Beiträge von Lehrerin2007

    nur welche sind dann die "Ausnahmen"???

    Ich habe eben verstanden, dass jetzt die 4. Klasse und die Q11 hinzukommt. Bei den anderen Schularten weiß ich nicht, welche schon vorher als "Abschlussklassen" galten und ob da jetzt welche hinzukommen.

    Wenigstens kann ich vielleicht meine Klausur an dem mittlerweile 4. Termin seit Beginn des Schuljahres tatsächlich schreiben 🤪 (garantiert mit Nachschrift, wenn dann nicht alle Tests negativ sind...).

    Wir mussten die einsammeln, weil ja noch unklar war, was ab Ostern ist.

    Es bleibt also weiterhin bei Inzidenz >100 --> Distanzunterricht außer Abschlussklassen, dazu gehören jetzt auch K4 und Q11 und Abschlussklassen anderer Schularten.

    Hab ich das jetzt richtig gehört (Söder), dass es ab einer Inzidenzu von 100 eine TestPFLICHT an den Schulen gibt? Wer nicht mitmacht, darf nicht in den Präsenzunterricht?

    Ich sammle seit Tagen diese Einverständniserklärungen ein... nur die Hälfte macht mit... Manche Eltern schaffen es nicht, diesen Wisch korrekt auszufüllen... und dann ist es nach Ostern eh Pflicht... :autsch:

    Gut so, aber warum nicht gleich so?

    Verstehen vielleicht, aber umsetzen ...

    Genauso ist es. Beobachte ich 1:1 bei mir in der Schule mit dem Zusatz einer weiteren Stufe nach "nicht umsetzen" --> "ignorieren". In unserem Hygienekonzept steht, dass mind. 1x während der Stunde und in den Pausen quergelüftet werden soll. Wenn ich in die Klassen komme (am Ende der Pause) sind die Fenster i.d.R. zu - auch wenn die letzte Lehrkraft sie beim Gehen aufgemacht hat.

    Ich weiß, es ist kalt (zum Glück wird's nächste Woche endlich wärmer), aber ich Frostbeule komme auch klar mit der entsprechenden Kleidung...

    Ich weiß jetzt nicht, um welches Fach es sich handelt, aber du kennst das Thema ja sicher vorher und kannst dich entsprechend damit auseinandersetzen.

    In der Oberstufe passiert mir das öfter, dass da Fragen kommen, mit denen ich nie gerechnet hätte. Entweder wusste ich es oder eben nicht. Ich biete dann an, es zu recherchieren oder gebe den Rechercheauftrag direkt an den/die Schüler/in weiter :_o_D

    Ich habe sogar schonmal was falsch gesagt, was mir dann erst daheim auffiel. Ich habe es mir dann bei der Unterrichtsvorbereitung notiert und nächstes Mal korrigiert und gesagt, ich habe mich geirrt.

    Ich weiß natürlich auch nicht alle Vokabeln. Sehr viele, aber nicht alle, ich bin halt kein native speaker. Ab und zu bemühe ich die Leo-App. Ich hab auch schon Vokabeln von Schülern gelernt!

    Auf jeden Fall solltest du jede Gelegenheit mitnehmen, Unterrichtsstunden zu übernehmen. Dann wirst du auch merken, dass solche Situationen vorkommen, aber dazu gehören.

    So eine Klasse hatte ich im Ref. auch mal. Ich fand es furchtbar, weil auch 2x eine andere Referendarin heulend aus der Klasse gestürmt kam (in der Klasse waren fast nur Reffis, weil die LuL die Klasse nicht wollten, die hatte offenbar keiner richtig im Griff...), aber ich habe mich irgendwie noch halten können mit dem Wissen, dass ich die nach Schuljahresende wohl nie wieder sehen würde...

    Jedenfalls habe ich da mal eine Stegreifaufgabe geschrieben und ein Schüler wollte mir seine partout nicht abgeben, weil er schon wusste, dass sie schlecht war. Alle anderen hatte ich eingesammelt, er wollte seine nicht hergeben. Ich bin zu ihm hin, hab die Ex geschnappt, aber er hielt sie fest. Wir zogen beide daran (er schrie, ich schrie...), bis... na ja, wir zwei Exen hatten bzw. zwei Teile davon. Dann sagte er: HA HA! Jetzt können Sie sie sowieso nicht mehr bewerten! - und schmiss die andere Hälfte hin.

    Ich schnappte mir die andere Hälfte, ging ins Lehrerzimmer, kopierte die Ex (als ganzes) und es gab dann die Note 6 (weil fast nichts draufstand...). Nach dem Erlebnis und den schlimmen Stunden in dieser Klasse, kann man sich kaum vorstellen, wie heilsam das war, diese Ex rauszugeben...

