Das hängt aber sicher auch vom Mann oder Freund ab. Nicht alle Männer kommen gut mit Kindererziehung klar.
Das hängt ..
1. von der Gesellschaft ab, dem, wie wir unsere Kinder- Mädchen wie Jungen- sozialisieren und erziehen (Stichwort "Geschlechterstereotype"- hatten wir doch zuletzt mal schon..
), wie Mädchen oder Jungen "zu sein haben"
2. von dem, was Eltern konkret für ihre Kinder an Erziehung für sinnvoll halten: Wer meint kochen und Kinderfürsorge wäre nur Frauengedöns und zelten, Fußball spielen, Kanu fahren, Fahrrad reparieren nur Männergedöns darf sich nicht beschweren, wenn in der Folge Männer und Frauen heranwachsen, die genau das auch leben und nichts anderes
3. von der eigenen Partnerwahl
4. davon, wie man in der Partnerschaft miteinander umgeht: Ist ja bei entsprechender Erziehung womöglich auch bequem vom Hotel Mama umzuziehen zur Frau/Freundin, bei der man sich nur doof genug anstellen muss, um schon für´s Müll raustragen ganz wahnsinnig gelobt zu werden oder umgekehrt als Frau auch einfacher zu behaupten Mann stelle sich unwillig oder unfähig an, statt einfach mal entweder miteinander darüber zu sprechen wer was macht (und damit zu leben, dass die Umsetzung nicht deckungsgleich sein kann oder muss bei zwei Menschen) oder sich selbst einzugestehen, dass man bzw. in dem Fall frau infolge der eigenen Erziehung/Haltung es auch eigentlich ganz gut findet, für die Kinder hauptverantwortlich zu sein
Hier mal ein Beitrag zum Thema Kita:
https://www.watson.de/leben/meinung/…desmisshandlung
Möchte nicht pauschalisieren, hab aber mit 14. beim ersten Kitapraktikum auch schon Kindesmisshandlung der Erzieherin erlebt.
Machst du aber implizit durchaus, weil du faktisch deine eigene Erfahrung nicht relativierst, sondern als Bestätigung anführst. Von jemandem mit einem abgeschlossenen Masterstudium darf man da schon etwas mehr kritisches Bewusstsein erwarten.
Könntest du bitte aufhören, mir ständig das Wort im Mund herum zu drehen?
Die Kindererziehung bleibt mehrheitlich an den Frauen hängen. Ob die gut oder schlecht damit klar kommen, ist eine andere Sache.
Mein Ex Partner hat sich von der Kinderziehung von klein auf distanziert. Wenn ich mir anschaue, wie er mit der Tochter seiner neuen Freundin umgeht, dann bin ich doch ganz froh darüber.
Kann ich nicht sehen, wo dir das Wort im Munde herumgedreht wurde, wohl aber - mal wieder- ein Fall von "ich will nicht gemeint haben, was ich sage". Wenn du derart gehäuft das Gefühl hast missverstanden zu werden, solltest du dir vielleicht etwas mehr Zeit beim Verfassen deiner Beiträge lassen, damit diese entsprechend durchdacht sind und auch tatsächlich unmissverständlich darstellen, was du meinst. Dies geschrieben ist es halt immer so, dass Worte nicht nur eine isolierte Bedeutung haben, sondern erst im Kontext Bedeutungsgehalt bekommen. Deine Beiträge in diesem Thread stehen insofern nicht isoliert für sich, sondern werden natürlich auch vor dem Hintergrund deiner bisherigen Beiträge interpretiert und verstanden. Je mehr du schreibst, desto klarer kann das Bild werden, dass das Gegenüber sich von dir macht. Manche Vorstellungen die zu diesem Bild gehören werden Fehlvorstellungen sein (und im Idealfall im Laufe des weiteren Austausches korrigiert werden) andere werden dich besser beschreiben, als dir selbst von dir bewusst wäre. Wenn du willst profitierst du von diesem Spiegel, um Selbst- und Fremdwahrnehmung einander anzunähern oder gar blinde Flecken aufzutun (ich freu mich ja immer sehr, wenn ich so einen an mir entdeckt habe, denn das bedeutet, dass ich etwas sehender wurde und bleiben kann) oder du ignorierst derartige Hinweise, machst deinen Stiefel weiter und zahlst den Preis dann im Ref, wo dir genau diese Haltung auf die Füße fallen wird.