Aktuell nicht (mehr), habe aber Phasen, in denen ich wochenlang kein Fleisch oder Wurst esse, bis dann plötzlich die große Lust auf ein richtig schönes Steak o.ä. als Geschmackserinnerung den Einkauf beeinflusst.
DUUM hält Veganer für Fanatiker.
Aktuell nicht (mehr), habe aber Phasen, in denen ich wochenlang kein Fleisch oder Wurst esse, bis dann plötzlich die große Lust auf ein richtig schönes Steak o.ä. als Geschmackserinnerung den Einkauf beeinflusst.
DUUM hält Veganer für Fanatiker.
Klar trägt der Schuldienst etwas zum Gemeinwohl bei - allerdings nicht auf der selben Stufe wie zum Beispiel Notärzte, Rettungssanitäter oder Altenpfleger, die Leben retten, verlängern oder lebenswerter machen.
Gewagte Aussage, wenn man einmal bewusst über den Wert von Bildung nachdenkt und den lebenslangen, immateriellen Wert, den diese an sich bereits darstellt, die Türen, die wir Heranwachsenden dadurch öffnen können und die diese sich vor allem in der Folge auch selbst zu öffnen lernen. Kein Notarzt, Rettungssanitäter oder Altenplegerkann seinen Beruf ausüben ohne vorher vielen fähigen Erziehern, Lehrkräften oder auch Dozenten und Ausbildern begegenet zu sein und von ihnen gelernt zu haben.
(Und btw: Der Schuldienst ist mein Beruf, meine Hobbies kann ich zwar teilweise auch schulisch einbringen, Schule ist aber mit Sicherheit keines meiner Hobbies.)
Zumindest in Freiburg wo ich studiert habe ist es meine ich im Bachelor/Master inzwischen so, dass es inzwischen eine eneg Kooperation mit der Uni Freiburg gibt: Fachwissenschaftliche Kurse werden zunehmend von der Uni angeboten und dort auch von den PH-Leuten wahrgenommen, wärhend die PH neben Pädagogik und päd.Psychologie die Fachdidaktik anbietet (auch für die Gym-Leute). Wäre aber eine Frage für eine Studienberatung.
Letztlich ist die zentrale Frage, was dein Plan A ist: Wenn der PLan A gymnasiales Lehramt ist, wird es die Uni, bei den beruflichen Schulen Uni oder PH, bei Sek.I die PH. Ehe du Plan A nicht kennst, würde ich nicht anfangen Plan B zu suchen. Was eine Anerkennug bei Hochschul- oder Studiengangwechsel anbelangt: Wenn die Kurse passen zu dem was an der anderen Uni/in dem anderen Studiengang verlangt wird, werden dir PH-Kurse genauso anerkannt wie Uni-Kurse oder genausowenig wie Uni-Kurse.
Überleg dir erstmal, wie Plan A lauten soll, fang Plan A an, wenn dir dann danach ist, überleg, welchen Plan B es geben könnte. Erst Schritt eins, dann Schritt zwei, dann Schritt drei. ![]()
Nein, ich weiß nicht, in welchen anderen BL Sek.I-Lehrer A13 und wo sie A12 verdienen, war für mich nie relevant (ich hänge vielleicht nicht an der allernächsten Scholle, aber durchaus an meinem BL). Darüber würde ich mir an deiner Stelle aber auch nicht schon vor dem Studium den Kopf zerbrechen, denn das kann bis du fertig bist komplett anders aussehen. Zuletzt hat MeckPomm meine ich komplett für GS und Sek.I auf A13 hochgerüstet, um in Zeiten des Lehrermangels konkurrenzfähig zu sien als Arbeitgeber, da könnten durchaus noch andere BL nachziehen.
Was die aktuelle Studienordnung Sek.I BW anbelangt: Momentan studiert man da regulär nur zwei Fächer, die eben auch zwei schulische Nebenfächer sein können. Für die Schulen wie geschrieben suboptimal. Die Studienordnungen werden aber alle paar Jahre mal geändert. Zweifach-Absolventen gab es auch schon in der Vergangenheit (da allerdings war meine ich ein schulisches HF Pflicht), ich war in einer Studienordnung, wo alle drei Fächer studieren mussten, davon musste eines ein schulisches HF (M/D/E/F/AES/T) sein. Ich nehme an, zumindest die Verpflichtung ein schulisches HF zu studieren wird recht schnell wiederkommen. Angesichts der Menge an fachfremdem Unterricht in der Sek.I schadet es auch nicht, wenn die Lehrkräfte von vornherein drei Fächer mitbringen.
