Beiträge von Lehrerin2007

    Ich dachte, so mit 12-13 ist meist Schluss mit Kinderarzt.

    Ich glaube, das liegt eher daran, dass je kleiner die Kinder, desto häufiger sind sie krank bzw. desto häufiger geht man auch noch vorsichtshalber zum Arzt. Außerdem braucht man ja ein Attest vom Arzt, wenn man einen Kinder-Krankheitstag nimmt. Ab 12 Jahren gibt es diese Tage ja nicht mehr. (Ich selbst hatte in meiner ganzen Zeit am Gymnasium einen Fehltag, in der Grundschule aber ein paar pro Jahr; kann man ja auf den alten Zeugnissen nachlesen).

    Diese Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt sind glaube ich ab einem bestimmten Punkt freiwillig, aber theoretisch gehen sie bis J2 (also angefangen bei U1-U11, dann J1 und J2), die man mit 16/17 macht.

    Ich persönlich habe mein Kind, als wir beide husteten wie Pferde, zum Abhören mal mit zu meinem Arzt genommen (ging auch), aber für Entwicklungs- oder kinderspezifische Dinge ist der Kinderarzt wahrscheinlich besser, kommt vielleicht drauf an, worum es geht. Ich glaub, ich war so mit 14 das letzte Mal beim Kinderarzt. Danach nicht mehr, aber ich war danach auch nicht mehr krank, bis ich selbst losgestiefelt bin zum Frauenarzt, Hautarzt usw.

    Ich meine, vor kurzem irgendwo gelesen zu haben, dass Kinderärzt*innen auch die Eltern chronisch kranker Kinder impfen (dürfen).

    Die Eltern sind ja dann auch automatisch die Betreuungspersonen, solange die Kinder u18 sind. Umgekehrt (Betreuungsperson eines ältern/Risiko-Patienten) ist das ja auch so, macht also eigentlich Sinn.

    Sind es dann über 16jährige Schüler?

    Ja.

    Warum soll man da keinen Kinderarzt mehr haben? Die letzte J-Untersuchung ist mit 16-17 Jahren vorgesehen, kann also durchaus sein. Und selbst, wenn sie 2-3 Jahre nicht mehr da waren, sind sie ja noch in der Kartei des Kinderarztes.

    Mittlerweile ich habe ich erfahren, dass es ca. 10 in unserer Q11 sind. Ob die jetzt tatsächlich alle vorerkrankt sind oder ein Ehrenamt haben, kann ich mir irgendwie kaum vorstellen. Wie gesagt, ich frag Montag nochmal...

    Ich bin total baff: Ich habe heute erfahren, dass in meinem Kurs schon 4 Schüler geimpft sind! Beim Kinderarzt!

    Und im Rest der Oberstufe mind. weitere 3…

    Wie kann das sein? Die sind doch in Gruppe 4 (außer sie haben Vorerkrankungen, aber das ist in dem Alter wahrscheinlich jetzt nicht so häufig).

    Ich muss da nächste Woche nochmal nachfragen…

    Jetzt sind Schüler teilweise vor Lehrern geimpft..???? 😯🤔

    halte die Formulierung aber zumindest für unglücklich. Notengebung hat schließlich nichts mit Elternverhalten zu tun, sondern hängt von klaren fachlichen Kriterien ab.

    Genau das habe ich auch gedacht. Nun gut, es ist jetzt zu spät, natürlich überlegt man nicht immer vorher ganz genau und denkt sich hinterher, na ja, ich hätte es anders formulieren sollen. Recht hast du natürlich. Wenn ich aus Elternsicht etwas erreichen will für mein Kind, wäre ich eher sch***freundlich...

    Besteht vielleicht auch die Möglichkeit, nochmal mit dem Vater zu reden? Vielleicht hat er sich inzwischen beruhigt. Du könntest deine Aussage zurücknehmen, aber erklären, dass du sein Verhalten dennoch nicht angemessen fandest und dass das nichts mit der Notengebung des Kindes zu tun hat und dann gleich nochmal darauf verweisen, was denn mit der Notengebung zu tun hat.

    Ich habe übrigens mal ein Elterngespräch abgebrochen und gesagt: In dieser Tonart werde ich das Gespräch höchstens noch in Anwesenheit der Schulleitung weiterführen. Antwort: Gut, da wollten wir eh noch hin! 🙄

    Die haben sich dann auch über mich beschwert. Im Nachhinein kam noch heraus, dass sie falsche Behauptungen gegenüber der Schulleitung aufgestellt haben (ich konnte die Gegenbeweise liefern).

