Ich finde das extrem beeindruckend zu lesen, wie ihr in Klasse 1 den Anfangsunterricht gestaltet. Mir war schon immer klar, dass ich null Ahnung davon habe, es aber etwas völlig anderes ist, als z.B. das erste Unterrichtsjahr GK in Klasse 7 etc. Einen kleinen Einblick zu erhalten wie ihr arbeitet ist insofern sehr interessant und erhöht meinen Respekt vor eurer Arbeit nur noch. Ich weiß, ich könnte das nicht was ihr macht und kann nichts von meiner Arbeit machen ohne die Basis, die ihr anlegt. Danke! ![]()
Beiträge von CDL
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Jup, ein BL- oder Politikwechsel nach dem Studium oder Ref ändert da schnell die Gegebenheiten. Insofern lässt sich die Frage nur bezogen auf ein BL und die aktuell dort geltenden beamtenrechtlichen Bestimmungen beantworten. (In BW wird man in der Sek.I mit A13 eingruppiert @Fragesteller und gehört damit bereits ab dem Ref. zum höheren Dienst. In jedem Fall bezieht sich diese Einstufung auf das Ausgangslehramt, nicht auf die Beförderungslehrämter, die ja - sieht man de bayrischen Ausnahme der Regelbeförderung mal ab- im Regelfall nicht allen Beamten offenstehen.)
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Wow, erstaunlich wie die Vorgehensweisen differieren
Eigentlich sehr normal, denn nicht nur bringen 16 BL 16 verschiedenen Landesrechte mit sich die den Umgang z.B. bei der digitalen Kommunikation oder auch der Amtshaftung regeln (ergänzt um die Grundfrage, ob es bereits eine dienstliche Mailadresse gibt die man nutzen kann oder nicht), sondern zusätzlich ist jede Schule ein eigener kleiner Mikrokosmos mit eigenen Besonderheiten im Umgang mit der jeweiligen Zielgruppe, dem Einzugsgebiet, bestehenden Problemen etc. und in jeder dieser Schule sind es dann Individuen die ihre Aufgaben mit Leben füllen, keine Roboter, die auf einen bestimmten Leistungsumfang und eine bestimmte Leistungsinterpretation programmiert wären. Dazu kommt in pädagogischen Situationen, dass immer auch das Gegenüber/die Situation verschieden ist: Was für Schülerin A in Situation X genau richtig ist (einmal kurz umarmen zum Trösten) kann für Schüler B in Situation X völlig falsch und übergriffig sein.
Wenn du dir unsicher bist, hältst du dich erstmal buchstabengetreu an Recht und Gesetz und erarbeitest dir dann sukzessive im Laufe der Jahre die nötige Berufserfahrung (und Menschenkenntnis), um differenzierter und individualisierter reagieren zu können. Also nicht einfach "aufs Bauchgefühl" hören, sondern ein professionell begründetes Bauchgefühl erarbeiten, dass sich aus deinen vielfältigen, kritisch reflektierten Berufserfahrungen, deinem Fachwissen und deiner Menschenkenntnis speist, ergänzt wird um ein gesundes, respektvolles Grenzbewusstsein, so dass man tatsächlich die eigene Feinfühligkeit, Wissen, Erfahrungen und echte Kompetenz zur Basis seines Bauchgefühls macht und nutzt.Wenn es dir um konkrete Fälle geht, wäre es hilfreich, wenn du das BL nennen würdest, um zumindest den rechtlichen Rahmen des BLs zu erfahren. Wie dieser dann mit Leben gefüllt wird ist aber eben immer sehr unterschiedlich.
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Das Mädchen ist Asperger-Autistin, das hat nunmal bestimmte Folgen ganz ungeachtet der Intelligenz, vor denen normalerweise ihre Eltern sie schützen sollten. Zumindest von außen betrachtet bin ich mir nicht sicher, ob das ausreichend geleistet wird, aber andererseits kennt ja keiner von uns Greta und ihre Bedürfnisss undInteressen oder die Familie Thunberg persönlich, das lässt sich also nur schwer beurteilen, aber ganz herrlich ausschlachten und verurteilen, um von den hehren Zielen Gretas und ihrem beeindruckenden Engagement abzulenken.
