Beiträge von CDL

    Oder sind deiner Argumentation nach alle Grünen pädophil und alle Linken Wähler Kommunisten? Da lassen die Stammtischparolen grüßen. Auch politische Positionen der gegenteiligen Richtung sollte man als gebildeter Mensch akzeptieren und mit Argumenten bearbeiten. Gerade als Lehrer sollte man dazu eigentlich im der Lage sein. Das macht eine Demokratie aus, auch wenns schwer fällt.

    Um die geht es in diesem Thread nicht, aber nette Rauchbombe. Sonst noch einen eigenen, konstruktiven Beitrag zur sachlichen Auseinandersetzung?

    Nö, weil Englisch-Lehrer ohne Anstellung gibt es in BW in jedem Ausbildungsdurchgang gerade wie Sand am Meer. Ethik wird zwar mehr SuS betreffen als bislang, ist aber dennoch eben ein sehr kleiner Fachbereich, das wird als nicht plötzlich zum Riesenbedarfsfach werden abgesehen von einzelnen Städten/Regionen mit sehr hohem Anteil an SuS die nicht am Religionsunterricht teilnehmen (Heilbronn oder Mannheim z.B. angesichts der Vielzahl muslimischer SuS). WBS wird vermutlich aktuell vor allem von GK-Lehrkäften unterrichtet oder Lehrkräften die für WBS nachqualifiziert wurden. Da die Gesellschaftswissenschaften keine Mangelfächer sind, gibt es mehr als genug Lehrkräfte, die das aktuell schon leisten dürfen und weiter leisten werden, weshalb auch WBS mit seinem kleinen Anteil an der Gesamtstundentafel nicht plötzlich für massig Stellen in der Zukunft sorgen wird.

    Wenn es dir um Einstellungschancen geht, dann sind entweder die von dir selbst aufgeführten Mangelfächer deine Freunde oder die Sek.I (bei uns gibt es auch WBS, Ethik wird ebenfalls ausgebaut und anders als am Gym haben wir deutlich mehr Bedarf aktuell und auch noch in den kommenden Jahren an Lehrkräften, Englisch oder ein anderes HF dazupacken und du wirst in der Sek.I in BW wohl deine Stelle finden) und vielleicht auch noch die beruflichen Schulen (könntest du prüfen, mit Wirtschaft wäre ja ggf.die Gewerbeschule passend). Wenn es dir darum geht zu studieren was dich interessiert, nimm die 2-3 Fächer die dich begeistern, häng dich maximal rein für Bestnoten im Studium, häng dich maximal rein für Bestnoten im Ref, engagiere dich zusätzlich, sei am Ende äußerst flexibel für eine Stelle ggf. auch im ländlichen Raum oder eine Tätigkeit an der GMS wenn es mit dem Gym nichts wird (Bestnoten haben sehr viele der Absolventen die keine Stelle nach dem Ref bekommen), dann kann das schon klappen (werden schließlich auch immer wieder Leute mit Fächerkombis eingestellt, für die kein Mangel herrscht, weil es eben doch landesweit eine Handvoll Stellen dafür gibt).

    Ich würde meinen, dass auch gebildete Erwachsene das Recht darauf haben ab und an überfordert sein zu dürfen.

    Haben sie, aber es ist keine Überforderung zu erwarten, dass diese Erwachsenen sich informieren, statt reflexartig in Fundamentaloppositon zu gehen, nur weil ein Teenager ihnen unmissverständlich den missliebigen Spiegel vorhält.

    Bei mir sind schon einige Generationen mehr vergangen. Meine Großeltern hatten im Alter von 18-20 im Namen einer Regierung in den Krieg zu ziehen, die von meinen Urgroßeltern 1933 gewählt wurde. Weder aus der Generation meiner Ur-Großeltern noch aus der Generation meiner Großeltern ist einer meiner Vorfahren noch am Leben.