Interessante Zusatzqualifikationen: Die ändern sich natürlich auch immer mal wieder. Momentan ist z.B. Erfahrung in der Migrationsarbeit ein Einstelllungsplus, DaZ-/DaF-Lehrbefähigung, aber auch mit Bili-Ausbildung kann man meine ich etwas punkten. Wenn du eine Sprache studierst, wäre insofern Europa-Lehramt eine Option, um dich für den Bili-Bereich zu qualifizieren (wobei man aktuell die Bili-Ausbildung auch ohne Studium erst im Ref absolvieren kann.)
Persönlich würde ich die Entscheidung was ich studiere aber nicht so stark von Einstellungschancen- die sich nunmal immer noch ändern können- abhängig machen, sondern vor allem von persönlichem Interesse, Neugier, Begeisterung, dem Maß deiner intrinsischen Motivation dich in das entsprechende Studium zu stürzen, Bücher zu wälzen und regaleweise Themenbereiche zu bearbeiten, weil du einfach wirklich etwas wissen und verstehen willst, dass dich mitreißt und begeistert. Immerhin musst du 5 Jahre Fachstudium durchhalten. Zumindest mir wäre das ohne entsprechende Wissbegier und Leidenschaft nicht möglich gewesen. Da mag jeder etwas anders ticken, ich kann es aus Erfahrung aber nur empfehlen, denn nicht nur macht echtes Interesse die eigene Lernarbeit leichter und hilft dir dich umfassender einzulesen, weil du vielleicht immer mal wieder mehr, als nur das Pflichtprgramm bearbeitest, sondern deine Begeisterung ist später auch die Basis um deine SuS zu begeistern. Natürlich kann man sich das auch als Arbeitshaltung entwickeln, leichter ist es aber, wenn es bereits in dir vorhanden ist.
(Und ja, die Fragen hatte ich übersehen, weil sie in dem Zitat geschrieben sind, so dass ich sie überlesen hatte. Du kannst einen Beitrag mehrfach zitieren und bearbeiten, damit du auf Einzelbausteine reagieren kannst, ohne ins Zitat reinzuschreiben.)
Abgesehen davon denke ich, dass jedes Fach etwas zum Gemeinwohl leistet.
Womit du deine eigene Nachfrage von oben nach der Gemeinwohlorientierung bei der Fächerwahl ad absurdum führst, aber sei´s drum.
Und wenn man nur ans Wohl der Gesellschaft denkt, sollte man vielleicht eher Altenpfleger oder Rettungssanitäter werden.
Schriebst du nicht eben noch selbst, dass doch jedes schulische Fach etwas zum Gemeinwohl leiste? Wäre damit nicht der Schuldienst - neben vielen anderen Berufen- geradezu prädestiniert dafür sich für Gemeinwohl einzubringen? Ist die Bildung und Erziehung von Kindern, jugendlichen und jungen Erwachsenen in deinen Augen kein Beitrag zum Gemeinwohl?
Nein, aktuell keine Chance mit Sek.II-Abschluss in der Sek.I mit Ausnahme der GMS. (Auch das kann sich immer mal ändern, je nach Bedarfen, ist aber eben der aktuelle Stand.)
Wobei ich auch ein paar Mal gelesen habe, dass die Realschule sich auf einem absteigenden Ast befindet?
Bezogen auf was?
Klar, in den Städten wandert mehr oder minder alles was Füße hat mangels verpflichtender GS-Empfehlung an die Gymnasien, die dann eben in 5/6 fleißig durchsieben und weiterreichen an die Sek.I-Schulen. Das hat Auswirkungen auf Anmeldezahlen, ohne Zweifel, aber nicht in schulartbedrohlicher Art und Weise. Ich bin an einer RS im ländlichen Raum, wir stehen da wie eine Eins, trotz mehrerer alternativer Schularten in unserem Einzugsgebiet.
Ich denke auch, dass man die Klientel der verschiedenen Schularten nicht vergessen darf: Längst nicht alles, was am Gym klappt, funktioniert auch in der Sek.I, an Förderschulen oder auch beruflichen Schulen genauso.