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Ich bin beeindruckt von eurem Wissen und erstaunt, wie viel man über so ein Forum mitnehmen kann. Habt ihr euch das alles selbst angeeignet, übers Lesen und Erfahrungen oder gab es Fortbildungen?
Ich kann jetzt nur von mir ausgehen. Ich habe bereits im Studium mehrere Seminare zur Migrationsarbeit und zum Umgang mit Flüchtlingen belegt gehabt, habe rund 10 Jahre Migrationsarbeit gemacht vor dem Ref und auch im Ref ist der Umgang mit Flüchtlingen (ebenso wie sprachsensibler Unterricht) ein Thema der Ausbildung gewesen, da das zu den aktuellen Herausforderungen gehört, auf die man im Idealfall im Ref ein Stück weit vorbereitet wird. Der Umstand, dass ich selbst infolge von Gewaltverbrechen schwerbehindert bin und insofern einige Jahre Traumatherapie genießen durfte (Dinge wie Triggermomente bezogen auf Schule wurden in meinem Fall dann auch äußerst kritisch überprüft im Rahmen der amtsärztlichen Untersuchung) schadet vermutlich keineswegs beim Wissen um Traumata, Traumafolgen, etc., wobei es gerade als selbst betroffener Mensch umso wichtiger ist eine gesunde Distanz zu wahren, sich bewusst zu sein, dass es niemals um einen selbst geht, sondern ums Gegenüber.
Zitat von Caroli
Ich schätze, dass man auf Situationen, wie ganz oben genannt (als Anfänger) selten richtig vorbereitet ist. Ich möchte das aber bei mir gerne im möglichen Rahmen ändern, weil ich durch diese Erfahrung festgestellt habe, wie alltäglich das Thema sein kann und was es für Auswirkungen auf den Unterricht u.a. hat. Dass es nicht nur traumatisierte Flüchtlinge, sondern auch andere Kinder mit Traumata gibt, stimmt natürlich. Das sollte man sich vor Augen halten. Allerdings haben die Flüchtlingskinder mir das Thema sozusagen eröffnet und ich könnte mir vorstellen, dass die Traumata bei manchen von ihnen, durch möglicherweise viele sehr schlimme Erlebnisse besonders ausgeprägt sind.Traumata sind individuell für die davon betroffene Person zumindest potentiell IMMER das schlimmste bislang erlebte Ereignis oder Ereignisse. Hier von außen eine Art Rangliste des Leids erstellen zu wollen geht an der Problematik vorbei. Ja, multiple Traumata sind belastender für Betroffene, als ein Einfachtrauma wie bspw. das Bezeugen eines Autounfalls. Nocht belastender wird es, wenn Traumata in verschiedenen Lebensphasen als multiple Traumata auftreten, also eine Retraumatisierung erfolgt. Multiple Traumata erleidet beispielsweise jeder Mensch, der Opfer wiederholten sexuellen Missbrauchs wird, jeder, der wiederholt Opfer häuslicher Gewalt/gewaltsamer Erziehung wird oder ja, auch Kinder, die wiederholt Kriegsereignisse erleben und bezeugen müssen in all ihrer Grausamkeit. Multiple Traumata sind also kein Spezifikum von traumatisierten Flüchtlingen, bei denen eine mögliche Traumafolgestörung auch nicht anders ausgeprägt sein muss, als bei jedem anderen traumatisierten Kind. Das ist individuell unterschiedlich und keine Frage des Ereignisses. Lies dich vielleicht mal zum Aspekt der Resilienz ein, das ist ganz hilfreich, um zu verstehen, warum das selbe Ereignis auf zwei Kinder völlig unterschiedlich wirken kann, warum eines dadurch schwerst traumatisiert ist, das andere aber möglicherweise das Erlebte kompensieren, integrieren und - ganz ohne Traumatherapie- heilen kann.
