Beiträge von CDL

    Dem zweiten Teil könnte ich zustimmen, dem ersten keinesfalls. Ich mag Schnee, kühle Temperaturen, richtige Kälte (wenn ich mich warm einmummeln kann), Dunkelheit mag ich gar nicht (eh sei denn, ich schlafe gerade).


    DUUM hat heute auch schon den ersten Schnee auf den Bergen gesehen.

    Das liegt vlt. auch an euren günstigen Lebensunterhaltskosten. Mit einem EFH im Speckgürtel und zwei Kindern, die Frau dadurch bedingt vlt. sogar "nur" in Teilzeit, sähe die Situation sicherlich noch einmal anders aus; was nicht heißt, dass man in ärmlichen Verhältnissen leben würde.

    Mensch Lehramtsstudent, es ist doch aber klar, dass individuelle Unterschiede bei Lebenshaltungskosten (sei es bedingt durch äußerliche Umstände oder infolge persönlicher Präferenzen) Auswirkungen haben. Ändert aber überhaupts nichts daran, dass man in allen Bundesländer mit A13+ A16, Erfahrungsstufe 10 sehr sehr sehr gut dasteht als Familie und das auch dann noch, wenn man sich am Ende dieses Einkommen mit der pflegebedürftigen Oma und den 5 Kindern teilt (für erstere kann man nichts, letztere sind private Lebenseintscheidungen und damit Teil persönlicher Präferenzen).

    Aus den Antworten entnehme ich, dass Kollegen hier in Deutschland überhaupt keine Vorstellung
    von Schule in verschiedenen Entwicklungsländern haben.
    Habe nicht bedacht, dass sie es auch gar nicht haben können. Woher auch?
    Wenn man nicht vor Ort gelebt hat.

    Ich ziehe die Anfrage zurück.

    Möge es euch allen hier in eurem gesicherten Lebensraum weiterhin gut ergehen.

    Nicht gleich aufgeben. Inzwischen dürften wohl alle gelesen haben, dass es um ein Engagement in einem Entwicklungsland geht. Was sonst an Hintergrundwissen zur Arbeit in (welchem Land?) fehlt könntest du gerne nachreichen. Ist die Stelle gekoppelt an eine Organisation? Wie wird eine Kontinuität der pädagogischen Arbeit sichergestellt? Welche Fremdsprachenkenntnisse sind erforderlich (Englisch? Französisch? Spanisch? ...), welche wären zumindest ergänzend zu Englisch sinnvoll/hilfreich? Wie lange ist die Mindesteinsatzdauer? .... Bislang sind die Informationen deinerseits noch sehr dünn.

    Das bringt dir doch aber viel zu wenig, wenn jemand, der deine Klientel und deine Schulform womöglich gar nicht kennt, nur die Fächer teilt dich bei deinen Entwürfen berät. Grundlegende Fehler bei der Phasierung, Gelenkstellen, Materialien&Methoden vor dem Hintergrund der angestrebten Stundenziele kann dir sicherlich auch jemand anderes aufzeigen, an deiner Schule könnte es aber darüber hinaus gehen und du hast ein Anrecht auf Ausbildung. Frag deinen Mentor gezielt, ob du besprochene Schwächen deines Unterrichts angemessen berücksichtigt hast bei deiner Planung und ob er/sie noch Tipps hat, wie diese weiter zu verbessern wären. Bitte ihn/sie nach dem Unterricht um ein Feedback zur Umsetzung und um Hinweise, woran du weiter arbeiten solltest. Wenn du diese normalen Ausbildungsschritte aktiv einforderst, kann dein Mentor sich kaum verweigern. Darüber hinaus signalisierst du ihm/ihr damit dein Interesse an konstruktiver Kritik und deine Bereitschaft diese umzusetzen.
    Wenn die Unterstützung deines Mentors sich dennoch nicht ändert, dann sprich das Problem im Seminar an oder noch besser: Such zuerst das klärende Gespräch mit deinem Mentor und/oder schließ dich mit Mitanwärtern zusammen und ihr unterstützt euch gegenseitig (keiner weiß schon alles, jeder sieht und weiß aber schon etwas (und zunehmend mehr), so dass "Kardinalfehler" besprochen und eliminiert werden können und zunehmend Feinheiten Beachtung finden) und/oder bitte deine Schulleitung um ein Gespräch (vorher auf jeden Fall mit dem Mentor das 4-Augen-Gespräch suchen!!!).

