Beiträge von wasserstofperloxid

    Lasst gut sein. Einige betreiben lieber Küchenpsychologie, als dass sie in der Lage sind, sachliche Beiträge zu verfassen. Scheint hier offenbar ein Forum zu sein, dass viele Trolle anzieht.
    Man kann weder einige Nutzer für voll nehmen, noch von der Moderation eine objektive Moderation verlangen.


    Allen, die in der Lage waren etwas sinnvolles zur Problematik beizutragen, danke ich für die sachliche Einschätzung. :)


    Der Rest sollte eher mal überdenken, ob der Job des Lehrer der richtige für sie/ihn ist oder ob er/sie nicht in einer Fabrik für Backwaren besser aufgehoben wäre. Brot spricht bekanntlich nicht.


    In diesem Sinne noch einen schönen Abend :wink_1:

    Nochmal: Rentenbezügliche Sachverhalte durchdiskutieren.
    Auch in Richtung Rente an sich.


    Die Frage, die ich mir bereits zu Beginn gestellt habe war die, ob es noch einen Unterschied macht, wenn ich mit 35 ins Lehramt einsteige und dann nicht mehr auf die vollen 45 Jahre als Lehrer komme.


    Daraufhin habe ich mir ausgerechnet, dass ich so oder so nur auf 700 Euro käme.


    Die Frage, die sich mir anhand dessen stellt ist die, ob es 2057 überhaupt noch eine Rente gibt. :daumenrunter:

    Habe ich doch. Ich hatte ein paar Gedankengänge ausgeführt, die für und gegen das Zweitstudium in Hinsicht auf die Rente sprechen und wollte mich in Hinblick auf die klassische Rente (nicht die Riesterrente) austauschen.
    Mir ist bewusst, dass das Referendariat kein Zuckerschlecken ist.
    Und nein, es geht mir nicht ausschließlich ums Geld.


    Ob ich das Studium schaffe/nicht schaffe wollte ich hier nie diskutieren.


    Es ging mir darum, meine finanzielle Situation der Rente mir der potenziellen Siutation (Rente/Pension) beim Lehramt zu vergleichen.
    Es hängt ja auch von den Arbeitsjahren im Schuldienst ab. Wenn man nur noch 10 Jahre bis zur Rente hat, kann man vermutlich nicht mehr viel retten.

    Habe eben gerade auf der Seite des Schulamts Hessen geschaut. Ich weiß nicht, wie du auf die Idee kommst, man müsste sich bei der Schule bewerben. Sowohl für Kassel als auch für Darmstadt bewirbst du dich für die Stellen beim Schulamt.


    Dein Gehalt zahlt doch auch nicht die Schulleitung, sondern das jeweilige Land.

    Im übrigen hoffe ich immer noch, dass in diesem Forum ein Haufen Trolle registriert sind. Ansonsten muss man sich echt nicht mehr wundern, warum wir bei der PISA Studie so beschissene Plätze belegen.


    Hilfe, einige von euch wollen Lehrer sein und sind nicht einmal in der Lage sachlich zu argumentieren ohne persönlich zu werden. Das ist ein echtes Armutszeugnis, was sich hier für LehrerInnen registriert haben. Wenn einige von euch so auch mit Kindern und Jugendlichen umgeht, braucht man nicht mehr über die beschissene Bildungssituation zu argumentieren.


    Denken sie sind die Größten, wollen andere in Oberlehrermanier belehren und glauben nur weil sie mit 4 durchs Referendariat gekommen sind, wären sie gleich im Bundestag :autsch: :sterne:


    Auweia. Bei ausgewählten Nutzen sollte man dringlich prüfen, ob sie überhaupt für den Schuldienst geeignet sind, oder ob sie im Zoo oder in einem Supermarkt nicht besser aufgehoben wären. Wobei, die armen Tiere. Das arme Gemüse :tot:

    MilaB: Dreimal darfst du raten. Sicher nicht in den alten Bundesländern.




    CDL: Ich hoffe im Sinne deiner Schüler, du bist nicht wirklich Lehrer und trollst hier nur. Deine Ergüsse kann man sich echt nicht antun.