Wenn ich von meiner Klientel ausgehe: Nicht wenige sind nur deshalb an der Realschule und nicht am Gym, weil es massive Verhaltensprobleme gibt. Die Gymnasien schulen im Zweifelsfall rigoros ab, wir arbeiten dann bis zum Abschluss mit den SuS (Abschulung gibt es nicht in der Sek.I, nur freiwillige Wechsel möglich) und schaffen es im Idealfall solche Verhaltensprobleme soweit aufzubrechen, dass solche SuS im Anschluss tatsächlich noch ein berufliches Gymnasium erfolgreich besuchen können, das ihrem kognitiven Potential entspricht.
Ja, die Mehrheit der SuS würde ich auch als kooperationsbereit beschreiben, es gibt aber eben auch andere Exemplare (die vorraussichtlich nach der GS seltener am Gym landen dürften als an den anderen Schularten), deshalb gelten ja auch bei uns zumindest z.B. klassische Hautpschullehrer als echte Experten der pädagogischen Arbeit, weil viele von ihnen mit genau so einer Klientel teilweise in Klassenstärke umgehen und erfolgreich arbeiten können. (Meine Schule hofft noch immer darauf einen klassischen Hauptschullehrer zu ergattern, damit neben den SuS das gesamte Kollegium von dieser Expertise profitieren kann.). Diese "anderen Exemplare" nehmen dann auch schonmal jeden Hinweis auf ihr störendes Verhalten hoch persönlich, weshalb sie die Frage "Habe ich dich respektlos behandelt?" bereits von sich aus mit einem klaren "ja" beantworten würden mangels entsprechend ausgebildeter Kritikfähigkeit und Selbstreflexion.
Ich arbeite sehr viel in der Weise die du immer wieder beschreibst @keckks, durchgegend würde das aber, zumindest bei meinen SuS diesen nicht gerecht werden können angesichts ihrer Vorraussetzungen und bliebe erfolglos.
Das redest du dir vielleicht ein. In erster Linie bin ich mir selbst Rechenschaft schuldig und muss meine Berufs- bzw Fächerwahl so ausrichten, dass ich zufrieden bin und 40 Jahre durchhalte. Wenn du ehrlich bist, hast du dich auch daran (und vielleicht auch an den Fächern mit guten Zukunftschancen) orientiert. Oder hast du deine Fächerwahl am Allgemeinwohl orientiert?
Da ich (neben einer Sprache) Gesellschaftswissenschaften unterrichte: Ja, da hat durchaus auch der Aspekt etwas zur Mündigkeit beizutragen und damit einen Gemeinwohlbeitrag leisten zu können mit eine Rolle gespielt abgesehen von meinem simplen Interesse, meiner Begeisterung und meiner Leidenschaft für meine Fächer. Für mich waren weder Einstellungschancen noch künftige Aspekte von Korrekturen und Co. (die man sowieso erst realistisch einschätzen kann, wenn man sie selbst zu schultern hat) relevant. Einstellungsaspekte haben tatsächlich erst eine Rolle gespielt, als ich über eine weitere universitäre Laufbahn und Promotion nachgedacht habe gegenüber einem Ref (wobei auschlagggebend an dieser Stelle die Art der Arbeit und der Zielgruppe war und nicht Einstellungsaspekte).
"Rausschmeißen" geht halt nur bei SuS, die nicht direkt abhauen oder durchs Schulhaus flitzen und dieses zerlegen. Habe vereinzelt schon SuS rausgeschickt, die dann direkt vor der Tür an einem Tisch saßen und die Unterrichtsaufgaben alleine, schriftlich zu erledigen hatten. Alle 5-10min mal kurz rausschauen, damit sie noch da sitzen und sich beaufsichtigt fühlen dürfen, dann passt das von der Aufsichtspflicht her bei denjenigen ohne weitere Verhaltensauffälligkeiten. Bei den anderen bleibt dann die Tür offen in so einem Fall, damit ich sie konstant im Blick behalte und sie mir nicht stiften gehen oder ich setze sie im Klassenraum an einen Einzeltisch ganz am Rand. In einem Einzelfall musste ich einmal jemanden aus meinem Unterricht (war schon Gastunterricht, wegen Ausschlusses aus der eigenen Klasse für den Tag) ausschließen und zur weiteren Beaufsichtigung ins Rektorat bringen, weil weiterer Gastunterricht nicht tragbar war vom Verhalten her. (Gab als Folge des exzellenten Verhaltens auch dem SL gegenüber dann direkt mal noch Rektoratsarrest am Folgetag.)
