Beiträge von Palim

    Wir hatten auch schon einen wöchentlichen Konferenztag, der wirklich jede Woche genutzt wurde und mit DB und FK so belegt war, dass man mit einigen Gremien auf andere Tage ausgewichen ist, also noch eine Konferenz mehr in der Woche.

    Davon sind wir derzeit ab, was an einer SL liegt, die es für die LuL möglichst reduziert, aber auch an einem „mehr geht einfach nicht“.

    Wir haben ein 7köpfiges Schulleitungsteam. Dafür aber auch 1850 SuS. Haben diese Grundschulen das auch?

    Haben sie natürlich nicht,

    aber eben auch kaum Sekretärinnen-Stunden, so gut wie keine Entlastungsstunden und genau eine Funktionsstelle - eben die SL, die selbst noch viele Stunden unterrichtet und ggf. auch eine Klassenleitung hat.

    Man ist gemeinsam ein Team und muss es intern lösen, wegducken ist bei 5 Kolleg:innen schwieriger als bei ... wie viele hat man denn für 1850 SuS?

    Das mit den Eulen- und den Lerchenkursen finde ich auch ausgesprochen charmant. Man könnte ja sogar noch weitergehen und die Klassen gleich so einteilen, dass sie zeitversetzt anfangen.

    Oder es gibt Eulen- und Lerchenschulen...

    ... und dann noch Faultier-Schulen für die, die gar nicht kommen wollen.

    Ich denke, dieser Präsenzwahnsinn ist in Coronazeiten und digitalen Zeiten zum Glück zurückgegangen . ERREICHBAR muss er sein, ich denke darum geht es.

    Ne,ne,

    auch bei uns muss die SL anwesend sein und sonst generell für Vertretung sorgen,

    unsere SL sagt dann jeweils Bescheid, wenn sie eher geht.

    Unter Corona sollten wir sogar das Sekretariat jeden kompletten Vormittag besetzen, die Sekretärin kommt nur 2 oder 3 Tage (je nach Schule und Aufteilung der Stunden).

    Um auch nochmal auf die Aufsichts-Problematik zurückzukommen: Wieso braucht es denn unbedingt eine Aufsicht von der Minute an, in der Eltern zur Arbeit fahren?

    (…)

    Können Kinder und Heranwachsende heutzutage morgens keine Stunde mehr selbstständig sein?

    Nein, können sie nicht, vielleicht wegen der Aufsichtspflicht, und es ist Svhwerstarbeit zu vermitteln, dass man morgens oder mittags zu anderen Kindern gehen könnte, statt die Notbetreuung nutzen zu müssen.

    Andererseits verzichten Familien aufs 2. Gehalt, während andere arbeiten und sich dann auf die Betreuungszeiten verlassen (müssen und wollen).

    Keine Angst, es wird sicher an der Schule deiner Kinder Aufsichten durch Lehrkräfte geben ;)
    Wir nennen es "Hausaufgabenaufsicht"oder "Lernmöglichkeiten" mit "jede*r darf ankommen, wann er/sie will". Natürlich als Aufsicht, also ohne Anrechnung aufs Deputat.

    So wird es mit der Änderung ganz schnell gehen.

    Die SuS kommen spätestens um 9 zum Unterricht, die LuL übernehmen unentgeltlich die Betreuung ab 7.

    Ich habe mit Angeboten aus der VEDAB schlechte Erfahrungen, weil sich dort vor Jahren jeder ungeprüft eintragen konnte.

    So hatten wir eine absolut unbrauchbare SCHILF, meiner Meinung nach hätte man es spätestens am ersten Abend abbrechen sollen.

    IPad-Grundlagen findet man auch bei YouTube.

    Warum bleiben nicht einfach die zu Hause und meiden die Öffentlichkeit, die die anderen nicht schützen wollen?

    Dann hätten die Schattenfamilien ein bisschen mehr Licht und diejenigen, die nur an sich denken möchten, wählen freiwillig den Schatten.

    Die nachlassenden feinmotorischen Fähigkeiten sieht man an jeder Schrift. Das würde ich eher nicht als Grund ansehen, die Grundschrift zu wählen, am Ende soll es ja eine (zumindest zum Teil) verbundene Handschrift sein.

