Hallo!
Ja, es gibt sie, diese Stories. Den Artikel, den du im Eingangspost verlinkt hast, habe ich auch gelesen und fand ihn ganz schön schlimm. Ich hatte damals (zum Glück!) nicht viel davon gehört, bevor ich ins Ref. gestartet bin. Und es war wohl gut so, denn auch ich hätte mich verrückt gemacht... Aber es gibt auch die, bei denen es gut lief, aber es ist auch ein bisschen Glückssache, zugegebenermaßen.
Wenn du diesen Beruf wirklich machen möchtest (hast du schon unterrichtet, in Praktika z.B.? Wie lief das?), solltest du es auf jeden Fall wagen. Es muss nicht immer und überall so schlimm sein. Das, was im Netz steht, wurde natürlich von denen geschrieben, die schlimme Erfahrungen im Ref. gemacht haben, um davon zu berichten, es "loszuwerden", Hilfe und Zuspruch zu suchen usw. Foren wie diese und referendar.de bieten dafür ja auch die Plattform (gibt es das für andere Berufe eigentlich auch?). Das verzerrt vielleicht etwas die Wahrnehmung, denn viele, die keine Probleme hatten (ich war so eine Glückliche!), schreiben ja dann nicht groß was dazu, es besteht ja nicht unbedingt der Bedarf...
Insofern, schließ dein Studium ab, wenn du Lehrer werden willst, stehst du das durch. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man im Ref. vor allem alles schön so machen soll, wie die Seminarleiter das möchten und auch später muss man sich natürlich auch ein Stückweit nach den Gepflogenheiten der Schule richten, aber kann sich ansonsten frei entfalten, seine bevorzugten Methoden anwenden, sich ausprobieren usw.
Viel Glück!