Und eine seriöse Hausfinanzierung sollte in der Tat so aussehen, dass man das auch mit einem Gehalt irgendwie schaffen kann. Eine Finanzierung so aufzubauen, dass man auf 2 Gehälter angewiesen ist und den Faktor Kinder noch hat, ist schon risikobehaftet.
Das ist allerdings Realität bei vielen Familien, insbesondere in den Ballungsräumen. Das Modell, dass nur einer (i d R der Vater) arbeitet und die Familie ernährt, funktioniert schon lange nicht mehr flächendeckend und dauerhaft (dass es nicht mehr zeitgemäß ist, ist ein anderes Thema). Wenn dann alle Eltern so denken oder planen würden wie du, oder, wenn sie eben feststellen, dass es so risikobehaftet ist, überhaupt Kinder zu haben, weil ja alles mögliche passieren kann, gäbe es noch viel weniger Kinder (und damit auch viel weniger Lehrer*innen!).
Übrigens würde ich das Risiko, ein Kind über Wochen zu Hause zu haben, eher als gering einschätzen.
Ich auch. Mir ist kein solcher Fall in meinem Umfeld bekannt. Maximal 2-3 Wochen vielleicht wegen einer OP oder so und da ist das Kind dann auch die meiste Zeit im KH.
Aber stell dir vor, wenn massenweise Eltern nicht arbeiten gehen, weil ihnen das Risiko zu hoch erscheint, das funktioniert nicht. Allein wenn am einer Schule ein Teil der Lehrkräfte wochenlang nicht kommen, wie soll das gehen?
Sehe ich ebenfalls so. Selbst wenn die Lehrkräfte sich alle unbezahlt beurlauben ließen (würde dann ja ggf. auch gar nicht genehmigt werden, wenn die Unterrichtsversorgung nicht gewährleistet ist), hilft das dem Unterrichtsbetrieb nichts.