Das Erstklässler-Problem kennen wir auch, aber das tritt ja eher im Herbst auf.
Beiträge von Palim
-
-
Wir schreiben Listen, bis wir wissen, wer es ist.
Die Kinder, die von der Toilette kommen, werden befragt oder sagen von sich aus, wenn es Verschmutzungen gibt.
-
Es gibt Konzepte mit Willkommensklassen, bei denen die SuS dann aber nach und nach auch in Regelklassen gehen, für bestimmte Fächer, dann immer häufiger. (ja, muss man beantragen und dafür eine Lehrkraft finden, die selten eine ausgebildete DaZ-Lehrkraft sein wird)
Es gibt Konzepte, bei denen die SuS in Regelklassen gehen, jedoch parallel DaZ-Angebote bekommen - der Erlass sieht bei uns 1 Stunde pro Tag in einer Kleingruppe vor. (ja, muss man beantragen, die Beantragung passt aber nicht zur plötzlich eintretenden Situation, und auch hier braucht man Lehrkräfte)
Es gibt in einigen BL zusätzlich zu beantragende Stunden für Hilfskräfte, die die DaZ-Kinder auffangen sollen (ja, muss man bewilligt bekommen und eine Person finden).
An sich wüsste ich nicht, warum nicht die allermeisten Schulen genau dafür generell ausgestattet sein sollten, Flüchtlinge aufzunehmen, ebenso wie man bei den meisten Schulen davon ausgehen kann, dass sie auch andere Schüler:innen mit bestimmten Bedarfen haben und man die Schulen generell entsprechend ausstatten sollte - nicht allein auf Antrag.
Aber unter Lehrkräftemangel muss man nicht nur die Stunden mühsam beantragen, am Ende werden die DaZ-Stunden gestrichen, weil Vertretung anfällt, die Hilfskräfte zur Aufsicht genommen, damit man nicht noch eine Klasse aufteilen muss. Ob oder wie man es mit einer Willkommensklasse macht, weiß ich nicht, vielleicht reduziert man deren Stunden?
Dazu kommt bei den ukrainischen Kindern, dass viele zunächst nur von einer kurzen Dauer ausgegangen waren, dass sie 3 Monate lang nicht zur Schule gehen müssen, dass sie nebenbei Unterricht aus der Ukraine bekommen, dass es von da Schreiben gegeben haben soll, unter welchen Bedingungen die Abschlüsse anerkannt werden.
So oder so lernen sie dazu, sie werden die Sprache mitnehmen und anderes Erlebtes, sie werden wiederkommen oder bleiben.
-
Ist das Kind in der 5. Klasse und nach dem Übergang waren der Mutter die Regelungen offenbar nicht klar?
Was interessieren die Fehltage in Klasse 5?
Wichtiger wäre, die Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus (und Schülerin) zu verbessern, wer weiß, was sonst alles untergeht.
-
selbst wenn sie den Toilettengang als Ventil nutzen (brauchen Ruhe, mini-Auszeit,..) finde ich es okay.
Ja, mini kann man einsehen,
aber man kennt auch die Pappenheimer, bei denen es 7x Mini in einer Stunde sein soll oder gerne Mini zu Maxi wird.
Da hat man im Klassenlehrerprinzip einen guten Überblick.
Meist baut man auch andere Ventile für alle ein oder hat Absprachen für einzelne.
-
Wir haben ganz unterschiedliche Kinder.
Weil wir jemanden kennen, der dolmetschen kann, weiß ich bei jedem Kind einen Teil des Hintergrundes. Im Unterricht selbst habe ich keine anderen Kinder, die dolmetschen könnten, dabei.
Ich bin beeindruckt, wie sehr sich die Kinder doch darauf einlassen,
ich bin erstaunt, wie schnell sie sich an Schule gewöhnen und wie sehr sie sich darüber freuen, denn etliche haben in den Jahren zuvor zu Hause gelernt und platzen vor Glück, wenn sie ihre erste Sportstunde haben oder den Farbkasten auspacken.
Und ja, einige Kinder brauchen eine Weile, um anzukommen, bei uns haben die Kinder zu Beginn häufig gewechselt, einige waren in max. 6 Monaten 6 mal umgezogen von Einrichtung zu Einrichtung weitergereicht. Derzeit ist es regional etwas ruhiger.
Auch gibt es Kinder, die dann in der 4. oder 5. Schule ankommen sollen oder Kinder, die zunächst eine Weile in Polen waren und begonnen hatten, Polnisch zu lernen.
