...oder vielleicht hast du ja konkrete Beispiele Steffi1989, die man diskutieren könnte?
Rein aus wirtschaftswissenschaftlicher Perspektive macht ein Verzicht auf einen Teil des Gewinns höchstens dann Sinn, wenn die Kosten dennoch gedeckt wären (eher unwahrscheinlich in einem derart hart umkämpften Markt mit entsprechend eng kalkulierten Preisen und Gewinnmargen) als kurzfristige Werbemaßnahme oder eben die reduzierte Gewinnmarge an anderer Stelle wieder reingeholt wird.
Nein, höhere Buchungszahlen reichen bei den meisten Anbietern nicht aus bzw.wenn es wirklich nur noch um schiere Masse geht wird das Angebot entsprechend miserabel und eher so eine Busverkaufsfahrtsgewinnreise aka "Kauf gefälligst oder du darfst nicht heim". Da könnte man natürlich auf den ersten Blick auch behaupten, die Anbieter würden auf Gewinne verzichten, die Realität zeigt aber, dass diese Gewinne anderweitig gesichert werden.
Bei Klassenfahrten heißt "an anderer Stelle wieder reinholen" dann eben, dass Lehrer"frei"plätze umgelegt werden auf die Preise für teilnehmende Schüler (Nötigung wie auf der klassischen Kaffeefahrt scheidet halt aus), im Paket angebotene Ausflüge bei Buchung vor Ort etwas günstiger gewesen wären, etc.