@Lehrerin2007 : Ich sehe du bist am Gym, da verstehe ich jetzt nicht unbedingt, inwiefern die Aufsichtpflicht per se das Argument gegen ein "Rausschmeißen" sein soll. Alter-Reife-Situation sind die Parameter der Aufsichtspflicht. Gerade am Gym sollte man da von der Klientel her häufiger als an den anderen Schulformen zumindest vom Verhalten und der Reife her zum Ergebnis kommen, dass 5-10min unbeaufsichtigt vor der Tür funktionieren. Ob man das dann auch vom pädagogischen Konzept her machen möchte ist dann eine andere Frage (für mich persönlich ist das nicht das bevorzugte Mittel der Wahl, da ich mich in der Verantwortung sehe erstmal alles zu versuchen, um es auch störenden SuS zu ermöglichen sich wieder in den Griff zu bekommen und am Regelunterricht teilzunehmen im Sinne ihres Bildungsrechts, insofern setze ich diese wenn es nicht anders geht erst einmal in der Klasse an einen Einzelplatz, was bei den meisten SuS auch schon ausreicht, v.a. da ich prinzipiell die Eltern direkt nach Schulschluss informiere, wenn ich SuS aus dem Klassenraum schicke und sie vor der Tür weiterarbeiten müssen. Das wollen die Meisten vermeiden.).
Nur Sachgegenstände, die ersetzbar sind, keine Menschen, also nein, nichts richtig Wertvolles.
DUUM genießt gerade auch noch sein letztes Sommerferienwochenende.
Also zumindest ich (Sek.I, BW) kenne den Begroff der "Unterrichtserlaubnis" bislang nicht, nehme aber an, dass dieser eben der Abgrenzung dient von der regulären Lehrbefähigung, die wir eben am Ende eines erfolgreichen Referendariats für unsere Fächer erlangen. Als Nachweis darüber dient das Zeugnis über das 2.Staatsexamen bei uns.
Hast du schon mal deine Gewerkschaft in der Frage angesprochen (oder dein Kollege)? Könnte durchaus sein, dass die das als potentielles Problem im Umgang mit Seiteneinsteigern bereits auf dem Schirm haben.
Witzige Frage. Momentan habe ich den Eindruck von allen die mir spontan einfallen eine klare Ahnung zu haben, ob sie Männlein oder Weiblein sind (ob´s dann jeweils stimmt sei dahingestellt). In der Vergangenheit lag ich- wie ich inzwischen weiß- schon tüchtig daneben bei MeerschweinNele, O.Meier und Steffda. (Bei keckks bin ich mir ganz sicher, bei Kapa ziemlich sicher bzgl.des biologischen Geschlechts.
)
Nachdem ich auch schon ein paar Mal hier im Forum geschlechtlich falsch zugeordnet wurde:
Woran machst du- abgesehen vom Usernamen- fest, ob jemand wohl ein Mann oder wohl eine Frau ist?
(...)
Das mit dem "Fliegenschiss" habe ich aber übrigens auch anders verstanden, als es immer gerne unterstellt wird. Damit sollte, das denke ich doch, ausgesagt werden, obwohl ich ja die AfD ungern verteidige, dass die deutsche Geschichte, wenn man so will, die "große deutsche Geschichte" aus mehr besteht als aus 12 Jahren Nazidiktatur, (...) Das alleine ist für mich noch keine Verharmlosung der Nazi-Diktatur. Ich finde, da wir einfach künstlich eine Aussage verdreht, fehlinterpretiert und aufgebauscht.
(...)
Genau, getreu dem Motto "Man wird ja wohl noch sagen dürfen..." Kippelfritze. ![]()
Ich informiere mich mal ob man auf Realschullehramt ein Drittfach wie Englisch studieren kann.
Ja, kann man. Nennt sich Erweiterungsfach dieses 3.Fach im aktuellen 2-Fach-Studium (wird sich bestimmt auch wieder ändern, denn diese Prüfungsordnung mit lediglich zwei Fächern und womöglich nur zwei Nebenfächern ist schulisch gesehen mehr als nur supotpimal für die Sek.I, die wird also mit Sicherheit ziemlich schnell wieder modfiziert werden, spätestens, wenn die ersten entsprechenden referendare an den Schulen landen und diese Rabatz machen, weil sie solche Kombinationen im vollen Deputat nicht vernünftig verplant bekommen).
