Beiträge von Palim

    Dem Ausgangspost ist nicht mal zu entnehmen, worum es überhaupt gehen soll.

    Doch, da stehen einige Hinweise, worum es gehen soll. Übrigens auch ein Hinweis darauf, dass die Kollegin Materialien, die sie findet, auf den Unterricht mir ihren Förderschüler:innen anpasst.

    Inzwischen gab es eine Konkretisierung der Themen und die Aufforderung, dafür Methoden wie Materialien für Jugendliche mit geistiger Beeinträchtigung zu benennen.

    Es geht irgendwie so um "Methoden" für den Unterricht an der Förderschule und irgendwie so um "Gesellschaftswissenschaften". Planst du so deinen Unterricht? Ich nicht.

    Zu meiner Unterrichtsvorbereitung gehört auch, das Repertoire der Methoden zu durchdenken. Das geht anderen Lehrkräften auch so, sie fragen ja danach, was mit Texten/ Bildern möglich ist, oder erläutern ihre Vorgehensweisen.

    Auch gibt es durchaus eine fachspezifische Methodenauswahl, dazu gibt es Fachbücher, digitale Möglichkeiten erweitern jetzt die Vielfalt, sobald die technischen Gegebenheiten in den Schulen es erlauben.

    Manchmal benötigt man neue Impulse oder die Erinnerung an bereits Erprobtes, gerade wenn die Lerngruppe oder die Inhalte schwierig sind oder die Vermittlung herausfordernd.

    Manchmal reicht das, was man bisher eingesetzt oder probiert hat, nicht aus, um bestimmte Schüler:innen zu erreichen, nicht zuletzt, weil die Beschulung Beeinträchtigter immer neue Herausforderungen stellt, auf die man nicht zu jeder Zeit vorbereitet sein kann.

    Ich fände es ja genial, eine Kolleg:in als Bonus im Team zu haben, der oder die ständig einspringen kann oder einem die genannten Tätigkeiten abnimmt. Das entlastet die Unterrichtenden doch enorm.

    Schöner wäre es, wenn die Schule so gut versorgt wäre, dass sich alle die Stunden und die außerunterrichtlichen Aufgaben besser teilen könnten.

    Durch einen Einsatz im Unterricht würde womöglich in Frage gestellt, dass die Lehrkraft an dieser Schule über ist. Dies geht allerdings nicht nach Einsatz, sondern in der Regel nach der statistischen Versorgung der Schule. Es ist ja nicht die SL, die das verfügt, sondern die Behörde, die es der SL anweist.

    Entsprechend wird doch die SL einen neuen Stundenplan erstellt haben um die Lehrkräfte, die abgeordnet werden sollen, auszuplanen.

    Was genau erwartest du denn? Dass sich jetzt hier einer hinsetzt und dir eine Unterrichtsreihe zum Thema X ausarbeitet?

    Ich hätte mir vorstellen können, dass es jemanden gibt, der in der FöS Geschichtsunterricht oder Unterricht in Gesellschaftswissenschaften erteilt und Ideen, Methoden oder Materialien teilen kann.

    Leider ist der Eingangspost zwischen den vielen anderen untergegangen.

    Ich habe abgesehen von Experimentieranleitungen wahrhaftig noch nie irgendetwas 1 : 1 übernommen was ich im Netz oder bei anderen KuK gesehen habe. Das scheint ja bei Primarschullehrpersonen Gang und Gäbe zu sein, ist für mich völlig unvorstellbar.

    Deine Behauptungen über Primar- und Förderschulkolleg:innen solltest du mal einem Faktencheck unterziehen unter Berücksichtigung der stets notwendigen vielfachen Differenzierung hinsichtlich sprachlicher Anforderungen, diverser Unterstützungsbedarfe und zeitgleich unterschiedlicher curricularer Anforderungen im inklusiven Unterricht.

    In den Schulen, in denen ich bisher unterrichtet habe, war oder ist es üblich, dass nahezu alle miteinander Materialien und Ideen teilen, generell und um so mehr, wenn jemand in einer bestimmten Situation ratlos ist und äußert, dass er oder sie Hilfe und Ideen benötigt, obwohl er als gestandene (oder neue) Lehrperson sonst eher Ratgeber:in ist und auf ein vielfältiges Repertoire zurückgreifen kann.