Ich zolle den Eltern große Achtung, dass sie sich so sehr um ihre Kinder kümmern, und habe Verständnis für jede persönliche Katastrophe, die es eben auch gibt, denn auch Erwachsene wissen nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollen, und nicht alle können es gut kanalisieren oder Erlebtes verdrängen.
Inzwischen können einige Kinder recht gut Deutsch, sie verstehen vieles, sie helfen sich gegenseitig. Einige sind erst ein paar Wochen da.
Wie auch bei anderen Schüler:innen gibt es auch unter denen, die flüchten oder zu uns ziehen, intelligente und weniger intelligente. Es gibt auch Kinder von Flüchtenden, bei denen ich begründet einen Unterstützungsbedarf GE vermuten würde.
Dass es an den Schulen schwierig ist, stimmt sicher. Ich möchte die Schule sehen, die nicht nur Stühle hinzustellen muss, sondern entsprechend der Erlasse Förderkurse oder Klassen mit entsprechender Besetzung einrichten kann, zusätzlich zu den bisherigen Möglichkeiten.
-
Damit mir hier nicht wieder irgendwas unterstellt wird, frage ich konkret: hat jemand gleiche oder gegenteilige Erlebnisse zu berichten?
Ja.
-
Warum ist denn oben nur der Deutschlandkurier verlinkt und der Link zu News4teachers da mit eingesetzt?
-
Ich habe bestimmte SuS, die auf ein Kopfnicken gehen, ich will wissen, wo sie sind, aber sie sollen nicht warten müssen … und ich will mit ihnen keinen Kleidungswechsel organisieren müssen, weil es zu spät war.
In der GS kennt man seine SuS doch gut und weiß, wer üblicherweise zu bestimmten Zeiten geht … oder wer es als Ventil für anderes nutzt.
-
NRW stellt doch in den nächsten Jahren auf G9 um und wird dann Lehrkräfte für einen weitern Jahrgang benötigen.
Wenn man darüber hinaus ist, wird es die üblichen Stellen für pensionierte Lehrkräfte geben.
Kannst du nebenbei Zusatzqualifikationen ausbauen?
-
Beförderung in der GS wäre eine Konrektoren- oder Rektorenstelle.
Man KANN das sehr früh machen, es ist möglich,
es gibt auch viele offene Stellen,
darum muss es ja nicht gut sein.
-
Wenn man länger oder mehrfach krank war, gibt es unserem BL das Angebot einer Unterstützung, in deren Rahmen auch der Personalrat/ Bezirkspersonalrat mitwirken kann UND es um Versetzung gehen kann.
-
Aber eine Beförderung steht bei 6 Monaten Dienstzeit und noch laufender Probezeit nicht als Option zur Verfügung.
Auf lange Sicht mag das natürlich möglich sein.
In NDS ist das möglich.
-
Deine Wunschschule muss aber ausschreiben dürfen, nur wenn jemand pensioniert wird heißt das nicht automatisch, dass da eine Planstelle frei wird. Evtl gibt es schon einen Überhang an der Schule.
Da geht es nicht allein um die Schule und nicht einmal um den Bedarf im Bereich des Dezernenten oder des Bezirks.
In NDS wird seit Jahren nicht jede freie Stelle ausgeschrieben, sondern nur ein kleiner Teil, selbst diese Stellen können nicht besetzt werden.
-
Ansonsten, wie bereits gesagt, dass man alle Förderbedarfe etc in einer Klasse hat und keinerlei zusätzliche Unterstützung kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Falls dem doch so ist: Dann wäre die erste sinnvolle Maßnahmen, dass du das änderst bzw. das in die Wege leitest.
Das ist in NDS so, die SL muss sehr aktiv die Stunden beantragen und einfordern und nachfragen, damit ein paar der Stunden, die nach Erlasslage möglich sind, wirklich ankommen.
2 Stunden pro Woche pro Klasse soll als Grundversorgung (für LE, ESE, Sprache) in der Grundschule ausreichen, selbst diese Stunden gibt es unter Lehrkräftemangel nicht immer, für anderes braucht es Gutachten und Anträge und eine FöS mit diesem Schwerpunkt in der Nähe der Schule.
Der Eindruck, man stünde mit der Umsetzung der Inklusion allein, ist naheliegend.
Der Personalrat der Schule sollte Einblick in die Versorgung haben und erläutern können, wo die Stunden der Grundversorgung bleiben.