Zitat von Caroli- Überschreitet man auf diesem Gebiet nicht manchmal doch die Grenzen seiner Zuständigkeit als Lehrkraft, weil einem ein Kind so Leid tut o.Ä.? Oder findet ihr das dann unprofessionell?
Die Grenze überschreitest du an dieser Stelle mit der Vorstellung des Mitleids, die ja in der Formulierung "so leid tut" drinsteckt. Mitleid bedeutet, dass du rein emotional bei dir selbst bleibst, im worst case deine emotionale Verfassung der Ausgangspunkt deiner Beratung ist ("Was würde ich in so einer Sitation brauchen?") und du nicht mehr bei deinem Gegenüber bist. Die gesunde Haltung ist das Mitgefühl, als echte Form der Empathie und damit des Mitschwingens anstelle des Mitleidens. Wer nur mitschwingt, aber nicht mitleidet, kann Eltern für ihr Kind eine schulpsychologische Beratungsstelle empfehlen zur weiteren Abklärung etc. und kann die Grenzen der eigenen Aufgabe auch besser wahren. Wer mitschwingt statt mitzuleiden kann auch selbst seelisch gesund bleiben trotz des Leids der Betroffenen, das einen natürlich dennoch beschäftigt (da nimmt man so manche Geschichte auch mal mit heim und muss sie erst für sich verarbeiten, um wieder einen guten Job machen zu können, sprich professionell bleiben zu können), aber das nicht das eigene Leid ist. Das ist gerade in einem derart burnout-gefährdeten Beruf wie dem unseren ganz besonders wichtig diese Grenze für sich zu finden und zu wahren. Das bist du wert, das ist auch dein Gegenüber, dem du damit besser beistehen kannst im Rahmen deines Aufgabenbereichs wert.
Und dies gesagt: Rund 10 Jahre Migrationsarbeit bedeuten natürlich, dass ich einiges Lehrgeld bezahlt habe, weil ich mich immer mal wieder v.a.zu Beginn über die Grenzen meiner Zuständigkeit hinaus engagiert habe. Dazuzulernen hat mir persönlich sehr gut getan, für die Betroffenen war es teilweise nicht leicht zu lernen, dass es da Grenzen gibt, weil sie sich infolge meines ursprünglichen Überengagements in eine Art Abhängigkeit begeben haben. Sie da heraus zu führen aus dieser selbst gewählten Unmündigkeit war unerlässlich und arbeitsintensiv und enorm lehrreich für mich. Die beste Hilfe kann man leisten, wenn man den eigenen Job gut macht, denn das ist wirklich verdammt viel, was wir damit als Lehrkräfte bereits bewegen können. -
1. Bin ich nicht dein Hase 2. Habe ich die Diskussionswechsel hier nicht eingeführt. 3. Überprüf mal was du hier teilweise von dir gibst und wie du mit anderen umgehst (Stichwort: Hase)
3. In meinem ganz persönlichen Sprachduktus sind meine Hasen die Kinder (und manchmal, wenn ich an meine frühere Arbeitsstelle denke auch noch die jungen Erwachsenen oder auch deren Eltern), die ich anleite, erziehe, ausbilde und der Begriff ist äußerst liebevoll und wertschätzend gemeint. Wenn das bei dir anders ankommt, sollte damit klargestellt sein wie es intendiert ist. Was den Umgangston anbelangt darf ich dir einen Spiegel empfehlen, denn der Deine ist auffällig harsch und feldwebelartig, wenn eine Diskussion sich nicht wie von dir gewünscht entwickelt.
2. Doch hast du, denn meine Beiträge bezogen sich immer auf deine Aussagen, stellten aber eben dar, was diese sprachlich beinhalten und welche Konsequenzen das hat. Sprache gestaltet Realität. Heute schon gelesen?