    Zwei Stichworte: Oberstufenkurse mit Klausuren ; AbiturFür diese gibt es nicht einmal ansatzweise etwas Vergleichbares an der Grundschule.
    Das heißt nicht, dass dort nichts geleistet wird. Aber die Korrekturbelastung (zeitlich) und die Komplexität der Tätigkeit (Klausuren konzipieren korrigieren, bei denen die Punktevergabe über das abhaken von richtig / falsch hinausgeht.) Ich merke das immer, wenn ich einen Test in der 5. Klasse korrigiere, das geht schnell und nebenher kann ich Musik hören oder sonstetwas schauen.
    Wenn ich Chemie oder Biologie Oberstufe korrigiere, wo die SuS komplexen Satzbau verwenden und man immer sehr viel überlegen muss, ob und wieviel Punkte eine Lösung verdient, muss ich sehr konzentriert sein.
    Also wenn (!) man gleiches Gehalt ansetzt, dann muss man dafür am Gymnasium die Pflichtstunden um mindestens 5 pro Woche reduzieren.
    Ich behaupte eh, dass Grundschullehrer A13 und Gymnasiallehrer A14 bekommen sollten, um den gestiegenen Anforderungen (bei gleichzeitig keiner massiven Reduktion der Pflichtstunden) gerecht zu werden.

    Zumindest in BW (und irgendwie gehe ich davon aus, auch in den 15 anderen BL) haben die GS-Lehrkräfte doch bereits die höchsten Deputatsverpflichtungen bei einer Vollzeittätigkeit und die Gym-Lehrkräfte die geringsten. Diese Art von Ausgleich über die Deputatsverpflichtung gibt es also längst. Zusätzlich wird aber auch noch über das Gehalt differenziert, was meines Erachtens unangemessen ist, denn jede Schulart hat nun einmal ihre besonderen Herausforderungen und Belastungen und nur mit dem Aufwand für Oberstufenkorrekturen allein lässt sich solch eine doppelte Unterscheidung nicht rechtfertigen. Ein Blick auf die aktuelle Regelstudienzeit (3 Jahre Bachelor + 2 Jahre Master in allen Lehramststudiengängen in BW) zeigt, dass auch die früher oft noch mit herangezogene unterschiedliche Regelstudienzeit als Begründung nicht (mehr?) taugt.
    (Wenn man das vergleichen möchte mit Vorgehensweisen in der sonstigen Arbeitswelt, muss man sich beispielsweise anschauen, ob und wie die Bezahlung oder Arbeitsbedingungen von z.B. Architekten (oder anderen Berufen) mit FH-Abschluss sich von denen mit Uni-Abschluss unterscheidet und wie diese gerechtfertigt werden. Andere Ausbildung, verschiedene Schwerpunkte, dennoch am Ende beides Vertreter desselben Berufsstands.)

    Hallo,


    ich bräuchte jemand, der mir bei den Entwürfen hilft.

    Würde mich freuen, falls jemand Interesse hat.

    MFG

    Was spricht gegen die Mentoren an deiner Ausbildungsschule? Die bekommen im besten Fall sogar eine Entlastungsstunde für die Unterstützung und Ausbildung von Referendaren, kennen eure Klientel, euren Bildungsplan, deine Seminarlehrer... Mal eben noch nebenbei übers Internet Referendare anderer Schulen mit auszubilden hat wohl kaum ein Kollege Zeit und ist auch weder nicht der Sinn eines Internetforums, noch die Art und Weise, wie das Referendariat funktionieren kann. Punktuelle Hilfestellung mal bei einer Unterrichtsplanung kann man durchaus forumsöffentlich erfragen, der Rest sollte Teil der an deiner Schule stattfindenden Ausbildung sein.

    Hallo, wir suchen in Köln eine Vertretung für eine Klassenleitung für 3 Monate Anfang 2020.
    Kleine Schule (Sek1), nette Kollegen und ganz tolle Schulleitung. Fächer sind beliebig. Erfahrung an Hauptschulen ist erwünscht.