    Aber man muss in Klasse 2 keine vollkommen neue Schrift erarbeiten und einüben, was viel Zeit benötigt, die im Deutschunterricht unterzubringen ist, sondern kommt zu einem fließenderen Übergang, der die Grundformen der Grundschrift aufnimmt und davon ausgehend die Verbindungen übt.

    Da würde ich bei den Lehrkräften viele verschiedene Herangehensweisen vermuten, ursprünglich gab es einen sehr offenen Umgang und eine kostenlose Kartei, mit der geübt werden konnte, nach wenigen Jahren gab es dann doch Arbeitshefte, ähnlich wie zu anderen Schreibschriften, in denen Buchstaben in unterschiedlichen Kategorien geübt werden (z.B. g, j, y mit Unterlängen, h, k, l mit Oberlängen, a, d, g, o mit runder Form und Schwierigkeiten im Übergang oder Deckungsstrichen). Das betrifft vorrangig das 2. Schuljahr.

    Im 3.+4. Schuljahr wird unterschiedlich vielfältig und intensiv an der Schrift, der Leserlichkeit, der Schreibgeschwindigkeit gearbeitet, hinzu kommt spätestens dann, dass Schüler:innen ganze Sätze erlesen, sich merken und abschreiben, wobei man damit auch schon in Klasse 1 beginnen kann, sofern dies Schüler:innen möglich ist.

    Die Umstellung auf eine gedruckte Schrift als Erstschrift erfolgte erheblich früher als Reaktion darauf, dass Kinder sonst in Klasse 1 zwei verschiedene Schriftsysteme zum Schreiben und Lesen erlernen mussten und viele Kinder nicht gut lesen konnten. Zwischendurch gab es auch Fibeln und vermehrt Kinderbücher in Schreibschrift.

    aber zwei Fächer kann in der gleichen Zeit nicht genauso tief Bearbeiten, wie nur eines.

    Wer sagt, dass das so sein muss?

    Gefragt wurde doch, wie es mit dem 1. Staatsexamen bzw. dem Master aussieht.

    Man hat eben nicht allein einen Master in einem Fach,

    sondern für den erreichten Master benötigt man Qualifikationen in 2 Fächern und Erziehungswissenschaften.

    Es gibt doch auch andere Spezialisierungen und kombinierte Studiengänge, bei denen man den Absolvent:innen nicht die Profession abspricht.

    Ich habe auch "nur" einen M.Ed., im Gegensatz zu einem M.A./M.Sc.

    Warum denn „nur“ und nicht „gerade“ oder „besonders“.

    Lehrkräfte messen sich immer wieder an den einzelnen Fachwissenschaften, aber sie studieren doch viel mehr, zumal sie in Deutschland in der Regel auch 2 Fächer benötigen.

    Vielleicht sollte man generell aufhören, sich hinter einem „nur“ zu verstecken, sich an einzelnen Fächern zu vergleichen.

    Als Lehrkraft ist man in 2 Fächern gut aufgestellt und deckt den Bereich der Erziehungswissenschaften ab, außerdem absolviert man dann noch das 2. Examen, was ja eine weitere Qualifizierung darstellt - also nach dem Master.

    Im Beruf selbst kommen weiter Vertiefungen je nach Einsatzgebiet hinzu, das sehe ich vergleichbar zu anderen Berufen, in denen man sich konkret zur Arbeitsstelle einarbeitet und weiterbildet.

    Bei 22 Stunden kann ich auch nicht mitreden, meine 28 möchte ich nicht auf 4 Tage verteilt wissen.

    Auch schätze ich, dass es eher so gemeint war, dass die SuS 4 Tage Unterricht in der Schule haben und einen Tag Distanzlernen.

    Wenn man es abwechselst, kann man eine Menge Lehrerstunden einsparen und den Mangel kaschieren - oder eben in stark unterversorgten Schulen auffangen.

    Dazu gibt es dann Erlasse, dass Lehrkräfte verpflichtet sind, Schüler:innen, die zu Hause lernen, mit Unterrichtsmaterialien zu versorgen - mir ist so, als hätte ich neulich für Niedersachsen schon so etwas gesehen. Da denke ich nicht, dass das Ministerium das als volle (nicht mal halbe) Unterrichtsstunde zählt.

    In den Grundschulen braucht es dann Notbetreuung, da geht die Rechnung nicht auf, wenn kein zusätzliches Personal dafür zur Verfügung steht.

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