Beiträge von CDL

    Ich denke, dass diese SuS schon allein aufgrund des Schulgelds mehrheitlich nicht für dieses Schulkonzept in Frage kommen werden.

    Ich hatte mehrere Mitanwärter, die an Privatschulen waren im Ref. An deren Schulen waren einige Kinder aus Familien mit engerem Geldbeutel (Papa Taxifahrer, Mama Reinigungskraft in Teilzeit...), die sich an der Privatschule eine bessere Förderung erhofften und dafür auch das Schulgeld finanziert haben. Der familiäre Geldbeutel sagt umgekehrt ja auch gar nichts darüber aus, ob ein Kind einen Förderbedarf mitbringt.

    (...) Komme nicht aus dem Sek I/Primarbereich, aber auch sonst könnte ich mir das (für mich) so gar nicht vorstellen. Irgendwie fehlen mir da die Strukturen und die Ziele, was mich überfordern würde.
    Als Kind hätte mich das wahrscheinlich auch überfordert.

    Ich glaube, für Kinder ohne besonderen Förderbedarf aus bildungsnahen Elternhäuser kann eine Schule mit so viel kreativem Raum großartig sein, um der eigenen Neugier und dem eigenen Wissensdurst folgen zu können (und dabei entsprechend auch im Elternhaus gefördert und unterstützt zu werden), mir hätte das als Kind vermutlich sehr zugesagt. Zweifel habe ich, wenn ich an SuS mit gezielten Förderbedarfen denke und damit meine ich nicht nur GE/L/V etc.

    Mit MNS kannst du Phonetikunterricht vergessen, die Laute kommen einfach "vernuschelt" rüber. Bin vermutlich selbst dran schuld, da ich in den ersten beiden Modulen sehr viel Phonetik mit den TN gemacht habe und sie seitdem auch Wert auf eine gute Aussprache legen.

    Die Faceshilds habe ich probiert, Brille + Faceshild und ich kann meine Texte nicht mehr lesen. Ich bin echt genervt und erst mal froh, dass Ferien sind.

    Ja, das stimmt, das geht auch mit FFP2-Maske nicht ausreichend gut, auch wenn ich sehr klar artikuliere, denn oft benötigen SuS in den Sprachen das Mundbild. Meine Lösung sieht so aus, dass wenn ich Aussprache trainiere meine FFP2-Maske oben ist bei chorischem Sprechen und unten, wenn ich selbst Wörter / Sätze korrekt vorsprechen, damit die Aussprache richtig gefestigt wird. Dazu alle Fenster offen.

    Wenn der Erziehungsauftrag so elementarer Bestandteil der Arbeit sein soll wie hier geschildert, dann braucht es dazu ebenfalls fest definierte Erziehungsziele und ein Stundenkontigent bzw. eine Berücksichtigung bei der Arbeitszeit. Den Erziehungsauftrag als "Nebenbeiaufgabe" mit in die Verordnungen zu schreiben ist extrem billig gemacht und berücksichtgt nicht, wie unterschiedlich viel Arbeitszeit darauf an Schulen mit unterschiedlichem Klientel entfällt. Nein, ich schaue nicht weg, aber ich sehe die tatsächlichen Handlungsmöglichkeiten ebenfalls als begrenzt an - ebenso wie mein Zeitkontingent mich damit auseinanderzusetzen. In erster Linie ist mein Job die Vermittlung von Fachwissen. Bei massivem Auseinandersetzungsbedarf mit anderen Aspekten muss anderes Fachpersonal übernehmen (Sozialpädagogen), das kann nicht auch noch ganz selbstverständlich Aufgabe des Lehrers sein.

    Also hier in BW steht der Erziehungsauftrag - für alle Schularten--gleichrangig neben dem Unterrichtsauftrag (aka "Wissensvermittlung"), sowie weiteren Aspekten. Ich empfinde das als hinreichend klaren Auftrag, um mich nicht damit he rausreden zu können, dass könne nicht selbstverständlichlicher Teil meines Berufs sein. Den Rahmen bzw. die Ziele geben Landesverfassung, GG, Schulgesetz und Schulcurriculum meines Erachtens auch ausreichend klar vor. Es fällt mir schwer zu glauben, dass das in nur einem der 15 weiteren Bundesländer weniger deutlich Teil des Berufs sein könnte oder ist das bei euch wirklich anders geregelt?

    Das ist natürlich ideal... Konnten das auch deine Inklusionskinder?

    Teilsweise, kam aufs Kind an. Abstufungen gab es vor allem bei den GE-SuS, da konnte ein Kind das sehr gut, das andere GE-Kind hatte größere Schwierigkeiten, konnte das insofern auch mit Hilfestellung nur in Teilen leisten. Die Kinder mit anderen Förderschwerpunkten haben das alle problemlos geschafft und genauso gut gemacht, wie viele ihrer Mitschüler ohne Förderschwerpunkt.