1. OK, dann eben die erwachsene Frau, die leider nicht gerne darauf aufmerksam gemacht wird, wenn sie sich sprachlich und argumentativ vergaloppiert. Wertschätzender finde ich das ja nicht...
Können wir den Kindergarten dann abhaken und wieder erwachsen miteinander kommunizieren? Danke!
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Hase lies dir einfach nochmal den Diskussionsverlauf in Ruhe durch. Ich verstehe rein menschlich das Bedürfnis das Thema wechseln und vom eigenen Lapsus ablenken zu wollen zwar durchaus, besonders souverän wirkst du dadurch aber nicht. Am Ende muss man es halt dann als erwachsener Mensch aushalten, wenn man mit seinen Aussagen aneckt und als angehende Lehrerin damit umgehen lernen, wenn man auf eine Diskrepanz von Selbst-und Fremdwahrnehmung hingewiesen wird. Das wird im Ref dein täglich Brot werden.
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Erstmal danke für deine Antworten. Ich hatte vermutet, dass es dir darum geht Verbindungen herzustellen wie ob die Thematisierung im eigenen Untericht ggf. zusammenhängt mit der eigenen sexuellen Orientierung.Genau das kannst du aber gar nicht sauber darstellen, nur mutmaßen und raten, da du weder erfragst, aus welchem BL die antwortenden Lehrkräfte kommen, noch ob das Thema im Rahmen eines Bildungspplans/Curriculums verpflichtend behandelt werden muss. Nachdem du auch den Umfang/die Art der Erarbeitung nicht erfragst (wird vielleicht nur eien Pflichtstundenzahl bearbeitet oder mehr), ist es faktisch nicht möglich diese Art Zusammenhang herzustellen.
Da ich bereits den Fragebogen beantwortet habe, will ich es an meinem Beispiel verdeutlichen:
In BW ist das Thema verpflichtender Teil des Bildungsplans u.a. in Gemeinschaftskunde. Behandeln müssen das also alle Kollegen. Ich selbst bin bisexuell, was im Rahmen meines Unterrichts allerdings gar keine Rolle spielt. Ich behandel das Thema wie jedes andere auch, hole mir gemeinsam mit allen anderen GK-Kollegen (ganz gleich welcher sexuellen Orientierung diese auch sein mögen) in dem Fall externe Experten eines LGBTQ-Vereins dazu, die mit der gesamten Klassenstufe ergänzend arbeiten- was uns GK-Kollegen unabhängig von der jeweiligen sexuellen Orientierung wichtig ist. Das machen wir deshalb, weil es bestimmte Vorfälle mit Beidigungen bei uns an der Schule gab und gibt und wir es insbesondere für zielführend halten, wenn die SuS, die bei uns auf dem Land meist in Klasse 7 homosexuelle Menschen nur als exaltierte Persönlichkeiten aus dem TV kennen gerade schwule Männer persönlich kennenlernen und feststellen, dass das ganz normale Menschen sind. Das macht den Schülern manches bewusst, z.B. denken sie danach darüber nach, dass "schwul" kein Schimpfwort ist und es auch nicht ok ist den Begriff so zu verwenden. Das hat nichts mit meiner eigenen sexuellen Orientierung zu tun, aber alles mit unseren Bidungsplanvorgaben in Kombination mit dem, was meine SuS noch lernen müssen um Diskriminierung von Minderheiten (denn Homosexualität steht da ja nur stellvertretend in GK für diverse andere Minderheiten, die besonders häufig von Diskriminierung betroffen sind) selbst nicht einfach unkritisch mitzutragen und weiterzuführen.
Ich verstehe die Verkürzung. Aber wenn du keinen Prof hast, dem es egal ist, ob du deine Schlussfolgerungen an den Haaren herbeiziehst, solltest du insbesondere bei diesen Verknüpfungen sehr sehr zurückhaltend vorgehen. Für künftige Hausarbeiten (oder gar die Zulassungsarbeit) empfehle ich dir mit einer etwas konkreteren Leitfrage oder Hypothese zu arbeiten. Eine derart offene Fragestellung bei einer Arbeit von gerade einmal 8 Seiten kann nur dazu führen, dass du Teilaspekte nur oberflächlich behandeln kannst, was weder der Wissenschaftlichkeit hilft, noch - je nach Prof- der Note unbedingt hilft. Klare Leitfrage, Thema eingrenzen und dann sauber wissenschaftlich arbeiten, statt alles mal nur irgendwie ankratzen und dann wild zusammenfassen, was gar nicht in einen Topf passt.