Das Land überlegt sich von Jahr zu Jahr, was man wann nicht mehr melden darf, da gibt es doch in NRW auch Fristen. So hat man in Klasse 1+2 keine Gutachten, damit keine Bedarfe … die Kinder bleiben die gleichen. Ob mit oder ohne Gutachten festgestellt: sie haben besonderen Bedarf an Förderung
Es ist im unterstützenden Kollegium sicher leichter und bestimmt auch dann, wenn man häufiger ein Kind aus dem einen oder anderen Schwerpunkt beschult hat und Materialien und Möglichkeiten kennt und auf Bewährtes oder Erprobtes zurückgreifen kann,
dazu kommt vielleicht auch, dass sich Lehrkräfte oder Kollegien wirklich für oder gegen die Umsetzung der Inklusion stellen und mehr oder weniger ermöglichen, der Selbstschutz dazu führt, dass man die Zeit stärker begrenzt, die man für die Differenzierung aufwendet.
Als neue Lehrkraft muss man sich da noch selbst einen Weg suchen, sich arrangieren, die Belastung ist hoch und Abgrenzung muss man lernen.
-
Ich kann eine einzelne Information im Text unterstreichen
oder den Absatz am Rand farbig anstreichen, in dem wichtige Informationen zu einem bestimmten Stichwort stehen - das geht viel schneller und ist übersichtlicher, als alle Sätze in dem Abschnitt zu unterstreichen.
-
Die Grundversorgung bekommt ihr ohnehin. Wenn die anderen Kolleg:innen sie nicht benötigen, können ja alle Stunden in deine Klasse gegeben werden

... aber letztlich geht es darum nicht, wie du schon schreibst: Du fühlst dich an der Schule nicht wohl und hoffst, dass es eine Option zum Wechseln gibt.
Dann unterhalte dich dort mit der SL und frage beim SBPR nach, ob es Optionen geben kann. Außerdem kannst du dich erkundigen, ob für deine und die andere Schule der/die gleiche Dezernentin zuständig ist. DAS wäre dann schon einfacher, denn kein Dezernent gibt gerne Lehrkräfte an andere Bereiche ab, ohne sicher sein zu können, ausreichend Stellen besetzen zu können.
-
Für die Kinder mit festgestelltem Bedarf gilt die Versorgung über den SoPäd Grundbedarf, also 2 Std in der Woche, WENN die Schule entsprechend versorgt ist.
Das GE-Kind hat bei festgestelltem Bedarf Anspruch auf 5 Std, die aber rechtzeitig (schon im Jan/Feb), also gerade jetzt in der Statistik angefragt werden müssen.
Für die DaZ-Kinder muss die Schule einen Antrag einreichen und Stunden beantragen, sodass Förderung erfolgen kann.
Gibt es an deiner Schule einen Mangel an Lehrkräften, werden diese Stunden des Zusatzbedarfes gestrichen, dann gibt es weniger/ kaum/ keine Förderstunden.
Dann aber wüsste ich nicht, warum dich die SL gehen lassen sollte, es sei denn, es gibt einen Überhang dadurch, dass Lehrkräfte aus Elternzeit oder Krankheit zurückkommen und die Schule abordnen müsste.
Du solltest mit dem Bezirkspersonalrat sprechen und anschließend Kontakt zum Dezernenten aufnehmen. Das ist schon relativ spät. Ich habe nicht verfolgt, ob die Stellenausschreibungen schon durch sind.
Eine Verkürzung der Probezeit bringt dir wenig, da du auch danach keinen Anspruch auf die Versetzung an deine Wunschschule hast.
-
Man kann Fehler anstreichen, genauso kann man Textstellen anstreichen, in denen bestimmte Informationen zu finden sind.
Es kann, muss aber nicht, mit einer Randnotiz einhergehen, beim Fehler ein Strich oder ein Korrekturzeichen,
bei der inhaltlichen Textarbeit z.B. ein Stichwort.
-
Es geht darum, dass die BA nebenher lernen, was es noch benötigt.
Von zusätzlichem Studium, nachlernen der vielen Inhalte auf wissenschaftlichem Niveau, gleichwertigem 2. Examen habe ich nichts gelesen.
Wenn man als BA in einem Fach qualifiziert ist, könntendiese Kräfte ja dort unterrichten, wo das Fachliche überwiegt, also in der Oberstufe.
Die dort weniger benötigten Lehrkräfte könnten dann mit ihrer besseren pädagogischen Ausbildung an die SekI-Schulen und die Grundschulen gehen.
Werbung