Beiträge von CDL

    Ich habe gehört, die sächsische Variante muss noch etwas an ihrem Sozialverhalten arbeiten. Die poken sich immer die Spikes in die Augen und manche von ihnen scheinen darüber hinaus besonders rabiat zu werden, wenn sie den Eindruck haben ein andere Bundeslandmutation vor sich zu haben. Das kann jetzt für oder gegen Lesetandems sprechen, je nach Intensität der sadistischen Ader (oder auch der Klassengröße) besagter Kollegin.

    In Sachsen hat Kretzschmer vor 2 Tagen Radio Dresden ein Interview gegeben und klar gesagt: "Wir wollen Weihnachtsmärkte"

    Die Corona-Verordnung würde entsprechend angepasst.

    Na, wenn Kretschmer das sagt, dann wird sich das sächsische Coronavirus ja wohl auch dran halten. Die sächsische Variante kann nämlich inzwischen sogar schon Corona-Verordnungen lesen und einhalten.:lach:

    Nein, der Amazon-Gutschein reizt mich nicht, denn wenn ich 50€ in Bücher und Co. investieren möchte, mache ich das eben. Sinnvoller fände ich es an der Stelle, wenn du schreiben würdest, welches Ziel die Arbeit hat. Soll das in eine Bachelor-/Masterarbeit münden, ist es ein Promitions-/oder sonstiges Forschungsprojekt? Wer bist du, dass dieses Thema für dich relevant ist und warum genau erstellst du diese Umfrage?

    Solange ich darüber so gar nichts weiß, mag ich mir die Umfrage ehrlich gesagt nicht anschauen, weil ich so blanko nicht mitwirkungsbereit bin.:weissnicht:

    Klingt, als hätten wir alleine hier in Deutschland bereits wenigstens 16 verschiedene Mutationen des Virus, mit äußerst unterschiedlichen Verbreitungsstrategien, die aber ganz artig direkt an der Landesgrenze angepasst werden an den neuen Bevölkerungsschlag.

    Lasst euch gewerkschaftlich/vom PR beraten, wie ihr am besten vorgehen könnt. Das ist immer mindestens ergänzend zu irgendwelchen individuellen Erfahrungen erforderlich, denn jede Situation (Bundesland/Schulamt/Schulform/Fächer/familiäre Situation/rechtliche Rahmenbedingungen...) ist anders.

    Da fühle ich mich ja direkt dankbar, dass BW mir jetzt zum 15.9 den Abschlag für September gezahlt hat (war zunächst etwas verschnupft, nachdem eine Freundin ihren Abschlag schon zum 1.8 erhalten hat, weil deren Sachbearbeiterin schneller Rückmeldung gegeben hat, welche Unterlagen noch fehlen, während meine Akte nicht einfach von RP A an RP B weitergegeben werden konnte, weshalb ich diverse Dinge kleckerlesweise erfahren habe, die ich "bis morgen7binnen zwei Tagen" per Mail zusenden solle). Gerade von Bayern hätte ich mir irgendwie ein ähnliches Bewusstsein für das Alimentationsprinzip erwartet.

    Bei uns an der Schule gilt für Experimente nicht nur die Empfehlung, sondern die Maßgabe MNS zu tragen. Ansonsten habe ich von den NaWi-KuK eigentlich nur Ähnliches gehört, wie Wollsocken oder Kris geschrieben haben. Die größten Sorgen machen sich bei uns aktuell die Sportlehrkräfte, weil es einerseits so schwachsinnig widersprüchliche Anweisungen gibt für Sport (Umkleiden müssen nicht zwischengereinigt werden, Türklinken, Material, genutzte Bodenbereiche aber schon) und andererseits die Trennung der Klassen (wir haben ja sogar das Glück eine eigene Sporthalle exklusiv nur für unsere Schule zur Verfügung zu haben- davon träumen die meisten Schulen) wahnsinnig aufwendig ist (SuS sollen möglichst schon umgezogen sein, wenn sie die Sporthalle betreten, möglichst nur noch Schuhe anziehen müssen, damit sie sich nicht lange in den gemischten Gruppen und ultraengen Umkleiden aufhalten müssen; um beim Rausgehen nicht mit anderen Jahrgangsstufen vermischt zu werden werden sie auf den Schulhof entlassen und können sich auch nicht mehr in den Umkleiden umziehen gehen nach dem Sportunterricht, sollen aber auch möglichst nur maximal zu dritt in den Toiletten sein, weil baulich mehr bei uns nicht möglich ist, um Abstände zu gewährleisten etc.). Mir tun die Sportleute grad richtig leid, was die alles noch zusätzlich leisten müssen an Reinigungsarbeit zwischen den Klassen. Da bleibt kaum noch Zeit für vernünftigen Sportunterricht befürchte ich bzw. es läuft am Ende halt auf vor allem gerätefreien Unterricht hinaus, weil das mit 30 Bällen, diversen Matten etc. die man mal eben zu reinigen hätte einfach nicht leistbar ist in den dafür zur Verfügung stehenden Zeitfenstern.