Viel Erfolg.
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Pure Neugier: Welche Fächer würden sich an der GS aus Englisch-Geschichte ergeben? Englisch ist klar, aber Geschichte- Sachunterricht?
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In BW müssen alle Anwärter im Rahmen ihrer Bewerbung die Teilnahme an einem 1.Hilfe-Kurs nachweisen. Danach muss dieser aber dann nicht mehr von allen Lehrkräften aktuell gehalten werden, lediglich eine bestimmte Zahl Ersthelfer sind verpflichtet diesen aktuell zu halten, bei Sportlehrern müsste ich jetzt nachlesen, ob das Teil der nachzuweisenden Rettungsfähigkeit ist (oder zumindest im Rahmen dieser sinnvollerweise vorhanden sein sollte), da mich das selbst nicht betrifft.
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Eines möchte ich noch anmerken.
Kind und Job in Vollzeit, da gehen die Meinungen ja extrem auseinander.
Das geht bei der Fremdbetreuung schon los. Viele können sich nicht vorstellen ihre Kinder fremd betreuen zu lassen.
Anderen macht das nichts aus und sie arbeiten immer 40 Stunden.
Auch wenn ich mir das mit einem Kind schwer vorstelle, wenn auch nicht unmöglich.
Das muss aber sicher jeder selbst wissen.Was genau hat das jetzt mit deiner ureigensten Ausgangsfrage oder gar dem Diskussionsverlauf zu tun?
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Ist das denn an allen Schulformen in Berlin gleich organisiert im Ref, denn @Susannea geht von der Primarstufe aus, du @Eritrea Ede vom Gymasium und die Schulform des TEs ist gänzlich unbekannt.
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Habe das Ganze jetzt bearbeitet. Teilweise fehlten typische Antwortoptionen die ich über Freitext-Antworten ersetzt habe. Insgesamt sehr sehr überschaubar von der Anzahl der Fragen her. Vor allem die Frage wie es im Unterricht behandelt wird kann inhaltlich nur äußerst unzureichend beantwortet werden. Nachdem das deiner Angabe nach einer der Schwerpunkte deiner Umfrage ist, könnte das eine Schwäche sein. Die Frage, was man darüber denkt wird ebenfalls eher oberflächlich gestellt meines Erachtens, das könnte und müsste man bei einem derart sensiblen Thema deutlich vielschichtiger zu erfassen suchen. Angaben in welchen Fächern man das Thema behandelt fehlen vollständig ebenso wie die Frage, ob man das Thema verpflichtend im Rahmen des Bildungsplans/Lehrplans/Schulcurriculums bearbeitet oder zusätzlich bearbeitet. Die Frage inwieweit Homosexualität Thema an der Schule sei ist erneut zu oberflächlich: Ist es Thema, weil es ein Präventionsprgramm an der Schule gibt, gibt es problematische Vorfälle, ist es einfach in bestimmten Fächern fester Bestandteil des Unterrichts und dadurch regelmäßih Thema, gibt es betroffene SuS oder Lehrkräfte durch die das ein aktuelles Thema ist...
Darf ich fragen, wie die Leitfrage/Arbeitshypothese deiner Abschlussarbeit zum Thema lautet?
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Gibt es einen Grund, warum die Umfrage auf Englisch erfolgt (thematisch lässt sich das ja zunächst mal nicht begründen)?
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Verbeamtung auf Probe.
