Dass es gerade bei diesen Kindern viele Auffälligkeiten gibt, ist schon bedeutend, sonst würde ich sagen, dass es vielleicht auch beim GA eine Umstellung gab, neue Leute, neue Ansagen, neue Testverfahren.
Ich kann die Berichte den Ärzt:innen zuordnen und es gibt eine, die sehr viel ankreuzt, dennoch die Einschulung unbedenklich findet, ein Gespräch mit ihr hat nichts bewirkt, sie meint, Inklusion bedeutet, dass jedes Kind ohne weitere Förderung eingeschult werden kann und sollte und verbaut damit weitere schulische Maßnahmen sowie bei einigen Eltern die Bereitschaft.
Wenn du zur Ansicht kommst, dass die Eltern eurer Schüler solide sind, wird man mit ihnen sprechen können. Ob man sie gezielt anspricht oder erst mal allen die Erwartungen mitteilt und dann in den ersten Wochen schaut, wie gut es geht, müsst ihr im Team absprechen.
Bei uns gab es vor Jahren einen KiGa mit sehr offenem Konzept (alle Räume offen, sehr wenig Gruppenzeit). Die Erzieher:innen waren damit nicht mehr zufrieden. Dadurch dass die Sprachförderung vor der Einschulung eingestampft wurde, sind die Kontakte sehr zurückgegangen, man war sonst wegen der Förderung mehrmals in der Woche im KiGa, danach kam Corona. Das Konzept hat inzwischen morgens eine längere Gruppenphase, danach Angebote an bestimmten Tagen und freie Zeiten. Ich bin nicht sicher, ob die Essenszeiten nun auch in den Gruppen erfolgen, früher war es offen, dass jedes Kind gehen konnte, wann es selbst wollte.
Mehr Zusammenarbeit und Austausch ist wieder angedacht, zumal es auch im Personal einigen Wechsel gab.
Vor Ort haben viele KiTa Personalprobleme und es gibt weit weniger Plätze als nötig, auch das spielt hinein, Angebote werden ausbleiben müssen, damit die Gruppen überhaupt betreut sein können.