Es ging gar nicht gegen dich, Foerderschulehessen ,
mir geht das Thema auch nah oder nach
und offenbar sind die Tätigkeiten und Rollen in mehreren Bundesländern nicht gut eingeteilt,
ganz unabhängig von Wunsch und Wirklichkeit der Voraussetungen in den örtlichen Schulen, die ja je nach Standort, Schülerschaft etc. auch noch variieren.
Dadurch kann man die Rollen unterschiedlich füllen - im Kollegium oder als Einzelperson.
Genau das finde ich schwierig und die Lücke kann man auch zum Missbrauch nutzen oder es kann dazu kommen, dass die Ansichten sich ändern oder die Stimmung kippt.
In der FöS GE ist man doch auch in einem Team und häufiger mit mehreren Personen im Klassenraum.
Was wäre, wenn eine Person davon nicht im Raum ankäme, sich untätig dazu setzt, sich auf das Beobachten und Orientieren beschränkt?
Die Frage ist doch, ob es die Aufgabe der FöS-LuL ist, allein zu beraten, oder ob sie auch am Kind arbeiten sollen/können.
Da gibt es offenbar unterschiedliche Ansichten, aber auch unterschiedliche Vorgaben seitens der Bundesländer
und immer die Gegebenheiten vor Ort, die - über Ländergrenzen hinweg - durch Mangel geprägt sind, sodass man die Ressourcen, die überhaupt gegeben sind, gut nutzen möchte/sollte.
Es ging vor ein paar Beiträgen um die Aufgaben, die Wünsche, das, was möglich ist oder was vom Land vorgegeben wird. FöS-Lehrkräfte beschränken sich in ihrer Rolle vielleicht auf das Machbare, aber sie dürfen nicht entbehrlich werden, weil sie nie anzutreffen sind oder die Beratung nicht hilfreich erscheint. Wann ist das Verhalten entsprechend der Vorgaben und wo nimmt sich jemand Freiräume, die zu groß sind und den SuS schaden?
Nun geht es um die Beratung, du schreibst deutlich, dass es dir allein um die Situation des Überganges geht. Wann ist das Verhalten entsprechend der Vorgaben und wo nimmt sich jemand Freiräume, die zu groß sind und in eine Richtung beraten, die dem eigenen Standpunkt (zur inklusiven Beschulung) entspricht?
Welche Möglichkeiten gibt es, die Aufgaben so zu verteilen, klar zu kommunizieren und festzuhalten,
und welche, einzuschreiten, wenn sich jemand im Beruf einen mehr als schlanken Fuß macht?