Nachgewiesene Kindererziehungszeiten, Pflegezeiten für einen nahen Angehörigen oder auch Wehr-/Zivildienstzeiten können die Altersgrenze nach hinten verschieben. Vielleicht trifft ja etwas davon auf dich zu, ansonsten schnell studieren oder eben im Angestelltenverhätlnis später tätig werden.
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Naja, sagen wir es mal so, sie sind so, dass ein Teil deshalb noch daneben Anspruch auf ALGII hat und genau das sollte man dann auch beantragen, wenn es nicht reicht!
Oder Wohngeld ggf. -
Sind die Bezüge denn so schlecht, um damit in Berlin überleben zu können oder die Mieten selbst in günstigen Vierteln derart unmäßig, dass das unmöglich funktionieren kann? In BW bekommt man in der Sek.1 etwas über 1400€ brutto, da bleibt auch bei Steuerklasse 1 und der Miete in einer ziemlich teuren Stadt noch genug zum Leben übrig als alleinstehender Mensch (zumindest in einer 1-Zimmer-Bude). Bei mir im Kurs haben nur diejenigen sich eine Nebentätigkeit genehmigen lassen die entweder a) in ihrem Verein unentbehrlich waren oder b) bereits im Studium einen Lebenstandard hatten, der nicht unbedingt als typisches Studentenleben zu betrachten ist und diesen mindestens halten, im Idealfall im Ref bereits ausbauen wollten (3-Zimmer-Wohnung, geleaster BMW, 2x jährlich Urlaub als Untergrenze...) oder c) eine Familie hatten, für die sie sorgen mussten (1-3 Kinder, ggf. finanziell abhängiger Partner, in einem Fall Pflegekosten für einen nahen Angehörigen).
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Es gibt einige Handreichungen zum Umgang mit Traumata im schulischen Bereich. Ich persönlich empfinde die immer nur als bedingt hilfreich, weil sie meines Erachtens dazu verleiten sich jenseits der eigenen tatsächlichen Fachkompetenz als Lehrkraft zu betätigen. Gerade im Umgang mit Traumata muss man sich aber äußerst bewusst sein, wo eigene Grenzen (insbesondere Grenzen der Fachkompetenz) liegen, was der Job als Lehrkraft tatsächlich in diesem Zusammenhang ist (Struktur und Beziehungsarbeit- wie letztlich auch im Umgang mit allen anderen SuS) und was die Aufgabe von Therapeuten, Sozialarbeitern, Erziehungsberechtigten etc. ist.
Du bist gerade mal Praktikantin @Caroli , also lern erstmal wie man guten, zielführenden Unterricht plant, wie Klassenführung/Classroom Management funktionieren, was es braucht für gelingende Beziehungsarbeit im Schulbereich und vor allem im Umgang mit verhaltenskreativen SuS aller Art, ehe du versuchst das Pferd von hinten aufzuzäumen anhand eines Spezialthemas wie Traumata. Glaub mir, davon wirst du in der Praxis mehr haben. Wenn du das alles gut beherrschst wirst du auch im Umgang mit traumatisierten SuS Lösungsansätze finden soweit diese überhaupt Teil deines Arbeitsbereichs sind. Dies gesagt gibt es an der Uni meist auch im Päd-Bereich Seminare zum Umgang mit Flüchtlingskindern.