    Diesen Ärger über ungerechte mündliche Noten kann ich nachvollziehen, deshalb ist es mir sehr wichtig, mit klaren Kriterien zu arbeiten, die ich offenlege, damit meine SuS verstehen, was in die Notengebung wie eingeflossen ist. Ich habe im Ref mindestens zwei "normale" mündliche Noten pro Halbjahr gemacht plus weitere mündliche Ergänzungsnoten (Gedichtvortrag, Rollenspiel, Aussprachenote, Lesenote, politische Wochenschau...). In den Nebenfächern komme ich so pro Schüler und Halbjahr auf 3-4 mündliche Noten, in der Fremdsprache auf 5-6 mündliche Noten, so dass ein Totalausfall bei einer Note nicht das Gesamtbild verzerren würde bzw. ein Tiefpunkt wieder reingeholt und ausgeglichen werden kann. Natürlich ist reine Reproduktion anders zu bewerten als Transfer, das ist dann einer der Unterschiede, die den Sprung von der drei zur zwei zur eins rechtfertigen. Für Dinge wie Rollenspiele, Aussprache, Vorträge habe ich einen Kriterienkatalog, der den SuS vorab bekannt ist. Dazu mache ich mir während der Leistung Notizen, übertrage das später für jeden Schüler einzeln (da trenne ich dann natürlich auch bei Gruppenvorträgen) auf ein Notenblatt, wo ich ankreuze, in welcher Ausprägung welches Merkmal umgesetzt/erfüllt wurde, rechne die entsprechenden Punkte zusammen und notiere zusätzlich zur Note die tragenden Gründe für meine Einordnung, die ich den SuS aber auch immer noch einmal ganz kurz mündlich zusammenfasse bei der Rückgabe. Meist lasse ich meine Klassen ein Teilkriterium bei solchen Leistungen mitbewerten (inklusive Begründung), das schärft meiner Erfahrung nach das Bewusstsein der SuS, worauf zu achten ist, was sich vor allem bei einem erneuten Rollenspiel (Nr.1 im Schuljahr ist deshalb immer notenfrei, um die Kriterien zu verstehen und bewusster beachten zu können) positiv bemerkbar macht. Transparenz ist gerade bei mündlichen Noten mit einiger Arbeit verbunden, nachdem zumindest bei uns die mündliche Mitarbeit mit in die Fachnote einfließen MUSS, gehört das aber dazu. Diesen Teil der Schülerleistung gar nicht zu bewerten scheint mir unfairer bzw. demotivierender zu sein, denn diese Teilnote(n) ist (sind) ja auch eine wertvolle Form der Anerkennung.

    Ich habe jetzt persönlich keinen Zweifel daran, selbst ebenfalls an einer demokratischen Schule zu arbeiten, bei der das aber nicht explizit Teil des Namens ist. Darf ich fragen, wie es zu dieser Namensgebung kam bzw. wo sich diese inhaltlich abzeichnet? Vor allem die Formulierung "erste demokratische Schule Frankfurts" ist ja eine unmissverständliche Wertung der Arbeit aller anderen Frankfurter Schulen, welche inhaltliche Folgen nach sich ziehen wird. Da wäre ich neugierig, wie das ausgestaltet wird.

    (...)

    Ansonsten - unter "freiem Himmel" scheint das Risiko deutlich geringer.

    Zumindest, wenn dabei die Mindestabstände eingehalten werden (können) birgt der Aufenthalt im Freien ein erheblich geringeres Infektionsrisiko. Wo die Mindestabstände nicht einzuhalten sind (ich musste eben kurz in die Stadt- da sind schon wieder die typischen sommerlichen Massen unterwegs, die eng auf eng laufen, stehen oder sitzen; erst ging es da für mich im Abstandsslalom durch und irgendwann dann eben nur noch mit FFP2-Maske) empfiehlt das RKI erst heute wieder solle man dringend MSN tragen.

    Ich habe mir gerade erst erzählen lassen, dass Schulen bzw. Schulleitungen, die keine SuS für die Lernbrücken gemeldet haben sich schriftlich gegenüber den RPs verantworten werden müssen, da das offenbar vom KM als Dienstverweigerung interpretiert wird. Schulen, die dagegen SuS für die Lernbrücken gemeldet haben, aber keine eigenen freiwilligen Lehrkräfte dazumelden können haben nichts zu befürchten (wäre ja auch noch schöner). Das wird für einige Schulleitungen zusätzlichen Ärger bedeuten, denn offenbar haben landesweit recht viele Schulen nicht nur keine Lehrkräfte zur Verfügung stellen können, sondern auch keinerlei SuS zu den Lernbrücken angemeldet (ich erinnere mich gerade nicht mehr an die genaue Zahl, meine aber, es ging um rund ein Drittel der Schulen).