    Ich hab mich vor der Klasse (damals noch mit OH-Projektor) einmal richtig schlimm hingepackt, weil ich über das Kabel gestolpert bin. Ich bin - wie im Trickfilm - quasi gerade umgekippt und auf der Seite gelandet (ich hätte schreien können, ich hatte später ein großes Hämatom). Ich hörte die SuS schon lachen und schreien (das wäre dann wirklich schlimm gewesen...) - aber die guckten geschockt über ihre Tische und fragten, ob alles okay sei - sie dachten, ich sei ohnmächtig geworden... !

    muss irgendwie versucht werden, größere Abstände zwischen den Schülern hinzubekommen.

    Wir haben jetzt eine Woche Wechselunterricht hinter uns und am Ende der Woche beschweren sich viele Lehrer, dass es nichts mehr bringt, die SuS zu ermahnen, sie halten sich weder an die Abstände, noch an die Sitzordnungen, noch an das Einbahnstraßensystem etc. Um die Abstände wirklich einzuhalten, müssten sie schon einen Abstandhalter mit sich herumtragen. Das funktioniert einfach nicht!

    Ja genau...

    Ich bin davon ausgegangen, dass ich das Kind dann ins Sekretariat schicke und dort wird alles weitere veranlasst, da ich ja weiter Unterricht in meiner Klasse habe. Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass man vorher mit der Klasse in Ruhe drüber spricht, Fragen klärt und die Schüler anhält, Ruhe zu bewahren, wenn jemand ein pos. Ergebnis hat, zu sagen, dass man ja Verantwortung übernimmt, wenn man sich regelmäßig testet und dass es jeden treffen kann etc. - mehr kann ich doch nicht tun?

    ich finde, da wird ein bisschen viel von uns erwartet (wobei das nun auch wieder nichts Neues ist)...

    Wir sollen jetzt bis Ostern die Einverständniserklärungen einsammeln für die Selbsttests nach Ostern.

    Ich bin gespannt, wie viele da zustimmen. Eine Mutter schrieb mir allerdings, dass sie nur zustimmt, wenn sie genau weiß, wie wir die betr. Kinder dann "psychisch unterstützen" (so wie es auf dem Merkblatt für Lehrer von der KM-Website steht).

    Äh... Gute Frage.

    die KONTROLLE, dass sie wissen, jemand hat ein Auge darauf

    Ja genau, so mach ich das bei meinen Kindern auch. Beim Grundschulkind guck ich wirklich noch genau, ob auch alles erledigt ist, bei meinem eigenen 5.-Klass-Kind frag ich nur noch stichprobenartig nach, weil ich weiß, dass es passt. Wenn nicht, würde ich mir auch jeden Tag die Aufgaben zeigen lassen, dass ich zumindest im Blick habe, dass alles erledigt ist. Das machen viele Eltern gar nicht...

    Ich lasse mir alle Aufgabenbearbeitungen zuschicken.

    Das hab ich z.T. auch gemacht, aber nicht bei jeder einzelnen Übung; ich bespreche die ja auch nicht umsonst in den Konferenzen. Wenn ich mir 1x die Woche einen Text zuschicken lasse, ist es schon nimmer ein Drama, weil es vielleicht die Hälfte der Klasse selbständig zuschickt, den anderen muss ich hinterherrennen und sie reagieren nicht auf Anfragen. Manche sind auch so verpeilt, dass sie mir dann was Falsches zuschicken. Es ist jedes mal ein K(r)ampf. Mir graut davor, wenn wir nach Ostern (wahrscheinlich) wieder "auf Distanz" gehen :(:(:(

    Ich habe heute (nach meinem ersten Präsenzunterrichtstag seit 3 Monaten!) gleich mal die Hefte meiner 5. Klasse (Englisch) eingesammelt und war doch etwas geschockt. Ein Kind hatte 90% der Aufgaben nicht gemacht. Einige andere haben überhaupt nicht verbessert während wir die Aufgaben in den Videokonferenzen besprochen haben. Natürlich machen sie das im Präsenzunterricht auch nicht immer zuverlässig, und natürlich übersehen sie mal was usw. - aber manche haben so schlampig gearbeitet, dass ich gerade das Gefühl habe, ich habe den ganzen Distanzunterricht nur für die paar richtig Guten In der Klasse gemacht...

    Ich bin ziemlich frustriert :(

    In vielen anderen Jobs ist das auch nicht wirklich so. Eine Freundin von mir ist Beamtin bei der Stadt, die hat 50% Teilzeit, die ist dann von 8-12 Uhr jeden Tag da.

    Das wäre für mich durchaus eine Alternative zum freien Tag. Nur hat man an der Schule i. d. R. nie täglich um 12 (oder auch 13) Uhr Schluss. So einen Stundenplan habe ich noch nie gesehen.

    Daher finde ich einen freien Tag durchaus gerechtfertigt bei Teilzeit. Sonst kann man es sich eigentlich fast sparen.

Werbung