    Also weil Täter wie Opfer im Regelfall bereits verstorben sind, darf es uns gleichgültig sein, was im Namen unseres Landes Menschen millionenfach angetan wurde? Weil die wenigen, die noch leben ja sowieso sterben werden, dürfen wir uns für nicht-verantwortlich erklären? Wobei Verantwortung im Fall unserer Generation eben gerade nicht mehr Reparationen meint oder große Prozesse um Täter für Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verurteilen, sondern das bewusste Lernen aus der Geschichte- eine Verantwortung, die eben im demokratischen Sinn niemals endet, denn das ist Teil der Gründungsgeschichte der BRD, die Basis unseres GGs und der Werte, auf die wir uns darin geeinigt haben.

    Mitglieder meiner Familie waren teils bei der Wehrmacht als einfache Soldaten, teils im KZ. Meine Großmutter hat nur mit sehr viel Glück überlebt, weil das Lager, in dem sie eingesperrt war rechtzeitig von der Roten Armee (auf der Flucht vor der sie überhaupt erst von den Nazis aufgegriffen und ins KZ gesteckt wurde) befreit wurde. Ihr Termin für die Gasöfen stand da bereits für den Folgetag fest. Als sie endlich in Deutschland ankamen- das Ziel ihrer Flucht, da sie Volksdeutsche waren- waren sie in der Nachkriegszeit bis zu ihrem Tod in ihrem Dorf nur Menschen zweiter Klasse, weil sie ja keine "richtigen" Deutschen waren, "nur" Volksdeutsche und weil sie ihre Blutlinie nicht "rein" gehalten hatten, sondern tatsächlich sozial integriert gewesen waren (mein Urgroßvater war Bürgermeister in seinem Dorf, seine Frau eine Kroatin- perfekte Integration sollte man meinen), weil sie keine Nazis gewesen waren...
    (Gerade wenn es um die Integration geht bzw. das Gefühl fremd/dazugehörig spielen bei so manchen Menschen in Deutschland bis heute unterschwellig die Rassegesetze der Nazis eine Rolle. Ich habe es mehr als einmal bei meiner früheren Arbeit erlebt, dass Kinder mir erzählt haben, ihnen sei von Mitschülern in der Klasse auf Nachfrage erklärt worden, sie wären ungeachtet des deutschen Passes erst "richtige Deutsche" wenn bis zu den Urgroßeltern zurück alle Deutsche gewesen wären. Ich wäre damit dann schon mal als "zu unarisch" raus mit einem Nicht-Deutschen Urgroßelternteil.)
    Mein Großvater väterlicherseits war in der Wehrmacht nach einer glücklichen Jugend mit HJ-Zeltlagern und Co. Im Laufe des Kriegs (und des Erwachsenwerdens) dämmerte ihm, dass die Dinge anders waren, als die Propaganda sie darstellte; nach der Entnazifizierung studierte er u.a. Geschichte, weil er das tiefe Bedürfnis hatte zu verstehen, wie es so weit hatte kommen können in Deutschland, wie er selbst sich so hatte manipulieren und täuschen lassen können (bis heute besitze ich seine Abschriften der Nürnberger Prozesse, die er sich damals kaufte) und selbst als Lehrer einen Beitrag dazu zu leisten, dass künftige Generationen es besser machen könnten und würden als seine Generation. "Wehret den Anfängen" war immer das Credo meines Großvaters, der ganz nebenbei bemerkt lebenslang ein ziemlich konservativ wählender Mensch war. Geschichtsbewusstsein und Verantwortung für die eigene Geschichte und eine konservative Sichtweise müssen sich nicht ausschließen, wenn die Menschenrechte das Zentrum bleiben.