    Abgesehen davon scheint für mich noch Hoffnung zu bestehen, denn Leute mit verzerrter Realität (dein Beispiel) haben sie ja auch auf die Kinder losgelassen. Solange sie jemanden wie dich nehmen, nehmen sie mich mit Kusshand :pfeifen: Denkt er wäre der Größte, selbst null reflektiert und will anderen erzählen, wie das Leben funktioniert. Peinlich, peinlich :stumm: Was bist du denn in Wahrheit, dass du hier so für die Privatvorsorge wirbst. Finanzberater? Versicherungsmensch?
    Muss man sich ja fremdschämen. :sterne:

    Mila: Schön wärst. Ich spreche von 2300 Euro brutto, die ich als Sozi kriege. Brutto, leider nicht netto. Wenn ich netto hätte, wärs ja okay.
    Ich bekomme als Sozi 2300 Euro brutto und da ist man schon gut dran. Durch die vielen Befristungen steigt man auch nicht oder nur langsam.


    1400 Euro Rente sind immer noch mehr als 700 Euro, die ich jetzt als Sozi hätte, wenn ich bis 67 arbeite.



    @Meerschwein: Was ist da absonderlich?


    Mikael: Selten so gelacht wie jetzt :autsch:

    marie74: Nee, glaube ich eigentlich nicht. Die Medien scheinen sich da aber noch nicht ganz einig zu sein. Es reicht von Weltuntergangsstimmung bis zu: Das Niveau wird sich reduzieren.


    wossen: Mir erscheint es mittlerweile ebenfalls fast alternativlos. Es ist ja fast so: Selbst wenn ich das Lehramtstudium nicht packen würde, würde ich in die Grundsicherung fallen und auch wenn ich es nicht probiere falle ich in die Grundsicherung, denn mit 2300 Euro brutto kannste nichts reißen. Ich hab einfach jetzt schon zu lange studiert im Erststudium.


    Denkst du wirklich mit ca. 30 ist es noch nicht zu spät fürs Lehramt? Ich würde eben unter Anrechnung meiner Leistungen gern etwas verkürzen. 6 Jahre sind eben nicht kurz (nur ein paar Gedanken hierzu)

    Das nennt sich Altern, ein normaler, biologischer Prozess, dem alles organische Leben unterworfen ist. Bedeutet aber nicht, dass die Qualität der Arbeitsleistung darunter leiden müsste. Wer als junger Lehrer guten Unterricht macht wird nicht jenseits der 60 plötzlich nur noch eine Arbeitsleistung abgeben, die analog der Qualität deiner Beiträge ist. Und auch wenn der gesellschaftliche Jugendwahn anderes nahelegt ist jugendliches Aussehen irrelevant im Lehrberuf, mentale "Frische" und Spannkraft sind da entscheidender.

    Wenn du meinst.

    ... sind die in meinem Kollegium allesamt topfit, machen sehr guten Unterricht und freuen sich auf die wohlverdiente Pension. Wir Chemiker "verlieren" hier zum nächsten Schuljahr unsere dienstälteste Kollegin, das wird echt hart.

    Kann an deiner Schule ja auch sein. Muss aber nicht an allen Einrichtungen deutschlandweit so sein. In meinem Bundesland haben sie leider gepennt und nicht rechtzeitig genügend neue Lehrer eingestellt. Ergebnis vom Lied war, dass die noch vorhandenen Lehrer ausbrennen.