    In der Grundschule ist man bisher davon ausgegangen, dass es wichtiger ist, etwas unmittelbar nutzen zu können, also schreiben anTafel/Board statt am IPad (zu klein für ungelenke SuS).

    Vor 10Jahren gab es auch weit weniger nutzbare Apps, dafür noch einfache, aber sehr nützliche Programme an PCs, da verändert sich jetzt manches, je nach Ausstattung der Schule und Vermögen der Kommune.

    Du konvertierst dir Anwendungen mit Flash Player Nutzung und konvertierst Whiteboard-Anwendungen unterschiedlicher Hersteller und interaktive boardunabhängige Software, sodass du sie weiter nutzen kannst?

    Und das funktioniert dann auch auf Boards relativ Unbekannter Hersteller, für die es nicht einmal eine Anwendung für das Dienstgerät oder den Rechner zu Hause gibt?

    ich betone nur, dass die älteren Kollegen eben noch nicht so digital aufgewachsen sind und sich logischerweise mit den Neuerungen schwerer tun.

    Die Älteren sind mit ganz anderen Sachen aufgewachsen, wenn man sich wirklich damit beschäftigt hat, war es nicht nur die Oberfläche, die bedient wurde.

    Die Entwicklung der letzten 10 Jahre war beachtlich.

    Sachen fürs Board, die ich vor 10 Jahren an den ersten Boards genutzt habe, sind nun nicht mehr nutzbar, da sich die Software/ Verfügbarkeit geändert hat.

    Kopiervorlagen, die 30 Jahre als sind - oder eben Tafelbilder - gehen aber immer noch.

    An meiner Schule gibt es schon seit Jahren gar keine OHPs mehr!

    Bei uns in jedem Klassenzimmer. Da sieht man die Unterschiede.

    Vielleicht muss man dem Ganzen etwas mehr Zeit geben, gerade wenn die Schule für alle ausgestattet ist und noch viele Möglichkeiten bietet?

    Den Jüngeren fällt es leichter, weil sie alles digital vorbereiten. Die Älteren müssten dann nahezu alles neu erstellen, obwohl sie vieles in anderne Formaten vorrätig haben und nutzen können. Das wechselt dann langsamer.

    Die Jügeren müssen dafür - wie immer - den reflektierteren Blick auf die Methoden und Medien lernen, den die Älteren mitbringen. Da sträuben sich bei mir manchmal die Nackenhaare, aber es wird sich in den nächsten 10 Jahren zurechtrückeln.

    Vor 10 Jahren hatte ich eine ältere Kollegin, die immer vorne an war bei technischen Neuerungen, die aber nicht mehr ans Whiteboard wollte: "Das brauche ich nicht mehr." Sie hat irgendwann entschieden, dass sie auf die letzten 2-3 Jahre keine Neuerungen mehr einsetzen will.

    Unter den Jüngeren gibt es auch welche, die weniger technikaffin sind und bis die Boards und alles drumzu wirklich stabil laufen, wird es an manchen Schulen noch dauern - bei uns gibt es tägliches Haareraufen, weil man das, was man geplant hatte, mangels Internet o.a. nicht umsetzen kann und immer noch doppelt plant - auch ätzend.

    Wat sall dat wohl wesen?

    Das Watt ist ein flacher Meeresboden an der Küste, der bei Ebbe trocken fällt, bei Flut überschwemmt wird.

    Es ist zugleich der Austragungsort für die Wältmeisterschaft im Schlickschlittenrennen und die Wattolümpiade.

    Bringt ihr euch die fachfremden Inhalte im Selbststudium bei oder macht man da Zusatzprüfungen?

    Prüfungen sind es nicht, davon habe ich auch noch nichts gehört, aber es gibt durchaus umfangreiche Kurse, z.B. für Englisch, Musik oder Sport, die man aber nicht absolvieren muss.

    Je nach BL und Ausbildungszeitraum hat man ohnehin mehrere Fächer bereits im Studium absolviert,

    nach dem Ref ist es eher üblich, zunächst die studierten Fächer zu unterrichten, je nach Situation/ Versorgung der Schule übernimmt man dann bald oder nach und nach weitere Fächer.