    Danke. Ich wünsche dir viel Kraft für deine Klasse. So ein Dauerlärmpegel ist wirklich anstrengend ab einem bestimmten Punkt und 29 auf einem Haufen auch keine kleine Gruppe. Ich bin mir sicher, du wirst deinen Hummelerichen noch begreiflich machen. wer die Leithummel im Raum ist. ;)

    Ich habe zwar damit wohl ganz eindeutig bereits jetzt einen Berufsschaden weg, aber ich habe mich heute tierisch gefreut, dass wenigstens zwei meiner 8.Klassen ein bisschen rotzlöffeliger und frecher sind und etwas mehr Ansprüche an meine Klassenführungskünste stellen, als ALLE meine anderen Klassen und Lerngruppen zusammengenommen diese Woche.:sterne: Die waren ansonsten diese Woche so UNFASSBAR brav und ruhig und fleißig, dass mir beinahe langweilig wurde, während wir so fröhlich mit unserem Stoff vorankamen nach der ganzen Orgawut. :schlafen:Das war schlichtweg ZU einfach in den anderen Klassen, :neenee: so dass ich irgendwie gar nicht das Gefühl hatte für mein Geld gearbeitet zu haben.:pfui:

    Vielleicht ist das nur der Schock nach dem letzten Halbjahr, keine Ahnung, denn beim Vorstellungsgespräch wurden mir maximale Ansprüche an meine Klassenführungsfähigkeiten "versprochen". :schimpf::motz::explodier:Vielleicht war aber am Ende meine Ausbildungsrealschule im ländlichen Raum einfach VIEL tougher in dieser Hinsicht,:haudrauf: als man das klischeehaft im Kontrast zu einer Stadtschule mit entsprechender Klientel erwarten würde?:engel: Oder ich habe nur die "Eis-mit-Sahne-und-Kirsche-und-Schokoraspeln"-Klassen dieses Schuljahr bekommen (an meiner Refschule hatte ich jedenfalls ganz eindeutig hauptsächlich die tougheren/anspruchsvolleren Klassen, die ich mir allerdings auch weitestgehend ausgesucht hatte, weil mir in den ultrabraven Klassen schon in der Hospitationsphase zu fad geworden war), damit ich nicht direkt flüchten will? :flieh:Wir werden ja dringend gebraucht in der Sek.I und so weiter. :gruebel: Sicherheitshalber werde ich aber zumindest mal bis die nächste Schulwoche startet davon ausgehen, dass als bei der Vereidigung lobend die Bestenauslese erwähnt wurde, die wir nicht grundlos bestanden hätten, tatsächlich meine herausragenden (:rotfl:) Klassenführungsfähigkeiten gemeint waren. Sollten meine SuS sich schon nächste Woche an mich und den Präsenzunterricht gewöhnt haben und so richtig die innere Wutz rauslassen, dann werde ich stillschweigend meine Selbstbeweihräucherung beenden und wieder die Realität der täglichen Arbeit genießen und verfluchen manchmal. :pfeif:

    Klage gegen Menschenrechtsverletzungen? Klingt das nicht ein bisschen übertrieben ^^ ? Aus globaler Sicht gibt es Menschen, die deutlich schlimmer dran sind.

    Mein Gott, was für ein Trauerspiel! Setz dich auf den Hosenboden, nimm dir dein Grundgesetz und dann lies dir nochmal durch, was dort steht über den Umgang mit Menschen mit Behinderung und fang bitte ganz unbedingt mit Artikel 1 an. Schülerinnen und Schülern gezielt ein Prüfungsversagen zuzumuten indem man ihnen eine Prüfungsleistung abverlangt, die sie infolge ihrer Behinderung niemals und unter keinen Umständen leisten können IST diskriminierend, und VERLETZT die Menschenrechte dieser Schülerinnen und Schüler. Das tritt die Würde dieser Schülerinnen und Schüler mit Füßen. Und es ist wurschtpiepegal, wem es global gerade noch schlechter geht: Das ist die eigene Haustür und hier müssen wir anfangen etwas zu ändern und Menschenrechte zu wahren, ehe wir auf andere in der Welt mit dem Finger zeigen und anzustoßen versuchen dort etwas besser zu machen.

