Beiträge von Palim

    Brandschutz ist schon deutlich wichtiger. Daran würde ich mich auch mehr stören, als wenn irgendein Schnickschnack nicht gemacht werden könnte. Die Größe hat damit auch nicht zu tun.

    Mir ist Brandschutz durchaus wichtig.

    Mir ist Inklusion auch wichtig. Du magst es als Schnickschnack empfinden, für mich ist es Alltag, der belastet ist, weil es dazu zu wenig Vorgaben gibt, weil dafür zu wenig gemacht wird und weil es dann immer Alternativen braucht, die täglich Aufwand benötigen oder die die Möglichkeiten des Lernens verschlechtern.

    Tom123

    Warum darf man sich daran stören, dass der Brandschutz nicht eingehalten wird,

    aber nicht daran, dass Unterrichtsräume nicht "irgendwie zum Unterricht taugen", sondern eine Größe haben, in der inklusiver Unterricht mit vielfältiger Differenzierung und unterschiedlichen Sozialformen möglich ist?

    Warum wird konsequent darauf geachtet, wie Sachen gelagert werden, aber nicht darauf, dass alle Räume lärmschützend ausgestattet sind?

    Ich verstehe es nicht.

    Durch welche Brandschutzvorgaben wirst du denn im Unterricht konkret massiv gestört?

    Wenn die Garderobe von dem Flur in den Klassenraum wandern muss, dann muss ich überlegen, ob ich Schüler:innen in den Flur setzen soll. Oder die Tafel entfernen?
    Oder mobile Garderobenständer vor die Tafel stellen?
    Oder…

    Jede Schutzvorschrift zieht etwas nach sich, das auch den pädagogischen Ablauf berühren kann. Der wird aber in keiner Handreichung berücksichtigt, es gibt Schutzvorschriften, das ist gut, es gibt aber keine Soll-Vorschriften für die Ausstattung von Räumen für inklusiven Unterricht.

    Wenn vor lauter Sicherheit das Unterrichten extrem eingeschränkt wird, darf man sich in der Ausübung durchaus gestört fühlen.

    In älteren Gebäuden ist es schwierig, sinnvolle Lösungen zu finden, ebenso wie es oft unmöglich ist, diese inklusiv zu gestalten.

    Durch die Anforderungen entstehen ja keine neuen Räume, der Schulträger bekommt einen Bericht, darin sind die pädagogischen Probleme aber gar nicht benannt. Es bräuchte also eigentlich ein Protokoll, dass diese Bedenken oder Anforderungen mit aufführt und eine entsprechende Umsetzung fordert.

    Ich wünsche euch, dass ihr draußen seid, lange bevor es dazu kommt, dass der Boden brennt,

    es sei denn, ihr gehört zum Löschtrupp.

    hast du je erlebt, dass mal ein größerer Betrag von der Beihilfe verschlampt wurde?

    Briefe gehen verloren, dann bekommt man keine Abrechnung, wartet länger, weil man ja von Nachfragen absehen soll .. und muss dann neu einreichen. Das ist in meinem Umfeld passiert.

    Mir persönlich ist passiert, dass die PKV nicht zahlen wollte und behauptet hat, es sei nicht eingereicht worden. Aber auch ich speichere die PDF, darin war es nachweisbar belegt und es wurde dann nachträglich anerkannt.

    Mich stresst es gewaltig, ich wäre den Papierkram gerne los.

    Kennt ihr das, wenn man nach einem Konzert die ganzen Musikschnipsel im Kopf hat und alles auf einmal summt?

    Wir hatten ein superschönes Konzert mit vielen Aktiven, ganz unterschiedlichen Beiträgen, so vielen Menschen, die miteinander etwas sehr Schönes geteilt haben.

    Am Ende wurden die Solist:innen gefeiert, aber auch die Lehrkräfte, die die unterschiedlichen Gruppen mit sehr viel Herzblut anleiten und mit den Schüler:innen üben und sie für Musik begeistern und ganz nebenbei Gemeinschaft in Vielfalt ermöglichen.

