1. Weil ich ein großer Fan meiner Fächer bin und gern Kinder / Jugendliche darin unterrichten wollte und auch heute noch tue. Ich sehe auch viel Sinn in meiner Tätigkeit. (Als ich mich dafür entschieden habe, das Lehramtsstudium aufzunehmen, lebte ich in einem Bundesland, wo Lehrer nicht generell verbeamtet wurden und wo viele Lehrer sogar arbeitslos waren. Jahre später bin ich dann in einer Phase fertig geworden, wo dringend Lehrer gesucht wurden.)
2. Ja (s. 1.).
3. Es kommt sehr auf die Altersstufe an. Bei den Kleinen bin ich oft die "Lieblingslehrerin" (wie die meisten anderen Lehrer/-innen auch)
bei den Mittleren und Großen sei ich streng und gebe zu wenig 1er, aber immerhin lerne man was bei mir (dies sind alles Zitate von Schülern und von Feedback-Bögen).
Ich wundere mich selbst immer sehr über die Beweggründe Sicherheit und Verbeamtung, Lehrer zu werden, auch wenn ich davon immer mal wieder irgendwo lese. Es ist okay, wenn das "Mit-Gründe" sind, aber wenn der Haupt-Beweggrund nicht die Arbeit mit den Schülern in der Schule ist und die Freude daran, Wissen weiterzugeben, dann kann das ganz schön nach hinten losgehen, finde ich.