    Wäre das in einem eigenen Thread nicht besser aufgehoben? Der Titel dieses Threads verweist schließlich auf BW und Reutlingen, nicht auf NRW und Köln, was es unwahrscheinlicher macht, dass potentielle Kandidaten über deinen Beitrag stolpern Mila.

    Fußball oder Eishockey direkt in der Halle /im Stadion finde ich genial, schaue ich mir im TV beides selten bis nie an. Biathlon liebe ich im TV, muss ich live nicht unbedingt gesehen haben glaube ich.


    Welches Fußballspiel (wer gegen wen) war das erste Spiel, dass du um Stadion gesehen hast?

    Och, die sind schon ganz putzig (meine Schwester und ich hatten mal eine), allerdings mit schrecklich kurzer Lebensadauer (2 Jahre sind schon vergleichsweise lang), insofern würde ich mir auch keine mehr zulegen. Meine Frau Hund ist 7,5 Jahre alt, mindestens 10 habe ich mit ihr vereinbart (ab dann nehme ich jedes Bonusjahr dankend). Ich leide zu sehr, wenn ein Tierchen stirbt, um solche kurzen Lebenszyklen ertragen zu können.


    Was für Haustiere hattest du schon im Leben und wie viele maximal gleichzeitig? (Flöhe zählen nur in Form eines Flohzirkus´. )

    In anderen Berufen bekommen doch auch Männer und Frauen gleich viel Geld. Diese Gender Pay Gap-Geschichte hat doch nur damit zu tun, dass Frauen tendenziell häufiger in Teilzeit gehen und sich für "weichere" Disziplinen entscheiden, was sich doch auch im Lehrerberuf widerspiegelt, oder?

    Nein, soweit ich es verstanden habe, nicht. Dass man in TZ weniger verdient, ist ja logisch. Aber häufig verdienen Frauen auch in der selben Position mit derselben Arbeitszeit weniger.

    https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbe…er-pay-gap.html

    Der Gendner Pay Gap ist nicht annähernd so groß wie oft angegeben, da man eben beispielsweise Teilzeittätigkeiten entsprechend rausrechnen bzw.mumrechnen muss, zumindest die Sozialwissenschaftler hier im Forum sind sich aber meine ich recht geschlossen einig, dass es diesen gibt, einige andere widersprechen bei jeder sich ergebenden Möglichkeit lautstark. Bei Interesse einfach selbst einlesen und ein eigenes Urteil bilden, ehe hier die hundertste Debatte darüber entbrennt. ;)

    Privat: Manchmal, wenn ich nicht frühzeitig die Zeit finde Weihnachtseinkäufe zu erledigen (normalerweise habe ich die bis Ende November ganz entspannt zusammen, so dass ich die Vorweihnachtszeit privat als entspannt wahrnehme, bin dieses Jahr einkaufstechnisch auf der Zielgeraden, also alles gut).
    Beruflich: Seit ich in den Schuldienst gewechselt bin sehr, da sich vor Weihnachten doch viele Klassenarbeiten, Tests, Ausflüge zu externen Lernorten, Schulprojekte die ich organisiere usw. ballen, während gleichzeitig die SuS infolge der hohen Arbeitslast immer müder, angestrengter, unaufmerksamer werden, so dass die pädagogische Arbeit zunimmt und mehr Kraft kostet.


    DUUM schafft es die Vorweihnachtszeit tiefentspannt wahrzunehmen.

    Jetzt wird mir auch klar, weshalb hier so viele übers Geld klagen, während ich mich wie die Made im Speck fühle. Der Vergleich mit anderen ist letztendlich das, was Menschen zufriedenstellt, sagt man doch immer :D


    Der Vergleich mit anderen oder auch die Auswüchse einer auf Ellenbogengesellschaft, die an zu vielen Stellen Konkurrenz vor soziales Miteinander stellt, was Sozialneid befördert. Sich mit anderen Berufsgruppen zu vergleichen wird nie befriedigend sein, weil man immer genügend Beispiele wird finden können wo man - gefühlt oder tatsächlich - schlechter wegkommt. Lehrer nagen nicht am Hungertuch, verdienen deutlich oberhalb des Existenzminimums (und das in allen Bundesländern, mit A- oder E-Gehalt und an allen Schularten), haben eine deutlich komfortablere Rentensituation als die Mehrheit der Bundesbürger und werden auch nicht unterbezahlt für ihre Ausbildung, egal wer mit welchem Studium/Ausbildung, welcher Laufbahn und welchen Arbeitsbedingungen mehr verdient. Diese Neiddebatte wirft wirklich ein extrem schlechtes Licht auf unseren Berufsstand.