    Schade, dass Riesterverträge die einzige Vorsorgemöglichkeit sind und es z.B.keine Fondssparpläne (oder andere Alternativen) gibt. Echt ärgerlich... Privatvorsorge kann man natürlich auch im Studium -selbst wenn dieses selbst finanziert werden muss- ganz hervorragend leisten. Alles eine Frage der Prioritäten.
    Was den Unfug über Lehrbefähigung und Alter anbelangt: Das erzähl mal deinen Eltern, die sind doch auch Lehrer und werden sich sicherlich freuen, wenn du ihnen erzählst, dass man sie ab einem bestimmten Alter besser nicht mehr auf SuS "loslassen" sollte. Wenn du Glück hast lachen sie herzhaft oder erzählen dir einfach mal was über deine Befähigung ihre Unterrichtsqualität mal eben pauschal anhand ihres Alters zu beurteilen...
    Einige der besten Lehrer die ich als Schülerin hatte waren kurz vor der Pensionierungsgrenze. Die wussten, wie man den Stoff packend vermittelt (selbst in einem Fach wie Latein), waren gelassen genug, nicht jede pubertäre Provokation allzuernst zu nehmen geschweige denn darauf einzugehen und konnten sich auch gegenüber Kollegen und Schulleitung bei Bedarf mal abgrenzen und vor ihre Klassen stellen, weil die ihnen so kurz vpr der Pensionierung auch einfach nicht mehr groß was anhaben konnten und es eben vor allem um die Freude am Beruf ging, die diese Lehrer bis zur Pensionierung arbeiten ließ. Natürlich gibt es auch andere Beispiele, die gibt es aber auch schon bei so vielen jungen Lehrern, dass Alter dafür einfach irrelevant ist. Etwas weniger pauschal geäußerte "heiße Luft" würde deinen Beiträgen gut tun.

    Du wirst lachen, aber auch meine Eltern sehen nicht mehr so frisch wie 20 aus und der Job strengt sie mit zunehmendem Alter an. Genau wie die Kollegen. Frag dich mal, warum in allen Bundesländern so viele Lehrer ausfallen und so viele Lehrer mit steigendem Alter burn out sind.



    Zu 5.: Frag mal den Kollegen über dir, der die Diskussion abgebracht hat. In anderen Punkten stimme ich dir zu.

    :daumenrunter: Und schon wieder weißt du es besser, obwohl User hier schon was anderes geschrieben haben. (einschließlich mir, ich bin seit letztem jahr, mit 30, fest im Schuldienst und habe schon über 10 Jahre privat vorgesorgt)

    Du bist doch nicht ich. Es geht mir hier um die reine Rente und nicht irgendwelche Riester oder Vorsorgepakete. Das hab ich doch mehrfach gesagt :daumenrunter: Natürlich werde ich privat vorsorgen sobald ich es kann. Von den paar Kröten, die ich jetzt habe, kann ich das aber nicht.

    Private Vorsorge funktioniert sogar mit ALG II (Riesterverträge müssen nicht aufgelöst werden) und damit sogar mit kleinstem Einkommen (zumindest mal als Alleinversorger ohne Kinder). Bezieher kleiner Einkommen profitieren darüber hinaus bei Riesterverträgen von staatlichen Zulagen. Die müssen jährlich beantragt werden. Mein Riestervertrag läuft aktuell mit 30€ monatlich bis zum Ende des Refs, zum Jahresende versuche ich immer noch eine kleine Sonderzahlung draufzulegen wenn möglich. Meinen ersten Vorsorgevertrag habe ich im Erststudium abgeschlossen (Altvertrag Lebensversicherung), das ging auch. Wenn dir Vorsorge wichtig ist scheitert es nicht am Einkommen sich da zumindest mal in einen Rentenbereich vorzuarbeiten, der auf Grundsicherungsniveau liegt. Beratung durch jemanden dem du deine Finanzen offenlegst hilft da wirklich sehr, um einen Überblick zu bekommen, was gerade auch mit kleinem Einkommen möglich, vielleicht auch sinnvoll und ggf.förderungsfähig ist.

    Ich werde definitiv nicht ristern. Nein. Ich lebe momentan von der Hand in den Mund und bin froh, dass ich mit meiner Sozistelle nebenher gerade meine Miete abdrücken kann. An Privatvorsorge ist da nicht zu denken. Hab am Monatsende mit Miete und dem PKW der für die Arbeit vorausgesetzt wird plus minus null.

