in diesen Fällen nur „oberflächliche Kontakte“ wünschst/ keine „wahre“ Freundin bist oder gilt das Prinzip nur umgekehrt? Und bedeutet das dann auch, dass du im Zweifelsfall auch mit deinen engsten Menschen den Kontakt eher abbrechen würdest als dich unter Umständen an deren bevorzugte Kontaktwege anzupassen? Gilt die Regel nur für Messengerdienste oder für alle Arten von Kontaktaufnahmen? 🪞🪩🪞

Werbung