    Dafür, dass im Lehramt wirklich jeder, der die Bedingungen für die Verbeamtung erfüllt und die Probezeit irgendwie übersteht, diese Beträge erhält,

    Was ja nicht jede und jeder schafft, wenn man bedenkt, wie viele in und nach dem Studium etwas anderes machen, das Ref abbrechen, nicht bestehen, danach wechseln oder auch die Probezeit nicht schaffen (ja, gibt es auch)

    Parallel dazu hat sich die Vollkasko- oder Vollversorgungsmentalität so entwickelt, dass die daraus erwachsenden Ansprüche zu einem Faktor geworden sind, der Menschen in den öffentlichen Dienst treibt.

    Wer das sucht, wird sicher nicht in die Schule gehen.

    Man kann Arbeitnehmern nicht immer mehr Einschnitte zumuten und Beamte aussparen.

    Nur, dass man die Einschnitte und Nachteile bei Verbeamteten nicht wahrnimmt und nicht erinnern will, und sehr einseitig Vorteile bewertet.

    Derzeit wird soll an allem Möglichen beschnitten werden, immer am unteren Rand. Das provoziert Ärger und Neid.

    Womöglich könnte man anders agieren und damit die Gesellschaft besser zusammenhalten, statt über Lifestile-Teilzeit, zu wenig arbeitende Menschen zu lamentieren, könnte man Arbeitszeit erheben und Teilzeitquoten in der Arbeitszeitstatistik ausweisen, um sie zu anderen Ländern vergleichbar zu machen. Das will man ja aber offenbar gar nicht, man braucht etwas, worauf man die Einschnitte berufen kann und freut sich im Anschluss über das Rufen gegen die Beamten.

    Was mich dazu besonders ärgert ist, dass sie Arbeitshefte oft nur zu einem kleinen Teil bearbeitet werden.

    Wir haben ein Mathe-Lehrwerk mit gesplitteten AH, die Hefte selbst sind dünner als sonstige AH, insgesamt ist es jedoch weit mehr Stoff. Ein Kollege hat es mal überschlagen: Man müsste 3 Seiten am Tag schaffen, wenn man alles bearbeiten wollte. So ist es letztlich aber gar nicht gedacht, das Konzept des Lehrwerkes sieht sehr viel Differenzierung vor, sodass das alles in den AH abgedruckt ist, aber von jedem Kind nur ein Teil bearbeitet wird. - Das ist aber nur ein Grund.

    Ich klebe nicht am AH, ich finde sie oft auch nicht sinnvoll. AH werden selten von Lehrkräften entwickelt, schon gar nicht evaluiert. Verlage haben die neuen Curricula vor den Lehrkräften, NDS stellt ja jetzt gerade erst darauf um, die Curricula vorab zu veröffentlichen und nicht im laufenden Schuljahr rückwirkend. Auch sind sie immer für den Durchschnitt gefertigt, meine Klassen bilden in den letzten Jahren aber keinen "Durchschnitt" ab.

    Also nutze ich das von den eingeführten Lehrwerken, was ich sinnvoll finde, weiche ab, wo ich besseres habe (z.B. Aufsatzerziehung), arbeite erheblich freier, wenn es hilfreich ist, lasse aus, was unsinnig erscheint oder abgedruckt ist und gar nicht dem Curriculum entspricht.

    Zusätzliche Übungshefte setze ich dennoch ein, da ist es sehr unterschiedlich, wie weit die Kinder damit kommen, da es oft auch "Lückenfüller" sind, aber nicht alle Kinder diese zeitlichen Lücken haben. Diese Hefte wachsen mit, ich bin da nicht an Jahrgänge gebunden, sodass das Heft die Kinder begleitet, bis es gefüllt ist.

    Themen streichen geht nicht - das hat man bei der schriftlichen Division in dem einen Bundesland (War es Niedersachsen?) gesehen

    Offenbar verfangen die Überschriften der Medien bei dir, mit dem Sachverhalt scheinst du dich nicht beschäftigt zu haben, teilst aber das, was du behalten hast.

    Die schriftliche Division wurde nicht gestrichen.

    Es ging um eine Entscheidung der KMK, die bundesweit gilt.

    Sie wird mit dem neuen Ma-Curriculum in NDS in die Tat umgesetzt.

    Dass Curriculum gilt ab dem nächsten Schuljahr und die schriftliche Division muss dann in Klasse 4 nicht mehr vermittelt werden, bisher sollten Schüler:innen sie kennenlernen. In Zukunft wird sie in der 5. Klasse eingeführt, so wie andere Inhalte auch, die schon länger nicht mehr in den Curricula der GS stehen oder dort nie standen.

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