    Wobei heute zu lesen ist, dass die Mehrheit der Neuinfektionen aktuell nicht auf Urlaubsrückkehrer zurückzuführen seien laut RKI. Womöglich passen diejenigen, die tatsächlich wegfahren am Ende besser auf, als diejenigen, die zuhause bleiben und dort Dinge wie Mindestabstände, Hygienemaßnahmen und Abstände fröhlich vergessen, weil alles gar so vertraut ist...

    Danke für die Rückmeldung Ummon . Wenig überraschend, was du schreibst, dennoch traurig, was dafür an Ressourcen draufgeht, die weitestgehend unsinnig verpulvert werden und besser eingesetzt worden wären, um für das kommende Schuljahr gezielte Förderstunden an der eigenen Schule mit den eigenen Lehrkräften (die das so nur ausnahmsweise umsetzen werden) zu ermöglichen und Lehramtsstudenten als zusätzliches Personal zu rekrutieren (Bayern macht das glaube ich im kommenden Schuljahr befristet) für Teamteaching, Förderstunden, Präsenzarbeit bei KuK die nicht selbst in Präsenz tätig sein werden...

    Lies dich für diesen Förderschwerpunkt und deine Fächer in die gültigen Bildungspläne ein. Besorg dir für deine Fächer fachdidaktische Einführungen. Mach dich für Englisch schlau, wie man generell ein Warming Up gestaltet oder Sprechanlässe (monologisch/dialogisch) schafft und brich das runter auf deine Zielgruppe. Lies dich in den Gesellschaftswissenschaften ein zu Mündigkeit als Ziel und der Förderung von Urteilskompetenz. Versuch Anwendungsbeispiele für die Förderschule dazu nachzulesen um besser zu verstehen, was gemeint ist und wie man das ganz konkret angehen könnte. Erfrage an deiner Schule mit welchen Lehrwerken gearbeitet wird (ggf. erhältst du diese schon vorab von der Schule oder in der Bib) und ob es für deine Fächer ein Schulcurriculum gibt, dass du beachten musst (meine künftige Schule hat beispielsweise feste Stoffverteilungspläne für alle Fächer- sehr anfängerfreundlich und sehr abgestimmtes Vorgehen, dafür nimmt es einem natürlich einige Gestaltungsfreiheit). Versuch dich in die schulrechtlichen Vorgaben zur Leistungsmessung und zu Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen einzulesen. Je nach BL wird das in Ref oder Seiteneinstieg nicht thematisiert obgleich du diesen rechtlichen Rahmen berücksichtigen musst.

    Habt ihr vorab Seminarveranstaltungen? Falls ja, könntest du das Seminar anschreiben und um einen Ausbildungsplan bitten. So weißt du, was behandelt wird und welche Themen ggf.komplett offen bleiben und in ausschließlicher Eigenarbeit zu erarbeiten sind.

    Ich wollte das jetzt nicht so ausfern lassen.

    Um es zusammen zu fassen scheint es immer eine Einzelfallentscheidung des Amtsarztes zu sein. Ich habe übrigens nicht vor eine Therapie zu machen. Ich war nur 2 Mal beim Neurologen und der hat mir Antidepressiva verschrieben, die sowohl gegen somatoforme als auch gegen Angststörungen helfen. Ich schätze den Mann auf Mitte 60. Wenn der bald in Rente geht habe ich eh ein riesiges Problem mir noch was schreiben zu lassen, dass meine gesundheitliche Fähigkeit bescheinigt.

    In meinem Studiengang wimmelt es übrigens von psychisch kranken angehenden Lehrern. Wir hatten an einem sentimentalen Abend mal das Thema psychische Erkrankungen, wo der ein oder andere Tacheles redete und ich war erschrocken. Bei uns im Studiengang gilt immer noch: Machst du eine Therapie, kannst du die Verbeamtung vergessen. Das hält sich übrigens hartnäckig. Ich habe Kommilitonen, die so weit gehen, dass sie sich die Antidepressiva und das Ritalin im Darknet beschafft/durch Dritte haben.

    Ich sage euch ehrlich, dass ich aus Angst soweit war, meine Kommilitonen zu fragen, ob sie für meine Beschwerden etwas haben. Dann hat sich aber mein Verstand gemeldet und ich bin zum Arzt gegangen.

    Vielleicht kriege ich dafür in ein paar Jahren die Quittung, aber mein Leidensdruck war (ist) groß.

    Also du willst keine Therapie machen, keine Medikamente nehmen. Hast schon darüber nachgedacht, dir auf illegalem Weg Medikamente zu besorgen, bist dann doch lieber zum Arzt gegangen, weil dein Kopf sich gemeldet hat, der sich jetzt aber nicht meldet und dir sagt, dass du Hilfe auch annehmen musst, damit sie wirken kann? Das finde ich sehr schade für dich.