    @Miss Jones: Das klingt doch etwas überdramatisch... Es gibt Nazis, aber ein Großteil der AfD-Wähler sind, wie schon einmal von @plattyplus erläutert, einfach Leute, die eine Partei mit konservativen Werten (wie sie die CDU früher war bzw. die CSU immer noch ist) wählen wollen. Und "konservativ" ist innerhalb des demokratischen Spektrums.

    Nicht jede Partei, die sich recht der Mitte befindet ist einfach nur konservativ @Lehramtsstudent , nicht jede Partei die auch sozial oder auch konservativ ist, ist deshalb noch dem demokratischen Spektrum zuzurechnen (und das gilt links wie rechts). Die AfD ist mit Sicherheit nicht einfach als konservative Partei zu bezeichnen. Sie ist vielmehr eine noch rechtspopulistische Partei mit einer Jugendorganisation, die wegen ihrer rechtsextremen Umtriebe bereits vom Verfassungsschutz beobachtet wird ebenso wie der zunehmend an Macht gewinnende nationalistische Flügel der Mutterpartei AfD. Sowohl die Jungen Alternativen, als auch die AfD betreiben deshalb seit geraumer Zeit ein Programm der oberflächlichen Deradikalisierung, um nicht als Gesamtpartei ins Visier des Verfassungsschutzes zu geraten und damit ganz offiziell das Label "rechtsradikal" umgehängt zu bekommen, von dem sich bestimmte Wählergruppen der AfD abschrecken lassen würden, die zwar gerne mit dem rechten Rand liebäugeln aber eben doch nicht offen rechtsradikal wählen würden. Zu diesem Programm gehört es eine Frau Sayn-Wittgenstein medienwirksam aus der Partei auszuschließen in Schleswig-Holstein - anders als einen Herrn Gedeon in BW, der als Antisemit zwar nicht mehr Teil der AfD-Landtagsfraktion in BW sein darf, wohl aber in der Partei verbleibt- während zeitgleich in Brandenburg scheibchenweise die Informationen der Presse bezüglich seiner rechtsextremen Umtriebe in der Vergangenheit von Herrn Kalbitz relativiert werden wo möglich und bestätigt und verharmlost werden, wo sie nicht mehr zu leugnen sind. Zu diesem Programm gehört es, dass die Partei eine innerparteiliche Arbeitsgruppe hat, die basierend auf juristischen Gutachten Hinweise gibt, wie verhindert werden kann als Gesamtpartei als verfassungschutzrechtlicher Verdachtsfall eingestuft zu werden:

    (...) Die Partei hat inzwischen eine "Arbeitsgruppe VS" eingesetzt, die vom Juristen Roland Hartwig geleitet wird. Die Arbeitsgruppe soll unter anderem Verhaltensregeln aufstellen, die verhindern sollen, dass die Partei tatsächlich ein Fall für den Inlandsnachrichtendienst wird. Als Grundlage dafür sollte ein Gutachten des emeritierten Freiburger Staatsrechtlers Dietrich Murswiek dienen, der bereits mehrfach auf AfD-Veranstaltungen auftrat. Doch was Murswiek der AfD nun aufgeschrieben hat, ist politischer Sprengstoff. NDR, WDR und "SZ" liegt eine zehnseitige Zusammenfassung des Gutachtens von Kommissionsleiter Hartwig vor. Murswiek nennt in seinem Gutachten demnach zahlreiche "Beispiele für Äußerungen, die von den Verfasssungsschutzbehörden als Anhaltspunkte für verfassungsfeindliche Bestrebungen gewertet wurden". Dazu zählt er "Fremdenfeindlichkeit", "Islamfeindlichkeit" bis zu "rassistischen Diskriminierungen".

    Auch die Verwendung von Begriffen wie "Systemparteien", "Umvolkung", "Großer Austausch", "Volkstod" oder die Verunglimpfung von Flüchtlingen als "Invasoren" sehen Verfassungsschützer demnach als Hinweis auf verfassungsfeindliche Bestrebungen. Problematisch sind dem Gutachten zufolge auch jegliche Relativierungen des Nationalsozialismus, Geschichtsrevisionismus und das Schüren von Ängsten vor Folgen von Masseneinwanderung. Letzteres "wird als Ausdruck von Fremdenfeindlichkeit und damit Verfassungsfeindlichkeit" gewertet, heißt es.