    Na, ja insofern hast du schon recht. Es ist wahrscheinlich, dass man bis 70 arbeiten wird. Ob man es noch kann ist eine andere Sache. Wenn ich mir die Lehrer so ansehe, die jetzt 65 sind. Die kannst du teilweise nicht mehr auf Kinder und Jugendliche loslassen. Das ist oftmals schon fast fahrlässig.


    Privatvorsorge kann man im Studium oder vorher kaum betreiben.

    Na, ja hier liegt die Sache noch etwas anders, denn ich weiß ja nicht, ob ich mich unter der Voraussetzung darauf einlassen sollte und mit 20 Stunden, die ich nebenher arbeite werde ich kaum was zurück legen können.


    Mir geht es hier ausschließlich um den Rentenaspekt und nicht um meine Studienwahl oder Eignung.



    Privatvorsorge funktioniert nur solange, wenn man etwas hat, mit dem man privat vorsorgen kann.


    5 bis 6 Jahre sind eben lang, wenn man knapp 30 ist.

    Nein, in meinem Bundesamt läuft das so leider nicht.
    Hier sind die Schulämter ausschlaggebend, an welcher Schule man landet.
    Kann ja sein, dass das in NRW anders ist.
    Hab das selbst bei meiner Cousine erfahren. Die Schulleitung wollte sie unbedingt haben, weil auch die Fächerkombi gepasst hätte. Die riefen dann bei der jeweiligen Stelle an. Das Schulamt sagte nein, machen sie nicht.
    Du wirst ja nicht von der Schule bezahlt, sondern über dein Bundesland.


    Bei uns werden die Stellen auch nicht über die Schulen ausgeschrieben, sondern übers Schulamt und einen Server.
    Oder sprichst du von Privatschulen?

    Ich bin bereits etwas höheren Alters (Richtung 30) und habe sehr lange für mein Erststudium (Bachelor und Master im sozialen Bereich) gebraucht.
    Ich arbeite momentan nebenher für einige Stunde, aber auch vom Vollzeitverdienst kann man weder leben noch sterben.



    Ich überlege da ich bereits stundenweise an einer Schule gearbeitet habe, Lehramt zu studieren. Meine Eltern sind beide Lehrer. Ich weiß wie es läuft. Um den Wunsch an sich sollte es hier aber nicht gehen.


    Kummer macht mir meine Rente momentan wieder.
    Der Rentenrechner hat schlimmes offenbart. Nur wenn ich über 3000 Euro verdienen würde und das ungefähr 30 Jahre hätte ich eine Chance über 1000 Euro Rente zu bekommen.
    Auf die normalen 45 Jahre komme ich schon nicht mehr.


    Damit wäre, wenn ich in meinem jetzigen Job im sozialen Bereich arbeiten würde die Altersarmut vorprogrammiert. Ich hab es mal ausgerechnet. Wenn ich bis 67 durchackere und von 2300 Euro ausgehe, die meine Kollegen verdienen, lande ich bei etwa 700 Euro.
    Wenn ich dagegen Lehramt anstrebe, den Abschluss schaffe, liege ich wenn ich 300 Jahre durcharbeite bei etwas über 1000 Euro.


    Ohne einzukalkulieren, dass ich vielleicht verbeamtet werden würde.


    Nun kommt das große ABER. Wenn ich scheitere und aus irgendwelchen Gründen nicht das Lehramtstudium habe, verschlechtert sich meine Rente noch mehr.


    Ich hadere momentan ob ich pokere oder so wenn ich durcharbeite die 700 Euro sicher habe.


    Was sagt ihr?

    Hallo,


    ich habe das gleiche studiert. Leider stellt man sich in meinem Bundesland quer mich in irgendeiner Form in den Schuldienst zu übernehmen.


    Deshalb überrascht es mich, dass das bei dir funktioniert und gibt mir Hoffnung, dass da noch etwas geht.


    Wie lässt du daraus 2 Fächer ableiten? Das war das Hauptproblem, weshalb man mich nicht als Lehrkraft einstellen wollte.


    Ich gehe nun vermutlich den komplizierteren Weg und studiere Lehramt nach.


    Grüße

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