    Befremdlich finde ich deine Äußerungen zu ADs oder auch Ritalin, welche Kommilitonen sich illegal beschaffen würden. Mir fällt es schwer zu glauben, dass es so etwas häufig genug in deinem Studiengang gibt, dass du das im Plural angeben kannst, aber da ich nie illegale Drogen konsumiert habe, fehlt mir für bestimmte dahinterstehende Haltungen schlichtweg das Verständnis, insofern habe ich derartiges vielleicht nur nie mitbekommen, weil ich sicherlich keine passende Ansprechpartnerin war für Kommilitonen, die zu derartigen Schritten bereits entschlossen waren. :weissnicht: Dennoch solltest du -wenn es das tatsächlich gibt bei euch- diesen Kommilitonen ärztliche Beratung dringend ans Herz legen. Mit selbstdosierten Medikamenten ist generell nicht zu spaßen und Psychopharmaka sind keine Smarties für behandlungsunwillige Studierende. Ich möchte nicht böse sein, aber mein Trollsensor schlägt bei so einer Behauptung an und meldet ernsthafte Zweifel..

    Bei CDL scheint die Angsstörung ja soweit in den Hintergrund getreten zu sein, dass sie damit gut leben/ arbeiten kann.

    Es ist doch besser, wenn jemand (egal wann) eine Therapie macht und dann wieder voll einsatzkräftig ist als wenn er seine Probleme verdrängt, auf die Verbeamtung wartet und dann mit 40 komplett kaputt ist.

    Und wenn man im Laufe seiner Schullaufbahn (erneut) in Therapie muss, dann ist das eben so. Psychische Erkankungen heißt ja noch lange nicht, dass man dauerhaft berufsunfähig ist.

    Und verschweigen würde ich sowas auch nicht ...

    CDL hat keine Angststörung, diese Diagnose hat sich nachträglich- infolge der weiteren Traumabehandlung- als Fehldiagnose herausgestellt. Traumaspezifische Ängste sind nicht dasselbe wie eine Angststörung. Mit dem Trauma kann ich inzwischen aber gut leben und arbeiten, ja.

    (...)

    CDL

    Ich kann mich da nur auf das beziehen, was ich von Lehrkräften (auch Ausbildern bzw. Mentoren) gehört habe.

    Wenn das bei dir (trotz mehrerer Risikofaktoren) geklappt hat, schön. Aber es bleiben trotzdem Risikofaktoren und das hat auch seinen Grund. Denn es ist natürlich nicht Sinn der Sache, jemanden zu verbeamten, damit diese Person dann kurze Zeit später berufsunfähig wird und bis zur Rente irgendwo mit A12/A13 auf Kosten der Allgemeinheit auf anderer Stelle (idR irgendwo in der Verwaltung) durchgeschleppt wird.

    Sicher spielt dabei auch eine Rolle, welcher Bedarf in der jeweiligen Schulart herrscht.

    Stellst du gerade die Behauptung auf, ich wäre mit meiner Schwerbehinderung nicht eingestellt worden, wenn es keinen Lehrermangel in der Sek.I geben würde? Falls ja kannst du dir diesen diskriminierenden Unsinn sehr gerne sparen. Ich habe Bestnoten in beiden Staatsexamina, habe mich nie hinter meiner Schwerbehinderung versteckt und über das erwartbare Maß engagiert, was ich auch weiterhin machen werde. Das ich ganz neben ein Mangelfach meiner Schulart anzbieten habe schadet nicht, eingestellt worden bin ich aber weil ich- mehrere- Schulleitungen im Bewerbungsgepsräch davon zu überzeugen wusste, dass ich eine kompetente und engagierte Lehrkraft bin und als solche eine Bereicherung darstelle für die Schule. Die Schwerbehinderung hat nur einen Effekt gehabt, nämlich das sämtliche Schulen bei denen ich mich beworben habe mich auch zum Vorstellungsgespräch einladen mussten. Bis auf eine Schule, die so verzweifelt war, dass sie jeden Bewerber begeistert begrüßt hat und jemandem mit meiner Leistungsziffer und zufällig nur den Fächern, die sie besonders dringend benötigen natürlich den roten Teppich ausgerollt hat (die haben sich eher bei mir beworben, als umgekehrt), habe ich mich an allen Schulen die mir Einstellungsangebote unterbreitet habe (am Ende waren das vier) gegen mehrere andere, ähnlich leistungsstarke Bewerber durchgesetzt (Auskunft der Schule) und das hätte ich auch dann noch geschafft, wenn der Mangel in der Sek.I weniger groß wäre, weil ich gut bin in meinem Job.

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