Beiträge von Lehrerin2007

    Ich kann mir auch vorstellen, dass manche Eltern etwas dagegen haben.

    Irgendwo habe ich mal gelesen, dass die Eltern jeden Morgen neu einen Wisch unterschreiben müssen, dass das Kind gesund bzw. frei von Covid-19-Symptomen ist. Diesen Zettel müssen die Kids morgens abgeben. Leider weiß ich nicht mehr in welchem BL das war, aber ich dachte mir, da ist die Hemmschwelle, dass man ein halbkrankes Kind in die Schule schickt, vielleicht höher.

    dass wir Lehrkräfte das Virus "in die Klassen bringen". Schon alleine bei diesem Satz geht bei mir die Hutschnur hoch.

    Das finde ich auch total frech. Schließlich gibt es genug Eltern, die ihre Kinder auch halb krank in die Schule schicken, bestimmt auch mit Covid-19, wenn es nur wie eine Erkältung erscheint...

    Ja, aber während dieser Zeit sammelst du wertvolle Erfahrungen, auch wenn du später nicht in diesem Beruf arbeiten solltest. Und du wirst reifer und findest vielleicht darüber heraus, was du gern machen möchtest. Und gleichzeitig schaffst du dir aber eine "Existenz".

    Ich wusste schon ab ca. 15/16, dass ich Lehrerin werden würde. Mein Mann wusste auch bis nach dem Abi nicht so recht, was er machen soll und hat sich dann entschieden, erstmal eine Ausbildung zu machen, dass er eine "Grundlage" hat. Später hat er dann noch studiert.

    Kommt eine Ausbildung nicht in Frage?

    Es gibt doch auch die Möglichkeit, in verschiedene Studiengänge reinzuschnuppern, oder? Ich weiß aber nicht, wie das Programm heißt, nur dass unsere Nachbarin das gemacht hat. Gibt es denn mehrere Berufe / Studiengänge, die du dir grundsätzlich vorstellen könntest, die dich interessieren?

    Hast du schon Praktika gemacht? Oder ein Volontariat?

    Geht mir genauso. Ich denke, ich kann ja schön Abstand halten von meinen SuS, Maske tragen, wann ich es für nötig halten, lüften und Hände waschen so viel ich will, aber meine zwei Kinder sitzen (an zwei verschiedenen Schulen, davon eine sehr groß) mittendrin...

    Uiuiui. Weisst Du, wie hoch die Prävalenz bei uns unterdessen wieder ist? Wir sind in der Diskussion hier im Forum am gleichen Punkt wie im März/April angelangt: Ich hätte 3 x mehr Grund mich zu stressen. ALLE Ballungsgebiete in der Schweiz (Zürich, Basel, Genf, Lausanne) haben die "Risikolatte" entweder schon deutlich gerissenen oder sind kurz davor. Nicht ein einziger deutscher Landkreis kommt auch nur ansatzweise in die Nähe davon. Kipp einfach mal nen Schnaps und entspann Dich. Oder guck nicht mehr nach irgendwelchen Zahlen, das hilft auch. Sich präventiv schon mal stressen hilft hingegen sicher nicht.

    Wie bist du eigentlich drauf? Darf ich bitte selbst entscheiden, ob und wo ich Zahlen angucke und nicht? Über die Schweiz hab ich mich tatsächlich nicht informiert, interessiert mich grad auch nicht, da ich woanders arbeite und auch gar nicht weiß, wann welche Regelungen bei euch greifen. Ich darf mich hier genauso mit meinen Gedanken einbringen wie du, ohne dass ich solche Sprüche wie "Kipp einfach mal nen Schnaps und entspann Dich." als Antwort bekomme. Finde ich ziemlich daneben. Reagiere bitte einfach nicht auf mich, wenn ich dich so nerve.

    Oh Mann, das macht mir alles keinen Mut. In BY sind es noch zwei Wochen bis zum Schulstart und ich kann die Restferien gar nicht richtig genießen, ich fühle mich total unentspannt, wenn ich an den Schulstart denke und was da auf mich zukommt... :angst: In BY steigen die Zahlen außerdem so, dass ich befürchte, dass wir gleich mit geteilten Klassen anfangen.

    Genau an den Artikel habe ich auch gedacht, als es gerade um die Fenster ging. Ich finde es aber auch komisch, den Vorhang davor zu machen... Und genauso wie die SuS nicht auf die Tische gehören, dürfen sie auch nicht auf die Fensterbänke. Es gibt doch auch eine Pausenaufsicht, die auf so was zu achten hat.

    Und - ich sehe bei uns immer wieder Kinder, die auch im 3. Stock auf dem Fensterbrett sitzen (bei geöffnetem Fenster), ich bekomme da jedes Mal einen Anfall und scheuche sie runter und schließe das Fenster. Die sind sicher nicht alle gestört, aber leichtsinnig und sie finden es wahrscheinlich auch noch cool.

    Dann muss man in Coronazeiten eben ganz klar ein Fensterbrett-Sitzverbot aussprechen (eigentlich auch sonst), und die Aufsichten müssen das ganz konsequent unterbinden, notfalls mit Ordnungmaßnahme. Gehört genauso zum Konzept wie das Maskentragen und die Hygiene. Punkt. Dann geht das auch mit dem Lüften...

    Ich habe gehört (Bericht im Fernsehen), dass die App derzeit wenig bringt, weil nur ca. 5% der positiv Getesteten es auch in der App angeben. Das finde Ich sehr schade... :(

    In meinem Bekannten- und Freundeskreis gibt es auch wenige, wo das Rollenmodell so eindeutig "alt" ist (Frau sucht sich besser verdienenden Mann und umgekehrt); fast immer allerdings arbeiten die Frauen in TZ (ich kenne ein paar, das es umgekehrt macht). Und immer mehr Väter machen auch mit bei der Kinderbetreuung, beim Haushalt usw. Ich denke schon, dass sich was tut beim "Rollenwandel", aber eben sehr langsam...

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