Kann jemand aus seiner Erfahrung berichten, ob dabei das Verhältnis SuS:LuL nationale Spannungen zeigt?
(auf dem Hintergrund, dass 2/3 aller wahlberechtigten in Deutschland lebenden Türken Erdogan gewählt haben)
Ich weiß, dass es an der benachbarten weiterführenden Schule so schlimm war, dass die russischstämmige Lehrkraft (ohne dt. Lehramtsausbildung und meines Wissens ohne Anerkennung) aus dem Unterricht genommen wurde.
An unserer Schule gab es zuerst Skepsis, obwohl die Ukrainer:innen selbst eher/lieber russisch sprechen, inzwischen hat es sich gelegt und sie sind froh, eine Ansprechpartnerin (keine Lehrkraft) zu haben, die dolmetschen kann und vieles erklärt.
Für den Unterricht ist es ein Unterschied, ob jemand die Unterschiede der Sprachen kennt und in der Herkunftssprache erläutern kann, ob man Fragen nach sprachlichen Auffälligkeiten direkt erläutert bekommt.
Aber auch ohne dem ging es bisher bei den Kindern, die intellektuell dazu in der Lage waren, recht gut. Mit einer Einschränkung im Lernen ist DaZ noch schwieriger.