    (...)

    Wer jetzt aufmerksam mitgelesen hat, dem wird klar, dass alle problematischen Begriffe und Aspekte bereits von diversen Vertretern der AfD ausgesprochen und wiederholt verteten wurden. Wer das noch als "Teil des demokratischen Spektrums" sehen mag, darf das offiziell bis die Partei eben tatsächlich zum Verdachtsfalls erklärt wird oder gesteht sich alternativ jetzt schon ein, dass das Deckmäntelchen der Demokratie ganz andere Umtriebe und Ziele beschönigen soll. Die AfD zu verteidigen bedeutet einen menschenverachtenden, geschichtsrevisionistischen Diskurs zu verteidigen. Zumindest beim Geschichtsrevisionismus sind die Vetreter in diesem Thread, die die Wahl der AfD verteidigen, rechtfertigen, beschönigen allesamt auch ganz vorne mit dabei.

    Systematisch gesehen hält eine Demokratie das schon aus, problematisch wird es nur, wenn eben dieser geschichtsrevisionistische Diskurs ausgerechnet von den Leuten verteten wird, die kommende Generationen ausbilden und diesen eine demokratische Geisteshaltung im Bewusstsein der und unter Verantwortungsübernahme für die eigene Geschichte vermitteln sollen.

    Der Eintritt der Dienstunfähigkeit vor Erreichen der Altersgrenze- ohne GdB- muss mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden können für die Verbeamtung. Ebenso müssen nach aktuellem Stand häufigere Erkrankungen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Risikowerte spielen also eine Rolle, aber wenn die Wahrscheinlichkeit für die Arthritis nicht 50+x% beträgt lässt sich die Verweigerung der Verbeamtung nicht mit solch einer potentiell eintretenden Spätfolge begründen.

    Kennt ihr das nicht, wenn ihr mit Argusaugen starr möglichst exakt in die Mitte blickt, in der Hoffnung, übers periphere
    Gesichtsfeld alle Gruppen im Blick zu haben, damit ihr auch ja sicher sagen könnt, ob Gruppe 5 sich tatsächlich vor Gruppe 3 gemeldet hat?

    Jeder Gruppe einen Knopf hinzustellen, auf den sie draufdrücken können und der Lehrer kriegt vorne angezeigt, welche Gruppe als erste gedrückt hat, sehe ich als einen nachvollziehbaren Wunsch.
    Hab leider keine Antwort, wäre aber an einer günstigen, einfachen Lösung interessiert.


    Komplett kostenfrei: SoS als Moderator einsetzen und selbst von hinten draufschauen, damit es gemeinsam möglichst meistens passt.

    Kostengünstig:Kleine Quitscher aus dem Spielzeug des eigenen Hundes entfernen- verschiedenes Spielzeug hat oft (nicht immer) verschiedene Quitscher = unterscheidbare Töne

    Etwas teurer als Hundespielzeug verwerten, aber zahlbar: Kleine Spielbuzzer bei Timetex kaufen. Die gibt es wahlweise mit verschiedenen Klängen oder Farben oder alternativ nimmt man kleine Kurzaufnahmegeräte und speichert darauf je Gruppe einen eigenen Ton/Klang/Melodie ein der/die abgespielt werden müssen anstelle eines Buzzers.

    ernsthaft. das ist in bayern ganz normal. das geht auch weiter, siehe respizienz und dergleichen mehr. hat vor- und nachteile, man/frau gewöhnt sich dran. neulich fanden alle die detaillierten inhaltlichen vorgaben im bayernweiten lehrplan für jede schulart, klassenstufe und fach noch ganz hilfreich.

    bayern ist - anders?

