Beiträge von Lehrerin2007

    Außerdem ist dieser Satz völlig sinnlos, wenn man diskutiert, wie man das in der momentanen Situation überhaupt hinbekommt. Es ändert nichts daran, dass es nur unter bestimmten Umständen und mit Entgegenkommen hinzubekommen ist! Ob privat oder nicht!!!

    ... und dieses zerstückelte Arbeiten, 2 h in der Schule morgens, schnell was einkaufen, daheim erstmal den Kindern zuhören, was sie noch brauchen für ihre Arbeitsaufträge, dann an den Schreibtisch, die wichtigsten Mails bearbeiten oder ggf. in die Videokonferenz, dann wieder zu den Kindern, gucken, ob alles passt oder Aufgaben kontrollieren, was zu Essen machen, dann wieder an den Schreibtisch, was korrigieren oder am nächsten Wochenplan weiterarbeiten, dann schnell die Wäsche aufhängen oder staubsaugen, dann ruft eine Kollegin an, wieder was zu erledigen, dann schon wieder Abendbrot - der Tag ist um und ich hab das Gefühl ich hab alles und nichts gemacht.

    Ja, das Motivationsproblem habe ich auch zum Teil. Auch, weil der Kontakt zu manchen SuS kaum vorhanden ist (bei meinen letzten zwei Videokonferenzen nahm nur je 1/2 bis 1/3 der Klassen teil) und ich das Gefühl habe, ich mache die Homeschooling-Aufträge ins Blaue hinein. Auch bei einer Feedback-Umfrage habe ich nur 7 Antworten aus einer Klasse bekommen.

    Das macht es mir manchmal schwer, mich zu motivieren.

    Die Zeit geht gut vorbei, Ideen fehlen uns nicht. Die Kinder basteln viel (staubt danach alles ein) und wir haben ein paar alte Spiele rausgekramt, die jetzt aber auch schon wieder im Regal einstauben. Der Tag geht trotzdem rum...

    Manchmal frage ich mich, bei allem, was ich sonst noch so in der Schule mache - wie schaffe ich das sonst nur???

    Ich verstehe den lauter werdenden Ruf nach Lockerungen gut. Ich denke, dass es angesichts der weiter sinkenden Infektionszahlen auch angebracht ist, weitere Lockerungen vorzunehmen, aber nur Schritt für Schritt und unter entsprechenden (Hygiene-)auflagen. Und dass diese nicht eingehalten werden (können) oder die Leute aufgrund der Lockerungen wieder sorgloser werden und Abstand, Hygienemaßnahmen usw. nicht mehr gut einhalten, macht mir dabei die größten Sorgen. Dass alles zu schnell vergessen wird und viele Leute einfach wieder zur alten Normalität übergehen wollen, ohne dass die Pandemie überstanden ist. Dass es wahrscheinlich eine neue Normalität geben wird, zumindest für die nächsten Monate oder 1-2 Jahre (???), ist glaube ich noch nicht in allen Köpfen angekommen.

    Wir für unseren Teil als Familie sind sehr gut zurecht gekommen in den vergangenen Wochen und würden es auch ohne große Probleme noch ein paar weitere Wochen ohne Schaden davon zu nehmen durchhalten, aber ich kann mir denken, dass es nicht allen so geht...

    Ich würde auch verstehen, wenn sich Leute sagen würden, sie gehören nicht zur Risikogruppe, warum sollen sie sich impfen lassen. Könntet ihr das nicht nachvollziehen?

    Ja, definitiv. Vor allem, wenn das Zulassungsverfahren beschleunigt wird, damit es schneller als sonst (= mehrere Jahre) einen Impfstoff gibt. Da bleibt so ein Gefühl von: Was ist, wenn der doch nicht sicher ist? Bei der Schweinegrippe damals wurde ein Impfstoff benutzt (ich weiß aber nicht genau, wann der zugelassen wurde), wo im Nachhinein festgestellt wurde, dass er bei einigen, vor allem jungen Menschen, Narkolepsie ausgelöst hat. Mein Mann hat damals auch diesen Impfstoff bekommen, da bleibt halt so ein bitterer Beigeschmack...

