Beiträge von Lehrerin2007

    Dennoch gab es auch in der Vergangenheit eine Impfpflicht (z.B. gegen Pocken) sowie aktuell gegen Masern.

    Ich erinnere nochmal daran, dass ich mich auf den oben verlinkten Artikel bezog, in dem es explizit um eine Impfpflicht für verbeamtete Lehrer geht, und darum, dass Eltern "wünschen" könnten, dass ihre Kinder von nicht von einem ungeimpften Lehrer unterrichtet werden.

    Es ging nicht um eine generelle Impfpflicht, wie bei Masern oder Pocken.

    Bei einer Impfpflicht bestimmter Berufsgruppen steht es ja jedem frei, sich einen anderen Beruf zu suchen.

    Na ja, das finde ich jetzt auch etwas schwierig. Wir wissen ja, dass das für viele Lehrer nicht so einfach ist, da man als ausgebildeter Lehrer oftmals auch nur als Lehrer arbeiten kann.

    Ich bin heute Morgen über diesen Artikel gestolpert: https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/ges…10515-99-605781

    Hr. Meidinger:

    Dazu zählten Frage wie: "Was passiert, wenn Eltern nicht wünschen, dass ihr Kind von einem ungeimpften Lehrer unterrichtet wird? Dürfen ungeimpfte Schüler mit auf Klassenfahrt und in die Theatergruppe? Kann ich Geimpften das Tragen einer Maske abverlangen?"

    Er rechne fest damit, dass es eine politische Debatte um eine Impfpflicht für Lehrkräfte geben werde, sagte Meidinger. Der Lehrerverband spreche sich zwar gegen eine Pflichtimpfung aus. Seiner Ansicht nach hätte der Staat bei verbeamteten Lehrkräften und entsprechender gesetzlicher Regelung aber wohl die Handhabe dazu.

    Ich bin etwas schockiert über diese Aussage. Wenn Eltern nicht wünschen, dass ihr Kind von einem ungeimpften Lehrer unterrichtet wird? Impfpflicht für verbeamtete Lehrer einführen? Geht das nicht etwas zu weit?

    Ja, sowas nervt. Ich habe diese Woche meine eine Klasse auch nur eine Doppelstunde gesehen, meine andere gar nicht, weil ich sie am Montag (wo noch kein Präsenzunterricht war) und am Donnerstag (Feiertag) gehabt hätte. Und nächste Woche wird eh alles superchaotisch wegen zwei Abiturtagen.

    Ich merke auch zunehmend, wie ich Dinge vergesse (z.B. zu Hause noch Lösungen auf Teams hochladen, Kopien in der Schule, Abzeichnen, dass ich mich getestet habe, dieses, jenes), es ist einfach zu viel :wacko:

    Und wie soll das stundenplantechnisch funktionieren?

    Da bin ich ehrlich gesagt überfragt. Meist gibt ein Kollege /eine Kollegin der 1.-4. Stunde ihre Stunde her. Wenn es möglich ist, tauscht man oder bekommt irgendwo an anderer Stelle zurück. Nachmittags haben wir v. a. bei den Kleinen vorrangig Intensivierungsstunden oder Sport, die höheren Jahrgänge haben auch mal Schulaufgabenfächer am Nachmittag, wo dann getauscht wird.

    Ich dachte, so mit 12-13 ist meist Schluss mit Kinderarzt.

    Ich glaube, das liegt eher daran, dass je kleiner die Kinder, desto häufiger sind sie krank bzw. desto häufiger geht man auch noch vorsichtshalber zum Arzt. Außerdem braucht man ja ein Attest vom Arzt, wenn man einen Kinder-Krankheitstag nimmt. Ab 12 Jahren gibt es diese Tage ja nicht mehr. (Ich selbst hatte in meiner ganzen Zeit am Gymnasium einen Fehltag, in der Grundschule aber ein paar pro Jahr; kann man ja auf den alten Zeugnissen nachlesen).

    Diese Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt sind glaube ich ab einem bestimmten Punkt freiwillig, aber theoretisch gehen sie bis J2 (also angefangen bei U1-U11, dann J1 und J2), die man mit 16/17 macht.

    Ich persönlich habe mein Kind, als wir beide husteten wie Pferde, zum Abhören mal mit zu meinem Arzt genommen (ging auch), aber für Entwicklungs- oder kinderspezifische Dinge ist der Kinderarzt wahrscheinlich besser, kommt vielleicht drauf an, worum es geht. Ich glaub, ich war so mit 14 das letzte Mal beim Kinderarzt. Danach nicht mehr, aber ich war danach auch nicht mehr krank, bis ich selbst losgestiefelt bin zum Frauenarzt, Hautarzt usw.

    Ich meine, vor kurzem irgendwo gelesen zu haben, dass Kinderärzt*innen auch die Eltern chronisch kranker Kinder impfen (dürfen).

    Die Eltern sind ja dann auch automatisch die Betreuungspersonen, solange die Kinder u18 sind. Umgekehrt (Betreuungsperson eines ältern/Risiko-Patienten) ist das ja auch so, macht also eigentlich Sinn.

    Sind es dann über 16jährige Schüler?

    Ja.

    Warum soll man da keinen Kinderarzt mehr haben? Die letzte J-Untersuchung ist mit 16-17 Jahren vorgesehen, kann also durchaus sein. Und selbst, wenn sie 2-3 Jahre nicht mehr da waren, sind sie ja noch in der Kartei des Kinderarztes.

    Mittlerweile ich habe ich erfahren, dass es ca. 10 in unserer Q11 sind. Ob die jetzt tatsächlich alle vorerkrankt sind oder ein Ehrenamt haben, kann ich mir irgendwie kaum vorstellen. Wie gesagt, ich frag Montag nochmal...

    Ich bin total baff: Ich habe heute erfahren, dass in meinem Kurs schon 4 Schüler geimpft sind! Beim Kinderarzt!

    Und im Rest der Oberstufe mind. weitere 3…

    Wie kann das sein? Die sind doch in Gruppe 4 (außer sie haben Vorerkrankungen, aber das ist in dem Alter wahrscheinlich jetzt nicht so häufig).

    Ich muss da nächste Woche nochmal nachfragen…

    Jetzt sind Schüler teilweise vor Lehrern geimpft..???? 😯🤔

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