    Na ja, du weißt ja selbst, dass es grad nicht um Lehrpläne und Co. geht und dass man, nur weil man A hilfreich und gut findet, längst nicht auch B-Z für unterstützenswert erachten muss. Klar ist Bayern anders. Das gilt aber auch für BW und NRW und MeckPomm und Sachsen und Schleswig-Holstein und Niedersachens, Bremen, Hamburg und Berlin sowieso, aber auch Hessen, RLP, das Saarland und nicht zu vergessen ticken natürlich auch Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg wieder anders, eigen und nicht in allem wie der Rest von Deutschland und das natürlich nicht nur im weiten Feld des Bildungsföderalismus. ;)

    Ein neutraler, distanzierter Rückblick auf den Holocaust, das ist es, wofür du ernstlich plädierst?! Und das mit einer Argumentation, die das Herz eines Björn Höckes höher schlagen lassen würde, weil sie so schön sauber wirkt und -scheinbar- neutral und distanziert ist, während es doch unmissverständlicher Rechtsprech ist, den du vorträgst.. Und nein, nur weil Björn Höcke nachgerade behauptet hat, er habe ja nur über ein "Denkmal zur Erinnerung an eine Schande" gesprochen, als er von einem "Denkmal der Schande" sprach und nicht etwa das Denkmal an sich für eine Schande gehalten ist das nunmal nicht glaubwürdig. Der Mann ist Gymnasiallehrer, Geschichte unter anderem, der genau weiß, was er mit seinen Worten insbesondere an historischen Bezügen aussagt und wie dies verstanden werden wird. Das verteidigen zu wollen zeigt wes Geistes Kind du bist DaVinci. Der Flügel freut sich auf dein Aufnahmegesuch und deine Teilnahme am nächsten Kyffhäusertreffen.


    Niemand von uns mag persönliche Verantwortung für die Taten von damals tragen, für den verantwortungsvollen Umgang mit unserer eigenen Geschichte im Sinne eines "Wehret den Anfängen" darf, soll und muss aber jeder Demokrat in der Bundesrepublik Deutschland stehen und das nicht nur 70 Jahre nach Kriegsende, sondern für alle Zeiten. Dazu gehört den Teil der Verantwortung, den unsere Vorfahren auch noch bis weit in die Nachkriegszeit nicht bereit waren zu tragen zu übernehmen, daraus zu lernen um es selbst wissend, sehend und mitfühlend besser machen zu können.

    (Völlig OT, aber aktive Körperpflege als pubertäres Abgrenzungsmerkmal unter Peers ist doch auch mal was Nettes. Da würde mir direkt ein paar meiner Jugendlichen einfallen, die das kopieren dürften. *g*)

    Ja, bin allerdings gerade nicht mehr sicher wie lange noch. Ich meine, bis Ende Klasse 6, könnte aber auch Klasse 8 gewesen sein.

    EDIT (wegen Überschneidung): Bislang musste ich nur einmal Samstags für eine halbtägige Schulveranstaltung in die Schule. (Das Seminar war weniger rücksichtsvoll..)


    Wann wurde der Samstagsunterricht in BW abgeschafft?

    Klar, warum nicht? Wir haben schon die Kinder meines besten Freundes mitgenommen, ich bin früher bei den Nachbar, mit dessen Kind ich gut befreundet war und mit denen meine Eltern befreundet waren mit gereist. Was spricht denn dagegen?

    Für die Kinder deines besten Freundes oder auch diesen selbst und Frau bist du aber nunmal nicht "irgendwer", sondern eben eine Vertrauensperson des privaten Umfelds. Zu selbigen scheint sich zwar auch die Lehrerin, um dies es hier ging zu halten, ist sie aber eben offensichtlich nicht aus Perspektive der Familie, sondern eben nur die Lehrerin der Kinder mit Notenmacht, mit der man es sich auf gar keinen Fall verscherzen will, weshalb man gastfreundlicher, höflicher und einladender ist als notwendig, um die eigene Grenze im zwischenmenschlichen Kontakt begreiflich zu machen.