    Grundsätzlich bin ich gegen (fast) alles geimpft, wogegen man geimpft sein sollte, aber bei einem neuen Impfstoff wäre ich auch vorsichtig und würde es wahrscheinlich davon abhängig machen, wie die Situation bis dahin ist und wie gut man sich noch selbst schützen kann.

    Ich wäre gegen eine Impfpflicht, aber hoffe, dass die Leute in Punkto Hygiene und Selbstschutz/Schutz der anderen etwas pflichtbewusster geworden sind und auch bleiben. Aber ich hoffe es nur, glauben tue ich es leider nicht so...

    Das hat mich auch sehr geschockt....

    Warum können die Menschen sich nicht etwas zusammenreißen, damit eine langsame Lockerung möglich ist und wir nicht wieder alles Mögliche schließen müssen? Denken die ernsthaft nicht so weit? Ich verstehe es nicht...

    (bezog sich auf #7013)

    Over klingt für mich auch falsch. Klingt, als würde die Maus über ihr schweben oder sich über die Katze beugen. Above ist oberhalb, darüber (z.B. auf einem Regal sitzend oder so). Wenn sie wirklich auf dem Kopf sitzt: on. On top of fände ich auch ok.

    Ich finde es auch ungünstig, dass Q12 und Q11 sich eine Woche überschneiden sollen. Es wäre ja sinnvoller, wenn man das Konzept der Q12, das aktuell läuft und offensichtlich ja ganz gut funktioniert, dann direkt für Q11 übernimmt.

    Und wenn Q11 läuft, parallel ein Konzept für weitere Klassen (?) ausarbeiten, turnusmäßigen Unterricht usw.

    Wer hat damit Erfahrungen gesammelt und mag berichten?

    Ich habe Erfahrungen damit gesammelt, dass es auch zu viert in einer 3-Zimmer-Wohnung geht. Klar, nicht immer superpraktisch, aber es gibt Möglichkeiten. Ich arbeite z.B. am Laptop (habe keinen Desktop-PC) und habe ein mobiles Büro ;) - heißt, ich gehe immer da hin, wo ich gerade die nötige Ruhe finde, um zu arbeiten, das ist auch mal die Küche oder das Schlafzimmer. Wenn die Kinder im Wohnzimmer abhängen, bin ich auch schonmal an einen der Kinder-Schreibtische gegangen.

    Lärmschutz-Kopfhörer habe ich auch, wenn es ganz hart kommt.

    Wir sind eine einer Elterninitiative (städtisch gefördert). Das bezahlen wir weiterhin den vollen Beitrag inklusive Essensgeld. Und ich kann nicht zum 31.7. (= Schuljahresende) kündigen, sondern muss bis 31.8. im Vertrag bleiben.

    Das nervt mich ganz schön.

    Bei mir waren doch alle aus dem Kurs da! Die Masken gab es auch ins Fach gelegt. In den Gängen wurden sie getragen, im Unterricht nicht.

    Die Stimmung war etwas bedrückt, aber eher im Sinne von "genervt", ich glaube sie hätten es gern alles schnellstmöglich hinter sich.

    Wie lief es bei euch?

    Ich starte morgen auch wieder mit meiner Q12. "Prüfungsvorbereitung" (Abitur) steht an. Ich habe sie gefragt, was sie sich wünschen, es kamen gerade mal 2 Antworten... Ich bin gespannt, wer überhaupt morgen da ist!

    So wie ich das verstanden habe, gibt es ein Masken-"Starterkit". Aber ob das alles rechtzeitig geliefert wird...? Es gilt natürlich die Abstandsregel, auch auf den Gängen, man darf nur ein eine Richtung gehen und nicht überholen (Einbahnstraßen mit Überholverbot). Auch den SuS darf man sich nicht näher als 1,5 m nähern und natürlich müssen alle mit Krankheitssymptomen daheim bleiben.

    Überall soll Seife zum Händewaschen bereit stehen (was eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist... aber in der Vergangenheit nicht immer der Fall war).

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