Hört sich beruhigend an, dass Sek.I in Baden Württemberg mit A13 beginnt.
Tut mir Leid für mein Unwissen, was ist nochmal SL? Auf berufliche Gymnasien kann man sich gezielt bewerben, wenn man Gymnasiallehramt studiert hat?
Wie wahrscheinlich wäre es ungefähr, dass wenn ich mich gezielt an Realschulen bewerbe, auch eine Stelle bekomme?
Sollte man auch hier möglichst ein Kernfach dabei haben, selbst wenn die überbelegt sind?
An der PH Karlsruhe und PH Weingarten wird Ethik und Wirtschaft als Kombi angeboten. In Weingarten sogar schon im Sommersemester.
Nach dem Sek.II-Studium kannst du dich in BW entscheiden, ob und das Ref an allgemeinbildenden oder beruflichen Gymnasien absolvieren willst. Mit Wirtschaft könnten da ja auch Wirtschaftsgymnasien eine Option sein. Mangel herrscht an den beruflichen Gymnasien aber eben auch nicht mehr/anders als sonst an den Gymnasien.
Wenn du Lehramt in BW stduiert hast und hier nach dem Ref eine Stelle willst, dann kannst dich dich zum einen schulscharf bewerben, zum anderen über das Listenverfahren auf Zuteilung einer Planstelle in dem von dir angegebenen Bereich in deinen Fächern hoffen. Aktuell bekommt man in der Sek.I problemlos eine Stelle vorausgesetzt man hängt nicht an seiner heimischen Scholle, ist bereit auch ländlichen Raum/an einer GMS zu arbeiten und hat im Idealfall natürlich wenigstens ein Mangelfach (habe ich z.B. mit Franz aktuell) oder eine interessante Zusatzqualifikation. Gezielt Realschule verringert die Auswahl natürlich, auch da haben in meinem Kurs aber alle eine Stelle bekommmen, die wirklich eine wollten. Wie das sein wird, wenn du mit dem Studium fertig bist kann dir natürlich niemand garantieren. Die Chancen auf Einstellung werden natürlich in der Sek.I auch wieder schlechter werden, weil die große Pensionierungswelle bei uns durch ist. Nach Aussage des RPs vor einem halben Jahr, wird es aber sicherlich noch ein paar Jahre lang gut möglich sein eine Stelle zu ergattern (wenn auch nicht so gut, wie wohl noch die kommenden 1-2 Jahre), ehe - falls sich an Dingen wie Klassengrößen etc. nichts ändert, was immer sein kann- das Fenster sich erstmal wieder schließt in der Sek.I.
In der RS würde ich dir ungeachtet der aktuellen Prüfungsordnung, die es möglich macht lediglich zwei Fächer und da auch zwei schulische Nebenfächer zu studieren raten ein schulisches Hauptfach als 3.Fach dazuzunehmen. Mit zwei kleinen Nebenfächern die- egal ob am Gym oder in der Sek.I- nur 1-2stündig im Schuljahr unterrichtet werden ein volles Deputat zu füllen ist nicht ganz leicht für Stundenplaner und kann unter Umständen dazu führen, dass du mit Teilstunden an eine andere Schule abgeordnet wirst.Mit einem zusätzlichen Kernfach bist du auch bei einem vollen Deputat besser verplanbar, vielfältiger einsetzbar (gilt für Sek.I wie Gym) und kannst ganz nebenbei auch ggf.die Anzahl der von dir unterrichteten Klassen senken, weil du in einer Klasse mehrere Fächer erteilen kannst. Die PH Weingarten kenne ich zwar persönlich nicht, sie hat aber zumindest in Poltik in der FD einen exzellenten Ruf und wurde auch von einem meiner Mitanwärter aus Wirtschaft immer wieder sehr gelobt.