    Ich möchte wirklich nur die Lehrer ansprechen die voreingenommen reagieren, wie es bei mir leider der Fall war. Es geht aus verschiedenen Briefen heraus und zeigt sich durch die Schilderungen meiner Eltern.Ich sage nicht, dass alle Lehrer schlecht sind, aber es gibt nun mal auch schwarze Schafe unter den Lehrern.(...)

    Die Lehrkräfte, die die du ansprechen wollen würdest werden sich realistischerweise von so einem Thread und deinen Beiträgen nicht angesprochen fühlen, stattdessen greifst du völlig undifferenziert dir wildfremde Menschen qua Berufsgruppe im Netz an, die dennoch größtenteils ihr Mitgefühl ausgedrückt haben für deine Geschichte und versucht haben dir zu einer etwas differenzierteren Sichtweise auf die eigene Geschichte zu helfen.
    Am Ende wären denke ich zuallererst deine eigenen Eltern die richtigen Ansprechpartner um zu klären, warum das damals nicht anders gelaufen ist ergänzt um ein wenig Menschenvertrauen, weil deine Lehrkräfte damals mit Sicherheit nur dein Bestes im Sinn hatten und dir nicht aktiv schaden wollten. Offensichtlich hat dir der Umweg über die Vorschule ja auch nicht geschadet, sondern genau die Entwicklungszeit gegegeben, die du noch benötigt hast. Ob die Rückstufung in deinem Fall tatsächlich gerechtfertigt war oder nicht, kann niemand von uns hier anhand deiner Schilderungen entscheiden (auch du selbst bist dafür faktisch nicht qualifiziert ungeachtet deines persönlichen Empfindens), weshalb dein vermeintlicher Appell nur verhallen kann. Was du schilderst und wie du dich dabei selbst darstellst lässt aber vermuten, dass es eine gut begründete Entscheidung war. Falls es anders war, wirst du das nur offline im realen Leben für dich selbst klären, aufarbeiten und verarbeiten lernen können. Dafür wünsche ich dir alles Gute und viel Kraft. Du bist es wert, als gesunde Frau zu leben, also kämpf´ die richtigen, die wichtigen Kämpfe, die dich glücklich und gesünder machen. Internetauftritte wie dieser gehören bestimmt nicht dazu. Alles Gute!

    ich weiß jetzt nicht, wies heißt, aber es gibt ne App, da heben die Schüler Karten mit QR Codes hoch, du scannst die Klasse mit deinem Handy und bekommst ne Auswertung, wie viele richtig oder falsch sind. Ich meine das müsste man auch personalisieren können mit individuellen QR Codes pro Schüler...

    Plickers App: https://www.digitale-schule.net/apps/plickers

    Die App ist kostenfrei, die QR-Codes, die die SuS hochhalten sind personalisiert, so dass auch ersichtlich ist, wer was geantwortet hat (ggf.Pseudonyme anlegen im Hinblick auf den Datenschutz).


    EDIT: Ich hoffe, es ist ok, dass ich den Link + App-Namen hier eingefügt habe, sonst einfach rausnehmen liebe Mods und Entschuldigung.

