Die Menschen flüchten, weil ein anderes Land mit seinen Soldaten ihres angreift, bombadiert, Kinder verschleppt, Menschen missbraucht. Und deshalb sterben dort Menschen.
Sie sterben nicht, weil andere das Land verlassen haben, sondern weil sich der Nachbarstaat nicht ans Völkerrecht hält.
Die Flüchtigen kommen in ein Land und suchen Hilfe, müssen sich dann aber orientieren.
Es sind überwiegend Frauen (80%, Studie Mitte 23) und sie kommen zu großem Anteil ohne Partner (77%), davon 48% mit Kindern. (siehe Mediendienst Integration)
Etliche sind seit über 2 Jahren hier. Sie werden nicht einfach abwarten und Däumchen drehen, schon gar nicht, wenn sie jung sind. Eher suchen sie einen Job oder eine Ausbildung.
Kinder gehen zur Schule, sie können nach 2-3 Jahren auch Deutsch sprechen, lesen und schreiben und finden, nachdem sie zu Beginn vielfach umgezogen sind, hoffentlich Anschluss. Knapp 80% der Geflüchteten leben Anfang 23 in privaten Wohnungen.
Wenn die Kinder oder Erwachsenen dann 2 oder 3 oder 5 oder 10 Jahre hier leben, eine Ausbildung abgeschlossen haben, eine Partnerschaft eingegangen sind, in ihrem Beruf Fuß gefasst haben, werden sie überlegen, ob sie zurückgehen möchten.