Keiner hat eine Glaskugel, aber gerade heute stand in der Zeitung, dass Lehrer an Realschulen gesucht werden (warum angeblich nicht an GMS kam mir allerdings seltsam vor). Ob das in einigen Jahren auch noch gilt - keine Ahnung. Auf der anderen Seite hat unsere letzte Referendarin mit Bio/AES (Hauswirtschaft) / Wirtschaft nur schwer eine Stelle bekommen (musste sich verpflichten Mathe fachfremd zu unterrichten)
Ja, solche Fälle wie von eurer letzten Ref gibt es natürlich momentan auch. Das hängt dann aber letztlich mit dem Bewerbungsverhalten zusammen und weniger mit den Fächern: Wer sich in der letzten Ausschreibung tatsächlich landesweit in allen Verfahren beworben hat in der Sek.I, hat auch eine Stelle angeboten bekommen. Eng wurde es bei uns im Kurs nur bei denjenigen, die erst als ihnen Stellen angeboten wurden festgestellt haben, dass sie tatsächlich ja örtlich ja gar nicht so mobil sind, wie sie das im Bewerbungsverfahren angegeben hatten und dann Stellen ausgeschlagen haben, die genau in den Orten lagen, die sie angeblich auf jeden Fall zugewiesen bekommen wollten.
Wenn Hauptschüler nichts für dich sind, dann streich die beruflichen schulen besser auch. An eigentlich allen beruflichen schulen die ich kenne, übersteigt der Anteil der Hauptschüler+ehem. Förderschüler den Anteil der SuS mit realschulabschluss aufwärts deutlich.
Stimmt einerseits, andererseits ist der TE selbst ehemaliger Hauptschüler. Wer weiß, vielleicht hilft es mit Abstand die Klientel zu betrachten, um sich daran zu erinnern, wie wichtig es für ihn selbst war gute und motivierte Lehrkräfte zu haben und der Funke springt über.
Bezügestelle anrufen und klären. Mal ganz abgesehen davon, dass ich ganz persönlich die Grundhaltung von einem finanziellem Irrtum einer anderen Stelle unrechtmäßig profitieren zu wollen nicht nachvollziehen kann, kannst du so gesichert klären, ob es dir entweder aus dir bislang unbekanntem Grund X doch bereits zusteht oder eben vermeiden, dass du wenn es auffällt (und das wird es mit Sicherheit früher oder später, deine Bezügestelle hat schließlich nichts zu verschenken) das Geld zurückzahlen musst (hoffentlich dann samt kritischen Fragen zur persönlichen Redlichkeit).
Realschule kann ich mir auch vorstellen, fände es nur schade, wenn man für die gleiche Mühe (?), weniger verdienen würde
Das Fragezeichen kannst du an der Stelle getrost streichen: Die Aufgaben in GS, Sek.I, Gym, SBBZ oder beruflichen Schulen mögen teilweise verscheden sein, Mühe geben sich die Lehrkräfte aber überall im Regelfall und wären es wert entsprechend alle A13 zu verdienen.
Aktuell beginnt man in der Sek.I mit A13, am Gym mit A13+, das ist geringfügig höher als in der Sek.I, ist aber nicht weltbewegend mehr muss man ehrlicherweise sagen. Den Hauptunterschied machen dann die Beförderungslehrämter die es am Gym gibt (in der Sek.I gibt es nur für SL und Stellvertreter mehr) und die Deputatsstunden (je "niedriger" die Schulart, desto höher die Deputatsstundenzahl für eine Vollzeitstelle). Bei den beruflichen Schulen gibt es meine ich teilweise (wenn man in der Sek.II eingesetzt ist) dieselben Beförderungsmöglichkeiten wie am Gym (an den beruflichen Gymnasien natürlich in jedem Fall) und damit auch dieselben Verdienstmöglichkeiten.
Schau dir die Schularten an und schau dir vielleicht auch einfach mal noch eine Verdiensttabelle für die verschiedenen Schularten an und lass die durch einen Gehaltsrechner laufen. Du wirst sehen, am Ende nehmen sich zumindest bei A13 Gym und Sek.I nicht so entscheidend viel, dass das allein auschlaggebend für die Wahl der Schulform sein sollte. Wenn du am Gym theoretisch mehr verdienst, praktisch aber keine Planstelle ergattern kannst sind womöglich Sek.I oder die beruflichen Schulen die weisere Wahl je nach eigenem Sicherheitsbedürfnis und vor allem auch dem Interesse an der Arbeit in der jeweiligen Schulform.