    Auch ist ja die Umsetzung des Klassenlehrerprinzips verschieden, in NDS gibt es Vorgaben, was man wann abgeben sollte. Muss ich als Klassenleitung Fächer abgeben, bin ich dann ja auch Fachlehrkraft in anderen Klassen, in eigenen Fächern oder denen, die ich mir über die Jahre angeeignet habe.

    Warum unterrichtet ihr fachfremd? Selbst wenn man sich die Inhalte eines anderen Faches erarbeiten kann, fehlt ja trotzdem die spezielle Fachdidaktik.

    Grundschule, Hauptschule, Förderschule,

    Klassenlehrerprinzip,

    positive Synergie-Effekte durch viele Stunden in der eigenen Klasse,

    manchmal auch die Freude an der Vielfalt, die man durch die Neigung ohnehin mitbringt,

    UND:

    Lehrkräftemangel

    Wie kann man den ganzen Tag nur 1 bis 2 Fächer unterrichten?

    Er geht von 30 Jahre Laufzeit aus, rückwirkend seit Einbau.

    Es ist schon merkwürdig, dass der Einbau einer neuen Heizung bisher mit KfW-Geldern gefördert wurde, und nun nach wenigen Jahren trotz vorheriger Energieberatung nicht mehr sinnvoll sein sollen.

    Entsprechend gute und sinnvolle Alternativen muss es dann schon geben, diese wurden zuvor in der Energieberatung ausgeschlossen.

    Ich würde es auch dem Lesen zuordnen, weil die Grundlage das Bilderbuch ist, auf das du dich beziehst (und weil deine Seminarleitungen es beim letzten Mal schon so eingeordnet hat),

    vorausgesetzt, dass der Fokus der Stunde inhaltlich darum geht, etwas zur Thematik des Buches zu verfassen und dabei das Schreiben ein Werkzeug ist,

    während es ja auch inhaltlich und vorrangig um eine Rechtschreib/Schreibstunde gehen könnte, wenn du Wort/Bildmaterial verschriften und den Schreibprozess selbst stärker in den Mittelpunkt stellen würdest.

    In der Stunde würdest du sicher Hilfen zum Verschriftlichen einbauen, müsstest aber in der Reflexion auf den Inhalt oder das Produkt oder die Vorgehensweise dazu eingehen und wieder bei der Thematik des Buches ankommen (Vorstellen der Ideen, Schwierigkeiten bei der Ideenfindung, Anerkennung der Produkte, … da finde ich Kriterien in Klasse 1 zum jetzigen Zeitpunkt noch sehr schwierig)

    Habt ihr überlegt, ob auch eine grafische Darstellung einer Idee möglich wäre oder passt es nicht zum Unterricht bzw. zur Klasse?

    Schnacken und reden sind 2 Paar Schuhe.

    Aber ja, neben Prinz Prahlschnalle, Prinz Luftikuss und Prinz Laut-Sprecher wirkt er etwas blass.

    aber der SL deine Probezeit nicht entfristen möchte, und dich dann als "ungeeignet" abstempelt, darf man sich als Lehrerin in andere Bundesländer bewerben?

    Wenn deine dauerhafte Nichteignung festgestellt wurde, wirst du nicht eingestellt.

    Du kannst dich in NDS bewerben, vielleicht fällt es in den schulscharfen Einstellungen an der Schule nicht auf, dann würdest du vielleicht sogar eingeladen werden zu einem Vorstellungsgespräch,

    aber letztlich wird die Einstellung über die Landesschulbehörde vorgenommen und da auch noch einmal genau geprüft - da fällt es dann auf und die Einstellung erfolgt nicht.

    siehe

    https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/sch…len-167307.html

    Und ja,

    ich kenne einen Fall, wo es nicht zur Einstellung kam, weil die Nichteignung in einem anderen BL festgestellt wurde, und einen anderen, bei dem in der Probezeit nach Verlängerung die Nichteignung festgestellt wurde.

    Außerdem gibt es auch Bestimmungen, wann man den Vorbereitungsdienst nicht mehr absolvieren kann. Auch wenn man letztlich nicht mehr in den Prüfungstag geht - und damit ja quasi nicht in der Prüfung selbst scheitert - kann das Ref als absolviert und nicht bestanden gelten.

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