    Und da es offenbar ach so relevant ist für die Wertigkeit der Argumente wie hoch das Einkommen des sozialen Umfelds ist: Ich habe in meinem Freundes-, Bekannten- und Familienkreis Bürokaufleute, Reinigungskräfte, Handwerker und Handwerksmeister, Lehrer diverser Gehaltsstufen, Top-Manager internationaler Großkonzerne etc. Die Gehaltsspanne ist mir bewusst, auch ohne deren Gehaltszettel gesehen zu haben und ich kann mich entsprechend einordnen finanziell. Vor allem aber weiß ich, was es bedeutet aufstockend ALG II zu beziehen weil das Gehalt unterhalb des Existenzminimums liegt, ich weiß, wie man sich fühlt, wenn man endlich nur noch von seiner Hände (und seines Geistes) Arbeit leben kann und sich sogar Dinge wie Urlaub, Auto, den Einkauf im Bioladen etc. leisten kann. Wer ständig meint zu wenig zu haben soll sich mal ausrechnen, wieviel er mit ALG II hätte und einen Monat davon leben. Das reduziert das Bedürfnis jammern zu wollen ganz enorm!

    Ich habe heute morgen bei NDR ein Interview mit Andreas Schleicher (Pisa- Koordinator) gehört, in dem er dafür plädierte, Klassenfrequenzen zu erhöhen, um so Lehrerstunden für Doppelsteckungen, kollegialen Austausch und Hospitationen zu generieren.
    Das finde ich gar nicht mal so schlecht.

    Wie ist das zu verstehen, also was ist damit gemeint "Klassenfrequenzen zu erhöhen"?

    Ich habe während meines Erststudiums auch Nachtschicht gearbeitet (bei der magentafarbenen Telefonauskunft im Callcenter). Die gingen immer bis 5 Uhr morgens. Die Zuschläge sind natürlich gut wenn man Nachtschichten macht, die Übermüdung durch den ständigen Wechsel zwischen den Nachtschichten am WE und den "Tagschichten" mit Vorlesungsbeginn 3x wöchentlich um 8 Uhr hat mich aber völlig ausgelaugt, so dass ich mir letztlich eine andere Stelle mit besseren Arbeitszeiten gesucht habe.

    Sprich nochmal mit deinem Arbeitgeber @Jasmin86 wegen der Arbeitszeiten, deute vielleicht an, dass du sonst darüber nachdenken müsstest, dir eine andere Arbeitsstelle zu suchen. Die aktuelle Einstellungssituation in vielen Bereichen macht es ja etwas leichter, das offen anzusprechen, da Arbeitgeber einen oft nicht komplett verlieren möchten.

    Es kommt drauf in welcher Preislage der Container für die Notunterkunft liegt. Ich habe auch schon mal zwei Halbjahre containert, das waren billige Dinger mit schlechter Akkustik, bei denen man im sich im Sommer wie ein Brie in der Sonne gefühlt hat.

    In solchen Containern habe ich in einem meiner Praktika im Studium unterrichtet. Die waren im Winter konstant zu kalt, ab dem Frühsommer eine Sauna mit unerträglichen Luftverhältnissen bei gleichzeitig sehr anstrengender Akkustik. Allerdings war das kein Gebäudebau in Containerbauweise, sondern reine Container als provisorische Klassenräume in einer Bauphase. Wenn ihr einen Gebäudebau aus Containern habt, sollte dort (hoffentlich) besser gedämmt worden sein. (Wobei unser Neubau auch ganz ohne Containerbauweise von Mai-September durchgehend Klassenzimmersaunen anbietet, während im Winter verschiedene Zugänge gesperrt werden müssen, wegen der Rutschgefahr (Böden in manchen Eingangsbereichen nur im Hinblick auf trockene, warme Temperaturen optimiert.).)

Werbung