    Stimmt stille Mitleserin, so ein aktives Einwanderungsprogramm, das noch über die aktuellen Kleinstprogrämmchen hinausgeht wäre rein ökonomisch gesehen sinnvoll. Politisch gesehen ist das aber mit die Art von folgender (befürchteter) "Überfremdung" die der harte Kern der AFD-Wähler schon jetzt sieht, fürchtet und ablehnt, also wird das sicherlich so schnell nicht kommen. Menschlich gesehen sollte der Weg denke ich zunächst einmal dahingehend verlaufen, dass Bildung und Teilhabe stärker in den Fokus rücken, um eben die vielen Menschen in Deutschland die tatsächlich in prekären Verhältnissen mit und ohne Transferleistungen leben frühzeitig mitzunehmen statt abzuhängen, sozial zu integrieren, auszubilden und damit auch langfristig gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Ein Einwanderungsprogramm, dass es uns erlaubt die klügsten Köpfe aus Entwicklungs- und Schwellenländern noch effektiver als bislang abzugreifen und für unseren Arbeitsmarkt wirtschaftlich "nutzbar zu machen" verschärft sowohl globale Ungleichheiten und behindert Entwicklung, als es auch das Gefühl vieler Menschen hier in Deutschland jetzt schon abgehängt, ungesehen und ungehört zu sein zu verschärfen droht und damit die schleichende Entdemokratisierung- die man sicherlich in Teilen der BL auf dem Gebiet der ehemaligen DDR feststellen kann- fördert.

    Meine Schule hat eine Partnerschule in GB (Nähe London). Mitte November erwarten wir die Gruppe von dort, im Frühsommer gibt es den Rückaustausch. Bislang läuft das bei uns ganz normal weiter, die KuK aus der Englischfachschaft machen sich aber wie ich weiß auch Gedanken, wie das mit dem Brexit weitergehen wird, wobei grundständig am Austausch festgehalten werden soll, weil dieser bereits seit vielen Jahren erfolgreich funktioniert und äußerst beliebt ist bei den SuS, die einen Platz ergattern.

    Eine Krankheit habe ich zum Glück nicht. Durch eine "kosmetische" OP, die zum voraussichtlichen Tag meines Termins mit dem Amtsarzt 5-6 Jahre zurückliegen würde, kann ich nicht ganz den Boden berühren. Psychisch habe ich laut meiner vergangenen Therapeutin keine Probleme. Körperlich eben nur minimale Einschränkungen. Für den Lehrerberuf dürfte das nicht relevant sein. Sport will ich ja nicht unterrichten. Danke vielmals für deine Hilfe! Dann werde ich mir das mit den Attesten merken :)

    Ich hoffe nur, dass mir das mit der OP nicht zum Verhängnis wird und die Atteste ausreichen. Verbeamtung wäre mir ja lieber.

    Wenn es sich lediglich um eine kosmetische OP (was auch immer das letztlich bedeutet) gehandelt hat, besteht ja keine Grunderkrankung und damit wohl auch kein Problem, da szu vorzeitigen Dienstunfähigkeit führen wird. Einfach nachweisen worum es ging, damit das entsprechend eingeordnet werden kann. Über die erfolgreich abgeschlossene Therapie unbedingt ein Attest mitbringen (wenn es nicht benötigt wird gut, falls doch macht es die Lage für dich leichter, wenn der behandelnde Facharzt attestiert, dass du gesund und fit bist und keine Einschränkung für den Zielberuf besteht). Keine Bange, das wird schon.

    Eine Familie mit drei Kindern im ALGII-Bezug bekommt ca. 1700€ plus Miete plus Strom/Heizung. Da kommt man je nach Region schon auf rund 2500€. Ich kenne viele Facharbeiter, die ich zur Mittelschicht zählen würde, die unter dem Strich am Ende des Monat auch nicht mehr Geld zur Verfügung haben um ihre Familie zu ernähren. Die müssen dann aber auch noch Schulbücher, Klassenfahrten, Mittagessen in der Schule etc. aus eigener Tasche zahlen, während eine Familie im ALGII-Bezug das alles zusätzlich noch vom Amt finanziert bekommt.