    Ich würde Sie gerne unterstützen bei Ihrem Forschungsvorhaben. Leider bin ich an einer neuen Schule mit mir noch komplett unbekannten SuS in der allerersten Schulwoche. Sollten Sie auch noch in 3-4 Wochen Teilnehmer an Ihrer Studie benötigen, melden Sie sich gerne erneut hier im Forum. Bis dahin kann ich präzisere Aussagen über das Arbeitsverhalten (etc.) meiner neuen SuS treffen. :)

    Schön aber endlich mal wieder hier im Forum eine ernstzunehmende und entsprechend aufbereitete Studie zu sehen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

    Das Ministerium liest mit!!
    :klatsch:

    Das Ministerium dürfte verstanden haben, dass es vernünftiger ist frühzeitig einzulenken, ehe betroffene SuS bzw. deren Eltern Klage wegen Diskriminierung einreichen und damit- selbstverständlich- auch durchkommen würden. Diese Peinlichkeit muss ja nicht sein... (schlimm genug, dass man auf die Idee nicht von alleine gekommen ist!!!). Frau Eisenmann möchte Ministerpräsidentin werden, da macht sich so eine Klage wegen Menschenrechtsverletzungen im eigenen Ressort unfassbar schlecht.

    Genau, mit 18 ist man erwachsen, erfahren, kann Konflikte angemessen lösen und weiß, was man im Leben will. Man wird zusammen mit der Volljährigkeit quasi weise.

    Ach, wäre das schön... :lach:

    Ich habe auch alles andere als den direkten Weg in den Schuldienst genommen und muss sagen, dass das gut für mich war. Nicht, weil ich nicht schon mit Anfang-Mitte 20 genau gewusst hätte, was ich will und wie ich es erreichen kann und will (habe ich und wusste ich und wusste auch, wie ich meine Ziele erreichen kann). Aber das, was das Leben mir an Umwegen und zusätzlichen Kurven abverlangt hat auf meinem Weg war in puncto charakterlicher Bildung Gold wert, denn mit Anfang 20 hätte ich mich wohl noch genauso gelesen wie Neutronino/Tesla. Etwas mehr Demut lernen zu müssen, nicht nur als Überflieger durch die Welt und mein Berufsleben zu gehen hat mir gut getan und macht mich heutzutage zu einer bedeutend besseren Lehrerin, als ich das unter anderen Umständen geworden wäre, denn ich kann die Erfahrungen all derjenigen meiner Hasen besser nachempfinden, die nicht einfach nur geradeaus durchs Leben gehen können aus verschiedenen Gründen. Meine bisherige Erfahrung im Schuldienst geht auch eher dahingehend, dass diejenigen KuK, die selbst ein paar Kurven mitgenommen haben, die es sich erlaubt haben um die Ecke zu denken, etwas Neues anzustoßen, etwas anders zu machen und die sich die Freiheit nehmen ggf. auch etwas Zentrales zu verändern indem sie sich am Seminar/der Uni/im Schulamt/im Ministerium etc. zeitweise, vollständig oder neben dem Schuldienst einbringen nicht einfach nur die spannenderen Lebensläufe haben, sondern vor allem auch neue Arten Dinge zu denken kennengelernt haben und damit ihre Schulen ganz nachhaltig bereichern.

    Im Text steht nördliches Baden-Württemberg.

    (...)

    Und sogar im ersten Satz, ich Blindhummel. :autsch: Ich rede mich mal mit akuter Dehydration nach einem laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangen Tag mit Maske und viel Notentransparenz und Materiallisten und "aber wie genau machen Sie X,Y,Z?" heraus... :zahnluecke: Entschuldigung!:rotwerd:

    Falls das nicht du bist in offiziellem Gewand fossi74 : Sollte die Schule sich im Großraum Freiburg befinden wüsste ich eine Kollegin meiner alten Schule, die sich sehr dafür interessieren wird. Ggf. einfach PN an mich, dann leite ich das an sie weiter. Viel Erfolg bei eurer Suche und danke für eure wichtige Arbeit, die es uns allen auch ein wenig leichter macht unsere Arbeit zu machen mit unseren heilungsbedürftigen Hasen.

    Und über alles anderes schweigen wir. Im Musterhygieneplan steht nämlich nur, dass man in Musik nicht singen darf. Von anderen Fächern ist da nicht die Rede. :autsch:

    In BW darf wieder gesungen und musiziert werden. Zwar nur mit größeren Abständen, als sonst und auch nicht jahrgangsübergeifend und nicht im AG-Bereich, aber zumindest im Unterricht in der eigenen Klasse ist das wieder möglich. Wäre auch völlig absurd, wenn man ansonsten auf die Abstände in den Klassen verzichtet, Muszieren aller Art aber dennoch verboten bleiben soll (da haben viele Schulen mit Musikzügen, Musik-KuK und auch einfach entsprechend engagierte SLen und Gewerkschafter beim KM Stunk gemacht, als das vor den Sommerferien zunächst noch ausgespart worden war.).

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