Als kleinen Anhaltspunkt, hier einige Handreichungen zum Einlesen:
https://km-bw.de/site/pbs-bw-ne…nder-Screen.pdf
https://www.landkreis-rastatt.de/site/kreis-ras…tfaden_2014.pdf
https://km-bw.de/site/pbs-bw-ne…_3_komplett.pdf
https://www.google.com/url?sa=t&rct=j…2fTcbt3diHVboss
Das erste PDF könnte denke ich ganz informativ sein für dich, um Ansätze im schulischen Umgang zu finden, das zweite PDF erklärt einige Hintergründe zu Traumata, die das Verständnis erleichtern können, insbesondere um den Aspekt von Triggermomenten etwas besser erfassen zu können. Wobei es letztlich der/die Traumatisierte selbst ist der/die verstehen muss, was ihn/sie antriggert und Lösungen finden muss. Außenstehende- und damit meine ich nicht Lehrkräfte, sondern v.a. Traumatherapeuten- können diesen Prozess begleiten und unterstützen, Triggermomente aber nicht verhindern. Traumatherapie erfolgt nach dem Prinzip der Stabilisierung- Integration (so und soweit möglich)- Heilung (soweit möglich). Als Lehrkräfte können wir maximal einen Beitrag auf der Ebene der Stabilisierung leisten indem wir die bereits von keckks wiederholt angesprochene Struktur schaffen und verlässliche Beziehungsarbeit leisten. Das ist schon verdammt viel, wenn wir das als Schule hinbekommen und mehr als genug für den eigenen Unterricht generell (ganz gleich, ob im Umgang mit Flüchtlingen, Gewaltopfern, sozial vernachlässigten Kindern aller Schichten etc.).
Und auch wenn es schon geschrieben wurde: Nicht jede Verhaltensauffälligkeit von Flüchtlingskindern ist Traumata geschuldet. Statistisch sitzt beispielsweise in jeder Schulklasse mindestens ein Kind, das Erfahrungen mit sexueller Gewalt machen musste- Kinder aller Schichten und Nationalitäten. Jedes dieser Kinder ist potentiell traumatisiert (Stichwort Resilienz). Insofern sind Traumata nicht erst durch Flüchtlinge ein Thema in Schulen und sollten nicht begrenzt auf diese betrachtet werden.
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Du hast einen Denkfehler: es ist SEIN Bett (geworden) und es ist schon sehr nett von ihm, dass du weiterhin drin /drauf schlafen darfst

Das bilden sich Hunde ja gerne mal ein (bin mit solchen Exemplaren aufgewachsen- sehr liebe Hunde, aber mein Bett war für die aus gutem Grund tabu, sonst hätte ich keinen Platz mehr gefunden). Darf (und sollte) man denen aber von Beginn an gar nicht erst erlauben sich einzubilden der "Chef im Laden" zu sein. Die Mehrheit ist sowieso sehr dankbar, den Job als Rudelführer nicht aus der Not heraus- irgendwer muss es ja machen, wenn Mensch nicht leistet- übernehmen zu müssen. Meine Hündin ist ziemlich dominant schon als Welpe gewesen. Musste sie sein im Hinblick auf die für die Ausbildung notwendige Souveränität ggf. medizinisch notwendige Entscheidungen für mich und ohne mich treffen zu können. Sie musste aber natürlich als Welpe lernen, dass wenn ich fit bin, ich Chefin bin. Ist ihr nicht leicht gefallen, gab manche "Diskussionen", nachdem sie es irgendwann verstanden hatte, wo sie steht, hat es sie aber immens erleichtert (hat man sogar an ihrer Körperhaltung gesehen, da war ganz plötzlich ein Spannung im Rücken weg und kam nie wieder). Seitdem darf sie auch nach Gusto auf meinem Bett liegen. Sobald ich komme steht sie auf und legt sich an die Seite, damit ich genügend Platz habe (vor allem im Winter super, so bekomme ich immer das vorgewärmte Laken an den Füßen). Nur wenn wir schwimmen gehen ist ihr noch nicht immer klar, wer Cehfin ist. Da ist sie äußerst unsicher, ob ich das auch WIRKLICH kann und umkriest mich sicherheitshalber während im im Wasser bin, versucht mich unauffällig gen Ufer abzudrängen oder verbellt auch schon mal andere Schwimmer, die sich erdreisten zu nah an mich heranzuschwimmen.
Sobald ich draußen bin wird aus dem kleinen Rottriever dann wieder ein herziger Goldie, der alle Menschen liebt.(Ich fürchte, das Thema des Threads waren gar nicht Hunde und ihre bekloppten Menschen, oder?)
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Dann müsst ihr zwei euch halt ein bisschen Mühe geben. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!
Genau. Kampfkuscheln ist da angesagt!
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