    Das war zwar im Ausgangspost noch eine vierköpfige Familie bei dir die mit 2000€ netto konkurrierte, aber es ist ja schön, dass du zumindest versuchst dich der Realität etwas anzunähern. Wagen wir dennoch den kleinen Faktencheck mithilfe eines ALG II-Rechners: Unsere fiktive Familie besteht also aus fünf Personen, zwei Erwachsenen und drei Kindern. Ohne Miete und Nebenkosten stehen ihnen je nach Alter der Kinder zwischen 911€- 1142€ vom Jobcenter zu zuzüglich 588€ Kindergeld (die bei der Berechnung des ALG II-Bedarfs zum Abzug gebracht werden) zuzüglich Miete/Nebenkosten von der Kommune und eventuellen Sonderbedarfen. Im Regelfall also stehen der 5-köpfigen Famlie für die Lebenshaltung ohne Miete/Nebenkosten 1499€ - 1730€ zu. Bedenkt man, dass ALG II das Existenzminimum darstellt und der Definition relativer Armut entspricht, ist das finanziell betrachtet nicht Mittel-, sondern Unterschicht und zwar ganz gleich, ob die Familie ALG II bezieht oder die 5 Personen ihre rund 2300-2500€ netto gemeinsam erwirtschaften für den Lebensunterhalt. Dein alleinverdienender Facharbeiter mit der 5-köpfigen Familie wird damit genauso zu einer Unterschichtfamilie, auch wenn sein Verdienst für ihn alleine betrachtet ihn natürlich besser stellen würde. Umgekehrt könnte eben diese "Facharbeiterfamilie" aufstockend ALG II verdienen beziehen, da ja die Zuverdienstgrenze die man mit ALG II hat noch nicht erreicht wird bzw. wenn gerade kein ALG II-Anspruch mehr bestehen sollte einen Wohngeldantrag stellen. Ganz so simpel wird man nämlich natürlich nicht von den Sozialversicherungssystemen abgevespert wenn man selbst arbeitet, wie du hier behauptest. Man muss halt wie sonst auch überall seine Rechte kennen und für sich kämpfen.

    Was die "Wahnsinnszuschüsse" für Schulbücher, Klassenfahren und Co.anbelangt so sind diese Teil der Leistungen für Bildung und Teilhabe und stehen neben ALG II-Beziehern auch Wohngeldbeziehern offen. Da deine Vergleichsfamilien bei ihrer Familiengröße und ihrem Einkommen einen Wohngeldanspruch hätten (ggf.sogar ALGII-Aufstockung), könnten sie dies ebenfalls beantragen. Kein Grund für Sozialneid auf die Ärmsten der Gesellschaft also. Aktuell gibt es laut BAMF übrigens für Schulbedarf 150€ jährlich (soll ab 2021 jährlich erhöht werden analog zur Entwicklung der Regelbedarfe), Mittagessen/Schülerbeförderung sollen ab jetzt komplett übernommen werden, Lernförderung soll ermöglicht werden, wenn die Schule den Bedarf bestätigt, für weitere Aktivitäten (Musikuntericht, Vereinsmitgliedschaft...) gibt es einen monatlichen Teilhabebeitrag von aktuell 15€. Klassenfahrten werden übernommen.

    Und ich möchte an dieser Stelle noch einmal wiederholen: Deine Beispielfamilie mit einem vergleichbaren Familieneinkommen als Facharbeiter hätte mindestens auch Anspruch auf Wohngeld und damit ebenfalls Anspruch auf die Leistungen aus dem "Starke-Familien-Gesetz" (Bildung&Teilhabe). Diesen Anspruch hat sie nicht, weil sie mit ihrem Familieneinkommen zur Mittelschicht gehört, sondern weil sie am Existenzminimum lebt und entsprechend einen Anspruch auf gesellschaftliche Unterstützung hat insbesondere im Hinblick auf Bildung&Teilhabe ihrer Kinder.

    Wen du persönlich zur Mittelschicht zählen magst ist an dieser Stelle irrelevant, ökonomisch betrachtet leben beide Familien in relativer Armut.

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