Beiträge von Lehrerin2007

    halte die Formulierung aber zumindest für unglücklich. Notengebung hat schließlich nichts mit Elternverhalten zu tun, sondern hängt von klaren fachlichen Kriterien ab.

    Genau das habe ich auch gedacht. Nun gut, es ist jetzt zu spät, natürlich überlegt man nicht immer vorher ganz genau und denkt sich hinterher, na ja, ich hätte es anders formulieren sollen. Recht hast du natürlich. Wenn ich aus Elternsicht etwas erreichen will für mein Kind, wäre ich eher sch***freundlich...

    Besteht vielleicht auch die Möglichkeit, nochmal mit dem Vater zu reden? Vielleicht hat er sich inzwischen beruhigt. Du könntest deine Aussage zurücknehmen, aber erklären, dass du sein Verhalten dennoch nicht angemessen fandest und dass das nichts mit der Notengebung des Kindes zu tun hat und dann gleich nochmal darauf verweisen, was denn mit der Notengebung zu tun hat.

    Ich habe übrigens mal ein Elterngespräch abgebrochen und gesagt: In dieser Tonart werde ich das Gespräch höchstens noch in Anwesenheit der Schulleitung weiterführen. Antwort: Gut, da wollten wir eh noch hin! 🙄

    Die haben sich dann auch über mich beschwert. Im Nachhinein kam noch heraus, dass sie falsche Behauptungen gegenüber der Schulleitung aufgestellt haben (ich konnte die Gegenbeweise liefern).

    Dass er nicht wirklich viel Ahnung von Schule hat, ist ja schon länger bekannt.

    Ja, der denkt überhaupt nicht daran, dass die nächsten Wochen in den Schulen schon längst geplant sind. Das ist wie die Geschichte vor Weihnachten. Distanzunterricht bitteschön - und ein paar Tage später dann: Aber freiwillig... 🙄

    Ernsthaft, Leute?

    Es ist unfassbar!

    Bei uns werden die neuen 5. Klassen eigentlich von den Klassenleitungen über die allgemeine Bewertung (Klassenarbeiten, Tests, Kurzarbeiten, mündliche Noten) und deren Gewichtung informiert (da gibt es Vorgaben) und dann nochmal von den jeweiligen Fachlehrern, wie genau die das jetzt machen (z.B. wie viele Tests sie schreiben, ob Referate gehalten werden und wie die bewertet werden). Als Klassenlehrerin rechne ich ihnen, wenn Zeugnisse nahen, auch mal vor, wie man seinen Durchschnitt in einem Fach ausrechnen kann und dann auch herausfinden kann, wieviel Verbesserung noch möglich ist. Als Fachlehrerin sage ich, worauf es mir ankommt bei der Notengebung in meinen Fächern.

    Bei uns ist es auch üblich, dass die SuS jederzeit kommen können und nach ihren Noten fragen können. Außerdem gibt es 2x im Jahr einen Notenbericht, wo alle Noten draufstehen.

    Ist es das, was du mit Notentransparenz meintest?

    Auch, wenn ich schon damit gerechnet habe, bin ich frustriert darüber, muss ich ehrlich sagen. Wir hätten noch genug Zeit gehabt, wenigstens in den Schulaufgabenfächern noch eine Schulaufgabe zu schreiben (in meiner 5. Klasse wären das noch ganze 2 SA gewesen, in meiner 9. Klasse ebenfalls). In anderen BL schreiben die SuS sogar Klassenarbeiten im Distanzunterricht!

    So lernen die Schüler: Distanzunterricht muss man nicht so ernst nehmen, wird eh nicht abgeprüft. Und sie werden auch jetzt im Präsenzunterricht nicht mehr richtig lernen, weil sie ja wissen, sie schreiben keine SA mehr... Sollten wir nächstes Jahr noch mal eine Phase des Distanzunterrichts haben, haben sie diese Einstellung im Hinterkopf, die nehmen das doch dann gar nicht mehr ernst! Ich hoffe, dass wenigstens Kurzarbeiten oder Exen nicht verboten werden, ich möchte mir auch ein Bild darüber machen, was sie jetzt mitgenommen haben aus dem Schuljahr.

    Und im Herbst, wenn dann wieder Schulaufgaben anstehen, geht das große Gejammer los, dass sie das ja nicht mehr gewöhnt sind und alles so stressig ist, weil sie diese Prüfungssituation, wo sie mal 45 Minuten konzentriert den gelernten und geübten Stoff wiedergeben bzw. anwenden sollen, seit einem Jahr nicht mehr trainiert haben.