    Dass er nicht wirklich viel Ahnung von Schule hat, ist ja schon länger bekannt.

    Ja, der denkt überhaupt nicht daran, dass die nächsten Wochen in den Schulen schon längst geplant sind. Das ist wie die Geschichte vor Weihnachten. Distanzunterricht bitteschön - und ein paar Tage später dann: Aber freiwillig... 🙄

    Ernsthaft, Leute?

    Es ist unfassbar!

    Bei uns werden die neuen 5. Klassen eigentlich von den Klassenleitungen über die allgemeine Bewertung (Klassenarbeiten, Tests, Kurzarbeiten, mündliche Noten) und deren Gewichtung informiert (da gibt es Vorgaben) und dann nochmal von den jeweiligen Fachlehrern, wie genau die das jetzt machen (z.B. wie viele Tests sie schreiben, ob Referate gehalten werden und wie die bewertet werden). Als Klassenlehrerin rechne ich ihnen, wenn Zeugnisse nahen, auch mal vor, wie man seinen Durchschnitt in einem Fach ausrechnen kann und dann auch herausfinden kann, wieviel Verbesserung noch möglich ist. Als Fachlehrerin sage ich, worauf es mir ankommt bei der Notengebung in meinen Fächern.

    Bei uns ist es auch üblich, dass die SuS jederzeit kommen können und nach ihren Noten fragen können. Außerdem gibt es 2x im Jahr einen Notenbericht, wo alle Noten draufstehen.

    Ist es das, was du mit Notentransparenz meintest?

    Auch, wenn ich schon damit gerechnet habe, bin ich frustriert darüber, muss ich ehrlich sagen. Wir hätten noch genug Zeit gehabt, wenigstens in den Schulaufgabenfächern noch eine Schulaufgabe zu schreiben (in meiner 5. Klasse wären das noch ganze 2 SA gewesen, in meiner 9. Klasse ebenfalls). In anderen BL schreiben die SuS sogar Klassenarbeiten im Distanzunterricht!

    So lernen die Schüler: Distanzunterricht muss man nicht so ernst nehmen, wird eh nicht abgeprüft. Und sie werden auch jetzt im Präsenzunterricht nicht mehr richtig lernen, weil sie ja wissen, sie schreiben keine SA mehr... Sollten wir nächstes Jahr noch mal eine Phase des Distanzunterrichts haben, haben sie diese Einstellung im Hinterkopf, die nehmen das doch dann gar nicht mehr ernst! Ich hoffe, dass wenigstens Kurzarbeiten oder Exen nicht verboten werden, ich möchte mir auch ein Bild darüber machen, was sie jetzt mitgenommen haben aus dem Schuljahr.

    Und im Herbst, wenn dann wieder Schulaufgaben anstehen, geht das große Gejammer los, dass sie das ja nicht mehr gewöhnt sind und alles so stressig ist, weil sie diese Prüfungssituation, wo sie mal 45 Minuten konzentriert den gelernten und geübten Stoff wiedergeben bzw. anwenden sollen, seit einem Jahr nicht mehr trainiert haben.

    Ich glaube, es ging darum, dass man mal konstant unter / über 100 ist und man nicht eine Woche auf/zu macht, wenn es so um die 100 herumspringt. Aber es ist irgendwie nervenaufreibend (so wir hier gerade), jeden Morgen die Inzidenz anzuschauen und die Tage zu zählen. Hier gerade: 4. Tag <100. Morgen also wahrscheinlich auch <100 und damit ab Dienstag Wechselunterricht bzw. Vollpräsenz in großen Räumen. Im LK nebenan war es mal kurz unter, dann wieder knapp >100 - ziemlich nervig! Aber ob das bei 3 Tagen besser wäre?

    Aber vielleicht fand ich das mit dem Stichtag wirklich besser (hier vorher der Freitag), außer, er beruht auf falschen bzw. verzögerten/nachgemeldeten Zahlen...

    Ich muss jetzt aber schonmal zugeben, dass ich viele Foristinnen (das Rechtschreibprogramm unterstreicht mir dieses Wort...), die keinen eindeutig männlichen/weiblichen Usernamen haben, tendenziell für männlich halte, weil darunter immer "Anfänger", "Meister", "Erleuchteter" etc. steht. Geht das nur mir so?

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