Ja, also wir gestalten etwas auf einen grossen bogen papier (jedes kind) und dann wird das heft damit eingebunden.. Ist so üblich bei uns in der schule
Und als Kunstlehrerin fällt dir nichts ein, wie man z.B. ein Naturkundeheft mit Kindern ansprechend gestalten könnte? ![]()
-Tierbilder oder Blümchen mit und ohne Vorlagen malen/anmalen für Naturkunde
- eine Collage gestalten aus ausgeschnittenen Bildern
- Vorlagen mit Tierkonturen/Pflanzenkonturen auf ein farbiges Papier oder auch einfach nur alte Zeitung auflegen, ausschneiden und als Collage verarbeiten
- eine Szene aus einem dem Kind bekannten Märchen aufmalen lassen auf den Bogen für Deutsch
- das ABC darauf schreiben und zu jedem Buchstaben ein Bildchen malen mit einem Lebensmittel/Gegenstand/Fortbewegungsmittel/Spielzeug/Tier, das mit dem passenden Buchstaben beginnt
...
Und nochmal die Frage: Was hast du dir dazu bereits überlegt? Wenn das bei euch an der Schule so üblich ist, sollte es doch auch Ideen/Erfahrungen geben, wie man das gestalten kann.
In BW gibt es nur ehemalige Modellschulen, die das Modell Gesamtschule anbieten dürfen. Abgesehen davon gibt es die Gemeinschaftsschulen (GMS) in BW. Sehr vereinzelt (zwei oder drei aktuell) haben diese die Genehmigung für eine Oberstufe erhalten, weil sie eben ausreichend E-SuS (=Gymnasiasten) und Anmeldungen für eine Oberstufe vorzuweisen hatten, im Regelfall sind die Gemeinschaftsschulen Sek.I-Schulen die aus ehemaligen Hauptschulstandorten hervorgegangen sind und bis heute meist hauptsächlich G-SuS (=Hauptschüler) beschulen, ergänzt um einen unterschiedlich großen Anteil an M-SuS (= Realschüler), vereinzelte E-SuS und nicht zu vergessen eine unterschiedlich große Zahl an SuS mit Förderbedarfen aller Art.
Zusätzlich gibt es in der Sek.I noch die Realschulen, für die man sich nach dem Ref gezielt bewerben kann. Wir bieten an der RS inzwischen auch den HS-Abschluss an, haben insgesamt aber mehr SuS auf M-Niveau. Manche Realschulen mit entsprechend vielen G-SuS haben eigene G-KLassen (in denen dann gerne zielgerichtet die gelernten HS-Lehrer alter Ausbildungsordnung eingesetzt werden), an anderen gibt es nur so wenige G-SuS, dass diese keine eigene Klasse bekommen, wieder andere Realschulen wandeln sich in Kooperation mit einer Werkrealschule oder Haupschule (die gibt es nämlich auch noch ganz vereinzelt in BW) in eine sogenannte Verbundschule um: Die M-SuS werden dann an der Realschule unterrichtet, alle G-SuS an der Werkrealschule/Hauptschule, was aber offiziell eben beides eine gemeinsame Schule ist.
Du könntest als deine Fächer für Sek.I studieren und dich danach eben zielgerichtet für die Realschule bewerben. Hauptschule bzw. Hauptschüler komplett ausschließen kannst du genau genommen heutzutage an keiner Schulart mehr: Auch an den Gymnasien fangen in Klasse 5 nicht wenige Kinder an, die eine Werkrealschul-Empfehlung der GS haben. Nach Klasse 6 sind diese SuS im Regelfall zwar nicht mehr an den Gymnasien zu finden, unterrichtet werden müssen sie aber eben solange sie Teil der Schule sind.
Wenn du dir so sicher bist, dass Hauptschüler zumindest nicht deine hauptsächliche Klientel werden sollen, ist die GMS allerdings keine Alternative für dich zum gymnasialen Lehramt, auch wenn dort eingesetzte gymnasiale Lehrkräfte aktuell auch verbeamtet werden können.
Hast du schonmal über ein Praktikum an einer Schulart abgesehen vom Gymnasium nachgedacht? Schau dir doch mal eine Realschule und eine berufliche Schule an, hospitier dort, schau dir die Schülerschaft an, stell den Lehrkräften Fragen, um herauszufinden, ob eine dieser Schularten ggf.auch passen könnte für dich.
Klasse, sollen die sich erstmal in Empathie und Mitmenschlichkeit gegenüber Kriegsopfern, Kriegsflüchtlingen und teilweise (wenn ich z.B. an die Jesidinnen hier in BW denke) schwerst traumatisierten Opfern von Kriegsverbrechen üben. Seine Nächsten zu kennen hilft ja auch, um solche irrationalen Ängste abbauen zu können.
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