    Ich glaube, es ging darum, dass man mal konstant unter / über 100 ist und man nicht eine Woche auf/zu macht, wenn es so um die 100 herumspringt. Aber es ist irgendwie nervenaufreibend (so wir hier gerade), jeden Morgen die Inzidenz anzuschauen und die Tage zu zählen. Hier gerade: 4. Tag <100. Morgen also wahrscheinlich auch <100 und damit ab Dienstag Wechselunterricht bzw. Vollpräsenz in großen Räumen. Im LK nebenan war es mal kurz unter, dann wieder knapp >100 - ziemlich nervig! Aber ob das bei 3 Tagen besser wäre?

    Aber vielleicht fand ich das mit dem Stichtag wirklich besser (hier vorher der Freitag), außer, er beruht auf falschen bzw. verzögerten/nachgemeldeten Zahlen...

    Ich muss jetzt aber schonmal zugeben, dass ich viele Foristinnen (das Rechtschreibprogramm unterstreicht mir dieses Wort...), die keinen eindeutig männlichen/weiblichen Usernamen haben, tendenziell für männlich halte, weil darunter immer "Anfänger", "Meister", "Erleuchteter" etc. steht. Geht das nur mir so?

    Zu Infektionen stand etwas in meinem vorher verlinkten Artikel, der hier gerade in der Diskussion untergeht.


    Danke, den Artikel habe ich gelesen. Mir ging es allerdings nicht um einen Infekt (hätte ich wohl dazu sagen sollen), sondern rein um die vorsorglich eEinnahme eines Antibiotikums (nach einer kleinen OP) und inwiefern die Darmflora (die ja dadurch beeinträchtigt wird oder werden kann) an der Wirkung der Impfung beteiligt ist. Man sagt ja, ein großer Teil des Immunsystems steckt im Darm. Im Artikel ist aber nur vom Blut die Rede.

    Weiß eigentlich jemand, wie es sich mit Impfungen (generell bzw. bzgl. Covid) verhält, wenn man ein Antibiotikum nimmt bzw. vor der Impfung genommen hat oder nach der Impfung nehmen muss? Irgendwo habe ich mal gelesen, dass das die Wirkung (Aufbau der Antikörper) negativ beeinflussen kann, weil die Darmflora beeinträchtigt wird. Allerdings schreibt das RKI (generell zu Impfungen), dass eine Antibiotika-Einnahme kein Grund ist, eine Impfung nicht vorzunehmen.

    Also auf jeden Fall werden die Krankheitstage gezählt und auch die, die man mit Kindern fehlt (ich habe die Liste mal gesehen in unserem Sekretariat). Aber ob das jetzt in der Personalakte steht, weiß ich nicht.

    Vor allem verwechseln viele Meinungsfreiheit mit Handlungsfreiheit. Weil man anderer Meinung ist als z.B. Politiker oder Virologen oder wer auch immer, kann man nicht einfach Regeln, Verordnungen und Gesetze übergehen. Damit macht man sich selbst unglaubwürdig.

    Dort sehen wir die Auswüchse einer verabsolutierten Meinungsfreiheit,

    Die liegen dann leider oft auch darin, nur die eigene Meinung als absolut einzige und richtige anzusehen und alle, die anderer Meinung sind, zu degradieren (fiktives Beispiel: Wie kann man nur so minderbemittelt sein und blind der Regierung folgen?).

    Scheinbar ist bei den weiterführenden Schulen überhaupt kein Vollpräsenzunterricht mehr vorgesehen:

    3. Unterrichtsbetrieb an allen weiteren Schulen
    Bis zu den Pfingstferien gelten die bisherigen Regelungen unverändert weiter.
    Ab Montag, 7. Juni gilt dann bei einer Sieben-Tage-Inzidenz
    von 0 bis 165: Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand für alle Jahrgangsstufen (neu!)
    über 165: Wechsel- bzw. Präsenzunterricht für Abschlussklassen einschließlich der Jahrgangsstufe 11 an
    Gymnasien und Fachoberschulen; übrige Jahrgangsstufen: Distanzunterricht.

    Warum gilt hier von 0-165 Wechselunterricht??? Vorher hieß es doch unter 50 = Vollpräsenz oder habe ich das falsch in Erinnerung?

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